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Transportfahrzeug kracht in Straßenbaum

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Unfall-Kleintransporter fährt gegen Baum in der  Gutenbergstraße in Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen Unfall-Kleintransporter fährt gegen Baum in der Gutenbergstraße in Garbsen (C) Feuerwehr Garbsen

GARBSEN. Wie die Feuerwehr Garbsen mitteilt, ist aus bislang unbekannter Ursache ein Kleintransporter am Mittwoch Morgen (03.07.2019) im Verlauf der Gutenbergstraße gegen einen Baum geprallt.

Gegen 6.40 Uhr wurden die Ortsfeuerwehr Garbsen sowie Rettungsdienst und Polizei zu dem Unfallalarmiert. Da nach ersten Meldungen der Transporterfahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt sein sollte, rückte die Ortsfeuerwehr Garbsen mit vier Fahrzeugen zur Unfallstelle aus.

 

Die Kräfte des Rettungsdienst konnten den Fahrer allerdings vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem demolierten Fahrzeug befreien. Die Feuerwehr klemmt lediglich die Batterie des Unfallfahrzeuges ab und unterstütze bei den Bergungsarbeiten.

Nach gut einer Stunde konnte die Feuerwehr den Einsatz abschließen. Zur Schwere der Verletzungen kann von der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

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    HILDESHEIM

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    Am Sonntag, 08.12.19, in der Zeit von 10:00 -15:30 Uhr verschafft ein unbekannter Täter sich gewaltsam Zutritt zu einem verschlossenen Fahrradunterstand.

    Dann bricht er das Speichenschloss eines dort abgestellten E-Bikes in einem Wert von ca. 2500 EUR auf und entwendet dieses. Wer im genannten Tatzeitraum im Nahbereich eine verdächtige Person mit einem blauen E-Bike beobachten konnte und Angaben zu dieser Person machen kann, meldet sich bitte bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850.

     

    Rössing - Brand eines elektrischen Heizkörpers

    Am Sonntagmittag, 08.12.19 um 13:26 Uhr werden der Polizei und Feuerwehr von einem 31-jährigen Nachbarn Rauchfahnen aus dem Obergeschossfenster des betroffenen Einfamilienhauses gemeldet.

    Der Nachbar kann die 79-jährige, einzige Bewohnerin aus dem Haus geleiten und brennendes Mobiliar aus dem Fenster werfen. Die über 50 eingesetzten Feuerwehrleute der Wehren aus Rössing, Barnten, Groß und Klein Escherde und Nordstemmen können das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen.

    Nach ersten Ermittlungen hat eine von der Bewohnerin unbeaufsichtigt auf einen elektrischen Heizkörper abgelegte Decke Feuer gefangen. Die Bewohnerin erleidet eine leichte Rauchgasvergiftung und wird in ein Hildesheimer Krankenhaus transportiert. Durch den Brand wird etwas Mobiliar und geringfügig das Gebäude beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf ca. 1000 EUR geschätzt.

     

    Ahrbergen - Diebeszug durch Scheune eines Gehöfts

    In dem Zeitraum von Samstag, 07.12.19, 20 Uhr bis Sonntag, 08.12.19, 10:20 Uhr verschafft sich vermutlich ein unbekannter Täter gewaltsam Zugang zu einer Scheune auf dem Hof des Geschädigten. Hier scheint er nach Diebesgut zu suchen. Unter anderem vergeht er sich an einem auf dem Hof stehenden Pkw und einem in der Scheune abgestellten Quad. Letztlich entwendet er ein Mountainbike aus einem der Räume und entfernt sich unerkannt. Wer Hinweise zum möglichen Täter geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.

     

    Sarstedt - versuchter Fahrraddiebstahl durch Ummontieren von Reifen

    In der Nacht von Samstag, 07.12.19, auf Sonntag, 08.12.19, hat ein unbekannter Täter zunächst versucht das Schloss, welches ein Fahrrad am Rahmen mit dem Ständer gesichert hat auf zukneifen.

    Als dies augenscheinlich nicht gelungen ist, hat er ein am Vorderrad angeschlossenes Mountainbike von diesem mittels Schnellspanner getrennt und versucht, mit dem ebenfalls mittels Schnellspanner demontierten Vorderrades des ersten Fahrrades zu ergänzen. Dies scheint ihm in Gänze aber nicht gelungen zu sein bzw. ist er vielleicht von Dritten gestört worden, sodass er seinen Montageplatz unerkannt verlassen hat.

    Die beiden Geschädigten erscheinen zufällig zur gleichen Zeit zur Anzeigeerstattung bei der Polizei in Sarstedt und können ihre Bauteile untereinander zurücktauschen. Ein Schaden an den Fahrrädern entsteht nicht. Wer Hinweise zu möglichen Tätern geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.

     

    Heyersum - Einbruchdiebstahl in Einfamilienwohnhaus

    In der Zeit von Samstag, 07.12.19, 20:15 Uhr bis Sonntag, 08.12.19 10:15 Uhr sind ein oder mehrere unbekannte Täter über die Kellertür in ein Einfamilienwohnhaus Im Kreuzfeld eingebrochen.

    Das Wohnhaus war aufgrund vorübergehender Abwesenheit der Eigentümer zur Tatzeit unbewohnt. Den Einbruch entdeckte ein das Haus betreuender Nachbar. Die Täter haben im gesamten Haus nach Beute gesucht. Ob und in welcher Höhe Diebesgut erlangt werden konnte, ist noch nicht ermittelt worden. Der Schaden an der Kellertür beläuft sich auf ca. 500 EUR. Wer Hinweise zu möglichen Tätern oder auffälligen Fahrzeugen geben kann, wird gebeten sich bei der Polizei Sarstedt unter 05066-9850 zu melden.

     

    Sarstedt: Betrunken am Steuer

    Am Abend des 06.12.2019 hielt eine Funkstreifenbesatzung in der Hildesheimer Straße, anlässlich einer Verkehrskontrolle, einen PKW an. Bei dem 37-jährigen Sarstedter war eine alkoholische Beeinflussung feststellbar. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,0 Promille. Anschließend entnahm ein Arzt eine Blutprobe.

    Ihm wurde die Weiterfahrt gesagt. Diese Verkehrsordnungswidrigkeit wird grundsätzlich mit einer Geldbuße von 500 Euro, zwei Punkten und einem Monat Fahrverbot geahndet. Sollte der Wert der Blutprobe einen Wert von mindestens 1,1 Promille ergeben, verfolgt die Staatsanwaltschaft dieses Vergehen.

    Dann wäre mit einem Fahrverbot, einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe zu rechnen.

     

    Versuchter Einbruch in Wohnhaus

    Am 07.12.2019, zwischen 06:00 und 08:00 Uhr, versuchte man, in ein Einfamilienhaus in der Straße "An der Bahn" einzubrechen. Der unbekannte Täter schlug die äußere Verglasung eines Fensters ein. Die innere Verglasung wurde nicht zerstört. Darüber hinaus misslang es, dieses und ein weiteres Fenster aufzuhebeln. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge (auch vor der Tatausführung) festgestellt haben, werden gebeten, mit der Polizei Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/9850, Kontakt aufzunehmen.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hildesheim vom 8. Dezember 2019

    HILDESHEIM.

     

    Verkehrsunfallflucht auf der Bundesstraße 1 -Zeugenaufruf-

    Am frühen Sonntagmorgen, den 08.12.2019, gegen 03:30 Uhr, befuhr eine Fahrzeugführerin die Bundesstraße 1, aus Hoheneggelsen kommend, in Richtung Feldbergen. Im Bereich der dortigen langgestreckten Rechtskurve kam der Verkehrsteilnehmerin ein Fahrzeug auf ihrer Fahrspur entgegen, so dass diese mit ihrem Pkw versuchte auszuweichen.

     

    Sie kam hierbei von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Die Fahrzeugführerin wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Den Angaben der Verletzten zufolge, handelte es sich bei dem entgegenkommenden Fahrzeug um einen dunkel lackierten Pkw mit eckigen Scheinwerfern. Die Polizei hat zu diesem Unfall die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach Zeugen, die unter Tel. 05063-9010 Angaben zum Hergang und/ oder dem flüchtigen Fahrzeug machen können.

     

    Sarstedt: E-Bike und Fahrrad entwendet

    Am Abend des 07.12.2019, gegen 20:00 Uhr, schloss ein achtzehnjähriger Sarstedter sein Pedelec am Fahrrädständer vor dem Sarstedter Bahnhof ab.Sein sechzehnjähriger Bruder stellte dort sein Mountainbike ab und sicherte dieses ebenfalls mit einem Fahrradschloss.

     

    Als sie gegen Mitternacht am Bahnhof zurückkehrten, stellten sie das Fehlen des E-Bikes bzw. des Fahrrades fest. Die durchtrennten Schlösser wurden von dem unbekannten Täter vor Ort zurückgelassen. Das Pedelec der Marke Zündapp ist blau-orange. Das Mountainbike hat einen gelb-schwarzen Rahmen. Der Wert beider Fahrzeuge wird auf 2000 Euro geschätzt. Des Weiteren fanden die Beamten zwei weitere durchtrennte Fahrradschlösser vor. Es ist davon auszugehen, dass noch weitere Fahrrad-Diebstähle angezeigt werden. Die Polizei sucht Zeugen, die verdächtige Personen am Fahrradständer bemerkt haben. Diese werden gebeten, sich bei der Polizei Sarstedt unter der Telefonnummer 05066/985-0 zu melden.

     

    Verkehrsunfall mit zwei total beschädigten PKW und zwei leicht Verletzten/alkoholisierter 19-jähriger verursacht Verkehrsunfall

    In der Nacht zum 07.12.2019 kam es im Bereich der Drispenstedter Straße in Hildesheim zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW. Der 19-jährige Unfallverursacher war nach derzeitigem Stand alkoholisiert von seiner Fahrspur abgekommen und frontal mit einem entgegenkommenden PKW kollidiert.

    An beiden PKW entsteht Totalschaden, zwei Personen kommen verletzt in örtliche Krankenhäuser. Das Kennzeichen des 19-jährigen war kurz vor dem Unfall aufgrund auffälliger Fahrweise im Bereich Langer Garten bereits der Polizei gemeldet worden.

     

    Verkehrsunfallflucht -Zeugenaufruf-

    Am 06.12.2019, in der Zeit zwischen 07:30 Uhr - 16:10 Uhr, wurde in Kemme ein ordnungsgemäß geparkter Pkw durch einen Verkehrsunfall beschädigt. Der Opel des Geschädigten stand in der Straße "Machtsumer Weg" in Höhe des dortigen Baumaschinenbetriebs. Durch den Verkehrsunfall wurde der geparkte Pkw an der linken Fahrzeugseite beschädigt.

    Der bislang unbekannte Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Am Pkw des Geschädigten entstand ein geschätzer Sachschaden von 600 EUR. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 05063/901-0 entgegen.

  • Polizei Nachrichten aus Nienburg vom 8. Dezember 2019

    NIENBURG.

     

    Steimbke/Rodewald - Rinder auf der B214

    Am Samstag, 07.12.2019, kam es zu zwei Polizeieinsätzen wegen freilaufender Rinder auf der B214. Zunächst gegen 09.45 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer eine Herde Rinder auf der B214 zwischen Wendenborstel und Rodewald.

    Beamte der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg sicherten die Bundesstraße ab und unterstützten den Eigentümer beim Einfangen der Tiere. Erst nach einer guten Stunde waren alle Rinder wieder zurück auf ihrer Weide. Ein sehr freiheitsliebendes Rind nahm gegen 16.50 Uhr erneut Reißaus, spazierte auf die B214 und versteckte sich zeitweise im angrenzenden Waldstück. Doch auch diese konnte der Eigentümer mit Hilfe der Polizei Nienburg wieder einfangen.

    Eine Bitte der Polizei an alle VerkehrsteilnehmerInnen: Auf der Fahrbahn aufgestellte Pylonen (Verkehrsleitkegel) weisen in der Regel auf eine Gefahrenstelle hin. Eine besonders aufmerksame Fahrweise unter Reduzierung der Geschwindigkeit ist dann angebracht. Am Samstag nahmen nicht alle VerkehrsteilnehmerInnen die Warnung ernst und fuhren ohne Reduzierung der Geschwindigkeit weiter.

     

    Rodewald - PKW fährt in Reitgruppe

    Am Freitag, den 06.12.2019, gegen 16.30 Uhr kam es in Rodewald zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Reitgruppe. Eine 51-jährige Frau aus Rethem befuhr mit ihrem Skoda die Straße Neudorf in Rodewald und übersah aus bislang ungeklärter Ursache eine am rechten Straßenrand befindliche Reitgruppe.

    Sie fuhr in das hintere Pferd, welches von einer 58-jährigen Frau aus Rodewald geführt wurde. Das darauf sitzende 13-jährige Mädchen aus Rodewald stürzte zu Boden und verletzte sich beim Aufprall, das Pferd erlitt offene Wunden an den Hinterbeinen.

    Auch eine davor befindliche 13-Jährige aus Rodewald, die ebenfalls ein Pferd führte, wurde von dem PKW getroffen und verletzt. Die Mädchen wurden am Unfallort durch RTW und NEF versorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

    Nach vorläufigen Erkenntnissen kam es glücklicherweise zu keinen schweren Verletzungen der Kinder, unter anderem auch, weil die Reiterin einen Helm trug. Auch ein Tierarzt erschien an der Unfallstelle und versorgte das verletzte Pferd. Das Ausmaß der Verletzungen ist unbekannt. Die Skodafahrerin erlitt einen Schock und konnte keine Angaben zum Unfallhergang machen. Ihr PKW wurde rechtsseitig stark beschädigt. Wieso sie die Gruppe trotz getragener Warnwesten übersah, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 7.Dezember 2019

    HANNOVER.

    Zeugenaufruf: Unbekannte stehlen Bronzefigur

    Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Samstag (01.12.2019) eine Bronzefigur des Künstlers Karl-August-Orth gestohlen. Diese hat sich auf einer Grünfläche an der Schwemannstraße in Kirchrode befunden. Polizei sucht Zeugen.

    Nach derzeitigen Erkenntnissen haben die Unbekannten die Bronzefigur zwischen 22:00 Uhr am Freitagabend und 12:00 Uhr am Samstag entwendet. Dies wurde erst jetzt bekannt. Das Kunstwerk befand sich auf einer Grünfläche und ist circa 50 cm bis 60 cm hoch, 1,00 Meter lang und etwa 100 kg schwer. Es handelt sich um das Kunstwerk "Liebespaar beim Geschlechtsakt" (1993) des Künstlers Karl-August Orth.

    Spuren deuten darauf hin, dass die Kunstfigur von mindestens zwei Tätern mit einer Sack- oder Schubkarre abtransportiert wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise auf die Tat oder den Verbleib des Kunstwerks geben können, sich bei der Polizeiinspektion Süd unter der Telefonnummer 0511 109-3615 zu melden.

     

    Tödlicher Verkehrsunfall in Pattensen

    Bei einem Verkehrsunfall ist am Freitagmorgen, 06.12.2019, ein 35 Jahre alter Mann tödlich verletzt worden. Er ist mit einem Auto auf der Landesstraße (L) 460 zwischen Schulenburg und Gestorf gegen einen Baum geprallt.

    Nach derzeitigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der Mann gegen 10:10 Uhr mit seinem Golf auf der L 460 in Richtung Gestorf unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache verlor er auf gerader Strecke die Kontrolle über den Wagen und prallte links neben der Straße gegen einen Baum. Der 35-Jährige wurde in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Bei dem Verkehrsunfall wurde der Mann lebensgefährlich verletzt und verstarb noch an der Unfallstelle.

    Während der Unfallaufnahme war die L 460 bis etwa 12:45 Uhr voll gesperrt. In der Folge kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Im Einsatz war auch der Rettungshubschrauber Christoph 4. Laut Schätzungen der Polizei ist ein Gesamtschaden von 6.000 Euro entstanden.

     

    Zwei Männer in Hannover-Südstadt mit Waffe bedroht - Täter ermittelt

    Ermittler der Polizeiinspektion Süd haben einen Raub aufgeklärt, der sich am frühen Sonntagmorgen (17.11.2019) an der Raimundstraße ereignet hat. Zwei Jugendliche (16, 17) haben die Tat begangen.

    Intensive Ermittlungen hatten die Polizisten auf die Spur der beiden Tatverdächtigen gebracht. Nach derzeitigen Erkenntnissen waren die beiden späteren Opfer (29, 30) gegen 03:30 Uhr an der Raimundstraße unterwegs, als sie von dem 17-jährigen Täter mit einer Schusswaffe bedroht wurden. Er forderte sie auf, Geld, Smartphones und ihre hochwertigen Jacken herauszugeben.

    Zunächst waren die Beamten davon ausgegangen, dass der Schwere Raub von einem Einzelnen begangen wurde. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass er einen 16-jährigen Komplizen hatte. Bei der von den Zeugen beschriebenen Schusswaffe handelte es sich um eine Softairwaffe.

     

    Verdacht der gewerbsmäßigen Erpressungen - zwölf Objekte durchsucht

    Ermittler des Zentralen Kriminaldienstes haben am Freitag, 06.12.2019, von 06:00 Uhr an, mehrere Wohnungen und Grundstücke in Hannover, Langenhagen, Ronnenberg sowie in Braunschweig und Lemgo durchsucht. Beamte des Fachkommissariats für Raub- und Erpressungsdelikte ermitteln insgesamt gegen acht Verdächtige wegen gewerbsmäßiger Erpressungen im Zusammenhang mit Autoverkäufen in den südlichen und östlichen Bundesländern sowie Niedersachsen.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Fachkommissariats waren rund 60 Fälle von gewerbsmäßiger Erpressung bekannt geworden. Die drei Hauptverdächtigen (21, 24 und 26 Jahre alt) gaben sich bei privaten Verkäufern, die ihre Autos auf Internetplattformen inseriert hatten, als vermeintliche Autohändler aus. Die anschließenden Verkaufsverhandlungen fanden wie folgt statt:

    Die falschen Autohändler führten zunächst die Kaufs- und Preisverhandlungen via Telefon mit den späteren Geschädigten durch. Nachdem eine Einigkeit über einen Preis erzielt worden war, wurden die privaten Autoverkäufer zu einer Internetseite gelotst. Für diese hatten sie von den Tätern persönliche Zugangsdaten erhalten. Nachdem sich die Geschädigten angemeldet hatten, fanden sie ihre Fahrzeugdaten vor. Diese hatten die Täter von den Internetplattformen übernommen. Jedoch verfälschten die Täter das Fahrzeugbaujahr. Die Geschädigten bemerkten dies jedoch nicht und gingen in der Folge diesen Kaufvertrag via Internet ein.

    Wenige Tage später wollten Mittäter (Alter von 22 bis 31 Jahre) die Fahrzeuge bei den Geschädigten abholen. Dabei führten sie zunächst Pkw-Überprüfungen (u. a. Lackmessungen) durch. Im weiteren Verlauf überprüften die Kfz-Abholer zudem auch die Zulassungsdaten des Fahrzeugs mit den im Kaufvertrag erfassten Daten.

    Dabei wiesen die Täter die Geschädigten drauf hin, dass die Daten vom Verkäufer angeblich falsch angegeben worden seien. Zudem erfanden die Abholer Mängel an den Autos.

    Sich daran anschließend kam es zu Telefonaten zwischen den Hauptverdächtigen und den Geschädigten. Dabei gaben die Täter an, dass ihnen durch die falsche Angabe der Pkw-Daten und vermeintliche Fahrzeugmängel nun ein finanzieller Schaden entstanden sei. Nun wurden die Geschädigten unter Druck gesetzt. Ihnen wurden falsche Rechnungen im Zusammenhang mit bereits beauftragten Kfz-Überführung vorgelegt. Zudem wurde mit potentiellen Gerichtskosten sowie Schadensersatzforderungen gedroht.

    Als Alternative wurde den Autoverkäufern angeboten, dass man das Auto übernehmen könne, wenn der Fahrzeugpreis erheblich gesenkt würde. In den rund 60 bekannten Fällen gaben die Geschädigten nach und senkten die Verkaufspreise teilweise erheblich.

    Nachdem der neue Preis vereinbart worden war, fertigten die Abholer einen Blankokaufvertrag und übernahmen die Autos.

    Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizei Hannover gelang es, zwölf richterliche Durchsuchungsbeschlüsse für Objekte in Hannover, Langenhagen, Ronnenberg sowie Braunschweig und Lemgo zu erwirken. Ermittler schlugen am heutigen Freitag zu und beschlagnahmten umfangreiches Beweismittel (u. a. gefälschte Dokumente, Mobiltelefone, Computer und Bargeld).

    Zudem konnten zwei Männer (21 und 25 Jahre) aufgrund von Untersuchungshaftbefehlen festgenommen werden. Die Ermittler schätzen den Schaden in den bisher bekannten Fällen auf rund 80.000 Euro. Die Beamte des Fachkommissariats für Raub- und Erpressungsdelikte gehen aktuell davon aus, dass es in diesem Deliktsbereich ein erhebliches Dunkelfeld gibt.

    Die Auswertung der beschlagnahmten Beweismittel dauert derzeit an.

    Die Polizei Hannover weist ausdrücklich drauf hin: Führen Sie beim Verkauf detaillierte Überprüfungen ihrer angegebenen Fahrzeugdaten durch und lassen Sie sich bei Verkaufsgesprächen nicht unter Druck setzen!

     

     

    Nach Diebstahl im Bio-Markt festgenommen

    Salami, Schinken, Mortadella und zwei Flaschen Wein steckte sich ein Tscheche (59) im Bioladen im Hauptbahnhof in die Tasche. Dann verließ er das Geschäft - allerdings ohne zu bezahlen. Ein Mitarbeiter stellte ihn und rief die Bundespolizei. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann zur Aufenthaltsermittlung gesucht wurde. Einen Ausweis führte der Tscheche nicht mit. Wegen gleichgelagerter und laufender Ermittlungen konnte seine Identität aber schnell festgestellt werden. Außerdem wurde er erst wenige Stunden zuvor aus dem InterCity aus Dortmund geholt und zur Wache mitgenommen. Er hatte weder Fahrschein noch Geld dabei und kassierte eine Anzeige wegen Leistungserschleichung. Der gebürtige Pilsener hatte eine Atemalkoholkonzentration von 2,98 Promille. Nach der Überprüfung durch einen Amtsarzt brachten die Beamten den Tschechen ins Zentrale Polizeigewahrsam zur Durchführung eines Beschleunigten Verfahrens.

     

    Gesuchten Türken verhaftet

    Zivilfahnder der Bundespolizei haben gestern Nachmittag einen gesuchten Türken (46) am Hauptbahnhof verhaftet. Der drogensüchtige Mann aus Vahrenwald hatte im Juni gemeinschaftlich mit Komplizen ein hochwertiges Mountainbike am Klagesmarkt gestohlen und wurde erwischt. Zur Hauptverhandlung im vergangenen Monat war der mehrfach vorbestrafte Türke nicht erschienen. Daraufhin wurde er mit Untersuchungshaftbefehl zur Fahndung ausgeschrieben. Insgesamt 33 Ermittlungsverfahren wurden seit 2012 gegen den Mann geführt. Die Fahnder erkannten den Mann am Nord-Ost-Ausgang. Nach Abschluss der Maßnahmen erfolgte die Überstellung ins Polizeigewahrsam zur heutigen Richtervorführung.

     

    Bundespolizei vollstreckt Untersuchungshaftbefehl

    Am 05.12.2019 wurde ein 49-jähriger Deutscher bei der grenzpolizeilichen Einreisekontrolle eines Fluges aus Antalya durch die Bundespolizei festgenommen.

    Der Betroffene ist der gefährlichen Körperverletzung verdächtig. Trotz ordnungsgemäßer Ladung erschien er nicht zur anberaumten Hauptverhandlung. Daher erfolgte die Ausstellung eines Untersuchungshaftbefehls, um die gerichtliche Anwesenheit sicherzustellen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte die Überstellung in die Justizvollzugsanstalt Celle.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 5. Dezember 2019

    HANNOVER.

    Polizei überführt mutmaßlichen Fahrraddieb

    Nachdem ein 41-Jähriger offenbar neun hochwertige Räder sowie Bekleidung aus einem Zweiradcenter an der Göttinger Straße (Linden-Süd) entwendet hat, ermittelt das Polizeikommissariat Ricklingen gegen ihn wegen schweren Diebstahls. Umfangreiche Ermittlungen brachten die Beamten auf die Spur des Hannoveraners. Demnach steht er im Verdacht, am 26.10.2019 und am 09.11.2019 jeweils ein hochwertiges Rennrad (Pinarello Nytro und Bulls Alpine Hawk) aus dem Geschäft entwendet zu haben. Daher durchsuchten die Ermittler Mittwochmorgen, 04.12.2019, auf richterlichen Beschluss die Wohnung des Verdächtigen im hannoverschen Stadtteil Kirchrode sowie einen Keller in der List. Insgesamt beschlagnahmten die Polizisten neun hochwertige Räder - darunter auch die beiden im Oktober und November entwendeten - und Fahrradbekleidung sowie Zubehör. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der mutmaßliche Dieb noch vor Ort entlassen, da gegen ihn kein Haftgrund vorlag. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass der 41-Jährige das gesamte Diebesgut in dem Zweiradcenter erbeutet hat, die Ermittlungen dauern diesbezüglich an. Den Wert der gestohlenen Gegenstände schätzt die Polizei aktuell auf 50.000 Euro.

     

    Kleefeld: Senior bei Verkehrsunfall schwer verletzt

    Ein 68-Jähriger hat am Mittwochmorgen, 04.12.2019, kurz nach 11:00 Uhr, beim Ausfahren aus einer Parklücke an der Wallmodenstraße die Kontrolle über seinen Toyota Prius verloren. Er ist mehrfach rückwärts im Kreis gefahren und hat dabei einen Radfahrer schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Senior in den Pkw gestiegen, um rückwärts aus einer seitlichen Parklücke an der Wallmodenstraße zu fahren. Aus bislang unbekannter Ursache verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr rückwärts circa zehn Mal im Kreis über die Wallmodenstraße und angrenzende Grünflächen.

    Dabei erfasste er auch einen 77-jährigen Radler, der von der Münchhausenstraße in Richtung Wangenheimstraße unterwegs war. Der 77-Jährige wurde durch den Zusammenstoß schwer verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten ihn zur stationären Behandlung in eine Klinik. Der Autofahrer kam mit seinem Toyota Prius in einem Vorgarten zum Stehen. Der Verkehrsunfalldienst Hannover hat die Ermittlungen wegen einer Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen. Ein Richter ordnete die Entnahme einer Blutprobe bei dem Senior an. Zudem wurde sein Führerschein von den Beamten beschlagnahmt.

     

    Vahrenwald: Fußgänger von Auto erfasst

    Bei einem Verkehrsunfall ist am Mittwoch, 04.12.2019, ein 41 Jahre alter Mann schwer verletzt worden. Ein Auto erfasste ihn, als er auf einem Fußgängerüberweg die Melanchthonstraße in Hannover-Vahrenwald überqueren wollte. Ersten Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienst Hannover zufolge, beabsichtigte der 41-Jährige gegen 07:50 Uhr, die Melanchthonstraße auf einem Fußgängerüberweg nahe der Einmündung Moorkamp zu überqueren. Gleichzeitig näherte sich aus Richtung Fenskestraße ein 30 Jahre alter Mann in einem Audi A4. Aus noch ungeklärter Ursache bemerkte er den Fußgänger zu spät und erfasste ihn mit seinem Wagen. Der 41-Jährige wurde in der Folge schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in Begleitung eines Notarztes in eine Klinik transportiert. Während der Unfallaufnahme war der Ort des Geschehens voll gesperrt. Es kam zu leichten Verkehrsbehinderungen, von denen auch die öffentlichen Verkehrsmittel der Üstra betroffen waren.

     

    Zeugen gesucht: Uhren von 40-Jährigem geraubt

    Zwei Unbekannte haben am Freitagmorgen, 29.11.2019, am Birkenweg (Isernhagen-Süd) einen 40-Jährigen überfallen. Sie sind mit mehreren hochwertigen Uhren entkommen. Die Kriminalpolizei sucht nun dringend nach Zeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Hannoveraner gegen 06:30 Uhr zu seinem VW Touareg am Birkenweg gegangen, um mit seinem abgestellten Fahrzeug zu einem beruflichen Termin zu fahren. Während des Einsteigens in seinen Pkw kamen plötzlich zwei Unbekannte auf ihn zu und entrissen ihm einen Koffer, den er gerade auf den Beifahrersitz legen wollte. Auch eine Umhängetasche konnten sie ihm bei einem sich anschließenden Gerangel entreißen. Nachdem der 40-Jährige versuchte, wieder an seine Wertgegenstände zu gelangen, zog einer der Männer eine Schusswaffe und hielt sie dem Hannoveraner an die Stirn. Im Anschluss flüchteten die Täter mit ihrer hochwertigen Beute in unbekannte Richtung. Ein Täter ist zwischen 25 und 35 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß, schlank und hat einen Bart. Bei dem Überfall trug er eine dunkle Stoffmütze. Er war ansonsten durchweg dunkel gekleidet. Sein etwa gleichalter Komplize ist auch 1,75 Meter groß. Auch er trug eine Kopfbedeckung und war dunkel gekleidet. Er hatte eine silberne Schusswaffe bei sich. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise geben können. Sie werden gebeten, Kontakt zum Kriminaldauerdienst Hannover unter der Rufnummer 0511 109-5555 aufzunehmen.

     

     

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