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Neues Projekt „Aktiv gegen Salafismus und Antisemitismus“ gestartet

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Neues Projekt „Aktiv gegen Salafismus und Antisemitismus“ gestartet Berlin (C) Ulrich Stamm
Neues Projekt „Aktiv gegen Salafismus und Antisemitismus“ gestartet

Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, das LISUM und das American Jewish Committee haben das Modellprojekt „Aktiv gegen Salafismus und Antisemitismus“ für die Berliner Schule gestartet. Es wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert.Im Rahmen des Projekts werden sich 25 Lehrkräfte aus 15 Schulen über zwei Jahre präventiv mit dem Thema islamistische Radikalisierung auseinandersetzen. Die Fortbildung findet in pädagogischen Werkstätten unter Einbeziehung von pädagogischen Experten statt. Schwerpunkte in diesem Schuljahr sind u.a. die Themen Strategien zum Umgang mit islamistischer Radikalisierung im Unterricht, ideologische Grundlagen des Salafismus, Geschlechter- und Familienbilder im Salafismus, Auseinandersetzung mit Medien und Propaganda im Bereich islamistischer Radikalisierung. Als Ergebnisse werden u.a. neue Unterrichtsmaterialien entwickelt und pädagogische Strategien der Beratung und Vernetzung erprobt, die dann auf alle Schulen erweitert werden können.Bildungssenatorin Sandra Scheeres: „Der Salafismus gilt als die am stärksten wachsende islamistische Strömung in Deutschland. Unsere Aufgabe ist es, die Lehrkräfte im Umgang damit zu stärken und Strategien für das Verhalten von Pädagoginnen und Pädagogen an den Schulen zu entwickeln.“Der Salafismus spricht nach den bisherigen Forschungen und Erkenntnissen oft Jugendliche an, die in ihrem Elternhaus keine Geborgenheit, Sicherheit und Akzeptanz erfahren und von Feindbildern wie die des „Ungläubigen” oder des „Juden als Feind” angesprochen werden. Zugleich haben diese Jugendlichen eine erhöhte Bereitschaft, Menschen Vertrauen zu schenken, die ihnen vermutlich die Zuneigung und Anerkennung geben, die sie brauchen.Durch die Arbeit im Projekt sollen Prozesse der Anerkennung, Selbstwirksamkeit und Verantwortungsübernahme, aber auch der Abgrenzung und Positionierung in den pädagogischen Einrichtungen systematisch gefördert werden.Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie über:Michael Rump- Räuber, LISUM Berlin- Brandenburg, mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel. 03378 209-413 

 

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