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StartBlaulichtViele Verletzte bei Zusammenstoß zweier Stadtbahnen in Linden-Süd

Viele Verletzte bei Zusammenstoß zweier Stadtbahnen in Linden-Süd

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Alarmstichwort „MANV 10“


HANNOVER. Um 11:53 Uhr am gestrigen Donnerstagmittag (28.05.) kam es in Linden-Süd zu einem Zusammenstoß zweier Stadtbahnen auf der Ritter-Brüning-Straße im Bereich der Haltestelle Allerweg in Linden-Süd. Die Bahnen der stadtauswärts fahrenden Linie 13 (Fahrtrichtung Wettbergen) und der stadteinwärts fahrenden Linie 3 (Fahrtrichtung Altwarmbüchen) kollidierten aus bisher noch ungeklärter Ursache und entgleisten daraufhin. Ein Waggon wurde durch die Wucht des Aufpralls gegen den Hochbahnsteig gedrückt, der hierdurch beschädigt wurde. Während alle Passagiere der in der Haltestelle zum Stehen gekommenen Bahn der Linie 13 unverletzt aussteigen konnten und sich vom Unfallort entfernten, verblieben rund 20 Fahrgäste in der auf der Kreuzung stehenden Bahn der Linie 3. Sie waren aber nicht im Fahrzeug eingeklemmt oder eingeschlossen. Die Feuerwehr hatte aufgrund der Meldungen das Alarmstichwort „MANV 10“ (Massenanfall an Verletzten für 10 Personen) ausgelöst und damit, neben den Feuerwehrkräften, ein Großaufgebot des Rettungsdienstes an die Einsatzstelle entsandt. So kamen ein Großraumrettungswagen und zwei Leitende Notärzte zum Einsatz. Einsatzkräfte der Feuerwehr errichteten Behelfsausstiege und unterstützten die verbliebenen Fahrgäste beim Verlassen der Bahn. Alle Personen wurden durch die Notärzte gesichtet und bei Bedarf durch den Rettungsdienst erstbehandelt. Zwölf Insassen der Bahn hatten sich Verletzungen zugezogen, initial wurden sechs von ihnen zum Ausschluss schwerer Verletzungen in hannoversche Krankenhäuser gebracht. Eine weitere Person wurde im Nachgang ebenfalls noch in ein Krankenhaus transportiert. Die beiden Fahrer der Stadtbahnen blieben unverletzt.
Während der Einsatzmaßnahmen war die Ritter-Brüning-Str, voll gesperrt, die ÜSTRA richtete einen Schienenersatzverkehr ein. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens und zur Unfallursache konnte die Feuerwehr keine Angaben machen. Der Verkehrsunfalldienst der Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 60 Einsatzkräften und 24 Fahrzeugen vor Ort, darunter auch Kräfte von verschiedenen freiwilligen Feuerwehren z.B. aus Vinnhorst und auch aus Garbsen.



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