Log in

Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 21.März 2020

(0 Stimmen)
Indizes 20.03.2020 (C) finanzen.net Indizes 20.03.2020 (C) finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Mit deutlichen Gewinnen haben sich Europas Börsen am Freitag aus dem Handel verabschiedet. Die Panikstimmung sei erst einmal aus dem Markt dank der Eingriffe von Staaten und Notenbanken als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie, hieß es. Vor allem das Pandemic Emergency Purchase Programme (PEPP) der EZB, ein Wertpapierkaufprogramm mit einem Volumen von zunächst 750 Milliarden Euro, habe zur Beruhigung beigetragen. Daraufhin entspannten sich die Risikoprämien am italienischen Anleihemarkt stark.

Der Dax gewann 3,7 Prozent auf 8.929 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legte um 3,8 Prozent zu auf 2.549 Punkte. Als insgesamt recht ruhig wurde der Verfall von Futures und Optionen auf Indizes am Mittag im Handel beschrieben. Viele Teilnehmer dürften ihre Positionen bereits in den vergangenen Tagen abgewickelt haben, hieß es. Von Entwarnung an den Märkten könne aber keine Rede sein. "Wir reden von einer Stabilisierung auf niedrigstem Niveau", sagte ein Händler. 

In den USA wird zudem massiv über Erhöhungen der bislang geplanten Hilfspakete nachgedacht, ebenso wie Staatsbeteiligungen an angeschlagenen Unternehmen. Auch ein Eingriff der USA in den zweiten Krisenherd, den Ölpreis, ist mittlerweile möglich. Die Ölpreise schossen daraufhin bereits in der Nacht in der Spitze um 24 Prozent nach oben, kamen am Freitag aber wieder zurück, weil sich das Augenmerk der Akteure wieder stärker auf die Angebotsschwemme und den konjunkturbedingten Nachfragerückgang richtete.

Mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie kann von einer Entspannung keine Rede sein. Die Zahl der Toten weltweit ist auf über 10.000 gestiegen. Immer mehr Länder und Regionen von Argentinien bis Kalifornien greifen zu Ausgangssperren als letztem Mittel. Dies könnte das Sentiment immer wieder belasten. Vor allem Italien macht immer mehr Sorgen, da die Zahl der dortigen Corona-Toten die von China überholt hat.

Der Dax gewann 3,7 Prozent auf 8.929 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legte um 3,8 Prozent zu auf 2.549 Punkte. Als insgesamt recht ruhig wurde der Verfall von Futures und Optionen auf Indizes am Mittag im Handel beschrieben. Viele Teilnehmer dürften ihre Positionen bereits in den vergangenen Tagen abgewickelt haben, hieß es. Von Entwarnung an den Märkten könne aber keine Rede sein. "Wir reden von einer Stabilisierung auf niedrigstem Niveau", sagte ein Händler. 

In den USA wird zudem massiv über Erhöhungen der bislang geplanten Hilfspakete nachgedacht, ebenso wie Staatsbeteiligungen an angeschlagenen Unternehmen. Auch ein Eingriff der USA in den zweiten Krisenherd, den Ölpreis, ist mittlerweile möglich. Die Ölpreise schossen daraufhin bereits in der Nacht in der Spitze um 24 Prozent nach oben, kamen am Freitag aber wieder zurück, weil sich das Augenmerk der Akteure wieder stärker auf die Angebotsschwemme und den konjunkturbedingten Nachfragerückgang richtete.

Mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie kann von einer Entspannung keine Rede sein. Die Zahl der Toten weltweit ist auf über 10.000 gestiegen. Immer mehr Länder und Regionen von Argentinien bis Kalifornien greifen zu Ausgangssperren als letztem Mittel. Dies könnte das Sentiment immer wieder belasten. Vor allem Italien macht immer mehr Sorgen, da die Zahl der dortigen Corona-Toten die von China überholt hat.

(Quelle: finanzen.net)

Schreibe einen Kommentar