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Fahrzeuge brennen auf Autotransporter

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Fahrzeuge brennen auf Autotransporter bei Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen Fahrzeuge brennen auf Autotransporter bei Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen

GARBSEN/HANNOVER. Wie die Feuerwehr Garbsen mitteilt, kam es aus bisher unbekannter Ursache in der Nacht zum Montag (30.03.2020) 

zu einem Feuer auf einem Autotransporter. Auf der B6 in Fahrtrichtung Hannover bemerkte der Fahrer das Feuer, stoppte sein Fahrzeug in Höhe das Autohauses Pagel und rief die Feuerwehr.

 

Um 23.18 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Berenbostel, Heitlingen und Stelingen sowie die Einsatzleitwagenbesatzung der Stadtfeuerwehr alarmiert.

Flammenschein und eine starke Rauchentwicklung wiesen dein Ehrenamtlichen den Weg zur Einsatzstelle.

 

Auf dem Anhänger des Transportes hatte der Brand bereits auf mehrere Pkw übergegriffen. Die Einsatzkräfte setzten zuerst 2 C-Rohre ein, um eine weitere Ausbreitung des Brandes zu stoppen. Ein weiterer Pkw auf dem Zugfahrzeug hatte da schon im Heckbereich Feuer gefangen, der zweite dort transportierte Pkw konnte vor einem Übergriff des Brandes geschützt werden.

Nachdem eine Wasserversorgung aufgebaut war, gingen zwei Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem Schaumrohr gegen die Flammen vor.

So konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Anschließend kamen noch weitere Kräfte unter Atemschutz zum Einsatz und führten Nachlöscharbeiten durch.

Insgesamt brannten 4 Pkw auf dem Auflieger aus. Ein Pkw auf dem Zugfahrzeug wurde beschädigt. Zur Brandursache und zur Schadenhöhe kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Es waren ca. 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr mit 10 Fahrzeugen im Einsatz.


Fahrzeuge brennen auf Autotransporter bei Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen

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    HANNOVER.

     

    26-Jähriger in Mitte mit Messer bedroht und zum Geldabheben gezwungen

     

    Wer kennt diesen Mann? (C) Polizei Hannover Wer kennt diesen Mann? (C) Polizei Hannover

    Mithilfe von Kamerabildern aus einem Geldautomaten sucht die Polizei nach einem schweren Raub in Hannover-Mitte nach dem Täter. Der Mann soll am Freitag, 13.03.2020, einen angetrunkenen 26-Jährigen in einer Bar angesprochen und anschließend mit einem Messer bedroht haben. An einem Geldautomaten wurde eine Abhebung erzwungen. Dann entriss der Täter dem Mann die EC-Karte und hob später erneut Geld ab.

     

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei sprach der unbekannte Täter den 26-Jährigen am 13.03.2020 gegen 03:45 Uhr in einer Bar in der Scholvinstraße an. Auf der Toilette zückte der Mann plötzlich ein Messer und zwang sein Gegenüber zu einer Geldabhebung an einem nahe gelegenen Geldautomaten.

     

    Nachdem der Täter in Besitz von Geld gekommen war, entriss er dem 26-Jährigen die EC-Karte und flüchtete. Der 26-Jährige blieb unverletzt. Keine halbe Stunde später hob der Täter dann an einem Geldautomaten an der Schmiedestraße mit der gestohlenen EC-Karte noch einmal Geld ab.

    Der Gesuchte ist etwa 1,75 Meter groß und schlank. Der Geschädigte nahm ein südländisches Aussehen und einen dunklen Teint wahr. Zudem trug der Mann kurze dunkle Haare und sprach Deutsch mit Akzent. Zum Tatzeitpunkt trug der Gesuchte eine dunkle Jacke mit Fellbesatz am Kragen.

    Zeugen, die Hinweise zu dem Täter machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Mitte unter Telefon 0511 109-2820 zu melden.

     

    Unbekannter Täter setzt Kleinkraftrad vorsätzlich in Brand - Wer kann Hinweise geben

     

    In der Nacht zu Samstag, 17.10.2020, ist ein Kleinkraftrad in der Elmstraße in Brand geraten. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann aktuell nicht ausgeschlossen werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Zeugenhinweise.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler bemerkte ein 23-jähriger Zeuge gegen 00:40 Uhr, dass mehrere E-Scooter und ein Kleinkraftrad in Flammen standen. Er verständigte sofort die Feuerwehr und versuchte, aus eigener Kraft das Feuer zu löschen. Insgesamt fünf E-Scooter wurden durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es ist nicht auszuschließen, dass das Kleinkraftrad vorsätzlich in Brand gesteckt wurde. Zudem gehen die Beamten davon aus, dass es zuvor entwendet wurde. Allerdings liegen der Polizei keine Hinweise auf einen Geschädigten vor.

    Der Gesamtschaden wird von der Polizei mit 1.000 Euro beziffert.

    Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

     

    Brand im Mehrfamilienhaus 

    In den frühen Morgenstunden des Montags, 19.10.2020, hat es ein Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gegeben. Trotz starker Rauchentwicklung wurde niemand verletzt. Die Polizei Hannover geht derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Gegen 02:50 Uhr meldeten sich Bewohner aus dem Haus an der Marienwerderstraße. Sie hatten das Feuer im Treppenhaus bemerkt und alarmierten umgehend Polizei und Feuerwehr.

     

    Nach den bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler der Polizei Hannover wurden Fußmatten vor den Wohnungseingangstüren im Erdgeschoss mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand gesetzt. Die Fußmatten wurden noch vor Eintreffen der Polizei von einem Anwohner nach draußen getragen. Zurück blieb das verqualmte Treppenhaus, das durch die Feuerwehr gelüftet wurde. Verletztwurde niemand. Die Polizei geht derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus.

    Die Brandexperten prüfen nun einen möglichen Tatzusammenhang mit einem Brand, der sich vor einer Woche im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses an der Straße Große Pranke ereignet hat.

    Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511 109-5555.

     

    50-Jähriger von Unbekannten in eigener Wohnung überfallen und ausgeraubt

    Zwei unbekannte Täter haben am Sonntag, 18.10.2020, einen 50-Jährigen an seiner Wohnungstür niedergeschlagen und ausgeraubt. Bei dem Überfall in einem Wohnhaus in Misburg-Süd wurde der Bewohner leicht verletzt.

     

    Die Täter flüchteten mit Geld. Die Polizei hofft nun auf weitere Zeugenhinweise.

    Nach ersten Erkenntnissen öffnete der 50 Jahre alte Bewohner eines Hauses an der Helwingerodestraße am Sonntagabend gegen 20:25 Uhr die Tür seiner Wohnung, als es an dieser klopfte. Vor der Tür erblickte er zwei Männer, die ihn unvermittelt ins Gesicht schlugen und so zu Boden brachten. Während einer der Räuber den Mann am Boden festhielt, durchsuchte der zweite die Wohnung nach Wertgegenständen.

    Nachdem sich der 50-Jährige befreien konnte und um Hilfe schrie, ergriffen die unbekannten Täter die Flucht. Dabei ließen sie Geld mitgehen. Laut Zeugen liefen sie über den Max-Bergmann-Weg davon. Der 50-Jähriger erlitt bei dem Überfall leichte Blessuren.

    Zeugen beschrieben die gesuchten Männer als etwa 20 Jahre alt und 1,75 Meter bis 1,85 Meter groß. Beide sollen zudem von schlanker Statur sein. Zum Zeitpunkt des Überfalls trugen die Täter dunkle Jogginghosen, dunkle Handschuhe und ebenfalls dunkle Sturmhauben. Einer von ihnen war zudem mit einer offenen dunklen Sweatshirt-Jacke mit einem dunklen T-Shirt darunter bekleidet. Beide sollen Deutsch mit Akzent gesprochen haben.

    Zeugen, die Hinweise zu der Tat oder den gesuchten Männern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden.

     

     

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 19.Oktober 2020

    HANNOVER. 

    26-jähriger Randalierer beschädigt Autos und greift Polizeibeamte an - Am nächsten Tag kommt ein Entschuldigungsschreiben

     

    Am Samstag, 17.10.2020, hat die Polizei einen 26 Jahre alten Randalierer im hannoverschen Stadtteil Vahrenwald festgenommen. Dieser stand unter Betäubungsmittel- und Alkoholeinfluss und beschädigte geparkte Autos. Bei der Festnahme leistete der junge Mann zudem erheblichen Widerstand und verletzte zwei Polizeibeamte leicht. Am nächsten Tag zeigte sich der 26-Jährige reumütig und entschuldigte sich in einem Brief bei den Beamten.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Nordstadt informierten mehrere Zeugen gegen 00:40 Uhr die Polizei über einen Randalierer, der sechs an der Franckestraße und Philipsbornstraße geparkte Autos beschädigte. Unter anderem trat er die Seitenspiegel ab.

    Beim Eintreffen der Polizei zeigte sich der 26-Jährige sehr aggressiv. Aufforderungen, sich auszuweisen sowie stehen zu bleiben, kam der Schwarmstedter nicht nach. Dabei ging er mit geballten Fäusten immer weiter auf die eingesetzten Beamten (25, 41) zu und bespuckte sie.Die Polizisten brachten den 26-Jährigen zu Boden und fixierten ihn. Währenddessen leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und sperrte sich gegen die Ingewahrsamnahme. Er trat mit dem Fuß gegen den Kopf des 41-jährigen Beamten und verletzte ihn leicht.

    Die Polizisten brachten den Randalierer ins Polizeigewahrsam. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten im Klemmbeutel ein weißliches Pulver (0,9 Gramm) auf und beschlagnahmten es. Ein Schnelltest auf Amphetamin verlief positiv. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte der 26-Jährige ab. Eine Blutentnahme wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover angeordnet und durchgeführt. Die Ergebnisse liegen der Polizei noch nicht vor.

    Die Polizei schätzt den Gesamtschaden, der an den Fahrzeugen entstand, auf circa 1.000 Euro. Am Sonntag, 18.10.2020, erhielten die Beamten ein Entschuldigungsschreiben von dem jungen Mann. Er erklärte sein Verhalten an dem Vorabend und zeigte sich reumütig. Die Polizei ermittelt wegen Widerstands und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, gefährlicher und versuchter Körperverletzung, Sachbeschädigung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

     

    Verkehrsunfall mit zwei schwer verletzten Personen

     

    Am Freitag, 16.10.2020, ist es auf der Kreisstraße (K) 209 zu einer Kollision zwischen zwei Pkw gekommen. Ein 23 Jahre alter Fahrer von Ford Focus und eine 41-jährige Fahrerin von Volkswagen Golf wurden dabei schwer verletzt.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 23-Jährige gegen 13:40 Uhr auf der K 209 in Richtung Nordstemmen. Nach einer Linkskurve kam er aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Ford nach links von dem Fahrstreifen ab und kollidierte mit dem Fahrzeug der 41-Jährigen, die aus Richtung Nordstemmen entgegenkam.

     

    Bei der Kollision wurden die Beteiligten schwer verletzt. Nach dem Zusammenstoß waren die Pkw erheblich deformiert und nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden.

    Ein Zeuge alarmierte umgehend den Rettungsdienst, der die Verletzten zur weiteren Behandlung in eine Klinik brachte. An den Autos entstand Schaden, der von der Polizei auf circa 7.500 Euro geschätzt wird. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die K 209 zeitweise voll gesperrt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen.

     

     

    Intensivierung der polizeilichen Präsenz im Bereich der Innenstadt

     

    Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Mitte auch vom Freitag, 16.10.2020, bis Sonntag, 18.10.2020, in der hannoverschen Innenstadt verstärkt Präsenz gezeigt. Die Beamten kontrollierten zahlreiche Bars und Gaststätten auf die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und anderer Auflagen. Infolgedessen wurden Gefährderansprachen durchgeführt und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

    Auch an diesem Wochenende standen die Bereiche Steintor, Marstall und Stellwerk im Fokus der Einsatzkräfte. Im Rahmen eines Streifendienstes, aber auch aufgrund konkreter Hinweise wurden bis zum frühen Sonntagmorgen Gaststätten und Bars, darunter auch sogenannte Shisha-Bars auf die Einhaltung der geltenden Corona-Verordnung kontrolliert.

    Am Freitag, 16.10.2020, kontrollierten die Beamten gegen 22:55 Uhr zwei Prostituierte in der Herschelstraße. Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurden den Frauen Platzverweise ausgesprochen.

    Gegen 23:50 Uhr stellten die Beamten fest, dass eine Bar in der Kramerstraße stark gefüllt war. Sie nahmen Kontakt zum Betreiber auf und führten eine Gefährderansprache durch.

    Am Samstag, 17.10.2020, setzten die Beamten ihre Kontrollen in der Innenstadt fort. Gegen 00:10 Uhr wurden von den Polizeikräften vier Personen in der Steintorstraße kontrolliert. Bei einem 27 Jahre alten Mann wurden Betäubungsmittel (1,40 Gramm Marihuana) und diverse Ausweise aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen diese Ausweise aus Diebstahlsdelikten. Sowohl die Betäubungsmittel als auch die Ausweise wurden von der Polizei beschlagnahmt.

    Die Beamten kontrollierten zudem zahlreiche Gaststätten auf die Einhaltung der Hygieneregeln. Die Betreiber der insgesamt 13 Gaststätten konnten dabei kein Hygienekonzept vorlegen. Sie wurden von der Polizei aufgefordert, dies zeitnah zu erledigen.

     

    Die Beamten führten die Gefährderansprachen hinsichtlich der Hygieneregeln durch und leiteten jeweils ein Ordnungswidirgkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ein. Gegen 20:20 Uhr wurde die Polizei über einen Vorfall vor einer Gaststätte in der Steintorstraße informiert. Nach vorangegangenen Streitigkeiten mit den Mitarbeitern des Restaurants sprühte ein Besucher mit Reizgas in den Räumlichkeiten, sodass zwei Personen kurzzeitig Atemwegprobleme erlitten. Der bislang unbekannte Täter flüchtete mit einem Fahrrad in eine unbekannte Richtung. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

    Gegen 22:35 Uhr trafen die Beamten in der Brüderstraße eine Prostituierte an. Nach einer Identitätsfeststellung erteilten die Polizisten ihr einen Platzverweis. Am 18. Oktober, gegen 02:10 Uhr, kam es in der Augustenstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Nach bisherigen Erkenntnissen schlugen sechs bis sieben Personen auf zwei Männer (20, 24) ein.

    Im Nahbereich konnten zwei Tatverdächtige (17, 18) von den Einsatzkräften gestellt werden. Beide standen unter Alkoholeinfluss. Ein freiwilliger Atemalkoholtest zeige beim Jugendlichen 0,84 Promille und beim Heranwachsenden 0,75 Promille. Auch der 24-jährige Verletzte konsumierte Alkohol.

    Sein freiwilliger Atemalkoholtest zeigte 1,13 Promille. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Gegen 02:50 Uhr gingen die Einsatzkräfte der Polizei bei einer verbalen Streitigkeit zwischen drei aggressiven jungen Männern (20, 21, 26) auf dem Kröpcke dazwischen.

    Die Beamten führten die Identitätsfeststellungen durch und alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis. Um 03:00 Uhr kam es in der Scholvinstraße vor einer Bar zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Türstehern und einem Gast.

    Als die eingesetzten Polizeibeamten die streitenden Parteien trennen wollten, wurden diese von den beiden Männern (35 und 56) angegangen. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Es bestand der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Die Einsatzkräfte sprachen den beiden Männern einen Platzverweis aus. Da die Männer trotz weiterer Aufforderungen dem Platzverweis nicht nachkamen, wurden sie von den Beamten in Gewahrsam genommen und zur Durchsetzung der Platzverweise ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen 07:00 Uhr wurden sie aus der polizeilichen Maßnahme entlassen. Insgesamt wurden durch die Einsatzkräfte an diesem Wochenende 65 Identitätsfeststellungen, 45 Gefährderansprachen, 23 Personendurchsuchungen durchgeführt und 26 Platzverweise erteilt.

     

    Gefährliche Körperverletzung durch Schläge mit einer Schusswaffe

     

    Am Samstag, 17.10.2020, ist es in einem Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen. Ein 45 Jahre alter Mann bedrohte einen 36-Jährigen mit einer Schusswaffe und schlug ihn damit mehrmals gegen den Kopf. Anschließend flüchtete der Angreifer. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich der 45 Jahre alte Mann und der 36-Jährige in Begleitung seiner sechsjährigen Tochter gegen 21:00 Uhr im Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses in der Straße Hägewiesen.

    Unvermittelt zog der 45-Jährige eine Schusswaffe, bedrohte damit sein Gegenüber und schlug mit dem Griffstück gegen den Kopf. Anschließend flüchtete er, vermutlich mit einem Auto, in eine unbekannte Richtung. Offensichtlich führten die vorangegangenen Streitigkeiten in der jüngeren Vergangenheit zwischen den beiden Männern zu dieser Tat. Der 36-Jährige verständigte die Polizei. Er wurde von einem Rettungsdienst mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Bei der stationären Aufnahme stand der Mann unter Alkoholeinfluss. Ein freiwilliger Atemalkoholtest zeigte 1,33 Promille.

    Aktuell besteht keine Lebensgefahr, der Verletzte bleibt jedoch zur weiteren Beobachtung im Krankenhaus. Das Kind wurde bereits an die sorgeberechtigte Mutter übergeben. Sämtliche Fahndungsmaßnahmen nach dem mutmaßlichen Täter verliefen bislang negativ. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 17.Oktober 2020

    HANNOVER.

     

    Unbekannte brechen mehrere Fahrzeuge in Hannover-Kleefeld und Groß-Buchholz auf

    Die Polizei hat nach einer Serie von Autoaufbrüchen in Hannover-Kleefeld Ermittlungen aufgenommen. Im Zeitraum von Freitag, 09.10.2020, bis Sonntag, 11.10.2020, drangen unbekannte Täter im hannoverschen Stadtteil Kleefeld in mehrere abgestellte Pkw ein. Dabei erbeuteten sie Wertgegenstände wie ein Tablet, externe Festplatten, Werkzeuge oder auch Geld. Auch zu einem solchen Aufbruch in Groß-Buchholz sucht die Polizei Zeugen.

    Nach ersten Erkenntnissen haben sich die Autoaufbrüche zwischen Freitagabend, 22:00 Uhr, bis Sonntagabend, 17:40 Uhr, ereignet. In Kleefeld verschafften sich die Täter Zugang zu einem am Dörriesplatz und zwei in der Kirchröder Straße abgestellten Pkw. Die Täter gingen bei den Autoaufbrüchen stets gleich vor: So wurde eine Seitenscheibe eingeschlagen und dann die Beute aus dem Fahrzeuginneren entnommen.

    Verschwunden sind nach bisherigem Ermittlungsstand Geld, Kartenmaterial, ein Buch, eine Tasche, ein Tablet sowie eine externe Festplatte. Neben den Aufbrüchen in Kleefeld schlugen die Täter auch auf dem Besucherparkplatz der Medizinischen Hochschule Hannover zu, wo ein abgestelltes Fahrzeug auf diese Weise aufgebrochen wurde. Den Gesamtschaden bezifferte die Polizei mit mindestens 3.000 Euro. Zur Aufklärung der Aufbrüche und zur Verhinderung weiterer solcher Straftaten erhoffen sich die Ermittler Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die die Taten oder im genannten Zeitraum Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Südstadt unter Telefon 0511 109-3217 zu melden.

     

    Berauschter Autofahrer setzt sich immer wieder ans Steuer - in Gifhorn geblitzt, nahe Uelzen verunglückt und schwer verletzt

    Ein offenbar unbelehrbarer Autofahrer hat in der Nacht zu Freitag, 16.10.2020, die Polizei auf Trab gehalten. Obwohl er am Donnerstagabend in Lehrte gleich zweimal unter Drogeneinfluss am Steuer seines Pkw erwischt und ihm jeweils der Schlüssel abgenommen wurde, unternahm er mehrfach neue Spritztouren. In Gifhorn verunfallte der 25-Jährige beinahe, im Bereich Uelzen endete die Fahrt dann an einem Baum.

    Innerhalb von nur 90 Minuten hat die Polizei in Lehrte den 25-Jährigen am Donnerstagabend kontrolliert. Nachdem um 19:40 Uhr bei einer Kontrolle in der Tiefen Straße ein Drogentest positiv auf Amphetamine angeschlagen hatten, stellten die Polizeibeamten bei dem Mann, der zudem ohne Fahrerlaubnis am Steuer saß, den Schlüssel seines VW Passat sicher. Zudem wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Den Schlüssel händigte die Polizei später einer Angehörigen des Mannes aus.

    Diese Situation nutzte der 25-Jährige aber offensichtlich aus, schnappte sich Schlüssel und Wagen und fuhr davon. Die darüber in Kenntnis gesetzte Polizei stoppte das Fahrzeug schließlich gegen 21:10 Uhr in Fahrtrichtung Hohenhameln. Wenig überraschend schlug der Drogentest erneut positiv an. Wieder wurde der beschlagnahmte Fahrzeugschlüssel einem Verwandten des Mannes übergeben.

    Doch erneut gelangte der 25-Jährige offensichtlich in den Besitz des Schlüssels: Am Freitag fiel der VW Passat nämlich dann einem Zeugen im Bereich Gifhorn auf, weil er von dem 25-jährigen Fahrer mehrfach in den Gegenverkehr gelenkt wurde. Der Zeuge berichtete von mehreren Beinahe-Unfällen. Demnach wäre das Auto um ein Haar mit einem Baum sowie einem entgegenkommenden Lkw kollidiert. Ein sofort eingesetzter Funkstreifenwagen konnte den Pkw nicht mehr ausfindig machen, allerdings löste in Wichelnförth ein Blitzer aus, weil der Fahrer zu schnell unterwegs war.

    Rund 20 Minuten später endete die Fahrt auf der Bundesstraße 4 in Richtung Uelzen. Etwa einen Kilometer vor dem Suderburger Kreisel querte Rehwild die Fahrbahn. Der 25-Jährige versuchte auszuweichen und kam nach links von der Fahrbahn ab. In der Folge überschlug sich das Fahrzeug und kollidierte mit einem Baum. Mit schweren Verletzungen kam der Mann ins Krankenhaus.

     

    Wer hat unbekannte Überweisungsbetrüger gesehen?

    Die Polizei sucht mithilfe von Bildern, die an verschiedenen Bankautomaten beim Geldabheben entstanden sind, nach zwei bislang unbekannten Tätern. Sie stehen unter dem Verdacht, mithilfe von Überweisungsträgern den Transfer von 34.950 Euro von dem Konto eines 91 Jahre alten Mannes auf ein anderes Konto veranlasst zu haben und von diesem anschließend das Geld an Bankautomaten in Hannover, Langenhagen und Köln abgehoben zu haben.

    Am 06.07.2020 zeigte eine Bank einen Überweisungsbetrug bei der Polizei an. Ein oder mehrere unbekannte Täter veranlassten am 26.06.2020 mithilfe von Überweisungsträgern eine Überweisung von dem Konto des 91-jährigen Seniors auf ein Empfängerkonto, das bei der Bank mit gefälschten Daten eröffnet wurde. Dabei wurde eine Summe in Höhe von 34.950 Euro überwiesen. Die zweite Überweisung (am 06.07.2020) wurde von der Bank nicht ausgeführt.

    Im Zeitraum vom 26.06.2020 bis 01.07.2020 hoben zwei unbekannte Männer an verschiedenen Bankautomaten in Hannover, Langenhagen und Köln die gesamte Summe ab.

    Die Polizei ermittelt nun wegen Überweisungsbetrugs und Urkundenfälschung. Da bisherige umfangreiche Fahndungsmaßnahmen zu keinem Erfolg geführt haben, erhoffen sich die Ermittler mit diesem Zeugenaufruf Hinweise aus der Bevölkerung.

    Der erste Gesuchte ist schlank. Der Brillenträger hat graues, lichtes Haar und Geheimratsecken. Bei der Abhebung trug er ein helles T-Shirt mit einer Knopfleiste, eine lange blaue Jeans und schwarze Schuhe. Am linken Handgelenk hatte er eine silberne Armbanduhr. Zudem hatte er einen blauen Regenschirm mit einem auffallend großen und runden Griff bei sich.

    Der zweite Gesuchte ist circa 30 Jahre alt, dunkelhäutig und schlank. Der mutmaßliche Betrüger trug einen schwarzen Hut mit einem roten Band, eine schwarze Mund-Nase-Bedeckung, ein schwarzes Hemd mit einem dunkelgrauen Sakko, eine dunkelgraue lange Hose und braune Sneakers mit weißer Sohle. Er trug über der rechten Schulter hängend eine braune Bauchtasche.

    Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern machen können, sich bei der Polizeiinspektion Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2720 zu melden.

    Wer hat die Überweisungsbetrüger gesehen ? (C) Polizei HannoverWer hat die Überweisungsbetrüger gesehen ? (C) Polizei Hannover

    Wer hat die Überweisungsbetrüger gesehen ? (C) Polizei Hannover

    Wer hat die Überweisungsbetrüger gesehen ? (C) Polizei HannoverEinbruch in Bäckerei - Wer kann Hinweise geben?Am Freitag Morgen (16.10.2020) ist es zu einem Einbruch in eine Bäckereifiliale in Hannover-Döhren gekommen. Die Täter flüchteten und wurden trotz Einsatzes des Polizeihubschraubers nicht gefunden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben können. Gegen 04:00 Uhr meldete sich eine Zeugin über Notruf bei der Polizei. Drei Personen hatten gerade die Scheibe der Zugangstür einer Bäckerei an der Abelmannstraße eingeschlagen. Die dunkel gekleideten Personen flüchteten, bevor die Polizei am Tatort erscheinen konnte. Eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und dem Polizeihubschrauber blieb erfolglos. Nach derzeitigen Erkenntnissen haben die drei Täter die Scheibe eingeschlagen und sich in den Verkaufsraum begeben. Was genau entwendet wurde, wird derzeit ermittelt. Anschließend flüchteten sie zu Fuß über die Fiedelerstraße in Richtung Fiedelerplatz. Bei den Tätern handelt es sich vermutlich um drei junge Männer im Alter von circa 20-25 Jahren mit dunklen Haaren. Sie haben bei der Tat dunkle Kleidung getragen. Zwei von ihnen hatten womöglich eine Weste an. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 zu melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 16.Oktober 2020

    HANNOVER.

    Transporter fährt auf Lkw auf - Drei Verletzte

    Am Donnerstag, 15.10.2020, ist es im Kreuzungsbereich der Bundesstraße (B) 188 und der Kreisstraße (K) 125 zu einem Auffahrunfall zwischen einem Transporter und einem Lkw gekommen. Dabei wurden drei Insassen im Transporter leicht verletzt.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 41 Jahre alter Fahrer eines Lkw der Marke Mercedes Benz gegen 07:55 Uhr auf der Rälinger Straße (K125) unterwegs. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet der 41-Jährige in den rechten Grünstreifen, infolgedessen lenkte er gegen und touchierte mit seinem Außenspiegel die entgegenkommende Sattelzugmaschine eines 65-Jährigen, welche beschädigt wurde.

    Anschließend leitete der 41-Jährige eine Vollbremsung ein. Ein 31 Jahre alter Fahrer, der mit seinem Transporter der Marke Opel Vivaro hinter dem Lkw fuhr, fuhr auf diesen auf. Bei dem Auffahrunfall wurden drei Insassen (35, 58, 63) im Transporter - zwei in der Fahrerkabine und einer hinten auf der Ladefläche - leicht verletzt. Der 35-Jährige, der zum Unfallzeitpunkt ungesichert auf der Ladefläche saß, kam mit einem Rettungshubschrauber zur Beobachtung in eine Klinik. An dem Transporter entstand Totalschaden. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf circa 7.200 Euro. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße 125 zwischen dem Kreisel B 188 und Hänigsen für fast fünf Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung aufgenommen. Zudem wird dem 65-jährigen Fahrer der Sattelzugmaschine unerlaubtes Entfernen von Unfallort vorgeworfen.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 14.Oktober 2020

    HANNOVER.

    Ahlem: Radfahrerin stürzt und wird lebensgefährlich verletzt

    Eine 86 Jahre alte Radfahrerin hat sich am Dienstagvormittag, 13.10.2020 bei einem Sturz lebensgefährliche Verletzungen zugezogen. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die 86-Jährige gegen 10:25 Uhr den kombinierten Geh- und Radweg entlang der Wunstorfer Landstraße stadtauswärts. In Höhe der Ziegelstraße streifte sie mit dem Lenker ein Verkehrsschild und verlor die Kontrolle über ihr Rad.

    Beim Sturz erlitt sie Kopfverletzungen. Ein Helfer alarmierte sofort Rettungskräfte. Durch den Rettungsdienst wurde sie in ein Krankenhaus transportiert. Auf dem Weg dorthin verschlechterte sich ihr Zustand zunehmend. Im Krankenhaus wurden die Verletzungen als lebensgefährlich eingestuft. Der Verkehrsunfalldienst hat den Unfall aufgenommen.

     

    Wennigsen: Polizei fasst Tatverdächtigen zu Einbruch in Bäckerei auf frischer Tat

     

    Nach dem Einbruch in eine Bäckerei in Wennigsen am späten Montagabend, 13.10.2020, hat die Polizei einen Tatverdächtigen auf frischer Tat geschnappt. Als die Beamten am Tatort eintrafen, stießen sie auf den Mann, der daraufhin vorläufig festgenommen wurde. Der mutmaßliche Einbrecher kam bis zum Dienstag ins Gewahrsam.

    Nach ersten Erkenntnissen war die Polizei am Montag gegen 22:55 Uhr durch einen Zeugenhinweis auf den Einbruch in das Bäckereigeschäft in der Bredenbecker Straße aufmerksam geworden.

    Als der erste Funkstreifenwagen vor Ort eintraf, konnten die Beamten eine Person im Verkaufsraum des Geschäfts sichten. Der Aufforderung der Beamten, aus dem Geschäft herauszukommen, leistete der Einbrecher keine Folge.

    Stattdessen schnappte er sich eine Flasche Schnaps und nahm daraus völlig unbeeindruckt mehrere Schlucke. Schließlich verschafften sich die Beamten Zutritt zu der Bäckerei und nahmen den 21-jährigen Mann vorläufig fest. Da ein Alkoholtest aufgrund des Widerstands des Mannes vor Ort nicht möglich war, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kam er über Nacht ins Polizeigewahrsam.

     

    Schon wieder: Maskenverweigerer vorläufig festgenommen

    Erneut eskalierte eine Auseinandersetzung mit einem Maskenverweigerer und endete in einer vorläufigen Festnahme. Ein 21-jähriger Syrer wollte gestern Abend im Hauptbahnhof keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Auch nach wiederholter Aufforderung durch einen Bundespolizisten nicht. Angaben zur Person verweigerte der Mann ebenso wie die Herausgabe seines Ausweises.

    Bei der beabsichtigten Mitnahme zur Dienststelle leistete er Widerstand und schlug den Beamten. Dann flüchtete der Syrer, wurde aber von einer Streife auf dem Bahnhofsvorplatz gestellt. Die Beamten konnten den Mann aus Burgdorf nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt zur Wache mitnehmen. Neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz leiteten die Beamten auch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

     

    Hannover-Südstadt: Fahrradfahrer stoßen zusammen - Zeugen gesucht

    Am Montagabend, 12.10.2020, ist es auf der Hildesheimer Straße an der Einmündung der Höltystraße zu einer Kollision zwischen zwei Radfahrern gekommen. Ein 21 Jahre alter Mann wurde während der Fahrt durch das Bedienen seines Smartphones abgelenkt und stieß frontal mit einem bislang Unbekannten zusammen. Dabei wurde der junge Mann leicht verletzt. Der zweite Radfahrer ließ sein Rad zurück und entfernte sich in eine unbekannte Richtung. Die Polizei sucht nach Zeugen, die Hinweise zum unbekannten Radfahrer machen können.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 21-Jährige gegen 21:35 Uhr mit seinem Fahrrad des Typs Singlespeed in Richtung Aegidientorplatz unterwegs. Er gab an, dass er während der Fahrt auf sein Smartphone schaute. Zeitgleich bog für ihn von rechts kommend ein unbekannter Mann aus der Höltystraße auf den Radweg der Hildesheimer Straße in Richtung stadtauswärts ein.

    Hier kam es auf der Radfahrerfurt über die Höltystraße schließlich zum Zusammenstoß. Dabei ging der 21-Jährige zu Boden und zog sich leichte Verletzungen hinzu. Er wurde von einem Rettungsdienst medizinisch versorgt.

    Der Polizei liegen aktuell keine Hinweise vor, ob der zweite Beteiligte verletzt wurde. Er ließ sein Fahrrad zurück und entfernte sich fußläufig in Richtung stadtauswärts. Zeugen schätzen den Mann auf 40 bis 50 Jahre. Er ist circa 1,85 Meter groß und hat längere dunkle Haare. Zum Unfallzeitpunkt trug er eine beige Jacke und einen Schal. Eine Fahndung nach dem zweiten Fahrradfahrer verlief erfolglos. Das Fahrrad (ein braunes Herrensportrad der Marke Kalkhoff Voyager) wurde von der Polizei sichergestellt und kann gegen Vorlage eines Eigentumsnachweises beim Verkehrsunfalldienst Hannover abgeholt werden.

    Die Polizei bittet nun Zeugen, die weitere Hinweise zu dem unbekannten Mann machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

    Hannover-Linden: Drogen weggenommen und versteckt - Polizei beschlagnahmt 1,5 Kilo Marihuana

     

    Am Samstag, 10.10.2020, haben Beamte bei einer Wohnungsdurchsuchung in Hannover-Linden eineinhalb Kilo Marihuana beschlagnahmt.

    Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren gegen einen 27 Jahre alten Mann und zwei Frauen (46, 47) wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Eine 47 Jahre alte Frau erschien gegen 20:10 Uhr in der Wache des Polizeikommissariats Hannover-Limmer. Wie sie erklärte, habe sie nach einem vorangegangenen Streit ihrem Mann eine größere Menge Betäubungsmittel weggenommen und sie bei einer Bekannten versteckt. Dabei handelt es vermutlich um eineinhalb Kilogramm Marihuana. Der 27-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Eine Richterin des Amtsgerichts Hannover ordnete die Durchsuchung der Wohnung der 46-jährigen Bekannten an, die in einem Mehrfamilienhaus im hannoverschen Stadtteil Linden-Süd liegt. Im Keller fanden die Ermittler vier Plastiktüten mit einer braun-grünlichen Substanz, vermutlich Marihuana. Diese wurden beschlagnahmt.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der Mann wieder auf freiem Fuß. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen unerlaubter Abgabe und Besitzes in nicht geringer Menge von Cannabis und Zubereitungen. Auch die beiden Frauen müssen sich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

     

    Marienwerder: Brand im Mehrfamilienhaus

    In den frühen Morgenstunden am Montag, 12.10.2020, hat es ein Feuer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses gegeben. Glücklicherweise ist niemand verletzt worden. Ein größerer Schaden konnte durch schnelles Einschreiten der eingesetzten Kräfte vermieden werden. Da eine verdächtige Person zum Zeitpunkt der Tat beobachtet wurde, geht die Polizei Hannover derzeit von einer versuchten schweren Brandstiftung aus.

    Das Feuer wurde am Montagmorgen gegen 00:15 Uhr bei der Polizeileitstelle gemeldet. Ein Zeuge hatte einen Mann beobachtet, der sich augenscheinlich zunächst unberechtigt Zugang zum Mehrfamilienhaus verschaffte und anschließend das Feuer im Treppenhaus legte. Der Mann habe sich anschließend fluchtartig aus dem Haus an der Straße Große Pranke entfernt. Auf dem nahegelegenen Parkplatz des Netto-Marktes sei er in ein Auto gestiegen und in Richtung der Hannoverschen Straße weggefahren.

    Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei stellten die Einsatzkräfte eine brennende Flüssigkeit auf dem Boden fest, die mit festem Schuhwerk ausgetreten werden konnte. Ein größerer Schaden entstand glücklicherweise nicht. Das Treppenhaus war jedoch stark verqualmt und musste gelüftet werden.

    Eine parallel eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Täter verlief ohne Erfolg. Daher sucht die Polizei nun nach Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können. Der Gesuchte hatte helle Haare und war mit dunkler Jacke und Jeanshose bekleidet. Er fuhr vermutlich mit einem dunklen Kombi davon und war eventuell in Begleitung einer weiteren Person.Zeugen melden sich beim Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0511-109 5555.

     

    Hemmingen: Polizei findet bei 15-Jährigem mehrere selbstgebaute Böller

    Im Rahmen der Kontrolle von zwei Personen hat die Polizei in Hemmingen bei einem 15 Jahre alten Jugendlichen am Montag, 12.10.2020, selbstgebaute Böller gefunden. Nachdem bei ihm gegen 21:00 Uhr zunächst ein sogenannter Joint entdeckt wurde, sollte auch eine mitgeführte Umhängetasche näher kontrolliert werden. Darin stießen die Beamten dann auf die zum Teil selbst hergestellten Sprengkörper.

    Der Fundort wurde bis zum Eintreffen der Entschärfer abgesperrt. Die Spezialisten stuften die Böller, die anschließend beschlagnahmt wurden, als gefährlich ein. Durch die Staatsanwaltschaft Hannover wurde zudem eine Wohnungsdurchsuchung im Bereich Hemmingen angeordnet. Im Rahmen dieser wurden mit Unterstützung von Spezialeinsatzhunden für Sprengstoffe und Rauschgift weitere Gegenstände und Werkzeuge sowie Rohmaterial zum Bau von Sprengkörpern gefunden und beschlagnahmt.

    Die Herstellung und auch die Lagerung von selbst hergestellten und verbotenen sogenannten Polenböllern kann aufgrund der nicht bekannten Sprengkraft zu lebensgefährlichen Verletzungen führen.

     

    Schwerpunktkontrollen: Polizei ermittelt in Hannovers Innenstadt mehrere Dealer und beschlagnahmt Drogen

     

    Seit mehreren Wochen hat die Polizei Hannover ihre Maßnahmen gegen den unerlaubten Drogenbesitz und -handel verstärkt. Bei Schwerpunktkontrollen in der Innenstadt ermittelten Einsatzkräfte am Montag, 12.10.2020, gleich mehrere mutmaßliche Dealer und beschlagnahmten diverse Drogen. Die Kontrollen durch Beamte der Polizeistation Raschplatz führten gegen 14:35 Uhr zu einem Treffer im Bereich Marstall. Dort beobachteten die Einsatzkräfte einen 21-Jährigen, der offensichtlich Marihuana an einen 61-Jährigen verkaufte.

    Bei der anschließenden Kontrolle konnten 0,67 Gramm der Droge beschlagnahmt werden. Der Verkäufer versuchte noch kurzzeitig, auf einem Fahrrad die Flucht zu ergreifen. Die Beamten konnten ihn jedoch einholen und vorläufig festnehmen. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Handels und Besitzes von Marihuana eingeleitet. Keine halbe Stunde später bemerkten die Beamten ebenfalls am Marstall, wie ein 45-Jähriger einem 21-Jährigen Drogen verkaufte. Beim dem Käufer konnten 1,7 Gramm Marihuana beschlagnahmt werden. Beim Verkäufer stießen die Polizisten zudem auf mutmaßliches Dealgeld. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten beide Männer wieder gehen.

    Gleich drei Drogendeals konnten die Einsatzkräfte bei zwei 44 und 36 Jahre alten Tatverdächtigen beobachten. Die beiden Drogenhändler verkauften ab 17:00 Uhr zunächst in der Limburgpassage 0,42 Gramm Marihuana an einen 41-Jährigen. Wenig später erhielt ein 21-Jähriger von den beiden Männern gegen Geld die gleiche Droge.

    Gegen 17:40 Uhr bezahlte zudem ein 54-Jähriger die Tatverdächtigen für den Erhalt von 0,46 Gramm Marihuana. Die Männer wurden vorläufig festgenommen.

    Bei ihnen wurde mutmaßliches Dealgeld und weiteres Marihuana gefunden und beschlagnahmt. Gegen alle Beteiligten wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

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