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Der Januar 2017 im Ratz-Fatz

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Der Januar 2017 im Ratz-Fatz Nachrichten und News aus Berlin-Treptow (C) Ulrich Stamm
Der Januar 2017 im Ratz-Fatz

ErLesenes am Samstag 

  • Samstag, 07.01., 10:30 Uhr 
  • Doreen Kähler liest „Sagen von Unirdischen“ von Anna SeghersEine Lesung aus Anlass des Reformationsjubiläums „Sagen von Unirdischen“ ist eine Erzählung aus dem Spätwerk der Schriftstellerin Anna Seghers und erschien in der Sammlung „Sonderbare Begegnungen“ 1973. Es ist die Zeit von Reformation und Bauernkrieg: Verwirrung, Not und Angst prägen das Leben. Doch diese unruhige Epoche birgt neue Hoffnungen - ist ein Aufbruch zu einem neuen Bewusstsein. Wie aber äußert sich dieses Neue im Menschen? Anna Seghers gelingt es durch eine sensible Künstlergeschichte. Im Mittelpunkt steht die Begegnung eines Fremden von einem anderen Stern - wo man nur auf Nützlichkeit und technische Perfektion setzt – mit den Menschen und ihren Werken. Da ist der Holzschnitzer Meister Matthias, der seinen Figuren menschliche Züge schenkt und so ein Verständnis für die Aufgabe der Kunst schafft: die Schöpfung zu loben und die Menschen in ihrem Leid zu beglücken… In der literarisch gewählten Form der Sage ist der Fremde tief erschüttert von den überwältigenden Skulpturen, den ins Herz dringenden Klängen der Orgel im Dom und seine Augen „leuchten in ratlosem Glück“.Mit freundlicher Unterstützung der Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin und Mainz e.V.Mit Frühstücksangebot! 

Konzert 

  • Freitag, 13.01., 18:00 Uhr 
  • “El Alemán y Amigos”Eine Konzertreihe mit verschiedenen Spezialgästen, Gipsy Fiesta – Gipsy Pop & Zigeunerlieder. Ein Konzert mit osteuropäischen Romaliedern, großartigen Melodien aus dem russischen Kultfilm „Das Zigeunerlager zieht in den Himmel“, sowie den schönsten Gipsy-Songs von den „Gipsy Kings“, Musik aus Lateinamerika, Adaptionen aus der spanischen Klassik und Eigenkompositionen für die spanische Gitarre von El Alemán. 

Filmvortrag 

  • Freitag, 20.01., 18:00 Uhr 
  • Armin Müller-Stahl – Ich wollte einfach fliegenDer Schauspieler ist nicht anwesend!!Wer sich mit dem Leben von Armin Müller-Stahl beschäftigt, wird Erstaunliches hören, vor allem von der Vielseitigkeit eines Künstlers, die selten ist. Zum Anfang seiner künstlerischen Laufbahn stand die Geige – die er in einigen seiner Filme auch immer wieder einmal gern hervorholt – im Mittelpunkt, bis ihn die Schauspielerei an die großen Bühnen führte, auch zum Film. Schnell erfolgreich, wurde er einer der besten Schauspieler in der DDR und konnte in den 80er und 90er Jahren mit gleicher Anerkennung seine Karriere auch im Ausland fortsetzen. Hollywood, immer noch ein Traum-Ort vieler Schauspieler, blieb ihm nicht lange verschlossen. Im Alter kam eine dritte Leidenschaft dazu – die Malerei.Mit Filmsequenzen!Gestaltung: Dr. Katrin Sell, cinephil 

ErLesenes am Samstag 

  • Samstag, 21.01., 10:30 Uhr 
  • Hans Neumann – Dia-VortragIran – das missverstandene Land (Teil 2; Fortsetzung vom Dezember 2016)“Der erste Satz in meinem Reiseführer lautet: “Nach Iran? Wie kannst Du da bloß hinreisen?“Das war nur eine Äußerung von vielen, die mir entgegen gebracht wurde. Um es vorweg zu nehmen: ich habe weder Menschen mit Sprengstoffgürtel gesehen, noch bin ich entführt worden; ich wurde weder als „Nichtgläubiger“ beschimpft, noch habe ich Hass auf „Westler“ gespürt. Im Gegenteil, ich habe Gastfreundschaft erfahren, wie ich sie nicht einmal in arabischen Ländern erlebt habe.Es fiel mir schwer, mich mit der „Kleiderordnung“ für Frauen anzufreunden. Es sind aber offensichtlich Tendenzen sichtbar, dies aufzuweichen. In Mashad kam ich mit viel Glück in den „Haram“ (verbotener Ort). In dieser heiligen Stadt prägen Frauen im Tschador das Straßenbild. Ein absolutes Highlight war der Besuch von Isfahan mit seinem „Großen Platz“. Ich habe nur Positives erlebt und ausschließlich freundliche, wissbegierige, hilfsbereite und gastfreundliche Menschen getroffen. Nicht eine Sekunde habe ich mich unwohl, geschweige bedroht gefühlt. In 50 Jahren Reisetätigkeit war diese Reise meine außergewöhnlichste. (Auszug des Reiseberichtes von Hans Neumann)Mit Frühstücksangebot! 

Theater 

  • Freitag, 27.01., 18:00 UhrZwei an einem Abend: 
  • „Das Erbe des Mauren“offenbart einen Schatz des letzten Maurenkönigs Boabdil von unermesslicher Fülle. Die Szene durchmisst die Möglichkeiten und Grenzen der Gemeinsamkeiten von Reichtum und Glück. Dass Armut kein Glück bringt, haben wohl fast alle Menschen schon erfahren. Reichtum könnte es, wenn, ja wenn es daneben auch die Vernunft gäbe. Die aber war und ist noch schwerer zu finden als ein Schatz.und 
  • „Von der Gerichtslaube zur ‚Letzten Instanz‘ - Ein Leidensweg der Wahrheit“Der „Schiefe Fritz“, so nannten die Berliner ihren letzten Kurfürsten Friedrich III., bis der sich 1701 in seiner Geburtsstadt Königsberg selbst zum „König in Preußen, Friedrich I.“ krönte. Sein Streben nach der Königswürde überdeckte seine Verantwortung für Ordnung in der Stadt und im Land. In Berlin aber waren die menschlichen und vor allem die moralischen Wunden des Dreißigjährigen Krieges noch nicht verheilt. Niemals zuvor und niemals nach der Regierungszeit des letzten Kurfürsten und ersten Königs von Preußen gab es so viele Räuberbanden in Berlin. Aber seine immer strenger werdenden Urteile zu Folter und Hinrichtung, in der „Gerichtslaube“ ausgesprochen, wurden aus Protest und als Selbstschutz in der ‚Letzten Instanz‘ von den Berlinern neu verhandelt. Eine Posse auf das „gute, alte“ Berlin mit Namen, Ort und Datum.Text/Regie: Bernhard Buley, es spielt die „Theatergruppe Oberspree“ 

Kindertheater 

  • Sonntag, 08.01., 10:00 Uhr 
  • Der Fischer und seine FrauEin Fisch kommt selten allein und ein Wunsch ebenso. Ilsebill wünscht sich viel Platz, um nicht mehr in einem Pisspott leben zu müssen. Der Fischer wünscht sich nur seine Ruhe und ab und zu einen Fisch, um Fischsuppe für Freunde zu kochen. Als der Fischer eines Tages einen sprechenden Fisch fängt, bekommt Ilsebill viel Platz, aber der Fischer keine Fischsuppe. Ob das alles mit rechten Dingen zugeht?Andersens Koffertheater, ab 3 Jahre 
  • Sonntag, 15.01., 10:00 Uhr 
  • Die DrachengrubeEin tiefes Loch in der Erde auf freiem Feld, eine Grube. Niemand braucht sie, und sie ist außerdem gefährlich. Wenn dort jemand hineinfällt, was dann? Am besten ist es, man wirft sie zu. Zunächst mit Steinen, aber dann auch mit allem Unrat, der sich so angesammelt hat. Geschichten von vor einhundert Jahren erzählt man sich im Dorf. Damals soll ein Drache dort gesehen worden sein. Aber so sind Geschichten, sie werden immer wieder und immer wieder anders erzählt. Was dann passiert, erzählt die Geschichte.Kindertheatergruppe „Die Eleven“, ab 4 Jahre 
  • Sonntag, 22.01., 10:00 Uhr 
  • Judy und Punch mit der WurstnaseEin traditionell altenglisches Gaukelspiel mit Großpuppen, Menschen und MusikDie lustige, turbulente Geschichte zeigt, dass man vorher genau überlegen sollte, was man sagt, denn es kann unvorhergesehene Folgen haben. Durch Verständnis und Toleranz wird alles zum Guten gefügt. Ein bisschen Glück und viel Humor helfen dabei.Marionettentheater Kaleidoskop, ab 3 Jahre 
  • Sonntag, 29.01., 10:00 Uhr 
  • Die Prinzessin mit dem goldenen SternPrinzessin Lada muss aus ihrem böhmischen Königreich fliehen, da der böse König Störenfried sie heiraten will. Nach langer Wanderung findet sie schließlich Zuflucht in einer königlichen Küche. Wie es weiter geht? Kommt und seht es Euch an!Mobile Märchenbühne, ab 3 Jahre 

Kulturcafé für Senioren Jeden Dienstag ab 14:00 Uhr Kaffee und Kuchen, ab 14:30 Uhr Kulturprogramm

  • Dienstag, 03.01., 14:30 Uhr - Kaffeeklatsch 
  • Dienstag, 10.01., 14:30 Uhr - Kindermund Kinder und ihre eigene Philosophie 
  • Dienstag, 17.01., 14:30 Uhr - Selbst gedrehtes Video Überraschungsfilm 
  • Dienstag, 24.01., 14:30 Uhr - Ausflug nach Oberschöneweide mit Kaffeetrinken im Lalü, 1 Tasse Kaffee und 1 Stück Kuchen kostenfrei, alles andere muss bezahlt werden.(Ausflug nur für die feste Dienstags-Gruppe!) 
  • Dienstag, 31.01., 14:30 Uhr - Hundertwasser Der Architekt der Wohnlandschaften 
  • Leitung des Kulturcafés: Verena Schock 
  • (Falls nicht anders ausgewiesen, ist der Eintritt fürs Kulturcafé frei,Programmänderungen vorbehalten!) 

Galerie im Ratz-Fatz 

  • „Tanz – ein Lebensmärchen“ 
  • Fotos, Figurinen, Kostüme von Ilse-Maria Feltz (Kostüm- und Bühnenbildnerin) 
  • Ausstellungsdauer: bis 30. Januar 2017 
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10:00 bis 18:00 Uhr und zu den Veranstaltungen 

Zu allen Veranstaltungen, bei denen es nicht anders ausgewiesen ist, wird ein Eintritt von 7/4 Euro erhoben. Programmänderungen vorbehalten!Eintritt Vernissage und Galerie frei!

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