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Beste Vorzeichen für 2018 am Arbeitsmarkt-Beschäftigung steigt weiter

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Beste Vorzeichen für 2018 am Arbeitsmarkt-Beschäftigung steigt weiter Reichstag in Berlin (C) Ulrich Stamm

BERLIN. Arbeitsmarktbilanz 2017: Rekordwerte bei der Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Zugleich so wenig Arbeitslose wie seit der Wiedervereinigung nicht. Die Vorzeichen dafür sind gut, dass sich diese Entwicklung 2018 fortsetzt.Im vergangenen Jahr hatten durchschnittlich 44,28 Millionen Menschen einen Job: 638.000 mehr als noch 2016. Mit einem Plus von 1,5 Prozent wuchs die Zahl der Erwerbstätigen 2017 so stark wie seit zehn Jahren nicht. In der Summe kletterte sie auf den höchsten Stand seit 1991.Gestiegen ist vor allem die Zahl derer, die sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Im Juni 2017 arbeiteten im Vergleich zum Vorjahr 722.000 Menschen mehr sozialversicherungspflichtig (+2,3 Prozent). Insgesamt waren es 32,17 Millionen Menschen.Das Risiko, arbeitslos zu werden, ist weiter gesunken. 2017 waren so wenig Menschen arbeitslos wie seit der Deutschen Einheit nicht: im Jahresdurchschnitt 2,53 Millionen Menschen – 158.000 oder sechs Prozent weniger als im Jahr zuvor. Grund für die gute Entwicklung ist der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung. Arbeitskräfte – vor allem gut qualifizierte – werden gebraucht. Wer gut ausgebildet ist und mit dem Wandel Schritt hält, verbessert seine beruflichen Möglichkeiten. Geschulte Fachkräfte rechnen sich aber auch für Arbeitgeber. Beide können sich so besser am Markt behaupten.In ihrer Neujahrsansprache bilanzierte Bundeskanzlerin Angela Merkel, Deutschland sei ein Land, in dem noch nie so viele Menschen Arbeit hatten wie heute. Nun gelte es, die Voraussetzungen zu schaffen, dass es Deutschland auch zukünftig gut gehe. "Dabei kann der Leitgedanke der Sozialen Marktwirtschaft, dass wirtschaftlicher Erfolg und sozialer Zusammenhalt zwei Seiten einer Medaille sind, auch in der Zeit des digitalen Fortschritts unser Kompass sein", so die Kanzlerin.

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