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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 20.Februar 2021

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Indizes vom 19.02.2021 © finanzen.net Indizes vom 19.02.2021 © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. An Europas Aktienmärkten haben die Anleger am Freitag nach zuletzt drei schwachen Tagen wieder zugegriffen. Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) baute sein Plus über den Tag verteilt aus, am Ende ging er 0,88 Prozent höher bei 3713,46 Punkten aus dem Handel - und damit unweit des Tageshochs. Er brachte so in letzter Minute noch ein Wochenplus von einem halben Prozent über die Ziellinie. Über 3700 Punkten bewegt er sich derzeit auf dem höchsten Niveau seit gut einem Jahr.

Als hilfreich für die Erholung galt, dass sich die Unternehmensstimmung in der Eurozone dank einer soliden Industrie einen Tick stärker als erwartet aufgehellt hat. Die Märkte in Europa profitierten mit der Rally im Tagesverlauf auch vom robusten Start an den US-Börsen, wo der Dow Jones Industrial (Dow Jones 30 Industrial) den nächsten Rekord verbuchte. 

Deutlich nach oben ging es auch an den Leitbörsen der Eurozone, unter anderem in Paris, wo der CAC 40 um 0,79 Prozent auf 5773,55 Punkte stieg. Der britische FTSE 100 allerdings ging bei 6624,02 Zählern nur 0,10 Prozent höher aus dem Handel. Wie es hieß, wurde er von enttäuschenden heimischen Einzelhandelsdaten gebremst.

Im europäischen Branchenvergleich schlugen sich die Aktien von Minenunternehmen vor dem Wochenende wieder einmal am besten: Ihr Subindex im marktbreiten Stoxx Europe 600 legte letztlich um 2,8 Prozent zu. Er bewegt sich derzeit wegen anziehender Rohstoffpreise auf seinem höchsten Niveau seit 2011.

Schlusslicht war dagegen der Index der Medizinbranche mit einem Minus von 1,1 Prozent. Da half es der Aktie von AstraZeneca auch nicht, dass der Pharmakonzern von keiner Kenntnis über schwere Nebenwirkungen seines Corona-Impfstoffs berichtete. Die Papiere verloren in London 3,1 Prozent.

Unter den Einzelwerten fiel Renault mit einem Kursrutsch um 4,4 Prozent sowohl im Cac 40 als auch im Autosektor negativ auf. Der französische Autobauer berichtete für das vergangene Jahr vor allem wegen tiefroter Zahlen beim japanischen Partner Nissan (Nissan Motor) einen Rekordverlust von acht Milliarden Euro. Der Konzernumsatz brach um mehr als ein Fünftel ein.

Zahlen verhalfen ansonsten noch den Aktien von Danone um 2,2 Prozent nach oben. Der französische Lebensmittelkonzern hofft nach einem schwierigen Corona-Jahr auf Besserung.

Die Anteilseigner von Eni erlebten einen schwankenden Tag. Im Minus gestartet, drehten die Papiere später ins Plus und gingen 1,1 Prozent höher aus dem Handel. Laut Analyst Analyst Biraj Borkhataria hat der Ölkonzern beim bereinigten operativen Ergebnis im vierten Quartal besser als vom Konsens erwartet abgeschnitten.

(Quelle: finanzen.net)

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