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Montag, Februar 16, 2026

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Peter von Drathen zeigt seine Bilder im Quartierstreff

Blick in die Ausstellung im Quartierstreff Döhren
Blick in die Ausstellung im Quartierstreff Döhren

HANNOVER. Es war so etwas wie eine Midissage: Heute Nachmittag (15. Februar) öffneten sich ausnahmsweise auch an einem Sonntag die Pforten des Quartierstreffs in der hannoverschen Borgentrickstraße. Kunstliebhaber hatten die Möglichkeit, sich die laufende Ausstellung des im Stadtteil Döhren lebenden Künstlers Peter von Drathen anzuschauen. Von Drathen erkrankte leider kurzfristig, aber seine Ehefrau war vor Ort und konnte viel zu den Werken ihres Mannes erzählen.

Auf den ersten Blick sind die Bilder von Drathens sehr abstrakt, nur Farben – zumeist erdige warme Töne – und Formen. „Mein Mann beginnt immer abstrakt und arbeitet dann später Details heraus“, erzählt seine Ehefrau. Die Kunstwerke entstanden in verschiedenen Techniken, mal Aquarell, mal Acryl.

Peter von Drathen, 1952 in Hannover geboren, ist eigentlich gelernter Jurist und war als Rechtsanwalt tätig. 1999 begann er mit Malen und Zeichnen. 2007 wurde er dann 2. Preisträger beim Kunstpreis Laatzen. Seitdem waren seine Arbeiten in einer ganzen Reihe von Ausstellungen zu sehen.

Noch bis Ostern läuft die derzeitige Bilderschau im städtischen Quartierstreff. Wer gefallen an den Bildern findet: Peter von Drathen verkauft sie an Interessierte, eine Preisliste liegt aus.

Döhren Alaaf: Die Blau-Weißen kürten eine neue Ordensritterin

Katharina Sterzer erhält den Orden
Katharina Sterzer erhält den Orden "humoris causa"

HANNOVER. Wenn die Dekoration im Hangar No. 5 in weiß-blau glänzt, dann erreicht der Karneval im Süden Hannovers seinen Höhepunkt. Gestern (14. Februar), am Valentinstag, war es wieder soweit. Die Funkenartillerie Blau-Weiß Hannover Döhren feierte mit ihrer Prunksitzung „Döhren Alaaf“ einen rauschenden Saalkarneval. Vereinspräsident Martin Weber konnte 96 Aktive begrüßen. Liliana von Soosten war mit drei Jahren die Jüngste, Horst Bufe mit 84 Jahren der älteste Narr auf der Bühne. Das Besondere bei den Blau-Weißen Funken: „Das ganze Programm wird ehrenamtlich von Vereinsmitgliedern gestaltet, nur Euer Beifall ist ihr Lohn“, sagte Martin Weber.

Die Prunksitzung stand dieses Jahr unter der Regentschaft von Seiner Tollität Prinz Andreas III. Die Funkenartillerie kürt als einzige Karnevalsgesellschaft in Hannover einen eigenen Prinz Karneval. In der Session 2025/26 legte Andreas Gödeke seinen Funkengarde-Uniform ab und schlüpfte in das Prinzenkostüm mit der langen Federkappe. Gödeke ist seit 20 Jahren als Trainer, als Mitglied der Funkengarde und des Schnauzerballetts mit dabei. Er stammt aus einer Familie mit karnevalistischer Tradition und ist nun Karnevalsprinz in der 5. Generation.

Alljährlicher Höhe der Prunksitzung der Funkenartillerie ist die Ernennung eines neuen Ordensritters bzw. einer Ordensritterin. Nach der Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten im vergangenen Jahr (sie hielt die Laudatio auf die neue Ordensritter) wurde erneut eine Frau mit den Orden „Humoris Causa“ ausgezeichnet. Die Wahl fiel auf Katharina Sterzer, Geschäftsführerin der Asphalt gemeinnützige Verlags- und Vertriebsgesellschaft mbH. Dieser Verlag gibt das bekannte Asphalt Straßenmagazin heraus. In ihrer Büttenrede wandte sie sich auch an Bundeskanzler Friedrich Merz. „Leistung ist, wenn man draußen auf der Straße steht (gemeint sind die Asphalt-Verkäufer), nicht, wenn man ein Minus bei den Umfragewerten bekommt.“

Den Gästen im vollbesetzten Saal – darunter auch Ehrengäste aus der Politik wie der Regionsversammlung, dem Rat der Stadt und dem Bezirksrat Döhren-Wülfel – wurde ein mehrere Stunden langes karnevalistische Programm geboten: Showtänze, Büttenreden, Musik. Natürlich schaute auch Hannovers Karnevalsprinzessin Angela II vorbei und nahm neben den Döhrener Prinzen auf den Thron Platz.

 In der Festschrift zur Prunksitzung kommt auch die bisherige Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel, Antje Kellner, zu Wort. „Ich freue mich, Teil Eurer Gemeinschaft zu sein. Macht weiter so. Ihr seid spitze!“ schreibt sie darin.

Festliche Einsegnung: Ein neuer Diakon wurde in der Auferstehungskirche willkommen geheißen

Einsegnung des neuen Diakons Alexander Schiller i(Bildmitte) n der Auferstehungskirche
Einsegnung des neuen Diakons Alexander Schiller in der Auferstehungskirche

HANNOVER. Eigentlich sollte Alexander Schiller schon im Januar festlich als Diakon der evangelischen Kirche im Stadtbezirk Döhren-Wülfel eingesegnet werden. Doch überraschend starker Schneefall und Eisglätte zwangen dazu, den Termin auf heute Nachmittag (14. Februar) zu verschieben. Und wieder schickte Petrus in Döhren Schneeflocken zur Erde, wenn auch nicht so arg wie vor ein paar Wochen. So konnte dann Superintendentin Meike Riedel nun in der Auferstehungskirche an der Peiner Straße die Amtshandlung vornehmen und die Gemeinde offiziell ihren Diakon empfangen. Im Anschluss an den Gottesdienst hatten die Gemeindemitglieder unter der Orgelempore Gelegenheit, mit einem Gläschen (alkoholfreien) Sekt auf den neuen kirchlichen Mitarbeiter anzustoßen.

Wie wirbt man um Wählerstimmen? SPD-Kommunalkonferenz stimmte auf die kommende Wahl ein.

Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz
Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz

HANNOVER. Wenige Kernpunkte kurz und bündig formulieren. Herausstellen, wo die Wähler mit ihrer Stimme etwas bewegen können. Konkrete Dinge und keine abstrakten Themen. Experten-Tipps für die im September anstehende Kommunalwahl in Niedersachsen gab es heute (14. Februar) von der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK) im Rüdiger-Butte-Bildungswerk Hannover.

Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens (SPD) stimmte auf den bevorstehenden Wahlkampf ein. „Unsere Demokratie ist in einem schwierigen Zustand. Da ist die SPD besonders wichtig“, sagte sie und warb um den ehrenamtlichen Einsatz in den Kommunen. „Es ist immer besser, mit anzupacken, statt sich zu ärgern.“ Rechtsextreme Parteien und Kandidaten solle man bei konkreten kommunalen Problemen stellen wie etwa den Fragen, wie stehen sie zu Kindergärten, den ÖPVN?

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Niedersachsen Innenministerin Daniela Behrens auf der Kommunalkonferenz

Bauarbeiten am Hochbahnsteig: Fahrgäste können am Döhrener Turm stadtauswärts nicht aus- und einsteigen

Am Montag beginnen Sanierungsarbeiten an der Haltestelle Döhrener Turm
Am Montag beginnen Sanierungsarbeiten an der Haltestelle Döhrener Turm

HANNOVER. Die ÜSTRA saniert den Hochbahnsteig an der Haltestelle „Döhrener Turm“ in Fahrtrichtung stadtauswärts. Ab Montag, den 16. Februar, ist deshalb bei den Zügen der Stadtbahnlinien 1, 2 und 8 in Richtung Süden weder ein Ein – noch ein Ausstieg möglich. Der entsprechende Halt entfällt ersatzlos. Die Sanierungsarbeiten werden von der infra, der Eigentümerin der Gleisanlagen, Stationen und Haltestellen, durchgeführt und dauern voraussichtlich bis Freitag, 20. März 2026, Betriebsschluss.

Es gibt aber weiterhin die Möglichkeit, die Haltestelle auch während der Bauarbeiten barrierefrei zu erreichen. Hierfür bittet die ÜSTRA ihre Fahrgäste, bis zur benachbarten Haltestelle „Fiedelerstraße“ zu fahren und anschließend mit den Stadtbahnen in Fahrtrichtung Innenstadt eine Station bis zur Haltestelle „Döhrener Turm“ zurückzufahren. Die ÜSTRA; „Der Bahnsteig in Fahrtrichtung stadteinwärts ist während der Arbeiten in Fahrtrichtung stadtauswärts weiterhin erreichbar.“

Neuer Nahversorger an der Peiner Straße: Anwohner fürchten um ihre Wohnqualität

Wo einst die Deutsche Band und Roßmann residierten, will nun EDEKA neu bauen
Wo einst die Deutsche Band und Roßmann residierten, will nun EDEKA neu bauen

HANNOVER. In der überwiegend leerstehende Ladenzeile an der Peiner Straße / Ecke Hildesheimer Straße (früher Roßmann und Deutsche Bank) soll ein EDEKA-Markt entstehen. Dafür plant das Unternehmen einen Neubau. Während sich viele Einwohner im Osten von Döhren über einen neuen, fußläufig gut erreichbaren Nahversorgen freuen, zeichnet das Vorhaben Sorgenfalten auf die Stirn von unmittelbar daneben wohnenden Anliegern. In einem Brief an die Mitglieder des Bezirksrates Döhren-Wülfel beschreiben sie jetzt ihre Bedenken. Sie fürchten um ihre Wohnqualität und eine Wertminderung der Eigentumswohnungen.

Lediglich vier Meter Abstand liegen zwischen dem geplanten Neubau und den Gärten und Balkonen der Bewohner. „Aufgrund der Höhe von 7,54 m, bzw. 6,70 m ohne Attika (so wird in der Architektur ein niedriger Aufbau oder eine Brüstung über dem Hauptgesims eines Bauwerks bezeichnet) und zur Hildesheimer Str. 9,00 m Höhe, werden wir die Sonne nicht mehr sehen, bzw. die Verschattung wird extrem sein. Unser Balkon und der kleine angrenzende Garten von ca. 55m² befindet sich auch auf dieser Südwest-Seite. Das geplante Gebäude führt in der o. g. Höhe und dem 4,00 m Abstand, zwischen Jugendzentrum und Wolfenbütteler Str. herum. Dort wird sich dann auch die Zulieferung, für diesen Markt, befinden. ca. 10 LKW’s werden pro Tag rangieren, um die Waren zu liefern. Die Wohnqualität und die Nutzung unseres Lebensmittelpunktes werden erheblich eingeschränkt. Wir werden uns nicht nur eingeengt fühlen und verschattet sein, sondern auch, die über das normale Maß hinausgehende Lärmbelästigung ertragen müssen“, heißt es in dem Brief. Der Bezirksrat wird eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen.

Die Ortspolitiker werden allerdings wohl kaum helfen können. Denn für das neue Bauvorhaben gibt der aktuelle Bebauungsplan bereits grünes Licht. „Die Planungen entsprechen dem geltenden Baurecht“, heiß es aus der Stadtverwaltung.

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Ladenzeile an der Peiner Straße

Alltagsmenschen und andere Figuren auf Sylt

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Alltagsmenschen in Wenningstedt/Sylt - Die drei Surferinnen aus dem Atelier Lechnerhof - © Fotos: Lothar Schulz 2026


Kunstwerke von Martin Wolke, Jürgen Ebert und aus dem Atelier Lechnerhof


SYLT. Auf dem Bahnhofsvorplatz in Westerland auf Sylt werden die Reisenden von einer merkwürdigen Figurengruppe begrüßt: vier große, grüne Figuren stehen dort von mehreren Gepäckstücken umgeben. Es handelt sich hier um „Reisende Riesen im Wind“, einem Kunstwerk des Bildhauers Martin Wolke. Sie sind bestimmt keine Alltagsmenschen – Alltagsmenschen und andere Figuren findet man dann andernorts weitverbreitet auf der Insel. So z.B. die „Duscher“, die sich bei jedem Wetter, auch im tiefsten Winter, am Strand unter die Dusche wagen. Die Alltagsmenschen stammen aus dem Atelier Lechnerhof in Witten. In den 1990er Jahren hat Christel Lechner die ersten Alltagsmenschen erschaffen. Immer wieder erwecken seitdem Laura Lechner gemeinsam mit ihrer Mutter in ihrem Atelier Beton zu Leben in Form von Alltagsmenschen. Die Alltagsmenschen sollen nicht schön und schlank sein, sondern Spuren ihres Lebens zeigen und sind aus einer speziellen Betonmischung gefertigt. In Kampen findet man Skupturen von Menschen, die nicht aus Beton, sondern in Bronze gefertigt sind und von dem Bildhauer Jürgen Ebert aus Bocholt stammen. Ebert bewegt sich mit seinen Arbeiten zwischen Figuration und Abstraktion. Sein Schwerpunkt liegt auf der Darstellung von Figurengruppen, die in Bronze gegossen werden.

Tag des Notrufs am 11. Februar

Feuerwehrfahrzeug der Einsatzleitung in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm, in der auch die Regionsleitstelle untergebracht ist
Feuerwehrfahrzeug der Einsatzleitung in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm, in der auch die Regionsleitstelle untergebracht ist - © Foto: Lothar Schulz 2026

Region und Stadt Hannover weisen auf die Bedeutung der Notrufnummer 112 hin


HANNOVER. Heute ist der 11. Februar und damit auch der Tag des Notrufs. Er soll auf die Bedeutung eines schnellen, zuverlässigen und richtig genutzten Notrufes für die Sicherheit aufmerksam machen. Die Notrufnummer 112 gilt europaweit für die Feuerwehr und den Rettungsdienst und ist rund um die Uhr erreichbar. Wie die Feuerwehr Hannover in einer Presseinformation mitteilte, gehen in den Leitstellen täglich ca. 830 Notrufe ein – von medizinischen Notfällen über Brände bis hin zu Verkehrsunfällen. Geschulte Mitarbeiter*innen nehmen die Anrufe entgegen, koordinieren die Einsätze und geben den Anrufenden bei Bedarf bereits am Telefon lebensrettende Hinweise. Christine Karasch, Dezernentin für Öffentliche Sicherheit und Gesundheit der Region Hannover, betont die Bedeutung der Notrufnummer: „Der Notruf 112 ist eine der wichtigsten Lebensadern unserer Gesellschaft. Er sorgt dafür, dass Menschen in Not schnell und professionell Hilfe bekommen. Dafür arbeiten in der Region Hannover jeden Tag engagierte Einsatzkräfte und Mitarbeitende in der Regionsleitstelle – rund um die Uhr und hochprofessionell.“ Dr. Axel von der Ohe, erster Stadtrat und Feuerwehrdezernent der Landeshauptstadt Hannover, erkärte dazu: „Alle, die einen medizinischen Notfall, einen schweren Unfall oder einen Brand erkennen, haben mit der Notrufnummer 112 rund um die Uhr einen direkten Draht zum Rettungsdienst und zur Feuerwehr. Deshalb ist es wichtig, dass bereits Kinder die 112 kennen und wissen, wann sie den Notruf wählen müssen.“ Gerade in Notsituationen, die immer Ausnahmesituatioen sind und mit entsprechendem Stress verbunden sind, ist es von entscheidender Bedeutung, dass der Notruf richtig abgesetzt wird. Wichtig sind dabei klare Angaben zum Ort des Geschehens, zur Art des Notfalls und dazu, wie viele Personen betroffen sind. Um im Ernstfall schnell Hilfe leisten zu können, arbeiten die Feuerwehr, der Rettungsdienst und die Regionsleitstelle Hannover eng zusammen und sind technisch wie organisatorisch gut aufgestellt. Der Tag des Notrufs soll das Bewusstsein für diese unverzichtbare Infrastruktur stärken.

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© Foto: Bildquelle Feuerwehr Hannover – Regionsleitstelle in der Feuer- und Rettungswache 1 am Weidendamm

Südstädter Komöd’chen: Der Vorverkauf beginnt

Der Vorverkauf beginnt: Das Südstädter Komöd'chen fragt: Wie entsorge ich meinen Alten?
Der Vorverkauf beginnt: Das Südstädter Komöd'chen fragt: Wie entsorge ich meinen Alten?

HANNOVER. Wenn das keine Glückszahl ist: Am kommenden Freitag, den 13., startet der Vorverkauf für die neue Produktion des Südstädter Komöd’chens. Und das Datum passt ja auch irgendwie zum Stück. Auf der Bühne im Freizeitheim stellt sich dann die Frage „Wie entsorge ich meinen Alten?“ Es handelt sich um eine rabenschwarze Verwechslungskomödie von Sabine Misiorny und Tom Müller und wird vom im Freizeitheim Döhren beheimateten Amateurtheater in einer freien Bearbeitung mit etwas Lokalkolorit unter der Regie von Gabriele Dragon auf die Bühne im großen Saal des Freizeitheimes gebracht.

Zum Preis von jeweils 15,00 € (inklusive VVK-Gebühr) sind die begehrten Karten im Vorverkauf bei

Suat Kaya Schreibwaren (direkt gegenüber U-Bahn Haltestelle „Peiner Straße“) Hildesheimer Straße 268 30519 Hannover, Tel.: 83 58 55, erhältlich.

Alternativ können Karten auch bei YesTicket über https://www.yesticket.org/events/de/theater-suedstaedter-komoedchen-e-v erworben werden. Preis hier wie auch an der Abendkasse: 17 Euro. Ermäß9gte Karten im Rahmen des HannoverAktivPasses zu je 8,50 € gibt es ausschließlich an der Abendkasse bzw. nach Vorbestellung.

Insgesamt sechs Mal wird sich der Vorhang im Freizeitheim Döhren (An der Wollebahn 1, 30519 Hannover) heben:

Fr  13. 03. 2026 – 19:30 h (Premiere)

Sa 14. 03. 2026 – 16:00 h   

So 15. 03. 2026 – 16:00 h

Fr  20. 03. 2026 – 19:30 h

Sa 21. 03. 2026 – 16:00 h

So 22. 03. 2026 – 16:00 h

Theaterleiter Peter Gärtner: „In dem neu erworbenen Liebesnest des Zahnarztes Dr. Ansgar Fleischmann in der noblen Wohngegend Waldhausen in Hannover ist die Aufregung groß.

Seine Ehefrau Saskia, seine Geliebte Jacqueline Dahmert, ein Typ namens Karl „Rocky“ Baldower, der ständig auf geheimer Entsorgungsmission ist, und die neugierige Hausmeisterin Hedwig Löddgen geben sich die Klinke in die Hand. Es kommt zu einigen absurden Missverständnissen, durch die der eigentlich hilfsbereite, aber nicht besonders clevere „Rocky”“in große Schwierigkeiten gerät.  Eine richtige Achterbahnfahrt der Ereignisse! Was für eine aufregende Story! Die Pointen, Verstrickungen und die Situationskomik sind einfach zum Brüllen komisch!“

Stadtbezirk Döhren-Wülfel: Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner legt Amt und Mandat nieder

Döhren-Wülfels Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück
Döhren-Wülfels Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück

HANNOVER. Die Gesundheit machte nicht mehr mit: Antje Kellner, Bezirksbürgermeisterin von Döhren-Wülfel, hat jetzt ihren Rücktritt erklärt und verzichtete gleichzeitig auch auf ihr Mandat im Stadtbezirksrat.

In einer persönlichen Erklärung legte die SPD-Politikerin die Gründe ihrer Entscheidung dar. Das Schreiben im Wortlaut:

 „Seit langem engagiere ich mich ehrenamtlich im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel für unseren schönen und vielfältigen Stadtbezirk, seit über 10 Jahren auch als Ihre Bezirksbürgermeisterin.

In dieser Zeit durfte ich viele engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Vereinen, Verbänden und Kirchengemeinden aber auch Privatpersonen treffen, denen ihr Stadtbezirk sehr am Herzen liegt. Ich habe diese Begegnungen stets als Bereicherung und Ansporn empfunden, auch wenn ich naturgemäß nicht mit jedem meiner Gesprächspartner einer Meinung war. Gerade auf der niedrigschwelligen Bezirksratsebene trifft Lokalpolitik ja aber tatsächlich immer noch auf reale Bürgerinnen und Bürger und lernt ihre wirklichen Bedürfnisse und Prioritäten kennen.

Diesen spannenden Dialog hätte ich gern noch weitergeführt und das mir Mögliche von Ihren Anregungen gemeinsam mit den Bezirksratsmitgliedern umgesetzt. Leider aber erlaubt mir meine sich rapide verschlechternde Gesundheit nicht, das Amt der Bezirksbürgermeisterin so fortzuführen wie ich das gern möchte.

Ich habe mich daher nach reiflicher Überlegung schweren Herzens entschieden, mit sofortiger Wirkung auf mein Bezirksratsmandat zu verzichten und damit auch vom Amt der Bezirksbürgermeisterin zurückzutreten.

Bei Ihnen allen bedanke ich mich für Ihre Anregungen, für Lob, aber auch für Tadel.

Meinen Ansprechpartnern in der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt Hannover danke ich für die stets engagierte Zusammenarbeit und die konstruktive gemeinsame Suche nach zeitnaher Umsetzung von Anregungen.

Meinen Mit-Bezirksratsmitgliedern bin ich für die jahrelange parteienübergreifende und sachorientierte Arbeit im Bezirksrat Döhren-Wülfel dankbar, die immer wieder Kompromisse und einstimmige Beschlüsse möglich machte. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit mehr in der heutigen Zeit.

Meinem Nachfolger oder meiner Nachfolgerin wünsche ich stets eine glückliche Hand und tatkräftige Unterstützung von Ihrer Seite.

Behalten Sie bitte unbedingt Ihr Interesse an der Lokalpolitik in Ihrem Stadtbezirk und bleiben Sie miteinander im Gespräch!

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihre Antje Kellner“

„Der Rücktritt kam nicht überraschend, dennoch macht er mich traurig“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Jens Schade. „Im Stadtbezirk Döhren-Wülfel und in der SPD Döhren-Wülfel geht damit eine Ära zu Ende. Antje Kellner wird uns bei der zukünftigen Arbeit fehlen. Das Amt einer Bezirksbürgermeisterin besteht ja aus mehr als nur die Sitzungen zu leiten und ab und an ein paar Grußworte auf diversen Veranstaltungen zu sprechen. Es ist viel Arbeit im Hintergrund damit verbunden, was indes kaum öffentlich in Erscheinung tritt und deshalb auch nicht immer gebührend gewürdigt wird. Es war jedenfalls der sehr engagierte Einsatz von Antje Kellnerr, der unter anderem dazu geführt hat, dass bei den letzten Kommunalwahlen vor viereinhalb Jahren die SPD im Bezirksrat nicht nur nicht – entgegen den allgemeinen Trend – verloren hat, sondern dass wir vielmehr in Döhren-Wülfel unsere Mandatszahl halten konnten und sogar stärkste Fraktion im Bezirksrat wurden.“

Für die nun anstehende Neuwahl eines Bezirksbürgermeisters wird die SPD Willi Lindenberg nominieren. Lindenberg (geb. 1952) war lange Jahre als Arbeitsdirektor im ÜSTRA-Vorstand tätig. Im Juli 2020 wurde er von Antje Kellner als neuer Bezirksratsherr verpflichtet. Er wohnt schon über 40 Jahre im Stadtbezirk Döhren-Wülfel. Der aus Wiedensahl (Geburtsort von Wilhelm Busch) stammende Sozialdemokrat ist auch außerhalb der Politik vielfältig ehrenamtlich engagiert. Er macht beim Verein „Freunde des Döhrener Turms e.V.“ mit und ist Ehrensenator bei der Funkenartillerie Blau-Weiss Döhren. Auch sonst kann er eine Reihe von Funktionen aufzählen: Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Landesverkehrswacht Niedersachsen, Mitglied des Vorstands des Vereins „Gegen das Vergessen ./. NS-Zwangsarbeit e.V. und Sprecher des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen/Bremen und Mitglied der Verkehrs AG auf Bundesebene.

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Willi Lindenberg – hier eine Archivaufnahme – in historischer Üstra-Uniform