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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 18.Juni 2020

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Indizes vom 18.06.2020 (C) finanzen.net Indizes vom 18.06.2020 (C) finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Ungeachtet der Spannungen zwischen Nord- und Südkorea sowie des eskalierenden Grenzkonflikts zwischen China und Indien haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Mittwoch ihre kräftige Vortageserholung gebremst fortgesetzt. Dabei rückten auch die Sorgen über eine mögliche zweite Infektionswelle mit dem Corona-Virus in den Hintergrund.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Gewinn von 0,76 Prozent bei 3267,26 Punkten, nachdem er am Dienstag um rund 3,4 Prozent nach oben geschnellt war. In Paris rückte der CAC 40 am Mittwoch um 0,88 Prozent auf 4995,97 Zähler vor. Der FTSE 100-Index (FTSE 100) in London gewann 0,17 Prozent auf 6253,25 Punkte. 

Aus Branchensicht waren am Mittwoch europaweit Technologiewerte und Aktien aus dem Gesundheitssektor am stärksten gefragt. Zu den größten Verlierern gehöreten Auto- und Versicherungswerte.

Unter den Einzelwerten stachen die Aktien von Kingfisher mit einem Kursplus von mehr als 6 Prozent hervor. Die britische Baumarktkette hatte ihre Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und einen Ausblick auf das zweite Geschäftsquartal gegeben. Laut Analyst Richard Chamberlain von RBC Capital Markets dürften die Markterwartungen nach einer bislang deutlich stärker als erwarteten Entwicklung im laufenden Geschäftsjahresviertel nun steigen.

Noch besser lief es für die Boohoo-Papiere (boohoocom), die im Verlauf bei 433 Pence ein Rekordhoch erreichten und mit einem Plus von mehr als 9 Prozent endeten. Der Online-Modehändler meldete einen Umsatzsprung für das erste Quartal und ist nun auch für das Gesamtjahr positiver gestimmt. Laut RBC-Analystin Sherri Malek verheißt dies auch Positives für den Wettbewerber Asos. Dessen Aktien gewannen 7,6 Prozent.

Die Megafusion des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) (Fiat Chrysler (FCA)) mit der Opel-Mutter PSA (Peugeot) stößt bei der EU-Kommission auf Bedenken. Sie leitete deshalb am Mittwoch eine vertiefte Prüfung des Falls ein, die sich bis 22. Oktober hinziehen könnte. Hintergrund ist die Befürchtung, dass der Zusammenschluss der beiden Fahrzeughersteller den Wettbewerb auf dem Markt für Lieferwagen einschränken könnte. Die FCA-Papiere sanken um 0,4 Prozent, jene von PSA verloren 0,5 Prozent.

Die Aktien von Novartis kletterten um 3 Prozent aufwärts. Der schweizerische Pharmakonzern erhielt von der US-Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht für sein Mittel Cosentyx bei einer weiteren Indikationen. Zudem wurde das Medikament Ilaris in den USA für die Behandlung des Still-Syndroms zugelassen.

(Quelle: finanzen.net)

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