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Börsen- und Wirtschaftsnachrichten vom 9.März 2021

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Indizes vom 08.03.2021 © finanzen.net Indizes vom 08.03.2021 © finanzen.net

FRANKFURT/MAIN. Mit Rückenwind von der US-amerikanischen Wall Street haben die europäischen Börsen am Montag ihre Kursgewinne ausgebaut. Ins Ziel ging der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx (EURO STOXX 50) mit plus 2,55 Prozent auf 3763,24 Punkte.

Am Wochenende hatte das billionenschwere Konjunkturpaket von Präsident Joe Biden den Senat passiert - und dies kam bei Aktienanlegern gut an trotz der jüngsten Sorgen um steigende Marktzinsen. Positive Impulse für die europäischen Märkte kamen laut Börsianern auch von gelockerten Corona-Beschränkungen und Impffortschritten.

Der französische CAC 40 schloss am Montag 2,08 Prozent höher auf 5902,99 Punkten. Der britische FTSE 100 stieg um 1,34 Prozent auf 6719,13 Zähler.

Europaweit waren insbesondere Automobil- und Bankaktien gefragt. BMW gewannen weit vorne im EuroStoxx mehr als fünf Prozent. Ganz vorne waren indes die Aktien der Deutschen Post (Deutsche Post) mit einem Plus von fast sechseinhalb Prozent. Den Aktionären wurde der Tag versüßt mit angekündigten Aktienrückkäufen und einer erhöhten Dividende.

ING Groep (ING Group), Intesa Sanpaolo sowie BNP Paribas waren die stärksten Banken mit Kursaufschlägen um bis zu 4,7 Prozent. Marktstratege Mislav Matejka von JPMorgan setzt laut einer Strategiestudie auf einen weiteren Anstieg der Anleiherenditen, der sich günstig auf die Erträge von Finanzkonzernen auswirkt.

Die Anteilsscheine von Airbus (Airbus SE (ex EADS)) kletterten um 5,3 Prozent nach oben. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern verlor im Februar Bestellungen über 92 Verkehrsflugzeuge, holte zugleich aber Aufträge über elf neue Jets herein. Die Auslieferung neuer Flieger stieg von 21 Jets im Januar auf 32.

Dass Roche die Behandlung einer bestimmten Form von Blasenkrebs mit dem Immuntherapeutikum Tecentriq stoppte, ängstigte die Anleger offenbar nicht, denn die Aktien des Pharmakonzerns stiegen um 1,7 Prozent. Sie hinkten damit aber dem Schweizer Gesamtmarkt etwas hinterher. Der Behandlungsstopp sei in Absprache mit der US-Zulassungsbehörde FDA getroffen worden, erklärte Roche.

 

(Quelle:finanzen.net)

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