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30 Jahre Mauerfall: Plakatausstellung in der Rathaushalle Garbsen

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30 Jahre Mauerfall: Plakatausstellung in der Rathaushalle Garbsen (C) Stadt Garbsen 30 Jahre Mauerfall: Plakatausstellung in der Rathaushalle Garbsen (C) Stadt Garbsen

GARBSEN. Die Berliner Mauer war über 28 Jahre das Symbol der deutschen Teilung und des Kalten Krieges. Im November vor 30 Jahren endete dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte mit dem Fall der Mauer. Aus diesem Anlass präsentiert die Stadt Garbsen eine Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit dem Titel „Von der Friedlichen Revolution zur deutschen  Einheit“. Bürgermeister Dr. Christian Grahl und der Garbsener Ratsvorsitzende Hartmut Büttner laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur Ausstellungseröffnung für Montag, 21. Oktober, 16 Uhr, in den Ratssaal des Rathauses ein. 

Unter anderem spricht die Stadtratsvorsitzende der Garbsener Partnerstadt Schönebeck, Cornelia Ribbentrop. Hartmut Büttner widmet sich in seinen Ausführungen dem Thema „Die Wurzeln der Friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR“. Im Anschluss an den offiziellen Teil wird die Plakatausstellung in der Rathaushalle eröffnet. Sie ist bis zum 2. November zu den regulären Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. 

Die Ausstellung wirft Schlaglichter auf die Jahre 1989/90. Sie erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, an die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwang. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit. Die Schau umfasst 20 Tafeln und präsentiert 100 zeithistorische Fotos und Dokumente. Die prägnanten Texte zur Ausstellung hat der Berliner Historiker Dr. Ulrich Mählert verfasst.

Bürgerinnen und Bürger, die an der offiziellen Ausstellungseröffnung teilnehmen möchten, werden aus organisatorischen Gründen gebeten, sich unter Telefon (0 51 31) 70 73 25 anzumelden. Eine Anmeldung ist auch über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

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    Nach Verwendungen in Braunschweig und Barsinghausen wurde er nach Absolvierung der Aufstiegsausbildung zum höheren Dienst im Jahre 1993 als Leiter des damaligen Polizeiabschnitts Nienburg eingesetzt. Seit 1994 schlossen sich weitere Verwendungen an. Unter anderem war Ulrich Knappe stellvertretender Inspektionsleiter in Schaumburg, Dezernent Verkehr in der ehemaligen Bezirksregierung Hannover, Leiter Einsatz der Inspektion Hannover-Land, des Polizeikommissariats Lehrte und des Zentralen Verkehrsdienstes Hannover. Darüber hinaus war er Dozent an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster und vor seiner letzten Funktion auch Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden.

    Garbsen ist die längste berufliche Station des scheidenden PI-Leiters. Auf die Frage eines Journalisten, ob es in seiner 45-jährigen Karriere bei der Polizei einen Einsatz gab, den er nie vergessen wird, antwortete der scheidende PI Leiter: "Ja, ich habe mehrere persönliche Highlights. Das Jüngste war der Besuch des damaligen US-Präsidenten Barack Obama in Hannover im Jahr 2016.

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    Der Betrieb der Feuerwehren ist seit Anfang November wieder sehr stark heruntergefahren und beschränkt sich quasi auf die Sicherstellung des Brandschutzes.

    Normale  Dienste und Zusammenkünfte finden momentan nicht statt. Wittrock weiter: „umso mehr freut es mich, dass wir keine Einschränkungen haben, was den Schutz der Bürger angeht und wir trotz einiger Einsätze, bisher keine „Coronafälle“ in der Wehr hatten. Es freut mich weiterhin, dass auch unsere Mitgliederzahlen nicht unter Corona leiden. So ist unter anderem die Anzahl der Mitglieder in der Jugend- und Kinderfeuerwehr nunmehr auf 45 angewachsen. Wir freuen uns aber über jedes weiteres Mitglied, sei es als aktives Mitglied der Einsatzabteilung oder aber auch als förderndes Mitglied der Feuerwehr.“

    Die weiteste Reise, die ein Kalender zurücklegen musste, ist in das über 4.000km entfernte Jordanien, wo einer der Feuerwehrmänner derzeit seinen Dienst für die Bundeswehr absolviert.

  • A 2: Fahrbahnerneuerung zwischen Garbsen und Wunstorf-Kolenfeld

    HANNOVER (PM). Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover, beabsichtigt an drei Wochenenden im September und Oktober die Fahrbahnschäden zwischen Garbsen und Wunstorf-Kolenfeld in Fahrtrichtung Dortmund zu beheben.

    Die sichtbaren Fahrbahnschäden in diesem Bereich sorgen derzeit noch für eine Geschwindigkeitsreduzierung vor allem für Zweiradfahrer. Nun werden sie behoben.

    Für die 6 km lange Baustrecke wären aufgrund der technischen Erfordernisse der Maßnahme und der aufwendigen Verkehrsführung im Normalfall vier Wochen Bauzeit nötig. Die erforderliche Verkehrsführung würde den Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen beeinträchtigen.

    Das gewählte Konzept sieht vor, alle Arbeiten zu bündeln und die Verkehrsführung zu vereinfachen.

    An drei Wochenenden wird in Abschnitten von jeweils Freitag, um 18:00 Uhr, bis Montag, um 6:00 Uhr, in den Verkehr eingegriffen. Der Verkehr Richtung Dortmund wird dann einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Der Verkehr in Fahrtrichtung Berlin ist davon nicht betroffen.

    Die Arbeiten beginnen, sobald die jeweilige Verkehrsführung aufgestellt ist. Es werden je Bauabschnitt zwei Asphaltschichten erneuert.

    Jeder Abschnitt hat eine Länge von ca. 2 Kilometern. Die Baustelle wandert an folgenden Wochenenden von Garbsen in Richtung Dortmund:

    • 1. Bauabschnitt 18.09.2020 - 21.09.2020

    • 2. Bauabschnitt 25.09.2020 - 28.09.2020

    • 3. Bauabschnitt 02.10.2020 - 05.10.2020

    jeweils Freitag, 18:00 Uhr, bis Montag, 6:00 Uhr.


    Erklärung Richtungsfahrbahn Dortmund © Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

    Die einspurige Verkehrsführung ist ein drastisches Mittel und darf nur im Einzelfall und am Wochenende auf der A 2 angewendet werden. Hier ist das ein Weg, allen Verkehrsteilnehmern die anstrengenden Staus im Raum Hannover innerhalb der Woche zu ersparen.  

    An den betroffenen Wochenende ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hannover bittet darum alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Berücksichtigung bei der Routenwahl.

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