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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 17.August 2022

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Indizes vom 16.08.2022 © finanzen.net Indizes vom 16.08.2022 © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Dienstag erneut zugelegt und ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Plus von 0,41 Prozent bei 3805,22 Punkten und baute damit seine Erfolgsserie seit Mitte Juli auf knapp 13 Prozent aus. Der französische CAC 40 gewann am Dienstag 0,34 Prozent auf 6592,58 Punkte. Der britische FTSE 100 legte um 0,36 Prozent auf 7536,06 Punkte zu.

Die positive Grundstimmung wurde Händlern zufolge von der Erwartung gestützt, dass die chinesische Regierung weitere Konjunkturmaßnahmen ergreifen wird, um das nachlassende Wirtschaftswachstum anzukurbeln. 

An der Spitze der Branchenwertung standen die Rohstoffwerte. Hier glänzten BHP (BHP Billiton) mit einem Gewinn von 5,5 Prozent. Der Bergbaukonzern hatte im vergangenen Geschäftsjahr (Ende Juni) dank Rekordpreisen für Rohstoffe so viel verdient wie noch nie zuvor. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn stieg im Jahresvergleich um fast 40 Prozent. Entsprechend stark zeigten sich auch die Wettbewerberaktien von Rio Tinto und Glencore mit Kursgewinnen von jeweils knapp vier Prozent.

Gefragt waren auch Philips. Bei dem zuletzt schwächelnden Medizintechnikkonzern gab es einen Führungswechsel. Roy Jakobs soll mit Wirkung zum 15. Oktober die Nachfolge von Frans van Houten als Präsident und Unternehmenschef antreten. Das weckte offensichtlich Hoffnungen, dass sich die Dingen zum Besseren wenden werden. Philips zogen um zwei Prozent an.

Weniger gut kamen Nachrichten zu zwei anderen Medizintechnikunternehmen an. Die Aktien von Straumann brachen um 8,3 Prozent ein. Der Dentalimplantatehersteller hatte im ersten Halbjahr die Erwartungen übertroffen, die Jahresziele aber nicht angehoben. Das stieß Anlegern sauer auf. Auch die Entwicklung von Sonova ließ aufhorchen. Die Gewinnwarnung des schweizerischen Hörgeräteherstellers drückte die Papiere um fast 16 Prozent ins Minus.

 

(Quelle: finanzen.net)

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