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Transportfahrzeug kracht in Straßenbaum

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Unfall-Kleintransporter fährt gegen Baum in der  Gutenbergstraße in Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen Unfall-Kleintransporter fährt gegen Baum in der Gutenbergstraße in Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen

GARBSEN. Wie die Feuerwehr Garbsen mitteilt, ist aus bislang unbekannter Ursache ein Kleintransporter am Mittwoch Morgen (03.07.2019) im Verlauf der Gutenbergstraße gegen einen Baum geprallt.

Gegen 6.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Garbsen sowie Rettungsdienst und Polizei zu dem Unfallalarmiert. Da nach ersten Meldungen der Transporterfahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt sein sollte, rückte die Ortsfeuerwehr Garbsen mit vier Fahrzeugen zur Unfallstelle aus.

 

Die Kräfte des Rettungsdienst konnten den Fahrer allerdings vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem demolierten Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr klemmt lediglich die Batterie des Unfallfahrzeuges ab und unterstütze bei den Bergungsarbeiten.

Nach gut einer Stunde konnte die Feuerwehr den Einsatz abschließen. Zur Schwere der Verletzungen kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

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    HANNOVER.

    Hannover-Ahlem: Einjähriger verstirbt nach Verkehrsunfall

    Am Dienstagvormittag, 07.07.20, ist im hannoverschen Stadtteil Ahlem ein einjähriger Junge bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

    Beim Rangieren an der Straße Zum Buchengarten ist das Kind aus bisher ungeklärter Ursache von einem Auto erfasst worden. Der Einjährige ist kurze Zeit später in einer Klinik verstorben. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover hielt sich der 63-jährige Fahrer gegen 09:40 Uhr zunächst an seinem Hyundai i30 auf und stieg dann in sein Auto ein, um rückwärts umzuparken. Hierbei wurde der Einjährige, der sich im Nahbereich der Mutter aufhielt, aus bisher ungeklärter Ursache verletzt. Zunächst schien das Kind nur leicht verletzt zu sein. Es wurde durch alarmierte Rettungskräfte unter Begleitung eines Notarztes in eine Klinik gebracht. Dort verstarb der Junge kurze Zeit später. Die genaueren Umstände des Unfalles sind bisher unklar. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, wie sich der Unfall zugetragen hat. Es wurde auch ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

     

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    Aufgrund diverser Beschwerden aus der Bevölkerung hat das Polizeikommissariat Hannover-Mitte am Montag, 06.07.20, Kontrollen im Bereich Steintor durchgeführt. Zahlreiche Personen und Bars in dem Bereich sind überprüft worden.

    Ein Lokal ist in der Folge geschlossen worden. Zudem hat es mehrere Verstöße gegen das Waffengesetz gegeben. Zivile Einsatzkräfte der Polizei haben am Montag im Bereich Steintor zwischen 14:00 Uhr und 21:00 zielgerichtete Kontrollen durchgeführt, um zum einen konkreten Beschwerden nachzugehen und zum anderen die Einhaltung der niedersächsischen Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus zu überprüfen. In mehreren Lokalen wurden dabei Verstöße gegen die Dokumentations- sowie die Maskenpflicht festgestellt.

    Aufgrund des Verdachts der ebenfalls untersagten Prostitution wurden darüber hinaus Identitätsfeststellungen und Gefährderansprachen durchgeführt. Gegen 17.15 Uhr stießen die Beamten auf zwei mutmaßliche Prostituierte, die einen 54-Jährigen angesprochen und sich mit ihm in ein Lokal begeben hatten. Von den Beamten wurden die Personen im teilweise entkleideten Zustand in einem in dem Lokal angemieteten Zimmer entdeckt. In der Folge wurden Platzverweise ausgesprochen und Verfahren wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

    Bei der Überprüfung des Lokals stellte sich heraus, dass es sich bei der Zimmervermietung mit angeschlossenem Barbetrieb um einen Prostitutionsbetrieb handelt. Zudem kam der Verdacht der Steuerhinterziehung auf, ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Das Lokal wurde geschlossen.

    In der Nacht stellte die Polizei allerdings die erneute Öffnung fest und wurde erneut tätig. Bei der Kontrolle eines Fahrzeugs bemerkten die Beamten zudem, dass der 42 Jahre alte Fahrer zuvor offensichtlich Drogen konsumiert hatte. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt. Ein mitgeführter Teleskopschlagstock brachte ihm zudem eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein. Bei Insassen eines anderen Fahrzeugs wurden ein Einhandmesser und ein Elektroschocker gefunden. Zudem war die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs nach Umbauarbeiten erloschen. Das betreffende Fahrzeug ist der Poser- und Tuningszene zuzuordnen. Im Rahmen des Präsenzeinsatzes erfolgten insgesamt 24 Identitätsfeststellungen sowie sechs Platzverweise und 15 Durchsuchungen von Personen und Fahrzeugen.

     

    Südstadt: Frau mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen in Wohnung aufgefunden / 57-Jährige ist verstorben

    In der Nacht von Freitag auf Samstag, 27.06.2020, ist eine Frau (57) in einem Mehrfamilienhaus an der Hoppenstedtstraße mit lebensbedrohlichen Brandverletzungen aufgefunden worden (wir haben berichtet). Die Frau ist gestern Abend (06.07.2020) verstorben. Polizeibeamte hatten die Frau mit schweren Brandverletzungen in einer Wohnung vorgefunden. Sie war in einer Klinik medizinisch behandelt worden und ist am gestrigen Abend verstorben. Eine Obduktion wurde angeordnet. Sie soll in den kommenden Tagen erfolgen. Der 64 Jahre alte Lebensgefährte der Frau steht unter Tatverdacht und befindet sich in Untersuchungshaft. Hergang und Hintergründe der Tat sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hameln vom 7.Juli 2020

    HAMELN.

    Tuning-Kontrollen in Hameln

    Neun Geschwindigkeitsverstöße, davon zwei Fahrverbote, sowie das Erlöschen der Betriebserlaubnis in drei Fällen, sind das Ergebnis einer kombinierten Geschwindigkeits- und Tuning-Kontrolle der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden am Freitag (03.07.2020) im Stadtgebiet von Hameln. Weil zwei Fahrzeugführer die Motoren ihrer Fahrzeuge mehrfach laut aufheulen ließen, wurden zudem zwei weitere sog. "Poser" Verstöße geahndet. "Derartige Kontrollen wird die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden künftig in unregelmäßigen Abständen wiederholen." so Polizeioberkommissar Minasch von der Verfügungseinheit.

     

    Mofafahrer fährt auf Pkw auf und schleudert durch Heckscheibe

    Am Montag, gegen 15:50 Uhr, kam es in Bad Pyrmont in der Südstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mofa und ein Pkw beteiligt waren. Verkehrsbedingt musste eine 58-jährige Frau aus Bad Pyrmont ihren Pkw Toyota bis zum Stillstand abbremsen.

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    Abfallentsorgung entlang der Kreisstraße 74 Egestorf - Böbber (Zeugenaufruf)

    Am heutigen Montagvormittag erhielt das Polizeikommissariat Bad Münder mehrere telefonische Hinweise auf eine mögliche illegale Abfallentsorgung entlang der Kreisstraße 74 zwischen Egestorf und Böbber. Die eingesetzte Streifenwagenbesatzung entdeckte am Straßenrand an zwei Stellen ca. 20 Müllsäcke, die überwiegend mit Altkleider und anderen Textilien gefüllt waren. Durch die Ablagesituation kann gesagt werden, dass die Müllsäcke vorsätzlich hier abgeladen wurden und es sich um eine unerlaubte Abfallbeseitigung handelt. Hinweise auf den Verursacher nimmt die Polizei Bad Münder unter der Tel.-Nr. 05042/93310 entgegen.

     

    Motorradkontrollen in Rühle

    Am Sonntag (05.07.2020) führten Mitglieder der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, sowie Mitglieder der SKG Krad (Spezialisierte Kontrollgruppe) der Polizeidirektion Göttingen Motorradkontrollen an der Landesstraße 580 zwischen Bodenwerder und Rühle durch. Aufgrund des regnerischen Wetters waren nur wenige Motorradfahrer unterwegs. Insgesamt wurden 56 Motorräder und ihre Fahrer kontrolliert. Ein Krad wurde aufgrund einer Fahrwerksveränderung (Tieferlegung) vor Ort stillgelegt. Über diese Feststellung hinaus wurden weitere neun Verkehrsordnungswidrigkeitsanzeigen gefertigt.

     

    Sachbeschädigungen in Bad Münder - Zeugenaufruf

    Am 05.07.2020, im Zeitraum von ca. 01:00 Uhr bis 06:45 Uhr, wurden in der Bahnhofstraße in Bad Münder, Sachbeschädigungen durch bislang unbekannte Täter begangen. Im Bereich der Bushaltestelle "Verbrauchermarkt" wurde ein Verkehrszeichen aus der dortigen Verkehrsinsel gerissen und in einen in der Nähe befindlichen Mülleimer gestellt.

    Der Rohrpfosten des Verkehrszeichens wurde dabei aus der Bodenbefestigung abgebrochen. Die Straßenmeisterei Stadthagen musste für die Instandsetzung herangezogen werden. Weiterhin wurde in unmittelbarer Nähe der Fernseh- und Telefonanschluss von der Hauswand einer 82-jährigen Anwohnerin gerissen. Entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigungen wurden eingeleitet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 300EUR geschätzt. Gegen 04:35 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass im Bereich des Melkerweg Gullydeckel enthoben worden. Diese konnten vor Ort wieder eingesetzt werden, sodass es zu keiner Gefährdung gekommen ist. Aufgrund der örtlichen Nähe ist ein Zusammenhang anzunehmen. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten sich beim Polizeikommissariat Bad Münder unter 05042/93310 zu melden.

     

  • Mofafahrer fährt auf Pkw auf und schleudert durch Heckscheibe

    HAMELN / Bad Pyrmont (ots). Am Montag, gegen 15:50 Uhr, kam es in Bad Pyrmont in der Südstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Mofa und ein Pkw beteiligt waren. Verkehrsbedingt musste eine 58-jährige Frau aus Bad Pyrmont ihren Pkw Toyota bis zum Stillstand abbremsen.

    Der ihr folgende Mofafahrer, 77 Jahre, erkannte die Verkehrssituation nicht und prallte augenscheinlich ungebremst gegen das Heck des mittlerweile wieder anfahrenden Pkw. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Mofafahrer mit dem Kopf durch die Heckscheibe geschleudert und zog sich u.a. schwere Gesichtsverletzungen zu.

    Der Mann trug nur einen Halbschalenhelm. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik für Gesichtschirurgie geflogen.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 6.Juli 2020

    HANNOVER

    Von der Müdigkeit übermannt: Polizei weckt mutmaßliche Einbrecher in Apotheke in Hannover-Mitte

    Zwei mutmaßliche Einbrecher in eine Apotheke in Hannover-Mitte haben es in der Nacht zum Sonntag, 05.07.20, der Polizei leicht gemacht: Die beiden Verdächtigen sind in der Apotheke beziehungsweise vor dieser eingeschlafen. Nach dem Wecken durch die Beamten sind die beiden Männer ins Gewahrsam gekommen. Ein Zeuge beobachtete, wie zwei Männer die Eingangstür zu der Apotheke an der Niki-Saint-Phalle-Promenade zusammen aufgedrückt haben und einer von ihnen anschließend das Geschäft betrat. Die andere Person setzte sich neben eine Rolltreppe vor dem Geschäft. Der Zeuge sprach daraufhin einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma an, der wiederum die Polizei informierte. Als die Beamten gegen 2.20 Uhr die Apotheke durch die bereits aufgedrückte Glastür betraten, stießen sie dort auf einen schlafenden Tatverdächtigen.

    Nachdem sie dem 32-Jährigen Handfesseln angelegt hatten, versuchten sie den Mann zu wecken, der zunächst jedoch nicht reagierte. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten bei dem Mann Bargeld, Mundschutzmasken sowie die geöffnete Registrierkasse. Auch der mutmaßliche zweite Täter ließ sich widerstandslos festnehmen. Denn auch dieser Verdächtige war auf seinem Platz an der Rolltreppe zwischenzeitlich eingeschlafen. Tests ergaben bei den Männern Atemalkoholwerte von 0,45 und 1,13 Promille. Beide Männer kamen ins Polizeigewahrsam. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hannover kamen sie wieder auf freien Fuß

     

    Jugendgruppe am Samstagabend im Hauptbahnhof in Gewahrsam genommen

    Am Sonntag Abend haben Bundespolizisten eine Jugendgruppe im Hauptbahnhof in Schutzgewahrsam genommen. Die sechs jungen Leute trieben sich am späten Abend im Hauptbahnhof herum, ohne Reiseabsichten. Alle erhielten einen Platzverweis, den sie anschließend jedoch nicht beachteten. Daraufhin nahmen die Beamten die Jugendlichen mit zur Wache in Schutzgewahrsam. Bei einem 12-jährigen Mädchen aus Barsinghausen fanden die Beamten ein verbotenes Springmesser, eine gefälschte Fahrkarte und eine Bankkarte mit fremden Namen. Die Eltern wurden verständigt und mussten ihr Kind abholen. Auch die Eltern eines 17-Jährigen aus Hainholz holten ihren Sohn ab. Ein Mädchen (17) und drei Jungen (14, 16, 17) wurden nach Rücksprache mit dem Kinder- und Jugendheim in ein Taxi gesetzt und ins Heim gefahren. Gegen Mitternacht griffen die Beamten noch einen 16-jährigen Polen aus Seelze auf. Der Junge trug ein griffbereites Springmesser am Gürtel. Die Eltern wurden nicht erreicht. So wurde der Junge mit der Aufforderung entlassen, sich sofort nach Hause zu begeben. Zudem leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des verbotenen Springmessers ein.

     

    Präsenzeinsatz des Polizeikommissariats (PK) Limmer am Wochenende

    Beamte des PK Limmer haben mit Unterstützung der Polizeiinspektion (PI) Besondere Dienste sowie dem Ordnungsdienst der Landeshauptstadt Hannover am Wochenende, 03.07.20 bis 05.07.20, einen Sondereinsatz gefahren. Hintergrund sind vermehrt Beschwerden von Anwohnern gewesen, welche sich insbesondere auf lautstarke Gruppen im Bereich des Küchengartens sowie der Limmerstraße an den Wochenenden in den Abend- und Nachtstunden beziehen. Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend führten Polizeibeamte zusammen mit Mitarbeitern der Landeshauptstadt Hannover gemeinsame Ansprachen gegenüber größeren Personengruppen durch, welche sich zum Teil lautstark unterhielten, wodurch sich Anwohner gestört fühlten. Zudem legten die Beamten ein Augenmerk auf die Einhaltung der Corona-Regeln. Insbesondere am Pfarrlandplatz sowie dem Peter-Fechter-Ufer hielten sich in den Abendstunden größere Gruppen auf, welche nach erteilten Platzverweisen die Örtlichkeit verließen. Auch an der Limmerstraße hielten sich größere Personengruppen auf, zum Teil standen diese auch auf den Gleisanlagen. Deswegen entschlossen sich die Mitarbeiter der Landeshauptstadt Hannover am Freitagabend gegen 23:00 Uhr zur Schließung von sechs Kiosken, um zu verhindern, dass sich weiter größere Gruppen bilden und um den Straßenverkehr am Laufen zu halten. Auch am Samstag zeigten die Beamten mit dem Ordnungsdienst Präsenz an den Örtlichkeiten. Immer wieder konnten größere Personengruppen angetroffen werden.

    Sowohl am Ihmeufer als auch am Küchengarten wurden die Personen gezielt angesprochen und in Einzelfällen auch Platzverweise ausgesprochen. Insgesamt wurden durch die Beamten mehrere hundert Gefährderansprachen durchgeführt. Auch 145 Platzverweise wurden gegen Personen ausgesprochen. Größtenteils zeigten sich die betroffenen Personen aber kooperativ und einsichtig. Sie zeigten Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

     

    Mann in Unterhose behindert Bahnverkehr bei Baddeckenstedt

    Gestern Abend hat ein unbekannter Mann in Baddeckenstedt für einen Einsatz der Bundes- und Landespolizei gesorgt. Auch ein Hubschrauber der Bundespolizei war beteiligt. Der Fahrdienstleiter der Bahn verständigte die Bundespolizei. Ein Mann, lediglich bekleidet mit einer knappen Unterhose, hielt sich im Gleisbereich auf und behinderte den Zugverkehr. Kurz bevor die Einsatzkräfte eintrafen, wurde der Mann noch auf dem Dach des Bahnhofsgebäudes gesehen. Dann verschwand er im gegenüberliegenden Wald Richtung Steinbruch. Bundes- und Landespolizei suchten anschließend vergeblich nach dem Mann. Er blieb verschwunden und die Suche wurde eingestellt. Auf der Bahnstrecke verkehren zwischen 1 Uhr und 6 Uhr keine Züge.

     

    Diebstahl mit Messer und Bedrohung

    Gestern Mittag wurden Bundespolizisten zu einem Diebstahl in einen Drogeriemarkt im Hauptbahnhof gerufen. Ein Mann (34) wurde vom Ladendieb beim Klauen erwischt. Anschließend drohte er dem Ladendetektiv, ihn zu töten, falls er die Polizei verständigen würde. Die Beamten durchsuchten den Türken und fanden in der Gesäßtasche ein zugriffsbereites Küchenmesser. Auf der Wache wurde eine leichte Alkoholisierung (0,16 Promille) des drogenabhängigen Mannes festgestellt. Außerdem lag eine Vermisstenmeldung vor. Der wohnsitzlose Mann war sehr aggressiv und zeigte starke psychische Auffälligkeiten. Der verständigte Amtsarzt entschied auf Einweisung in die psychiatrische Klinik. Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls mit Waffen und Bedrohung wurden eingeleitet.

     

    Präsenzeinsätze des Polizeikommissariats Hannover-Mitte am Wochenende

    Von Freitag, 03.07.20, bis Sonntag 05.07.20, haben Beamte des Polizeikommissariats Hannover-Mitte bei Kontrollen in der Innenstadt diverse Verstöße gegen Corona-Auflagen festgestellt. Bei Einsätzen im Rahmen der Kontrollen erfolgte zudem eine Ingewahrsamnahme, bei der erheblicher Widerstand gegen die Beamten geleistet wurde.

    Aufgrund von diversen Beschwerden und den jüngsten Corona-Lockerungen standen seit Freitagabend insbesondere die Bereiche Steintor, Marstall und Stellwerk im Fokus der Einsatzkräfte. Im Rahmen eines Streifendienstes, aber auch aufgrund konkreter Hinweise wurden bis zum frühen Sonntagmorgen sogenannte Shisha-Bars und Kneipen auf die Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und andere Auflagen kontrolliert.

    In der Nacht zum Samstag wurden in diesem Zusammenhang einzelne tanzende Gäste in zwei Lokalen am Raschplatz und in der Scholvinstraße festgestellt. Daraufhin wurden Gefährderansprachen durchgeführt. Im Zuge der Streifentätigkeit entdeckten Beamte bei der Kontrolle einer Frau im Bereich Marstall 47 Ecstasy-Tabletten sowie 0,76 Gramm Amphetamine.

    Bei einer anschließend beantragten Durchsuchung ihres Pkw sowie ihrer Wohnung wurde zudem Marihuana gefunden. Zudem wurden im Bereich Marstall, Herschelstraße und Brüderstraße mehrere Prostituierte sowie mutmaßliche Freier kontrolliert.

    Insgesamt wurden bis zum frühen Samstagmorgen 24 Platzverweise erteilt und 53 Gefährderansprachen registriert. In der Nacht von Samstag zu Sonntag wurden gegen 1:00 Uhr in einer Bar in der Heiligerstraße zahlreiche Verstöße gegen Abstandsregeln sowie die Masken- und Listenpflicht festgestellt.

    Im Beisein der Polizeibeamten wurden daraufhin Tische gesperrt und so die Kapazitäten des Lokals begrenzt. Zudem wurde bei erneuten Verstößen die Schließung der Bar angedroht. Gegen 3:00 Uhr wurden die Beamten zu einer Ruhestörung in der Otto-Brenner-Straße gerufen. Vor Ort wurde eine hochgradig aggressive Person angetroffen.

    Während des Gesprächs griff der 27-jährige Mann plötzlich in Richtung des Beamten und wurde zu Boden gebracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Er kam ins Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,59 Promille. Bis zum Ende des Einsatzes am frühen Sonntagmorgen erfolgten 12 Gefährderansprachen sowie 17 Platzverweise.

     

    Betrunkener Heranwachsender will an Endstation der S-Bahn nicht aussteigen

    Ein junger Mann (20) fuhr am Freitag in den frühen Morgenstunden mit der S-Bahn bis zur Abstellposition im Hauptbahnhof. Dort wollte er nicht aussteigen Einen Fahrschein hatte er auch nicht. Das Personal rief die Bundespolizei. Die Beamten entdeckten frische Farbschmierereien am Sitzplatz des betrunkenen Mannes (1,6 Promille). Der wohnsitzlose 20-Jährige wurde aggressiv und wollte sich zunächst nicht ausweisen. Dann beleidigte er die Beamten und spuckte auch auf den Boden. Freiwillig zur Wache mitkommen wollte er auch nicht und leistete Widerstand bei der Zuführung. Nachdem der Mann sich beruhigt hatte, konnte er gehen. Ermittlungsverfahren wegen Widerstands, Beleidigung, Sachbeschädigung und Leistungserschleichung wurden eingeleitet.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 3.Juli 2020

    HANNOVER

    Hannover-Ledeburg: Verkehrsunfall mit lebensgefährlichen Verletzungen einer Frau

    Am Donnerstag, 02.07.2020, ist es gegen 17:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen.  Beteiligt waren ein 15-jähriger Mountainbike-Fahrer sowie eine Pedelec-Fahrerin (70 Jahre). Der Unfall ereignete sich auf frei zugänglichen Wegen einer Gartenkolonie, die über die Verdener Straße erreichbar ist. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes der Polizeidirektion Hannover befuhren beide in Hannover wohnende Radfahrer zwei Wege, die in einem spitzen Winkel aufeinander zu laufen und auf einen quer verlaufenden Hauptweg münden. Zwischen beiden Wegen befindet sich kurz vor der Kreuzung ein Garten mit hohem Bewuchs, sodass die späteren Unfallbeteiligten keine Sicht zueinander hatten.  Der Jugendliche bog von seinem Weg nach rechts auf den Hauptweg ein und passierte dabei den von rechts einmündenden Weg.

    Von dort näherte sich die Seniorin auf ihrem Elektrodamenrad. Sie widerum wollte nach links auf den Hauptweg abbiegen. Es kam zur Kollision, wobei beide Radfahrer stürzten. Die 70-Jährige erlitt dadurch lebensgefährliche Verletzungen. Ein Notarzt war neben dem Rettungsdienst im Einsatz, die Frau wurde bereits in einem Krankenhaus operiert. Angehörige wurden durch die eingesetzten Beamten benachrichtigt. Durch den Zusammenstoß entstand ein geringer Sachschaden. Für Rückfragen können Sie mich heute (02.07.2020) bis 22:00 Uhr unter der unten aufgeführten Mobilrufnummer erreichen.

     

    Vorläufige Bilanz der Bundespolizei zur verstärkten Überwachung des Hauptbahnhofes

    In den vergangenen Wochen ist es im Bereich des Hauptbahnhofes in den Abend- und Nachtstunden vermehrt zu Ordnungsstörungen und auch Straftaten durch Jugendgruppen gekommen. Seit Freitag letzter Woche führt die Bundespolizeiinspektion Hannover, auch im Rahmen des Projekts Bahnhof.sicher, eine verstärkte Überwachung des Hauptbahnhofes durch. Bis gestern wurden dabei 367 Identitätsfeststellungen, 18 Platzverweise, drei Gewahrsamnahmen und vier Sicherstellungen vollzogen. Der verstärkte Kräfteeinsatz zeigte Wirkung. Insbesondere am Wochenende war eine Reduzierung der oftmals provokant auftretenden Jugendgruppen erkennbar. Es kam zu keinen Körperverletzungsdelikten aus dem relevanten Personenkreis. Durch den gezielten Einsatz von Einheiten der Bundespolizei konnten Ansammlungen frühzeitig erkannt oder aufgelöst werden und so provokantes Auftreten, auch gegenüber Reisenden, frühzeitig unterbunden werden. Die Bundespolizei wird auch weiterhin konsequent gefahrenabwehrend und strafverfolgend einschreiten.

     

    Hannover-Mitte: Glastüren der Gerichte am Volgersweg mit Pflasterstein beworfen - 5.000 Euro Schaden

    Am Mittwoch, 01.07.2020, ist es gegen 22:10 Uhr zu mehreren Sachbeschädigungen am Amts- und Landgericht gekommen. Mehrere Zeugen haben einen Mann dabei beobachtet, wie er die Glastüren der Justizeinrichtungen am Volgersweg mehrmals mit einem Pflasterstein beworfen hat. Dabei ist auch ein vor dem Amtsgericht geparktes Auto beschädigt worden. Die Polizei hat den mutmaßlichen 38-jährigen Täter identifiziert und befragt. Dieser hat die Tat eingeräumt. Nach bisherigen Erkenntnissen beobachteten mehrere Zeugen gegen 22:10 Uhr einen Mann, der am Volgersweg randalierte und mehrmals einen Pflasterstein gegen die Eingangstür des Amtsgerichts warf und sie dadurch stark beschädigte. Zudem wurde ein Schaden an der Frontscheibe eines vor dem Amtsgericht abgestellten Fahrzeugs festgestellt. Die Zeugen alarmierten umgehend die Polizei.

    Der mutmaßliche Täter konnte wenig später angetroffen und befragt werden. Der 38-jährige Deutsche räumte die Sachbeschädigung nicht nur am Amtsgericht ein, sondern er gab auch an, die Eingangstür des Landgerichts, das ebenfalls am Volgersweg liegt, beschädigt zu haben. Dabei ging eine Glasscheibe kaputt. Nach Angaben des Beschuldigten lag ein persönliches Motiv der Tat zugrunde. Die Beamten stellten einen Pflasterstein sicher. Der freiwillige Atemalkoholtest wurde vor Ort durchgeführt und ergab 1,29 Promille. Der 38-Jährige wurde zunächst ins Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutentnahme wurde durch die Staatsanwaltschaft angeordnet. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden an beiden Gerichten und dem Auto auf 5.000 Euro ein.

     

    Langenhagen: Überfall auf Tankstelle misslingt - Zeugen gesucht

    Am Mittwochabend, 01.07.2020, hat ein Mann versucht, eine Tankstelle an der Straße Friesenring in Langenhagen zu überfallen. Er ist aber ohne Beute unerkannt geflüchtet. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kripo betrat gegen 23:30 Uhr der maskierte Täter die Tankstelle. Hier forderte er mit vorgehaltener Schusswaffe die 54-jährige Angestellte auf, das Geld herauszugeben. Als die Frau dies verweigerte, versuchte der Unbekannte selber, die Kasse zu öffnen. Nachdem ihm das nicht gelang, flüchtete er unerkannt und ohne Beute, vermutlich in einem Auto, vom Tatort.

    Trotz groß angelegter Fahndung mit mehreren Streifenwagen konnte der Täter entkommen. Durch die Angestellte wird der Täter auf 30 bis 40 Jahre geschätzt. Er ist 1,85 bis 1,90 Meter groß und von schlanker Statur. Zum Tatzeitpunkt war er mit einer Jeanshose, einer orangefarbenen Oberbekleidung sowie einer grauen Mütze bekleidet. Sein Gesicht hatte er mit einem karierten Schal verdeckt. Zudem führte er einen schwarzen Rucksack mit sich. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder und auch zu dem flüchtenden Auto geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Unfallflucht auf der Bundesautobahn (BAB) 2: Polizei sucht Zeugen nach Unfall mit Schwerverletztem

    Bei einem Unfall auf der BAB 2 ist am späten Mittwochabend (01.07.20) ein Autofahrer schwer verletzt worden. Zuvor war er von einem unbekannten Fahrzeug geschnitten worden. Der Verursacher ist einfach weitergefahren. Die Polizei sucht nun nach Zeugen. Nach ersten Erkenntnissen war der 53-Jährige mit seinem Volvo C70 gegen 23:15 Uhr auf der Bundesautobahn 2 im mittleren Fahrstreifen in Fahrtrichtung Berlin unterwegs. In Höhe der Ausfahrt zur Raststätte Auetal-Süd überholte ein anderes Fahrzeug den Volvo.

    Beim Wiedereinscheren kam es jedoch zur Berührung beider Autos. In der Folge verlor der 53-Jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug und schleuderte auf das Gelände der Raststätte. Dort prallte das Auto gegen das Heck eines verbotswidrig in der Einfahrt geparkten Sattelzugs der Marke Volvo.

    Während der 53-Jährige mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus kam, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort. Der entstandene Sachschaden wird mit 25.000 Euro beziffert. Im Zuge der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten war die Ausfahrt zu der Rastanlage zeitweise gesperrt. Die Polizei schrieb gleich mehrere Strafanzeigen. So wird gegen den unbekannten Autofahrer wegen fahrlässiger Körperverletzung und Unfallflucht ermittelt. Auch gegen den 64 Jahre alten Lkw-Fahrer, der den Sattelzug verbotswidrig parkte, laufen Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang oder das unbekannte Fahrzeug geben können, werden gebeten sich beim Einsatz- und Streifendienst Bundesautobahn unter Telefon 0511 109-8930 zu melden.

     

    Öffentlichkeitsfahndung: Betrüger gesucht

    Sebastian L. wird wegen Betruges gesucht (C) Polizei Hannover Sebastian L. wird wegen Betruges gesucht (C) Polizei Hannover

    Die Polizei Hannover sucht mithilfe eines Bildes nach dem 30-jährigen Sebastian L. Er wird mit mehreren Haftbefehlen wegen des gewerbsmäßigen Betruges im Internet gesucht. Mit der Veröffentlichung eines Fotos erhoffen sich die Fahnder neue Hinweise aus der Bevölkerung. Bereits im Jahr 2017 wurde durch das Amtsgericht Neustadt am Rübenberge ein Haftbefehl gegen Sebastian L. erlassen. Ihm werden mehrere Straftaten im Bereich des gemeinschaftlichen und gewerbsmäßigen Betruges im Internet, unter anderem über Auktionsportale, vorgeworfen. Im Jahr 2018 erließ die Staatsanwaltschaft Hannover ebenfalls zwei Haftbefehle wegen gewerbsmäßigen Betruges. Insgesamt werden ihm über 100 Straftaten zur Last gelegt. Alle bisher getroffenen Fahndungsmaßnahmen blieben erfolglos. Nun erhoffen sich die Fahnder mithilfe der Veröffentlichung eines Bildes Hinweise aus der Bevölkerung. Intensive Ermittlungen der Beamten haben ergeben, dass sich der Gesuchte auch in Italien aufhalten könnte. Das Bild des Gesuchten ist bereits aus dem Jahr 2016, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich sein Aussehen verändert hat. Sebastian L. ist 1,80 Meter groß, hat blonde Haare, einen Kinnbart sowie blau-grüne Augen. Er ist von schlanker Statur. Zeugen, die Hinweise zum Gesuchten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Barsinghausen: Zwei Pkw kollidieren - drei verletzte Kinder

    Am gestrigen Abend, 01.07.2020, ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen Barsinghausen und Großgoltern zu einem Verkehrsunfall gekommen. Dabei wurden sechs Personen, darunter drei Kinder, verletzt. Die Straße war für mehrere Stunden gesperrt. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes befuhr ein 29-jähriger Fahrer eines VW Polo gegen 17:30 Uhr die Kreisstraße (K) 241 von Barsinghausen nach Großgoltern. Zwischen der Abzweigung nach Eckerde und dem Ortseingang Großgoltern kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Pkw zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden VW Golf einer 42-Jährigen. Bei dem Unfall wurde der 29-jährige Fahrer des Polo schwer verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Kinder im Polo (1,3) wurden leicht verletzt. Die 42-Jährige im Golf, sowie ein 42-jähriger Beifahrer und ein 10-jähriges Kind, wurden ebenfalls leicht verletzt. Der Sachschaden wird durch die Polizei auf 6.000 Euro geschätzt. Für die Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme war die K241 für mehrere Stunden gesperrt.

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