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Versuchte Tötung in Garbsen: Polizei sucht Zeugen zu Messerangriff mit einem lebensgefährlich Verletzten

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Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei Quelle: Pixabay Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei

Hannover (ots)

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am Dienstagabend, 22.12.2020, in Garbsen ein Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Der 26-Jährige wurde notoperiert und befindet sich inzwischen in einem stabilen Zustand. Die Hintergründe des Streits sind unklar. Die Polizei sucht deshalb Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover trafen am Dienstagabend gegen 20:30 Uhr zwei Personengruppen im Bereich eines Spielplatzes am Saturnring im Garbsener Stadtteil “Auf der Horst” aufeinander. Aus bislang ungeklärten Gründen entbrannte kurz darauf ein Streit zwischen den Beteiligten. Dabei erlitt ein 26-Jähriger Stichverletzungen.

Als die Polizei eintraf, ergriffen die Täter die Flucht. Unter Begleitung eines Notarztes brachte ein Rettungswagen den Verletzten in ein Krankenhaus. Durch eine Notoperation konnte sein Zustand stabilisiert werden.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes konnten im Bereich des Tatorts zunächst zwei 16-jährige, männliche Verdächtige sowie ein 17-Jähriger gefasst werden. Diese kamen jedoch wieder auf freien Fuß, weil sich der Tatverdacht gegen sie nicht erhärtet hatte.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung und möglichen Tatbeteiligten geben können. Von besonderem Interesse ist dabei der Beginn des Streits im Bereich des Spielplatzes. Entsprechende Personen werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu wenden.

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    Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover betrat ein vermummter Mann gegen 20:35 Uhr eine Tankstelle an der Brabeckstraße in Hannover-Bemerode. Als er zum Schein zwei Artikel im Kassenbereich bezahlen wollte, zückte der er ein Messer und bedrohte den 39-jährigen Angestellten damit. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung mit einer dreistelligen Summe Bargeld. Hinzugerufene Polizeikräfte konnten ihn nicht mehr antreffen.

    Der Täter war etwa 25 Jahre alt, circa 1,65 Meter groß und von schlanker Figur. Er trug eine schwarze Mütze, ein schwarzes Tuch vor Mund und Nase und hatte einen schwarzen Parka sowie eine schwarze Jogginghose mit weißen Streifen an. Außerdem war der Mann mit schwarzen Handschuhen und weißen Turnschuhen bekleidet.

    Der Zentrale Kriminaldienst Hannover bittet Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zur Tathandlung geben können, sich zu melden. Unter der Telefonnummer 0511 109-5555 werden Hinweise entgegengenommen.

     

     

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    Bewohner eines Hochhauses hatten einen Brand im ungefähren Bereich des Kampweges gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr ausrückten, konnte die Meldung konkretisiert werden. In der Jahnstraße vor der Grundschule brannte ein Lkw.

    Die Einsatzkräfte gingen mit einem Trupp unter Atemschutz vor und konnten die Flammen im Heckbereich des Saugfahrzeuges ablöschen. Mit einer Wärmebildkamera wurde die Hitzeentwicklung am Fahrzeug kontrolliert. Eine weitere Ausdehnung des Brandes konnte verhindert werden.

    Der betroffene Bereich des Lkw wurde noch einige Zeit gekühlt. Gegen 5 Uhr konnten die ersten Einsatzkräfte die Einsatzstelle wieder verlassen.

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    Zeugenaufruf: Zwei Männer in Linden-Süd ausgeraubt - Wer kann Hinweise geben?

    Am Samstagabend, 26.11.2022, haben drei bislang unbekannte Täter zwei junge Männer mit zwei Schusswaffen und einem Teleskopschlagstock bedroht und ausgeraubt. Im Anschluss flüchtete das Trio mit der erlangten Beute. Die zwei 25-Jährigen erlitten durch den Angriff leichte Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeikommissariats Hannover-Limmer gingen die zwei 25-Jährigen gegen 22:20 Uhr das Walter-Wülfing-Ufer entlang. Auf Höhe des Skaterparks, am Stichweg zur Auestraße, kamen den Beiden drei Männer entgegen, überholten die 25-Jährigen und drehten sich plötzlich zu Ihnen um. Sie forderten unter Vorhalt von zwei Schusswaffen und einem Teleskopschlagstock Wertgegenstände von den Beiden. Des Weiteren wurden sie aufgefordert sich auf den Boden zu legen und das Trio trat und gemeinschaftlich auf die Zwei ein. Anschließend flüchteten die Täter mit dem erlangten Raubgut zu Fuß in Richtung Auestraße/ Ecke Ricklinger Straße. Hinzugerufene Polizeikräfte fahndeten erfolglos nach den Tätern. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief erfolglos.

    Einer der Täter war etwa 1,90 Meter groß, circa 20 Jahre alt, hatte eine kräftige Statur und einen Oberlippenbart. Er trug eine schwarze Cappy und eine dunkle Jacke.

    Sein Komplize war etwa 1,65 Meter groß und von schlanker Statur. Er trug eine Cappy, eine dunkle Jacke und helle Sportschuhe.

    Der dritte Täter war in etwa 1,75 Meter groß. Zu ihm liegt keine weitere Beschreibung vor.

    Die Polizei hat Ermittlungen wegen schwerer räuberischer Erpressung eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Limmer unter der Rufnummer 0511 109-3920 zu melden.

     

    Vahrenwald: Polizei übergibt jugendlichen mutmaßlichen Ladendieb an Vater und vollstreckt bei diesem drei offene Haftbefehle

    Ein Ladendiebstahl hat am Freitag, 25.11.2022, zur Vollstreckung dreier offener Haftbefehle gegen den Vater des Tatverdächtigen geführt. Als die Beamten den jugendlichen mutmaßlichen Täter an die Erziehungsberechtigten übergeben wollten, stellten sie fest, dass gegen den Vater drei Haftbefehle vorlagen. Dieser entging durch die Zahlung von Geldstrafen dem Gefängnis.

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    Lediglich aufgrund der Zahlung der Geldstrafen entging der 37-Jährige dem Gefängnis. Auch er konnte nach Abschluss der Maßnahmen die Polizeidienststelle wieder verlassen.

     

     

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    Zeugenaufruf: Unbekannter Täter erbeutet bei Überfall auf Geschäft Bargeld - Wer kann Hinweise geben?

    Ein bislang unbekannter Täter hat am Freitag, 25.11.2022, bei einem Überfall auf ein Geschäft in Hannover-Mitte Geld erbeutet. Der Täter bedrohte zwei Mitarbeitende mit einer Pistole und forderte die Herausgabe des Geldes. Mit der Beute ergriff der Mann anschließend die Flucht. Die Polizei ermittelt wegen schwerer räuberischer Erpressung und hofft auf Zeugenhinweise.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover betrat der Täter am Freitagabend gegen 18:35 Uhr das Geschäft an der Luisenstraße und forderte fast im selben Moment von einem 22 Jahre alten Mitarbeiter und dessen 24 Jahre alter Kollegin Bargeld. Dabei bedrohte er die beiden Angestellten mit einer Pistole, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Mit der Beute verließ der Räuber das Geschäft und flüchtete zu Fuß in unbekannte Richtung. Eine umgehend eingeleitete Fahndung im Umfeld des Tatortes verlief ohne Erfolg.

    Der Täter soll etwa 25 Jahre alt und 1,90 Meter groß sein. Er war von schlanker Statur und sprach Hochdeutsch in auffällig lautem Ton. Zum Zeitpunkt der Tat war der Mann mit einer mittelblauen Steppjacke und einem hellblauen Pullover mit Kapuze bekleidet. Zudem trug er eine graue Mütze und eine schwarze Mund-Nase-Bedeckung. Bei der Tat hatte er eine blaue Kunststofftüte und eine graue Pistole bei sich.

    Zeugen, die Hinweise zu der Tat beziehungsweise zu dem Täter geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Zivilcourage: Lkw-Fahrer verliert auf Autobahn das Bewusstsein - Anderer Lkw-Fahrer stoppt das tonnenschwere Fahrzeug

    Am Rande eines Unfalls auf der Bundesautobahn (BAB) 2 nahe Lahe hat ein Lkw-Fahrer in dieser Woche Zivilcourage bewiesen und womöglich Schlimmeres verhindert. Der 57 Jahre alte Fahrer eines Muldenfahrzeugs verlor am Montag, 21.11.2022 am Steuer das Bewusstsein. Der Lkw touchierte einen anderen Lkw und krachte in die rechte Schutzplanke. Ein anderer Lkw-Fahrer reagierte umgehend und brachte den weiterrollenden Lkw zum Stillstand.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei befuhr ein 57-Jähriger am Montag, 21.11.2022, mit seinem Muldenfahrzeug der Marke MAN die BAB 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Kurz vor der Abfahrt Lahe verlor der Fahrer gegen 07:50 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache das Bewusstsein. Der nun führerlose Lkw kam in der Folge vom mittleren Fahrstreifen ab und fuhr gegen die Mittelschutzplanke. Danach rollte der Lkw über alle Fahrstreifen nach rechts und touchierte erst einen neben ihm fahrenden Sattelzug der Marke Volvo auf dem rechten Fahrstreifen. Dann krachte der Lkw in die rechte Schutzplanke. Im weiteren Verlauf rollte der Lkw mit dem bewusstlosen Fahrer am Steuer weiter.

    Ein nachfolgender Lkw-Fahrer reagierte jedoch blitzschnell. Der 55-Jährige stoppte seinen Lkw und sicherte so die Unfallstelle ab. Zudem lief er zu dem rollenden Lkw, sprang in das Führerhaus und stoppte das Fahrzeug in der Abfahrt in Richtung Lahe.

    Im Nachgang zu dem Unfall meldete sich der 55-Jährige noch einmal bei der Polizei und berichtete davon, dass er den Unfall mit seiner Dashcam aufgezeichnet hatte. Nach Ansicht des Materials bestätigte sich jetzt der Hergang des Unfalls, bei dem mindestens 20.000 Euro Sachschaden entstanden.

     

    Unfall in Eldagsen: Von Pkw erfasste Fußgängerin zwei Monate nach Unfall im Krankenhaus verstorben

     

    Rund zwei Monate nachdem sie in Springe von einem Auto erfasst und schwer verletzt worden war, ist eine Fußgängerin nun im Krankenhaus ihren Verletzungen erlegen. Die Frau war am 22.09.2022 beim Überqueren einer Straße im Ortsteil Eldagsen von dem Pkw einer 73-Jährigen erfasst worden.

    Nach Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes wollte die 89-Jährige am 22.09.2022 gegen 10:30 Uhr die Lange Straße in Eldagsen überqueren. Dazu trat sie hinter einem am Fahrbahnrand abgestellten Pkw auf die Fahrbahn. Im weiteren Verlauf erfasste sie ein von links kommender Opel Crossland mit einer 73-Jährigen am Steuer. Die Fußgängerin prallte gegen das Fahrzeug und erlitt dabei schwere Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte die Frau ins Krankenhaus, wo sie am Samstagabend, 26.11.2022, verstarb.

     

    Polizei und Staatsanwaltschaft sehen im vorsätzlichen Luftablassen aus Reifen von Fahrzeugen Anfangsverdacht einer Straftat

    Aus aktuellem Anlass haben die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover Sachverhalte, bei denen vorsätzlich Luft aus den Reifen von Kraftfahrzeugen abgelassen wurde, strafrechtlich bewertet. Die Prüfung hat ergeben, dass in entsprechenden Fällen regelmäßig der Anfangsverdacht einer Sachbeschädigung vorliegt. In der Folge wird gegen die Täter grundsätzlich ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

    In der strafrechtlichen Bewertung stützen sich Staatsanwaltschaft und Polizei unter anderem auf ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 1959 (Az: 1 StR 296/59, 14.07.1959). Laut diesem verursacht bereits das Ablassen der Luft im Regelfall eine erhebliche Einschränkung der bestimmungsgemäßen Gebrauchs- und Funktionsfähigkeit der betroffenen Fahrzeuge. Hinzu kommen gegebenenfalls mögliche weitere Beschädigungen, welche durch das Luftablassen entstehen können und womöglich erst zeitverzögert festzustellen sind. Die Anzahl der betroffenen Reifen sei nicht entscheidend, lediglich die versursachte Unbrauchbarmachung des Kraftfahrzeugs.

    Staatanwaltschaft und Polizei appellieren aus diesem Grund ausdrücklich, von solchen Taten abzusehen. Das Strafgesetzbuch sieht für Sachbeschädigungen gemäß §303 eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe vor.

     

    Zeugenaufruf: Zehn Cabrios in Kleefeld angegriffen - Täter schlitzen Verdecke auf und machen teilweise Beute

    Im hannoverschen Stadtteil Kleefeld haben unbekannte Täter Anfang November insgesamt zehn abgestellte Cabriolets angegriffen. Ziel der Täter war es, aus dem Inneren der Fahrzeuge Wertgegenstände zu entwenden. In sechs der Taten, die sich zwischen dem 09.11.2022 und dem 10.11.2022 zutrugen, waren die Täter erfolgreich. Wer kann Hinweise geben?

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler ereigneten sich die Taten zwischen dem 09.11.2022, 09:30 Uhr, und dem 10.11.2022, 10:00 Uhr. Der oder die Täter gingen bei den Angriffen jeweils nach demselben Muster vor: Sie schlitzten mit einem bislang unbekannten Gegenstand die Stoffverdecke von insgesamt zehn abgestellten Cabriolets unterschiedlicher Fabrikate auf, um sich Zugang zu den Innenräumen zu verschaffen. In der Folge suchten die Täter in den Fahrzeugen nach Wertgegenständen beziehungsweise entnahmen diese mutmaßlich gezielt. In sechs der zehn Fälle stellten die Besitzer fest, dass Dinge fehlten, darunter unter anderem Bargeld, Kopfhörer oder auch eine Sonnenbrille. Nach den Taten ergriffen die Täter die Flucht in unbekannte Richtung.

    Die Taten ereigneten sich allesamt im sogenannten Kleefelder Philosophenviertel. Jeweils vier der aufgeschlitzten Cabrios standen in der Spinozastraße und der Kaulbachstraße. Zudem war jeweils ein Fahrzeug in der Wangenheimstraße sowie der Kleestraße betroffen. Aufgrund der zeitlichen und örtlichen Nähe der Taten sowie des gleichgelagerten Vorgehens, gehen die Ermittler von einer Serie aus.

    Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Südstadt unter der Telefonnummer 0511 109-3215 zu melden.

     

    Radfahrer nach Unfall mit Pedelec verstorben

    Am 04.11.2022 sind ein 64-jähriger Radfahrer und ein 24-jähriger Pedelecfahrer miteinander auf der Nienburger Straße zusammengestoßen. Am 23.11.2022 verstarb der Radfahrer an seinen Verletzungen im Krankenhaus.

    Am 04.11.2022 waren ein 64-Jähriger auf seinem Rennrad mit einem 24-Jährigen auf seinem Pedelec zusammengestoßen und beide verletzt worden .

    Am 23.11.2022 verstarb der 64-Jährige an den Folgen seiner Verletzungen im Krankenhaus.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 25.November 2022

    HANNOVER.

    Zooviertel: Vier Motorräder aus Tiefgarage entwendet - Wer kann Hinweise geben?

    Am 20.11.2022, haben Unbekannte vier Motorräder aus einer Tiefgarage am Theodor-Heuss-Platz im hannoverschen Zooviertel entwendet. Zum Abtransport verwendeten die Täter vermutlich ein Transportfahrzeug. Die Polizei bittet Zeugen um Mithilfe.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der "Zentralen Ermittlungsgruppe Kfz" des Zentralen Kriminaldienstes Hannover wurden zwischen dem 20.11.2022 um 21:00 Uhr und dem 21.11.2022 um 09:00 Uhr vier Motorräder gestohlen. Täter unbekannter Anzahl und Identität gelangten auf bislang ungeklärte Weise in die Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses am Theodor-Heuss-Platz und stahlen die vier Fahrzeuge. Nach Annahmen der Ermittler wurde zum Abtransport des Diebesguts ein größeres Fahrzeug, beispielsweise ein Transporter, genutzt. Dieser könnte vor der Tiefgarage Nähe des Kreisels am Hannover Congress Centrum geparkt und die Zweiräder darin verladen worden sein. Der Gesamtschaden der entwendeten Motorräder beläuft sich auf geschätzte 50.000 Euro.

    Die Polizei hat Ermittlungen wegen besonders schweren Falles des Diebstahls in vier Fällen eingeleitet. Zeugen, die den mutmaßlichen Transporter und/oder verdächtige Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Zeugen gesucht: 29-Jähriger wird bei Gefahrenbremsung einer Stadtbahn in Hannover-Linden leicht verletzt

    Am Donnerstag, 17.11.2022, musste der Fahrer einer Stadtbahn in der Spinnereistraße eine Gefahrenbremsung einlegen, da ein Kleinwagenfahrer die Vorfahrtsregelung missachtet und die Stadtbahn geschnitten hatte. Ein 29-jähriger Fahrgast stürzte und wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum Kleinwagen geben können.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr die Stadtbahn der Linie 10 die Spinnereistraße von der Limmerstraße kommend in Richtung Braunstraße. In diesem Bereich ist derzeit eine Baustelle eingerichtet, sodass der Verkehr in Fahrtrichtung stadteinwärts über die Gleise auf die Fahrbahnseite der Gegenrichtung geleitet wird. Anhand der Verkehrszeichen hat der Fahrzeugverkehr dem Stadtbahnverkehr Vorfahrt zu gewähren.

    Gegen 18:00 Uhr befuhr parallel zur Stadtbahn ein weißer Pkw, vermutlich das Modell VW Polo, die Spinnereistraße in gleicher Fahrtrichtung. Der noch unbekannte Fahrer hielt zunächst an der eingerichteten Haltelinie, weshalb die Stadtbahn ihre Fahrt mit verringerter Geschwindigkeit fortsetzte. Plötzlich rollte der weiße Wagen los und überquerte unmittelbar vor der Stadtbahn die Gleise. Eine sofort eingeleitete Gefahrenbremsung durch den Fahrer der Linie 10 konnte eine Kollision verhindern.

    Ein 29-jähriger Fahrgast verlor durch die starke Bremsung das Gleichgewicht und wurde leicht verletzt. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Der unbekannte Fahrer setzte mit seinem Kleinwagen, vermutlich ein VW Polo, seine Fahrt, ohne anzuhalten, fort. Der Mann wurde als etwa 30 bis 35 Jahre alt, mit kurzen schwarzen Haaren und einem Vollbart beschrieben.

    Die Polizei hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung in Folge eines Verkehrsunfalls eingeleitet. Zeugen, die ebenfalls Fahrgäste in der Stadtbahn waren und Hinweise zum Kennzeichen des Kleinwagens geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden. 

     

    Weihnachtsmärkte: Hochsaison für Taschendiebe - Die Polizei verrät die häufigsten Tricks der Täter und gibt praktische Tipps zum Schutz vor dem blitzschnellen Griff in Taschen und Mäntel.

    Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ist alle Jahre wieder ein Adventsritual für viele Bürgerinnen und Bürger. Allerdings fühlen sich in der Menschenmenge auch Taschendiebe wohl. Gerade weil es im gesamten Jahr 2021 in Hannover und Region 269 Taschendiebstähle mehr gab als 2020, sollte man immer besonders aufmerksam sein. Die Aufklärungsquote lag für 2020 bei 9,4 und für 2021 bei 12,7 Prozent. Aber wer die Tricks der Täter kennt, kann sich schützen.

    Endlich ist sie da, die Zeit der Weihnachtsmärkte. Leider fühlen sich im Gedränge vor Glühwein- und Würstchenständen auch Taschendiebe wohl. Nach ihren Übergriffen verschwinden sie mit der Beute blitzschnell im unübersichtlichen Gedränge. Im gesamten Jahr 2020 wurden in Hannover und Region insgesamt 1.305 Taschendiebstähle angezeigt, 2021 dann 1.574.

    Doch es gibt Wege sich vor den Tätern und Täterinnen zu schützen. Es wird empfohlen sich über die vielen Tricks der Diebe zu informieren. Sie tarnen sich vor allem als "Anrempler", "Beschmutzer" oder falsche Touristen. Falsche Touristen bitten mit Stadtplan in der Hand um eine Wegbeschreibung. Während das Opfer Auskunft gibt, drängt sich zumeist ein Komplize des Täters - vorgeblich, um besser auf die Karte sehen zu können - nah an das Opfer heran. Da es während seiner Erklärung abgelenkt ist, kann der Dieb unbemerkt in dessen Tasche fassen. Beschmutzer hingegen lassen "versehentlich" ein Getränk auf das Opfer fallen oder beflecken es mit Ketchup oder Senf. Dann bieten die Täter freundlich an, die dreckige Jacke zu säubern - nebenbei geschieht der heimliche Griff in die Tasche.

    Wie die oben genannten und weitere Tricks funktionieren, sehen Sie in diesen kurzen Filmen der Bundespolizei: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl/taschendiebstahl/videospots/

    Taschendiebe und -diebinnen arbeiten meistens in Gruppen, häufig zu viert: Der erste beobachtet die Umgebung, die zweite lenkt das Opfer ab, der dritte stiehlt, die vierte schließlich nimmt die Beute an sich und verschwindet auf Nimmerwiedersehen in der Menschenmenge. Die Kriminellen werden selten auf frischer Tat erwischt. Denn der ganze Vorgang dauert nur Sekunden - jedenfalls bei geübten Kriminellen. Bei Taschendieben handelt es sich häufig um professionelle Täter, die in ganz Europa agieren.

    Die Erfahrung der Polizei zeigt, dass einige Eltern nicht davor zurückscheuen, ihre Kinder als Diebe loszuschicken - denn in Jungen und Mädchen sehen die Menschen keine Gefahr. 2021 waren 6,7 Prozent (8 Personen) der Tatverdächtigen unter 18 Jahre alt.

    Bestohlene, die ihren Verlust erst später bemerken, können normalerweise keine Täterbeschreibung mehr abgeben. So bleiben die meisten Fälle ungelöst. Wird der Dieb hingegen ertappt, aber konnte entkommen, sollte man Folgendes tun: Sich Tätermerkmale einprägen, den Notruf 110 wählen, sich um die Bestohlenen kümmern und als Zeuge zur Verfügung stehen. Falls der Dieb nicht rechtzeitig flüchten konnte, dürfen Bürger und Bürgerinnen ihn im Rahmen der sogenannten "Jedermann-Festnahme" aufhalten und später der Polizei übergeben.

    Diese Tipps der Polizei schützen vor Dieben: - Nehmen Sie nur so viel Geld und Zahlungskarten mit wie nötig. - Verwahren Sie Ihre Wertsachen in verschiedenen Innentaschen, die verschlossen sind. - Tragen Sie Taschen mit der verschlossenen Seite zum Körper. - Achten Sie besonders im Gedränge auf Tasche und Wertsachen. - Vorsicht, wenn jemand nahe an Sie heranrückt oder Sie anrempelt. Bestehen Sie darauf, dass der für Fremde übliche Abstand eingehalten wird. - Taschendiebe erkennt man oft an ihrem suchenden Blick. Sie sehen den Menschen nicht in die Augen, sondern spähen nach Beute.

    Wurde Ihnen eine Zahlungskarte gestohlen? Dann handeln Sie bitte umgehend: - Lassen Sie die Karte unbedingt sofort sperren. Dies ist unter dem bundesweiten Sperrnotruf 116 116 für alle Girocards und die meisten Kreditkarten möglich. - Zeigen Sie den Diebstahl bei der Polizei an. Diese kann die Sperrung des elektronischen Lastschriftverfahrens per Unterschrift (SEPA-Lastschriften) veranlassen. - Prüfen Sie Ihre Kontobewegungen und melden Sie unbefugte Abbuchungen bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

    Hier können Sie das Faltblatt "Schlauer gegen Klauer" mit weiteren Tipps herunterladen: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/23-schlauer-gegen-klauer/

    Das Faltblatt "Vorsicht, Karten-Tricks" verrät Sicherheitstipps zum Umgang mit Zahlungskarten oder zum Bezahlen per Smartphone: https://www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/21-vorsicht-karten-tricks

     

    Zeugenaufruf: Muslimische Gräber auf dem Stadtfriedhof Stöcken beschädigt

    In der Dienstagnacht, 22.11.2022, sind Beschädigungen an muslimischen Gräbern auf dem Stadtfriedhof Stöcken angezeigt worden. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und sucht Zeugen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des polizeilichen Staatsschutzes meldete eine Hinweisgeberin eine Beschädigung von Gräbern auf dem Stadtfriedhof Stöcken. Polizeikräfte stellten mehrere zerbrochene Grabestafeln unterschiedlicher Materialien, die im Bereich der Gräber umherlagen, fest. Die betroffenen Grabstätten liegen im Bereich des Friedhofs, welcher für muslimische Begräbnisse von Kindern vorgesehen ist.

    Der Kriminaldauerdienst Hannover hatte am Dienstag die Ermittlungen am Tatort aufgenommen. Der Staatsschutz ermittelt nun wegen Störung der Totenruhe. Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen. Von menschlicher oder tierischer Beteiligung bis hin zu natürlichen Ursachen wird alles als mögliche Ursache einbezogen. Auch ein islamfeindliches Motiv kann nicht ausgeschlossen werden. Bislang sind keine Täterhinweise vorhanden.

    Die Polizei sucht dringend Zeugen zur Tat. Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

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