v.l.: Direktor der Stadtbibliothek Tom Becker, Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und Bundestagsabgeordneter Adis Ahmetovic,
HANNOVER. Was hat die Arbeit der Vereinten Nationen mit unserem Alltag zu tun? Antworten darauf gibt die Wanderausstellung „#DieUNundWIR“. Bibliothekschef Tom Becker eröffnete heute Nachmittag (13. April) gemeinsam mit der hannoverschen Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender und dem Bundestagsabgeordneten Adis Ahmetovic die kleine Ausstellung in der Stadtbibliothek an der Hildesheimer Straße.
„Es gibt keine bessere Zeit als jetzt um über die UN zu sprechen“, sagte Adis Ahmetovic. Der sozialdemokratische Außenpolitiker hatte die von der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN) organisierte Ausstellung nach Hannover geholt. „Die UN ist auch ein Grund dafür, dass die Welt nicht wieder in ein Chaos rutscht wie bei den beiden Weltkriegen“, meinte er.
Die Ausstellung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e. V. (DGVN) zeigt anschaulich, wie sich die Vereinten Nationen weltweit für Frieden, Menschenrechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Sie macht deutlich, welche Rolle internationale Zusammenarbeit bei globalen Herausforderungen wie Konflikten, Klimawandel und sozialer Ungleichheit spielt – und wie diese Themen auch im Alltag eine Rolle spielen. Interaktive und multimediale Elemente laden dazu ein, sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Eva Bender: „Die Ausstellung erfüllt damit auch einen Auftrag der politischen Bildung.“
Die Informationsschau ist noch bis zum 17. Mai während der Öffnungszeiten der Stadtbibliothek zu erkunden.
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Videogrußbotschaft von der Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan.
va Bender und Bundestagsabgeordneter Adis Ahmetovic
HANNOVER. In exponierter Ecklage (Prinzenstraße/Sophienstraße) steht das im Jahr 1911 errichtete Nordsternhaus. Das Gebäude ist im Denkmalatlas Niedersachsen zu finden und im Denkmalverzeichnis registriert. Es ist als Einzeldenkmal (gemäß § 3 Abs. 2 NDSchG) eingestuft. Die Fassaden des viergeschossigen, verputzten Massivbaus sind zu den beiden Straßenseiten symmetrisch durch neun Achsen hochrechteckiger, gesprosster Fenster gegliedert und in der Mitte durch zweigeschossige Erker mit neubarocken Schmuckelementen betont. In dem Geschäftshaus in der Prinzenstraße 16 haben die Firmen vers.diagnose, eine der führenden Plattformen für digitale Risikoprüfungen und Antragsprozesse und Franke & Bornberg – fb research GmbH ihre Büros. Die fb research GmbH zählt zu den führenden Insurtechs in Deutschland. Seit 2006 entwickelt das Unternehmen digitale Lösungen zur Optimierung von Beratungs-, Verkaufs- und Produktentwicklungsprozessen in der Versicherungswirtschaft.
Howard Carpendale - Meine Abschiedstournee 2026 in der AG Arena in Hannover am 12.04.2026 @ Ulrich Stamm
7500 Fans verabschieden ihr Idol in der ZAG Arena
HANNOVER.
Howard Carpendale hat am Sonntagabend (12.04.2026) in der ZAG Arena Hannover vor rund 7500 Besuchern Station gemacht und dabei vor allem auf die Stärke seines über Jahrzehnte gewachsenen Repertoires gesetzt. Das Konzert im Rahmen seiner Abschiedstournee war weniger auf große Effekte als auf Songs, Erinnerungen und persönliche Geschichten ausgerichtet.
Howard Carpendale – Meine Abschiedstournee 2026 in der AG Arena in Hannover am 12.04.2026 @ Ulrich Stamm
Zwischen den einzelnen Titeln sprach Carpendale immer wieder über Stationen aus rund 60 Jahren Bühnenerfahrung. Diese Anekdoten gaben dem Abend eine persönliche Note und machten deutlich, dass die Tournee für ihn nicht nur eine weitere Konzertreise ist, sondern auch eine Rückschau auf ein langes Künstlerleben. Inhaltlich lebte der Abend damit nicht allein von den bekannten Liedern, sondern ebenso von den Erzählungen dazwischen.
Howard Carpendale – Meine Abschiedstournee 2026 in der AG Arena in Hannover am 12.04.2026 @ Ulrich Stamm
Musikalisch wurde Howard Carpendale von einer 15-köpfigen Band unterstützt, die dem Konzert einen vollen und sehr professionellen Klang gab. Viele Moderarionen als auch Titel sang der Künstler im Sitzen, was dem Auftritt stellenweise einen ruhigeren, konzentrierteren Charakter verlieh. Dabei wirkte das Konzert weniger wie eine durchgehend auf Tempo angelegte Show, sondern eher wie ein bewusst gesetzter Abend mit klarer Gewichtung auf Liedern, Texten und Erinnerungen.
Howard Carpendale – Meine Abschiedstournee 2026 in der AG Arena in Hannover am 12.04.2026 @ Ulrich Stamm
Das Publikum in der ZAG Arena war gemischt, bestand aber vielfach aus Besuchern der Altersgruppe 40 plus. Insgesamt blieb die Stimmung zunächst eher verhalten. Trotz vieler bekannter Titel kam der Saal nicht durchgehend in große Bewegung. Die Zuschauer verfolgten das Konzert aufmerksam, reagierten aber über weite Strecken etwas zurückhaltender, als es bei einem Repertoire mit so vielen bekannten Liedern vielleicht zu erwarten gewesen wäre.
Howard Carpendale – Meine Abschiedstournee 2026 in der AG Arena in Hannover am 12.04.2026 @ Ulrich Stamm
Zu den stärksten Momenten des Abends gehörte eine einfühlsame Hommage an Udo Jürgens. Besonders die textlich angepasste Fassung von „Ich war noch niemals in New York“ geriet zu einer würdigen Erinnerung an den großen Entertainer. Dieser Teil des Konzerts hob sich deutlich hervor, weil hier spürbar wurde, wie eng persönliche Geschichte, musikalische Einflüsse und Respekt vor Weggefährten bei Howard Carpendale zusammengehören.
Howard Carpendale – Meine Abschiedstournee 2026 in der AG Arena in Hannover am 12.04.2026 @ Ulrich Stamm
Eine eher heitere Anekdote des Abends lieferte Carpendale mit dem Hinweis, dass er bis heute immer wieder mit Roland Kaiser beziehungsweise dessen Titel „Joana“ in Verbindung gebracht oder verwechselt werde. Solche Bemerkungen lockerten das Programm auf und sorgten dafür, dass der Abend neben den nachdenklicheren Momenten auch seine humorvollen Seiten hatte.
Insgesamt bot Howard Carpendale in Hannover keinen überdrehten Abschiedsabend, sondern ein routiniertes, musikalisch stark besetztes Konzert mit vielen biografischen Rückblicken. Die große Dynamik im Publikum stellte sich nicht durchgehend ein, dennoch trug das Programm mit seinen bekannten Titeln, den persönlichen Geschichten und der starken Band über weite Strecken. Gerade dort, wo Carpendale weniger auf Show und mehr auf Haltung, Erinnerung und Erfahrung setzte, gewann der Abend an Profil.
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Überraschungssiege und neue Streckenrekorde in Hannover
HANNOVER.
Der Kenianer Maru Thomas Kibet hat allen Favoriten ein Schnippchen geschlagen und sich bei seinem ersten Start in Deutschland den Sieg beim Marathon in der niedersächsischen Landeshauptstadt gesichert. Kibet unterbot seine bisherige persönliche Bestzeit um mehr als neun (!) Minuten und siegte in 2:07:53 Std. vor Godwin Katakura aus Simbabwe (2:08:46), der wenige Kilometer vor dem Ziel noch wie der sichere Sieger ausgesehen hatte, und Asnake Dubro (Äthiopien; 2:10:22). Tom Thurley von den München Athletics sicherte sich mit seinem sechsten Platz und einer neuen persönlichen Bestzeit von 2:11:02 den Titel des Deutschen Marathon-Meisters vor seinem Teamkollegen Eric Hille (2:12:21) und Lorenz Baum aus Tübingen (216:38).
Für die Schlagzeile des Tages sorgte allerdings Domenika Meyer. Die Titelverteidigerin von der LG Telis Finanz Regensburg unterbot den von ihr selbst gehaltenen Streckenrekord um fast zweieinhalb Minuten und avancierte mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 2:21:26 Std. zur zweitschnellsten deutschen Marathonläuferin aller Zeiten. Lokalmatadorin Fabienne Königstein von Hannover 96 sicherte sich bei ihrem Heimdebüt in 2:24:31 die Silbermedaille vor Katharina Saathoff (Braunschweiger LC), die mit 2:30:51 das DM-Podium komplettierte.
„Ich bin mit sehr viel Selbstvertrauen angereist und wusste, dass ich mir was zutrauen kann“, strahlte die nunmehr vierfache Hannover-Siegerin nach ihrem dritten Triumph in Serie: „Ich hatte eher Angst vor mir selber; dass ich zu forsch unterwegs sein könnte. Die Nervosität und der Anspruch an mich selbst werden ja von Mal zu Mal nicht weniger.“ Auch Königstein zeigte sich nach dem Finish zufrieden: „Ich bin schon ein wenig ins Risiko und das Rennen sehr schnell angegangen; dafür habe ich in der zweiten Rennhälfte bezahlt. Domenika war heute schon sehr stark.“ Auch das Laufteam Niedersachsen konnte beim ADAC Marathon große Erfolge feiern und brachte mit Königstein, Saathoff und Lisa Huwatschek (Hannover 96; 5.) gleich drei Athletinnen unter die ersten Fünf.
Für Thurley war es nach Bronze und Silber „endlich an der Zeit, mal zu gewinnen“: „Die letzten Kilometer sind mir schon extrem schwergefallen, aber die grandiose Zuschauerkulisse hat mich dann förmlich ins Ziel getragen.“ Insgesamt waren bei Niedersachsens größtem Sportevent 33.857 Aktive bei strahlendem Sonnenschein an der Startlinie der verschiedenen Wettbewerbe, die zum größten Teil schon seit Wochen ausgebucht waren. „Wir haben ein fantastisches Lauffest vor einer mitreißenden Kulisse und Begeisterung pur erleben dürfen“, zog Veranstalterin und Race Direktorin Stefanie Eichel ein hochzufriedenes Fazit „Hannover hat sich einmal mehr als echte Run City präsentiert.“
Die blau-weißen Narren der Funkenartillerie versorgten die Schlachtenbummler mit Bratwürsten vom Grill
HANNOVER. In Döhren und Waldhausen herrschte am heutige Sonntagvormittag (12. April) Volksfeststimmung. Entlang der Laufstrecke des Hannover Marathons heizten an der Hildesheimer Straße und am Südende des Rudolf-von Bennigsen-Ufer Samba-Trommler den Läufern ein. Und gegenüber dem Döhrener Turm brutzelten die Karnevalisten der Funkenartillerie Blau-Weiß für die Schlachtenbummler leckere Bratwürste, die Narren vom „hannoverschen carneval-club“ (hcc) servierten dazu nebenan kühle Getränke. Die Narren musste dafür am Sonntagmorgen früh aufstehen. „Seit 7 Uhr haben wir aufgebaut“, erzählt Funkenartillerie-Präsident Martin Weber. Auch Döhren-Wülfel’s Stadtbezirksbürgermeister Willi Lindenberg schaute bei den Blau-Weißen vorbei (er ist dort auch Ehrensenator und Ordensritter), stellte sich dann aber zeitweise an den Straßenrand, um mit einem Pappschild eine Läuferin namens Andrea anzufeuern.
Wie die Stadt Hannover mitteilte, mussten im Rahmen der Streckensicherung zum ADAC-Hannover-Marathon in der Nacht vor der Veranstaltung 273 Fahrzeuge am Rande des Kurses abgeschleppt werden. Immerhin: „Die Zahl zeigt jedoch eine erfreuliche Entwicklung nach unten und liegt unter der Zahl der Vorjahre, 2025 wurden 355 Fahrzeuge abgeschleppt, 2024 296 Fahrzeuge und 2023 waren es 314“, ist in der Pressemitteilung der Stadt zu lesen. Grundsätzlich bemühe sich die Stadt, vor den Abschleppmaßnahmen die Fahrzeughalter zu ermitteln, damit diese ihr Fahrzeug noch selbst entfernen können. „Das gelingt“, so heißt es weiter, aber „nur noch sehr bedingt, da immer weniger Personen mit ihrer Telefonnummer im Telefonbuch verzeichnet sind und kurzfristig erreicht werden können.“
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Bezirksbürgermeister Willi Lindenberg schaute bei der Döhrener Funkenartillerie vorbei
Hier rasen die Läufer die Hildesheimer Straße entlang
Auch Döhren-Wülfel's Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg gehörte zu den Schlachtenbummlern
Anwohner und Mitglieder des Bezirksrates trafen sich an der Wolfenbütteler Straße. Direkt vor dem Fenster soll zukünftig die Lieferzufahrt für den neuen Nahversorger sein.
HANNOVER. Die weitgehend leerstehende Ladenzeile an der Peiner Straße /Ecke Hildesheimer Straße soll abgerissen werden. Das Unternehmen Edeka plant hier den Neubau eines Nahversorgers. Doch die Bewohner der unmittelbar hinter den bisherigen Flachbauten liegenden Wohnungen fürchten Verschattung und Lärm durch das Projekt sowie eine Wertminderung ihrer Eigentumswohnungen. Sie luden nun den Bezirksrat Döhren-Wülfel zu einem Termin vor Ort, um ihre Sorgen näher zu schildern.
Hoch oben in den Baumspitzen zwischen der Ladenzeile und dem Wohnblock hängt ein rotes Kreuz. „Bis dort hinaus soll der Neubau reichen“, erzählt Anliegerin Katja Marhenke den Ortspolitikern. Die kleinen Gärten im Erdgeschoss und die Balkone in der ersten Etage würden auf jeden Fall verschattet und statt bisher ins Grüne zu blicken würde nun eine Hauswand vor ihnen aufragen.
Ein weiteres Problem: Die Lieferzufahrt soll über die Wolfenbütteler Straße erfolgen, direkt vor dem Wohnzimmerfenster einer Erdgeschosswohnung. Zwar plant hier der Bauherr aus Lärmschutzgründen eine wohl vier Meter hohe Mauer vor dem Fenster, was die Situation aber auch nicht nachhaltig für die Bewohner verbessern dürfte.
Weshalb die Erschließung des Edeka-Ladens nicht über die Peiner Straße erfolgt? Stadtplaner Konrad Voges sagte dazu, dass dies laut Auskunft des Fachbereichs Tiefbau nicht möglich sei. Näher begründen konnte er diese Angaben allerdings auch nicht.
Bezirksbürgermeister Wilhelm Lindenberg und seine Mitstreiter vom Stadtbezirksrat versicherten den Anwohnern zwar ihr Verständnis. Doch wenn sich das geplante Bauvorhaben innerhalb der vom geltenden Bebauungsplan gesetzten Grenzen bewegt, dürften den örtlichen Mandatsträger die Hände gebunden sein. Und Stadtplaner Voges wies die Anwohner daraufhin, dass die Stadt nach dem Gesetz eine Baugenehmigung erteilen müsse, wenn das Projekt baurechtlich zulässig sei.
Gegen einen bereits von der Stadt Hannover erlassenen positiven Bauvorbescheid haben einige Wohnungseigentümer bereits Widerspruch eingelegt. Bezirksbürgermeister Lindenberg riet aber auch dazu, dass die Anlieger zudem das Gespräch mit dem Bauherrn suchen sollten. Vielleicht könnte ja in Verhandlungen gemeinsam eine anwohnerverträgliche Bauweise erreicht werden.
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Im Grün ist ein rotes Kreuz zu sehen: Bis hier, so befürchten die Anlieger, wird ein Neubau hochgezogen werden.
Bislang viel Grün: Im Hindergrund die Flachbauten der bisherigen Ladenzeile
Im Grün ist ein rotes Kreuz zu sehen: Bis hier, so befürchten die Anlieger, wird ein Neubau hochgezogen werden.
Derzeit ist der Ausblick von einem Balkon im Erdgeschoss noch naturnah
HANNOVER. Etwa in Höhe des Kirchturmes der Aegidienkirche führt die Ebhardtstraße in nur etwa 140 Metern zum Friedrichswall. In dieser kurzen Straße befindet sich das Lutherhaus (Adresse Ebhardtstraße 3a). Das Lutherhaus wurde im Jahr 1925 nach Plänen des Architekten Paul Brandes errichtet. Das Gebäude zeigt zur Straßenseite hin eine reich gegliederte rote Klinkerfassade mit gebogenen Fensterfeldern und eine kunstvoll gestaltete Eingangstür. Außerdem ist das mehrmals erweiterte Lutherhaus an der Fassade mit mehreren plastisch ausgeformten Figuren aus Keramik geschmückt: über dem Eingang symbolisieren die Figur eines Schäfers den Glauben und die Figur einer Mutter mit zwei Kindern die Liebe. Über dem ersten Obergeschoss sind Persönlichkeiten der Diakonie abgebildet: Gerhard Uhlhorn, Adolf Stoecker, Martin Luther, Johann Hinrich Wichern und Friedrich von Bodelschwingh.Im Hof des Lutherhauses findet sich noch ein kleiner Rest der Stadtmauer als Teil von Hannovers Stadtbefestigung. Im Lutherhaus sind heute der Landesverband für Innere Mission Landesverband für Kinderpflege e.V. und das Diakonische Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers e.V. untergebracht. In den Jahren 1937 bis 1966 war hier der erste Sitz des Amtes für Gemeindedienst der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Diese Einrichtung findet sich heute im Haus kirchlicher Dienste in der Archivstraße 3. Und auch der epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen war im Lutherhaus untergebracht. Der Evangelische Pressedienst (epd) ist die älteste der bestehenden deutschen Nachrichtenagenturen. Der epd-Landesdienst Niedersachsen-Bremen hat seine Büros heute in der Knochenhauerstraße.
HANNOVER. Das Rettungswesen steht weltweit vor wachsenden Herausforderungen – diese sind vielschichtig, systemisch und global spürbar. Die Belastungen für Notfallrettungssysteme nehmen in vielen Regionen zu. Wie sich Einsatzorganisationen zukunftsfähig aufstellen können, zeigt die INTERSCHUTZ, die internationale Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz vom 1. bis 6. Juni 2026 auf dem Messegelände in Hannover. Von der Messe AG wurde dazu eine Pressemitteilung veröffentlicht, die nachfolgend auszugsweise wiedergegeben wird: „Steigende Einsatzzahlen, komplexere Schadenslagen, technologische Dynamik und begrenzte personelle Ressourcen stellen das Rettungswesen weltweit vor wachsende Herausforderungen. Wie sich Einsatzorganisationen zukunftsfähig aufstellen können, zeigt die INTERSCHUTZ vom 1. bis 6. Juni 2026 in Hannover. Als internationale Weltleitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz bringt sie unter dem Leitthema „Safeguarding tomorrow“ Entscheidungsträger, Anwender, Hersteller und Forschung zusammen. … Ein zentrales Thema aller Akteure im Rettungswesen ist der Umgang mit steigenden Einsatzzahlen bei begrenzten Ressourcen. Demografische Veränderungen, regionale Unterschiede und Fachkräftemangel erfordern neue organisatorische und technische Ansätze. Die INTERSCHUTZ zeigt, wie Prozesse beschleunigt, Einsatzkräfte entlastet und Systeme resilienter gestaltet werden können.
Zugleich nehmen komplexere Einsatzszenarien zu: Extremwetterereignisse, Ausfälle kritischer Infrastrukturen oder mehrere parallel verlaufende Lagen stellen hohe Anforderungen an Führung, Koordination und Technik. Moderne Lageführung, vernetzte Einsatzmittel und robuste Kommunikationssysteme stehen daher ebenso im Fokus wie die Digitalisierung des Rettungswesens. Dabei geht es nicht nur um neue Technologien, sondern auch um deren verlässliche und verantwortungsvolle Integration in den Einsatzalltag. Im Ausstellungsbereich Rettungswesen präsentieren internationale Anbieter auf der INTERSCHUTZ 2026 Lösungen entlang der gesamten Rettungskette – von Rettungs- und Sonderfahrzeugen über Medizintechnik, Tragen und Sanitätsmaterialien bis hin zu digitalen Anwendungen und Dienstleistungen. Die INTERSCHUTZ bietet damit einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und praxisnahe Innovationen für den Einsatzalltag. Mit dabei sind beispielsweise Unternehmen wie Stryker und Stollenwerk als Anbieter von (Fahr-) Tragen und -Stühlen im Bereich Medizin- und Rettungstechnik. Auch die Firma X-Cen-Tek, landläufig bekannt als PAX, ist als Hersteller der gleichnamigen PAX-Notfallrucksäcke Aussteller der INTERSCHUTZ im Bereich Rettungswesen. Ebenfalls vor Ort ist die BINZ Automotive GmbH, die als eines der führenden Unternehmen im Sonderfahrzeugbau, Lösungen und Services rund um Rettung und Mobilität präsentiert. …”
HANNOVER. Am Ostersonntagmittag gegen 13:00 Uhr wurde die Feuerwehr Hannover zu einem gemeldeten Wohnungsbrand am Ossietzkyring im Stadtteil Mühlenberg alarmiert. Nachbarn hatten das Feuer entdeckt und umgehend die Rettungskräfte alarmiert. In der betreffenden Wohnung im sechsten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses war aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Brandschützer waren bereits eine starke Rauchentwicklung und deutlicher Flammenschein aus der Wohnung wahrnehmbar. Umgehend leitete die Feuerwehr die Brandbekämpfung ein. Die Brandbekämfung erfolgte sowohl über eine Drehleiter von außen als auch parallel von innen über den Treppenraum. Die Einsatzstelle wurde nach Beendigung der Löschmaßnahmen abschließend mittels einer Wärmebildkamera auf Glutnester überprüft. Danach wurde sie für die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache an die Polizei übergeben. Der Mieter der Brandwohnung hatte sich eigenständig ins Freie retten können und blieb glücklicherweise unverletzt. Seine Wohnung ist jedoch vorerst unbewohnbar. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens konnte die Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 56 Einsatzkräften und 19 Fahrzeugen vor Ort, darunter neben den Kräften der Berufsfeuerwehr auch Kräfte der Ortsfeuerwehren (Freiwillige Feuerwehren) Ricklingen (Ausrückebezirk: Ricklingen, Oberricklingen) und Bornum (Ausrückebezirk: Bornum, Mühlenberg).
Drei abgestellte Kraftfahrzeuge wurden vom Feuer erfasst
HANNOVER. Es sind nur gut 400 Meter, die die Brandschützer von der Feuer- und Rettungswache1 am Weidendamm zum Brandort in der Bodestraße in der Nordstadt zurücklegen mussten. Dorthin waren sie in den frühen Morgenstunden am Sonnabend (04.04.) alarmiert worden. Gegen 02:30 Uhr war der Regionsleitstelle ein Müllcontainerbrand an einem Geschäftshaus in der Bodestraße gemeldet worden. Nach Informationen von Hinweisgebenden sollten dort mehrere Müllcontainer in Brand stehen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte bestätigte sich das gemeldete Lagebild und der Brand hatte inzwischen neben Müllcontainern und abgestelltem Gerümpel auf die zum angrenzenden Parkhaus gehörende Tiefgarage übergegriffen. Daher wurde die Alarmstufe umgehend erhöht und weitere Kräfte nachgefordert. In der Tiefgarage erfassste das Feuer drei dort abgestellte Kraftfahrzeuge. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und der komplexen Einsatzlage mussten mehrere Trupps unter Atemschutzgeräten und mit Löschwasser an handgeführten Rohren zur Brandbekämpfung eingesetzt werden. Durch den Brandrauch war die Sicht stark eingeschränkt, zudem herrschte in der Tiefgarage eine massive Hitzebelastung auf die vorgehenden Einsatzkräfte. Der Einsatzleiter teilte daraufhin verschiedene Einsatzabschnitte im Innen- und Außenbereich ein um die Brandbekämpfung von verschiedenen Angriffspunkten einzuleiten. Weitere Sonderfahrzeuge der Feuerwehr mussten nachgefordert werden. Um die stark verrauchten Bereiche zu entrauchen wurden insgesamt sieben Druckbelüftungsgeräte eingesetzt. Das Feuer konnte nach etwa 30 Minuten unter Kontrolle gebracht und schließlich „Feuer aus“ gemeldet werden. Die umfangreichen Belüftungsmaßnahmen dauerten jedoch weiter an, da sich der giftige Brandrauch neben der Tiefgarage auch in weiten Teilen des Parkhauses ausgebreitet hatte. Angaben zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe konnten von der Feuerwehr zunächst nicht gemacht werden. Gegen 05:15 Uhr wurde die Einsatzstelle von der Feuerwehr an die Polizei für die Aufnahme der Ermittlungen zur Klärung der Brandursache übergeben. Verletzt wurde durch das schnelle und massive Eingreifen der Feuerwehr glücklicherweise niemand. Neben der Berufsfeuerwehr Hannover unterstützten auch die Freiwilligen Feuerwehren Limmer und Davenstedt mit ihren ehrenamtlichen Kräften die Maßnahmen in der Bodestraße. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 23 Einsatz- und Sonderfahrzeugen und insgesamt 67 Einsatzkräften vor Ort.
Tiefgaragenbrand in derTiefgaragenbrand in der Bodestraße