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Neue Treueprogramme in Berlin - Lidl und Autodoc

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Lidl - Symbolfoto (C) Pixabay Lidl - Symbolfoto (C) Pixabay

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BERLIN. Die Größen der deutschen Treueprogramme dürfen den meisten bereits ein Begriff sein: die Payback-Karte und DeutschlandCard beim Einkaufen und Miles und More beim Fliegen.

Das Prinzip der Angebote basiert auf dem Sammeln von Punkten und Meilen, die gegen Rabatte und Privilegien eingetauscht werden können. Einer ähnlichen Grundidee folgen in Berlin nun Lidl Deutschland und Autodoc.

Folgend wird darauf eingegangen, welche Versprechen diese zwei Unternehmen ihren loyalen Kunden geben und wieso Bonusprogramme nicht nur für Neukunden wichtig sind.

 

Neue Ergänzungen in Berlin

Mit Lidls und Autodocs Treueprogrammen gesellen sich zwei neue Angebote zu jenen in Berlin. Lidls Kundschaft lädt die Lidl Plus App auf das Smartphone, wo nach der erfolgreichen Anmeldung zahlreiche Rabattaktionen zur Verfügung stehen.

Mit jedem Einkauf werden Bons gesammelt – visuell verfolgt man in der App, wie man sich den geschenkten Belohnungen annähert. Diese Aktion findet man momentan nur in Berlin und Brandenburg, soll jedoch noch im Jahr 2020 ausgeweitet werden.

Das in Berlin ansässige Autoersatzteile-Unternehmen Autodoc kündigte erst Ende Mai sein Sonderrabattprogramm an. Die sogenannten „Premium-Vorteile“ richten sich an loyale Kunden und lässt diese zwischen drei verschiedenen Optionen auswählen.

Letztere erstrecken sich von 20 Prozent auf Bestellungen und schnelleren Lieferungen bis hin zu 50 Prozent Rabatt und 200-prozentigem Bonusguthaben. Je nach Auswahl ändert sich der Betrag der jährlichen Mitgliedschaft. Das Angebot spricht also Kunden an, die bereits regelmäßig Bestellungen bei Autodoc aufgeben. Genau diese loyalen Abnehmer sollen mit dem neuen Programm belohnt und langfristig als zufriedene Kunden behalten werden.

 

Das Geheimnis der erfolgreichen Bonusprogramme

Das Prinzip der Rabattprogramme ist es, nicht nur neue Verbraucher anzuziehen, sondern auch bestehende Kunden zu halten. Die zwei obengenannten Firmen sprechen mit ihrem Angebot insbesondere die letztere Gruppe an. Geschickt wird den Kunden vermittelt, dass Loyalität geschätzt und belohnt wird – ein effektives Marketingschema zum Gunsten der Kunden und des Unternehmens. Wie das Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik beschreibt, kann eine Belohnung als „positiver Verstärker“ gesehen werden. Die Firma erhält eine positive Assoziation.

Es wundert also nicht, dass etablierte Unternehmen gerne - im realistischen Rahmen - Belohnungen verteilen. Beispielsweise hebt die Vergleichsplattform CasinoWings ein Casino besonders hervor: das 21.com. Neben der schnellen Einzahlung und einem Bonus konnte sich die Online-Spielhalle mit ihrem „Treueprogramm für alle Spieler“ von der Konkurrenz abheben. Das Casino bietet daher nicht nur einen Willkommensbonus, sondern auch diverse Angebote für loyale Kunden. Ein weiteres Beispiel findet man mit der Kosmetikfirma Clarins. Nach der Eröffnung eines Kontos erhalten Kunden mit jedem Einkauf sogenannte „Treuepunkte“. Diese verwandeln sich direkt in Gutscheine, die per E-Mail zugeschickt werden. Abermals wird die Belohnung treuer Kunden hervorgehoben.

Bonusprogramm - Symbolfoto (C) Pixabay Bonusprogramm - Symbolfoto (C) Pixabay

 

Unternehmen scheint bewusst zu sein, dass Kunden Treueprogramme schätzen. Und auch für Lidl, Autodoc und Co. sind diese Aktionen von Vorteil. Zufriedene Abnehmer tendieren dazu, weiterhin einer Firma treu zu bleiben.

Das wiederum garantiert das zukünftige Verkaufen von Produkten und daher eine kontinuierliche Einkommensquelle. Während Berlins Einkäufer also von Lidls Rabattaktionen und Autodocs „Premium-Vorteilen“ profitieren, ergeben sich auch für die Firmen selbst einige Vorteile. Daher verwundert es auch nicht weiter, dass Berliner diese Boni auch online suchen - und finden.

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