Log in

Mit Tempo 120 durch 30er-Zonen: Zwei 13-Jährige liefern sich in Berenbostel Verfolgungsfahrt mit der Polizei

(0 Stimmen)
Symbolbild Quelle: Pixabay Symbolbild

Hannover (ots). Zwei 13-Jährige sind am Donnerstag, 03.12.2020, in Berenbostel vor der Polizei geflüchtet. Beamten waren zuvor die sehr jung wirkenden Insassen aufgefallen. Kurz vor der Kontrolle trat der minderjährige Fahrer aufs Gas. Mit bis zu 120 km/h ergriff der Junge die Flucht.

Gegen 04:50 Uhr war ein Streifenwagen im Bereich Berenbostel auf der Bundesstraße 6 in Fahrtrichtung Nienburg unterwegs, als der Besatzung kurz vor dem Bauboulevard ein Pkw auf dem rechten Fahrstreifen auffiel. Grund: Die Insassen wirkten recht jung, so dass der Verdacht aufkam, dass der Fahrer noch nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Beamten wollten den VW Passat kontrollieren. Dazu setzte sich der Streifenwagen vor das Fahrzeug und forderte den Fahrer mittels Signalen zum Folgen in Richtung Bauboulevard auf.

Als der Streifenwagen einbog, trat der verdächtige Fahrer jedoch aufs Gas, wechselte wieder auf die Bundesstraße 6 und ergriff mit hoher Geschwindigkeit die Flucht. Mit eingeschaltetem Martinshorn und Blaulicht nahm der Streifenwagen die Verfolgung auf.

Der VW bog von der Bundesstraße nach rechts in die "Rote Reihe" ein und beschleunigte weiter. Das Fahrzeug flüchtete stellenweise mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde. Die Strecke führte unter anderem über die Hermann-Löns-Straße und den Birkenweg, wo nur 30 km/h zulässig sind. Zudem passierte das Auto mehrere Kreuzungen und Einmündungen ohne abzubremsen und ohne die Vorfahrt möglicher anderer Verkehrsteilnehmer zu beachten.

Mithilfe weiterer Streifenwagen, die dem Fluchtfahrzeug entgegenkamen, konnte der VW auf der Theodor-Storm-Straße in Höhe Rudolf-Harbig-Straße gestoppt werden. Die Beamten zogen die beiden Insassen aus dem Fahrzeug und legten ihnen Handfesseln an. Eine Überprüfung ergab, dass beide gerade einmal 13 Jahre alt waren. Das Auto gehörte dem Vater des Fahrers. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jungen den Erziehungsberechtigten übergeben.

Zeugen, die Hinweise zu der Verfolgungsfahrt geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen unter Telefon 05131 701-4520 zu melden.

Ähnliche Artikel

  • Radfahrer verursacht Unfall und flüchtet

    Am Samstag, 24.07.2021, hat ein Radfahrer einen anderen Radfahrer beim Überholen gestreift und ihn damit zu Sturz gebracht. Der Gestürzte verletzte sich dabei leicht. Der Verursacher fuhr mit seinem Rad ohne anzuhalten weiter.

    Als ein 71 Jahre alter Mann gegen 18:00 Uhr die Celler Straße aus Richtung Hamburger Allee in Richtung Bödekerstraße entlangfuhr, überholte ihn in Höhe der Hallerstraße ein anderer Radfahrer von rechts. Dabei berührten sich beide Radfahrer was den 71-Jährigen aus dem Gleichgewicht und schließlich zu Sturz brachte. Der Unfallverursacher fuhr ohne anzuhalten weiter und beschwerte sich dabei über die Fahrweise des Gestürzten. Passanten halfen dem 71-Jährigen auf und riefen einen Rettungswagen. Der leicht verletzte Mann konnte nach der Behandlung vor Ort weiterfahren.

    Der Kriminal- und Verkehrsermittlungsdienst Hannover ermittelt nun wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und der fahrlässigen Körperverletzung gegen den unbekannten Radfahrer und sucht nach Zeugen. Beschrieben wurde der Mann als circa 30 Jahre alt, 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß und mit einer schlanken Statur. Er trug zur Zeit des Unfalls einen Fahrradhelm.

    Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

    Text: Polizei Hannover

  • 13- Jährige auf Zebrastreifen angefahren

    Ein bislang unbekannter Autofahrer hat am Mittwoch, 30.06.2021, im hannoverschen Stadtteil Kleefeld eine 13-Jährige mit dem Auto angefahren. Das Mädchen erlitt dabei leichte Verletzungen. Der Autofahrer hielt zwar kurz an, entfernte sich dann jedoch unerlaubt vom Unfallort. Wer kann Hinweise geben?

    Nach ersten Erkenntnissen war das Mädchen am Mittwoch gegen 17:20 Uhr im Bereich der Nußriede unterwegs. Dort wollte es aus Richtung Roderbruchmarkt kommend die Nußriede in Richtung der Buchnerstraße überqueren. Dazu nutzte die 13-Jährige den dortigen Zebrastreifen. Als sie den Überweg bereits zur Hälfte passierte hatte, habe sich von rechts ein Pkw genähert. Das Fahrzeug touchierte die Jugendliche an der rechten Körperseite. Daraufhin stürzte sie und schlug mit dem Kopf auf den Asphalt. Das Fahrzeug blieb nach dem Unfall kurz stehen. Als das Mädchen aufgestanden und zur Seite gegangen war, fuhr das Auto jedoch weiter in Richtung der Karl-Wiechert-Allee.

    Aufgrund der Aufregung konnte die 13-Jährige keine Beschreibung zu Insassen des Fahrzeugs machen. Es ist lediglich bekannt, dass es sich um ein schwarzes Auto handelte. Die Polizei ermittelt gegen den Fahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht.

    Zeugen, die Hinweise zu dem flüchtigen Fahrzeug geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3217 zu melden. Interesse besteht insbesondere an einem älteren Herrn, der das Mädchen nach dem Zusammenstoß angesprochen und sich nach dessen Gesundheitszustand erkundigt hatte. Auch diese Person konnte aufgrund der Stresssituation aber nicht konkret beschrieben werden.

    (Text: Polizei Hannover)

  • Sperrung nach Unfall

    Nach einem Verkehrsunfall war die Abelmannstraße am Dienstag, den 29. Juni für fast zwei Stunden gesperrt.

    Kurz vor halb vier musste nach Polizeiangaben der Fahrer eines SUVs dem Gegenverkehr ausweichen. Dabei prallte er in das Heck eines am Fahrbahnrand geparkten BMW und stieß diesen an den davor geparkten Audi. Verletzt wurde bei diesem Unfall niemand und auch die Unfallaufnahme durch die Polizei war schnell geschehen. Doch dem zunächst herbei gerufenen Abschleppwagen ging dann beim Verladen des nicht mehr Fahrbereiten SUVs die Kraft aus: Der hochwertige Wagen war für den Ladekran zu schwer und so ging es weder vor noch zurück. Nun musste ein zweiter, stärkerer Abschleppwagen zu Hilfe gerufen werden. Als dieser endlich eintraf, wurde der erste Ladekran zunächst entlastet und der PKW wieder abgesetzt. Anschließend tauschte man die Abschleppfahrzeuge und verlud den Unfallwagen mit dem stärkeren, der ihn dann hoch bekam. Für diese Zeit war die Abelmannstraße in beide Richtungen etwa anderthalb Stunden blockiert. Die Polizei leitete in der Zeit den Verkehr örtlich um und auch die Busse der Linie 366 mussten in der Zeit eine Umleitung fahren.

    Weitere Bilder finden Sie hier.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 1.Juni 2021

    HANNOVER.

     

    Oststadt: 36-Jähriger nach Streitigkeiten lebensbedrohlich verletzt - Polizei sucht Zeugen

    Am Montagabend, 31.05.2021, stritten sich zwei Männer am Weißekreuzplatz in Hannover. Im Rahmen der Auseinandersetzung wurde ein 36-Jähriger schwer verletzt.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover waren zwei Männer an einer körperlichen Auseinandersetzung gegen 22:40 Uhr am Weißekreuzplatz beteiligt. Die Streitigkeiten zwischen den Personen fingen bei den öffentlichen Toiletten an, verlagerten sich auf die angrenzende Fahrbahn und anschließend wieder zurück auf den Weißekreuzplatz. Der derzeit unbekannte Täter stach mit einem spitzen Gegenstand währenddessen auf den 36-jährigen Hannoveraner ein.

     

    Laut dem Notarzt bestand Lebensgefahr für den verletzten Mann, dieser kam umgehend in ein Krankenhaus für eine weitere medizinische Versorgung. Der Täter konnte unerkannt flüchten. Eine Fahndung durch Polizeikräfte verlief bislang erfolglos. Laut Zeugenangaben ist der Täter etwa 1,75 Meter groß und circa 28 bis 35 Jahre alt. Er trägt einen sogenannten "Tschetschenen-Bart" (die Wangen sind frei) und hat schwarze nach hinten gegelte Haare. Er trug zur Tatzeit dunkle Kleidung und flüchtete mit einem silbernen Fahrrad in Richtung Andreas-Hermes-Platz. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts einer versuchten Tötung. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    (BAB) 2: Polizei befreit Hundewelpen und ein Kätzchen

    Bereits am Samstag, 29.05.2021, stellte die Autobahnpolizei Hannover auf dem Rastplatz Lehrter See Nord acht Hundewelpen und ein Kätzchen sicher. Eine aufmerksame Zeugin informierte die Polizei, nachdem sie Hundegejaul aus zwei Transportern hörte.

    Der Zeugin nach übergab ein Mann gegen 12:50 Uhr einer anderen Person einen Welpen auf dem Rastplatz Lehrter See. Im Vorfeld vernahm sie Hundegebell-und jaulen aus zwei weißen Transportern. Die Autobahnpolizei kontrollierte die zwei weißen aus der Ukraine stammenden Transporter mit 19 Personen und entdeckte insgesamt acht Hundewelpen und eine kleine Katze auf den Ladeflächen. Auf den verdreckten Ladeflächen lagen die Tiertransportboxen ungesichert zwischen diversen anderen Gepäckstücken. Ein hinzugezogener Mitarbeiter vom Veterinäramt stellte Zweifel an der Echtheit der ausgestellten Impfpässe fest und dass die dreimonatige Einhaltung einer Tollwut-Quarantäne nicht durchgeführt wurde.

    Die Autobahnpolizei stellte die Tiere sicher, sie wurden ins Tierheim nach Langenhagen gebracht. Gegen die zwei Tierhalter (22 und 32 Jahre) wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen der Verletzung der Quarantänepflicht für Tollwut eingeleitet. Sollte der Gesundheitszustand der Tiere nicht den Vorschriften entsprechen, werden noch entsprechende Strafanzeigen eingeleitet. Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung konnten die Reisenden zunächst ihren Weg fortsetzen.

     

    Kradfahrer bei Zusammenstoß mit Pkw tödlich verletzt

    Am Montag, 31.05.2021, ist ein 52 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw eines 44-Jährigen auf der K 251 zwischen Groß Munzel und Ostermunzel bei Barsinghausen tödlich verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 52-Jährige gegen 08:00 Uhr auf der K 251 mit seinem Krad der Marke Yamaha voOstermunzel kommend in Richtung Groß Munzel unterwegs.

    Zeitgleich kam der 44 Jahre alte Fahrer des Volkswagen Polo mit einem Anhänger aus einem Feldweg, der rechts der Fahrbahn verläuft, und wollte nach links auf die Kreisstraße einbiegen. Trotz der eingeleiteten Gefahrenbremsung durch den Kradfahrer kam es zu einem seitlichen Zusammenstoß mit dem Pkw. Im Einmündungsbereich kamen beide Fahrzeuge zum Stehen.

    Die Ersthelfer und der hinzugerufene Notarzt führten vor Ort eine Reanimation durch. Der 52-Jährige erlag jedoch noch vor Ort seinen Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt. Für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme musste die K 251 vollgesperrt werden. Die Sperrung dauert derzeit noch an. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 30.April 2021

    HANNOVER.

    89-Jährige von der Treppe gestoßen - Polizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdeliktes

    Am Dienstag, 27.04.2021, ist eine 89 Jahre alte Frau in einem Haus an der Niedersachsenstraße in Langenhangen die Treppe heruntergestürzt. Dabei wurde sie schwer verletzt. Die Befragungen und weitergehenden Ermittlungen der Polizei ergaben jedoch, dass die Frau womöglich von ihrem Schwiegersohn die Treppe runtergestoßen wurde. Die Polizei ermittelt nun gegen den 67-Jährigen wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

     

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei informierte der 67-Jährige am 27.04.2021 gegen 11:00 Uhr den Rettungsdienst darüber, dass die 89-Jährige die Treppe im Hausflur herunterstürzt ist und sich dabei am Hinterkopf verletzt hatte.

    Durch den Sturz stand die Frau unter dem Einfluss eines Schocks. Der Rettungsdienst brachte die Seniorin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Spurenlage und die Aussage des 67-Jährigen deuteten zunächst auf einen Unfall hin. Aus der zeitversetzten Befragung der Frau und den weitergehenden Ermittlungen der Polizei ergaben sich jedoch Hinweise auf eine vorsätzliche Tat durch den Schwiegersohn. Der 67-Jährige steht nun im Verdacht, die Seniorin die Treppe heruntergestoßen zu haben.

    Der 67-Jährige wurde am Freitag, 30.04.2021, vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht. Er wird am Samstag, 01.05.2021, einem Haftrichter vorgeführt. Zu dem möglichen Tatmotiv liegen der Polizei aktuell keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.

     

    Einschränkungen aufgrund mehrerer angezeigter Versammlungen am 01.05.2021 im Stadtgebiet von Hannover

     

    Der Versammlungsbehörde der Polizeidirektion Hannover sind für den 01.05.2021 mehrere Versammlungen im Stadtgebiet angezeigt worden. In der Folge kann es nach Einschätzungen der Polizei am Samstag zwischen 09:00 Uhr und 21:00 Uhr an mehreren Stellen im Stadtgebiet von Hannover zu Beeinträchtigungen des Individualverkehrs kommen.

    Die erste Versammlung startet bereits um 09:00 Uhr im Bereich des Vahrenwalder Bades. Unter dem Motto "1. Mai - Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse" hat die Initiative "Atif Hannover" bis 11:00 eine Versammlung angezeigt. Geplant ist ein Aufzug auf einer festgelegten Route zum Steintorplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfinden soll. Es wird mit einer Teilnehmendenzahl im unteren dreistelligen Bereich gerechnet.

    Zu einer Fahrraddemo hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di aufgerufen. Unter dem Motto "Solidarisch in die Pedale für den TVBS" wollen bis zu 100 Teilnehmende von 9:45 Uhr bis 11:00 Uhr vom Georgsplatz zum Goseriedeplatz fahren. Dort hat für 11:00 Uhr zudem der Deutsche Gewerkschaftsbund zu einer versammlungsrechtlichen Aktion eingeladen. Anlässlich des Tags der Arbeit ist bis 13:00 Uhr eine Kundgebung geplant. Bis zu 1.000 Teilnehmende werden erwartet.

    Um 12:00 Uhr startet dann der nächste Aufzug: Unter dem Motto "Solidarischer Lockdown jetzt" plant eine private Initiative einen Marsch vom Opernplatz bis zum Waterlooplatz. Um 15:00 Uhr ist eine Abschlusskundgebung an der dortigen Waterloosäule geplant. Teilnehmende im zweistelligen Bereich werden erwartet.

    Ab 13:00 Uhr findet dann eine Versammlung des Bündnisses "Querdenken 511" auf dem Trammplatz statt. Teilnehmende im unteren vierstelligen Bereich wollen unter dem Motto "Von Menschen, für Menschen, Für Freiheit, Selbstbestimmung und die Wiederherstellung der Grundrechte" bis 16:00 Uhr hier demonstrieren.

    Um 14:00 Uhr starten dann zwei weitere Versammlungen von Kritikern der Corona-Maßnahmen. Ebenfalls unter dem Titel "Von Menschen, für Menschen, Für Freiheit, Selbstbestimmung und die Wiederherstellung der Grundrechte" wollen sich bis 16:00 Uhr auf dem Platz der Göttinger Sieben Teilnehmende im mittleren dreistelligen Bereich versammeln. Zudem wird am Nordufer des Maschsees demonstriert: Unter dem Titel "Wie kann eine lebenswerte Zukunft aussehen" wollen sich bis 17:00 Uhr Teilnehmende im mittleren dreistelligen Bereich versammeln.

    "Fleisch und Tierkonsum verursachen Zoonosen/Pandemien" lautet das Motto einer von der Organisation Peta angezeigten Versammlung am Schillerdenkmal. Von 14:00 bis 16:00 Uhr wollen Teilnehmende im zweistelligen Bereich auf ihr Anliegen aufmerksam machen.

    Anlässlich des Tags der Arbeit hat das "Interbündnis Hannover" von 15:30 bis 18:00 Uhr eine Versammlung im Stadtteil Hannover-Stöcken angezeigt. Im Bereich der Moosbergstraße/Ecke Gemeindeholzstraße wollen Teilnehmende im zweistelligen Bereich demonstrieren.

    Die letzte angezeigte Versammlung des Tages findet von 18:00 bis 21:30 Uhr statt. Unter dem Motto "Zukunft statt Kapitalismus" plant das "Bündnis Kämpferischer 1. Mai Hannover" einen Aufzug. Dieser setzt sich am Weißekreuzplatz in Bewegung und läuft auf einer festgelegten Route zum Pfarrlandplatz. Es werden Teilnehmende im mittleren dreistelligen Bereich erwartet.

    Hinweis für Bürgerinnen und Bürger: Aufgrund der Versammlungen, die sich teilweise auch fortbewegen, ist über den gesamten Tag verteilt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Davon betroffen sein wird insbesondere der Bereich des Cityrings. Verkehrsteilnehmende müssen sich auf Sperrungen einzelner Örtlichkeiten einstellen und Umfahrungen in Kauf nehmen.

     

     

    Geschwindigkeit der Bahn unterschätzt - Polizei Bad Nenndorf sucht unbekannte Ersthelferin

     

    Zuständigkeitshalber bearbeitet die Polizei Bad Nenndorf den Unfall, dennoch weist die für die Sicherheit im Eisenbahnverkehr zuständige Bundespolizei Hannover auf die Gefahren an Bahnanlagen hin.

    Am Dienstagabend hat sich gegen 19:30 Uhr ein Personenunfall ereignet, bei dem ein 23-Jähriger aus Haste die bereits geschlossenen Schranken mit seinem Fahrrad umfuhr. Die herannahende S-Bahn aus Richtung Bantorf hatte vorschriftsgemäß eine Geschwindigkeit von 100 km/h, konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen und erfasste den jungen Mann.

    Der wurde durch den Aufprall an Kopf, Schlüsselbein und Hand verletzt und befindet sich noch im Krankenhaus. Unfälle dieser Art gehen aber oft auch tödlich aus. Die S-Bahn kam etwa 150 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen. Halbschranken verleiten häufig auch Fußgänger und Autofahrer zum Umgehen oder Umfahren der Schrankenbäume. Diese dienen jedoch lediglich als eine Art "Notausgang", falls der Verkehrsteilnehmer versehentlich auf dem Bahnübergang zum Stehen kommt und ansonsten eingeschlossen wäre.

     

    Häufig passiert dies durch wenig vorausschauende Fahrweise oder durch lange Fahrzeuggespanne, deren Fahrzeugführer die Länge des Gespanns unterschätzen und mit Teilen des Fahrzeugs in den Gleisbereich hineinragen. Eine Kollision ist unausweichlich, da der herannahende Zug zu wenig Bremsweg zur Verfügung hat. Die ermittelnde Polizei Bad Nenndorf sucht im Zusammenhang mit diesem Unfall eine bisher noch unbekannte Ersthelferin, die möglicherweise sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben kann. Sie wird gebeten, wie auch andere Zeugen, sich bei der Polizei in Bad Nenndorf unter der Telefon-Nummer 05723 - 9461-0 zu melden.

     

    Verkehrsunfall verursacht und geflüchtet - Wer kann Hinweise geben?

     

    Aufgrund eines riskanten Fahrmanövers eines flüchtigen Pkw-Fahrers ist am Mittwoch, 28.04.2021, auf dem Königsworther Platz ein Motorroller-Fahrer gestürzt und dabei leicht verletzt worden. Die Polizei sucht nun Zeugen des Unfalls.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 54-Jährige mit seinem Motorroller der Marke Honda gegen 15:45 Uhr aus Richtung Nienburger Straße kommend auf dem Königsworther Platz den in Richtung Brühlstraße führenden Fahrstreifen.

    Der unbekannte Fahrer befand sich mit seinem Fahrzeug, vermutlich einem dunkelgrauen oder schwarzen Volkswagen Touran mit hannoverschem Kennzeichen, auf dem Fahrstreifen links neben ihm. Zum Ende des unmittelbaren Kreuzungsbereiches wechselte der Pkw-Fahrer seinen Fahrstreifen nach rechts, um in der Folge ebenfalls nach rechts in die Königsworther Straße abzubiegen. Um bei dessen Fahrstreifenwechsel eine Kollision zu verhindern, wich der Roller-Fahrer aus, kam dabei zu Fall und verletzte sich leicht. Der Verursacher setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Der 54-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in eine Klinik transportiert.

    Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen oder den beteiligten Fahrzeugen geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888.

     

    30-Jähriger am Peter-Fechter-Ufer ausgeraubt - Polizei sucht Zeugen

     

    Am Dienstag, 27.04.2021, haben zwei Täter einen 30-Jährigen am Ufer der Ihme ausgeraubt. Sie erbeuteten dabei Bargeld. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Am Dienstag Abend saß der 30-Jährige auf einer Parkbank am Peter-Fechter-Ufer in Höhe der Ida-Ahrend-Brücke. Dort wollte er gegen 21:30 Uhr mit seinem Fahrrad losfahren. Beim Aufsteigen wurde er von einem Mann ihm unbekannten Mann angesprochen. Als er jedoch das Gespräch nicht erwiderte, kam ein anderer Mann dazu und schlug den 30-Jährigen, wodurch er zu Boden fiel.

    Auf dem Bauch liegend wurde er mit einem Gegenstand auf den Rücken geschlagen. Einer der beiden Angreifer hielt ihn am Boden fest, der andere stahl Bargeld aus einer Jackentasche des am Boden liegenden. Aus Richtung des Ihme-Zentrums nahm der 30-Jährige dann einen Lampenschein wahr, worauf die Täter in unbekannte Richtung flüchteten. Der 30-Jährige begab sich zunächst mit starken Rückenschmerzen nach Hause und erstattete am Folgetag eine Anzeige bei der Polizei. Dabei gab er eine Beschreibung der beiden Täter ab. Der Mann, der ihn angesprochen hatte, sei ca. 1,85 Meter groß, schlank und schwarz. Seine Haare seien schulterlang zu sog. Rasta-Zöpfen gebunden. Er hätte eine auffällige Zahnlücke zwischen den beiden Schneidezähnen. Zum Tatzeitpunkt sei er mit er mit einem blauen Hemd und einer schwarzen Jacke bekleidet gewesen. Der Komplize, der ihn am Boden festgehalten hatte, sei ca. 1,65 Meter groß, schlank und schwarz.

    Er hätte ebenfalls schulterlange Rasta-Zöpfe. Bei dessen Kleidung konnte der 30-Jährige sich an eine schwarze Jacke und eine schwarze Basecap erinnern. Es hätten noch zwei weitere Männer in der Nähe gestanden. Bei einem der beiden habe er wahrgenommen, dass er mit einem Lieferfahrrad einer Pizza-Kette unterwegs gewesen sei. Näher beschreiben konnte er die Männer nicht.

    Das Polizeikommissariat Hannover-Limmer ermittelt nun wegen Raubes gegen die beiden Angreifer. Zeugen, die Hinweise zu Tätern oder dem Tatgeschehen machen können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-3920 zu melden.

     

    Garbsen: Diensthund Amber findet vermissten Senior

    Ein Personenspürhund der Polizei half am Samstag, 24.04.2021, bei der Suche nach einem seit Freitagabend vermissten Senior (74 Jahre) aus Garbsen-Havelse. Dank seines Einsatzes konnte der orientierungslose Mann wohlbehalten angetroffen werden.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Garbsen verließ ein 74-jähriger Mann am Freitag, 23.04.2021, gegen 11:00 Uhr seine Wohnanschrift in Garbsen, Ortsteil Havelse. Mit seinem Fahrrad wurde er gegen 19:00 Uhr etwa 300 Meter entfernt von seiner Wohnung im angrenzenden Marienwerder (Hannover) gesehen.

    Eine Angehörige wendete sich gegen 22:10 Uhr an die Polizei, da der Senior bis zu dem Zeitpunkt nicht auffindbar war. Aufgrund seines Gesundheitszustandes und der bevorstehenden kalten Nacht, konnte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Die Einsatzkräfte der Polizei suchten den Vermissten noch in der Nacht und überprüften mögliche Aufenthaltsorte, leider ohne Erfolg. Am Folgetag, 24.04.2021, reiste ein Diensthundeführerteam extra aus der Polizeidirektion Lüneburg (Dienstsitz in Celle) an. Der Personenspürhund Amber sollte bei der Suche nach dem Vermissten helfen.

    Hunde sind aufgrund ihrer besonderen Riechfähigkeit in der Lage, den individuellen Geruch eines Menschen wahrzunehmen und diesem zu folgen. Der Personenspürhund (PSH) ist so konditioniert, dass er den bzw. einem auf dem Geruchsträger befindlichen individuellen menschlichen Geruch sucht und diesem - falls vorhanden - von "alt" nach "frisch" folgt. Geruch wird aber z.B. durch Wind, Fahrzeugverkehr und Thermik bewegt.

    Somit kann sich der PSH bei der Suche nahe oder sogar direkt auf der Spur aufhalten, aber auch deutlich davon entfernt arbeiten. Die Ausarbeitung einer solchen Spur ist unter anderem abhängig von den Geländeverhältnissen, der Einsatzörtlichkeit, den Wetterverhältnissen sowie den individuellen Präferenzen eines jeden PSH. Am vergangenen Samstag nutzte die Polizei persönliche Gegenstände aus der Wohnung des Vermissten als Geruchsträger für die Aufnahme der Witterung durch den Polizeihund Amber. Nach knapp 25 Minuten Sucharbeit führte die Hündin die Polizei zum Vermissten. Er konnte gegen 14:35 Uhr etwa zwei Kilometer entfernt im Bereich einer Leinebrücke am Ortsrand von Seelze wohlbehalten angetroffen werden.

     

    Lehrte: Polizei sucht Zeugen zu schwerem Motorradunfall auf der Ahltener Straße

    Am Mittwoch, 28.04.2021, sind an einer Einmündung zur Westtangente ein Skoda Oktavia und ein Motorrad frontal kollidiert. Der 25-jährige Kradfahrer erlitt durch den Unfall schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren. Die Polizei erhofft sich Zeugenhinweise zum Unfallhergang.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 25-Jährige mit seiner Honda von Lehrte in Richtung Ahlten die Ahltener Straße (Landesstraße 385) entlang. Aus entgegengesetzter Richtung näherte sich ein 34 Jahre alter Pkw-Fahrer. An der Einmündung zur Westtangente war der Skoda gegen 17:45 Uhr gerade dabei nach links abzubiegen, als es zum Frontalzusammenstoß mit dem entgegenkommenden Motorrad kam. Durch die Wucht des Aufpralls mit der linken Front des Pkw wurde der 25-jährige Lehrter von seinem Motorrad geschleudert, er landete einige Meter weiter auf einem Feld. Die Honda prallte gegen einen Ampelpfosten sowie gegen den Schaltkasten der Ampelanlage und zerriss in zwei Hälften. Die Ampelanlage fiel daraufhin aus.

    Zeugen setzten einen Notruf ab und leisteten erste Hilfe bis zum Eintreffen derRettungskräfte und der Polizei. Ein Rettungshubschrauber landete. Mit schweren Verletzungen wurde der Kradfahrer mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Durch auslösende Airbags erlitt auch der Pkw-Fahrer leichte Verletzungen, die vor Ort behandelt wurden.

    Für die Rettungsarbeiten, die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge war eine einspurige Verkehrsführung auf der Ahltener Straße notwendig. Die Westtangente war zeitweise vollgesperrt.

    Der Verkehrsunfalldienst Hannover nahm den Unfall auf und schätzt den entstandenen Schaden auf etwa 13.000 Euro. Die spezialisierten Unfallermittler sind bei ihrer Arbeit auf weitere Zeugenhinweise zur Ampelschaltung angewiesen.

    Wertvoll wären insbesondere die Angaben eines Paketdienstzustellers, der sich zum Unfallzeitpunkt direkt hinter dem silbernen Skoda Oktavia befunden hat. Zeugenhinweise nimmt der Verkehrsunfalldienst jederzeit unter der Telefonnummer 0511-109 1888 entgegen.

     

     

Schreibe einen Kommentar