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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 25.November 2021

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Indizes vom 24.11.2021 © finanzen.net Indizes vom 24.11.2021 © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Ohne klare Richtung und relativ wenig verändert sind Europas wichtigste Aktienmärkte am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Belastend wirkten die in vielen Ländern zunehmend heftigere vierte Corona-Welle sowie die Aussicht auf höhere Zinsen in den USA. Die am Nachmittag veröffentlichten zahlreichen US-Wirtschaftsdaten hatten einen leicht positiven Einfluss auf die Leitindizes.

Der EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) schloss mit einem Minus von 0,18 Prozent bei 4276,25 Punkten. Damit setzte der Leitindex der Eurozone seine Korrektur der vergangenen Handelstage fort. Der französische CAC 40 verlor 0,03 Prozent auf 7042,23 Punkte. Der britische FTSE 100stand - wie schon an den Vortagen - erneut besser da und gewann letztlich 0,27 Prozent auf 7286,32 Punkte.

  

Gestützt wurde der Londoner Leitindex vor allem von erneut positiven Rohstoffwerten. Die gute Entwicklung ist aber auch darauf zurückzuführen, dass der Ölpreis den höchsten Stand seit über einer Woche erreicht hat, was die Ölwerte nach oben beförderte. So gehörten die Papiere von BPund Shell (Shell (Royal Dutch Shell) (A)) mit Gewinnen von 1,8 beziehungsweise 1,3 Prozent zu den Top-Werten im Stoxx-50-Index.

Wegen der Sorgen über die Auswirkungen der vierten Corona-Welle gehörte hingegen der europäische Reise- und Freizeitsektor mit einem Minus von rund 1,0 Prozent zu den schwächsten Branchen. Seine Erholungsgewinne vom September sind längst wieder ausradiert. Zuletzt dümpelte er auf dem tiefsten Stand seit Februar.

Unter den Einzelwerten stachen im EuroStoxx 50 die Anteile von Enel heraus, die an der Index-Spitze um 2,0 Prozent zulegten. Italiens größter Energieversorger will in den kommenden Jahren Milliarden in die Energiewende investieren.

Vivendi (Vivendi) nahmen im Cac 40 die Index-Spitze mit plus 1,8 Prozent ein. Der US-Finanzinvestor KKR (KKRCo) könnte der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge dem Widerstand des französischen TIM (TIM (ex Telecom Italia))-Großaktionärs gegen sein Übernahmeangebot mit einem höheren Preis begegnen.

Just Eat Takeaway (Just Eat Takeawaycom) und Deliveroo profitierten mit jeweils plus 1,8 Prozent von einer Hochstufung durch die US-Bank JPMorgan (JPMorgan ChaseCo) auf "Overweight". Großbritannien bleibe bei beiden Essenslieferanten im Fokus, schrieb Analyst Marcus Diebel.

Das Prüfungs- und Zertifizierungsunternehmen Intertek berichtete über sein Wachstum zwischen Juli und Oktober und bekräftigte seine Jahresziele, was der Aktie in London ein Plus von 6 Prozent eintrug.

 

(Quelle: finanzen.net)

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