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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 8.Oktober 2020

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Indizes vom 07.10.2020 (C) finanzen.net Indizes vom 07.10.2020 (C) finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch mit Zurückhaltung auf die Nachricht von verschobenen Verhandlungen über ein weiteres Corona-Hilfspaket in den USA reagiert. Dort hatten am Vorabend die Kurse auf die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die Gespräche mit den Demokraten bis nach der US-Wahlauf Eis zu legen, kräftig nachgegeben. Sie erholten sich an diesem Mittwoch aber bislang wieder recht deutlich.

In Europa hingegen ließen sich die Marktteilnehmer von dem Optimismus auf der anderen Seite des Atlantiks am Mittwoch nicht wirklich mitreißen. So schloss der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) prozentual unverändert bei 3233,43 Punkten, er machte aber in der letzten Handelsstunde immerhin etwas Boden gut. Der französische CAC 40 sank um 0,27 Prozent auf 4882,00 Zähler. Mit minus 0,06 Prozent auf 5946,25 Punkten beendete der britische FTSE 100den Handel.

Aus Branchensicht waren europaweit die Rohstoffwerte am stärksten gefragt. ArcelorMittalgewannen in Paris drei Prozent Schwächste Branche der Stoxx-600-Übersicht war der Telekommunikationssektor. Bester Wert im EuroStoxx waren Deutsche Post, die nach einer Anhebung der Ergebnisprognose um 3,9 Prozent zulegten.

Neue Analystenstudien bewegten Papiere aus der Getränkeindustrie. So verbuchten die Aktien von AB Inbev (Anheuser-Busch InBev), Diageo und Pernod Ricard Kursgewinne zwischen 0,7 und 1,7 Prozent, nachdem das Analysehaus Jefferies für die Papiere der drei Spirituosen- und Brauereikonzerne Kaufempfehlungen ausgesprochen hatte. Analyst Edward Mundy attestierte ihnen für die Zeit nach der Corona-Krise gute Chancen auf ein langfristiges strukturelles Wachstum.

Nach der 22-prozentigen Erholungsrally der Rolls-Royce-Papiere (Rolls-Royce) am Dienstag bauten sie zur Wochenmitte ihren Gewinn um weitere 4,4 Prozent aus. Der britische Turbinenhersteller hatte bereits am Montag Gespräche mit Investoren über die Ausgabe von Anleihen im Volumen von mindestens einer Milliarde Pfund angekündigt.

(Quelle: finanzen.net)

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