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Versuchte Tötung in Garbsen: Polizei sucht Zeugen zu Messerangriff mit einem lebensgefährlich Verletzten

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Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei Quelle: Pixabay Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei

Hannover (ots)

Bei einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ist am Dienstagabend, 22.12.2020, in Garbsen ein Mann durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Der 26-Jährige wurde notoperiert und befindet sich inzwischen in einem stabilen Zustand. Die Hintergründe des Streits sind unklar. Die Polizei sucht deshalb Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover trafen am Dienstagabend gegen 20:30 Uhr zwei Personengruppen im Bereich eines Spielplatzes am Saturnring im Garbsener Stadtteil “Auf der Horst” aufeinander. Aus bislang ungeklärten Gründen entbrannte kurz darauf ein Streit zwischen den Beteiligten. Dabei erlitt ein 26-Jähriger Stichverletzungen.

Als die Polizei eintraf, ergriffen die Täter die Flucht. Unter Begleitung eines Notarztes brachte ein Rettungswagen den Verletzten in ein Krankenhaus. Durch eine Notoperation konnte sein Zustand stabilisiert werden.

Im Rahmen des Polizeieinsatzes konnten im Bereich des Tatorts zunächst zwei 16-jährige, männliche Verdächtige sowie ein 17-Jähriger gefasst werden. Diese kamen jedoch wieder auf freien Fuß, weil sich der Tatverdacht gegen sie nicht erhärtet hatte.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung und möglichen Tatbeteiligten geben können. Von besonderem Interesse ist dabei der Beginn des Streits im Bereich des Spielplatzes. Entsprechende Personen werden gebeten, sich an den Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu wenden.

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    Zeugenaufruf: 39-Jähriger von Vermummten in der hannoverschen Nordstadt attackiert

     

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    Antworten darauf und auf Ihre Fragen rund um den Straßenverkehr erhalten Sie durch das Präventionsteam der PI Burgdorf am Samstag, 18.06.2022, von 08:00 - 13:00 Uhr, am Vorführring vom Pferde- und Hobbytiermarkt, Kleiner Brückendamm in 31303 Burgdorf. Am Informationsstand gibt es die Möglichkeit einen Rauschbrillenparcours zu Fuß zu bewältigen und in einem Quiz sein Wissen zum Thema Alkohol im Straßenverkehr zu testen. Der Führerschein darf natürlich behalten werden, unabhängig vom Quizergebnis.

  • Geisterradler verletzt sich bei Unfall schwer

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  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 10.Juni 2022

    HANNOVER. 

    Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt an Ehepaar in Neustadt am Rübenberge festgenommen

     

    Die Polizei hat am Donnerstag, 09.06.2022, einen Tatverdächtigen zu einem Tötungsdelikt in Neustadt am Rübenberge festgenommen. Einsatzkräfte fassten den Mann am Bahnhof in Gifhorn. Er steht im Verdacht, im Zeitraum vom 20.05.2022 bis 30.05.2022 seine 53 Jahre alte Mutter sowie deren 59 Jahre alten Ehemann getötet zu haben. Der Festgenommene soll am Freitag dem Haftrichter vorgeführt werden

     

    Gemeinsames Infotelefon der Bundespolizeiinspektion Hannover und der Polizeidirektion Hannover am 16. Juni: Sie fragen - die Präventionsexperten der Polizei antworten

     

    Die Polizeidirektion Hannover schaltet wieder ein Infotelefon. Unterstützt werden die Präventionsexperten dieses Mal von der Bundespolizei. "Zur bevorstehenden Urlaubszeit bieten wir wieder ein gemeinsames Infotelefon mit der Bundespolizei an", sagt Polizeihauptkommissar Uwe Bollbach. "Infos zur Vermeidung von Taschendiebstählen und über neue Betrugsmaschen, zum Beispiel per Whatsapp, sollen diesmal den Schwerpunkt bilden. Natürlich stehen die Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei darüber hinaus auch für andere Fragen rund um die Bahn, Bahnhöfe und den Flughafen zur Verfügung", ergänzt Bollbach.

    Die Polizeidirektion Hannover schaltet das Infotelefon am Donnerstag, 16. Juni 2022, von 10:00 bis 18:00 Uhr zu verschiedenen Präventionsthemen wie z.B.: - Prävention in der Urlaubszeit - (Taschen-) Diebstahl im Bahnhof/in der Bahn - Mitnahme "gefährlicher Gegenstände" bei Reisen (Bahn/Flugzeug) - Sicherheit im Straßenverkehr - Wohnungseinbruchschutz - Betrug im Internet und soziale Medien - Häusliche Gewalt und Stalking - Schockanrufe und Anrufe falscher Polizeibeamter - Kinder/Jugendliche und Gefahren im Internet

    Haben Sie Fragen zu diesen oder anderen Themen? Die Präventionsexperten der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen und der Bundespolizei stehen an diesem Tag allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt sowie der Region Hannover telefonisch für ihre Fragen zur Verfügung. Rufen Sie uns am 16.06.2022 unter der Telefonnummer 0511 109-1120 an.

     

    Hannover-Limmer: 57-Jährige mit Stichverletzungen in Wohnung aufgefunden

     

    Am Mittwoch, 08.06.2022, ist es im hannoverschen Stadtteil Limmer zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil einer Frau gekommen. Sie wurde bereits tot von Einsatzkräften aufgefunden. Der mutmaßliche Täter griff am Tatort noch einen Polizeibeamten mit einem Messer an.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover alarmierte der 61-jährige mutmaßliche Täter gegen 13:09 Uhr selbst die Polizei, weil seine Frau verletzt sein sollte. Als Einsatzkräfte an der gemeinsamen Wohnung in der Straße Auf dem Brinke, in 30453 Hannover, eintrafen, wurde der mutmaße Täter ihnen gegenüber aggressiv und griff einen Polizeibeamten mit einem Messer an. Der Mann konnte zu Boden gebracht und festgenommen werden. Verletzungen trug der Beamte nicht davon.

    Bei einer Inaugenscheinnahme der Wohnung fanden die Polizeikräfte eine leblose Frau mit mehreren Stichverletzungen in der Küche auf. Dabei handelte es sich um die 57-jährige Ehefrau des mutmaßlichen Täters und Angreifers. Der Kriminaldauerdienst übernahm die Spurensicherung am Tatort. Gegen den 61-Jährigen wird nun wegen eines Tötungsdeliktes und etwaiger Straftaten zum Nachteil der Polizeibeamten ermittelt. Das Tatmotiv des Mannes und die genaue Tathandlung sind derzeit noch Bestandteil der Ermittlungen.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 7.Juni 2022

    HANNOVER.

    Oststadt: 33-Jähriger bei Auseinandersetzung mit Messer schwer verletzt

    Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern am Montagmittag, 06.06.2022, in der Oststadt von Hannover hat ein Mann einen 33-Jährigen mit einem Messer angegriffen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Der Täter flüchtete vom Tatort. Einsatzkräfte stellten im Bereich Döhren einen Tatverdächtigen und nahmen ihn fest.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Polizeiinspektion (PI) Hannover gerieten die beiden Männer gegen 12:30 Uhr aus noch unklarer Ursache im Bereich Weißekreuzstraße/Gartenstraße in Streit.

    Einer der beiden verletzte dabei seinen Kontrahenten mit einem Messer und flüchtete mit einem Taxi vom Tatort. Der schwer verletzte 33-Jährige sprach Passanten an, die ihm halfen und die Polizei verständigten. Diese Passanten konnten den zum Tatort entsandten Einsatzkräften auch den Täter beschreiben.

    Eine Streifenwagenbesatzung stellte am Kamenzer Wegim Bereich Hannover-Döhren einen 23-Jährigen auf den die Beschreibung der Zeugen passte und nahm den mutmaßlichen Täter vorläufig fest. In unmittelbarer Nähe des Festnahmeortes fand die Streife außerdem ein Messer, welches als Tatmittel in Betracht kommt.

    Die PI Hannover ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung und sucht weitere Zeugen der Tat. Diese werden gebeten, sich bei der PI Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-2717 zu melden.

     

    Wedemark: 24-Jährige bei Unfall auf der Landesstraße (L) 190 schwer verletzt

     

    Gegen Mitternacht des 06.06.2022 ist eine 24 Jahre alte Frau aus der Wedemark mit ihrem Pkw von der L 190 abgekommen und verunfallt. Dabei zog sie sich schwere Verletzungen zu. Ein Rettungswagen transportierte sie in ein Krankenhaus.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover befuhr die Frau die L 190 mit ihrem Tesla Model 3 aus Richtung Essel in Richtung Sprockhof. Kurz vor der Ortschaft Sprockhof kam sie aus noch unbekannter Ursache von der Straße ab, fährt durch einen Seitengraben, touchiert mehrere Bäume und kommt wiederum auf der Fahrbahn der L 190 zum Stehen. Dabei wird sie schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus. Die L 190 musste in Höhe der Unfallstelle für knapp vier Stunden für die Unfallaufnahme und die folgenden Aufräumarbeiten gesperrt werden. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden von circa 53.000 Euro.

     

    Bundesstraße (B) 6: Drei Personen bei Verkehrsunfall leicht verletzt

     

    Am Freitag, 03.06.2022, sind bei einem Auffahrunfall auf der B 6 bei Laatzen drei Personen verletzt worden. Der Fahrer eines Mercedes-Benz war auf einen Toyota Auris aufgefahren. Einsatzkräfte stellten fest, dass der Mann alkoholisiert war und keinen Führerschein hat. Gegen 21.45 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es zwischen der Auf- und der Abfahrt zur Bundesautobahn (BAB) 37 von der B 6 zu dem Verkehrsunfall gekommen war.

    Ein Fahrzeug war dabei aufs Dach gekippt. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte einen Mercedes-Benz - besetzt mit einem 26-Jährigen und einem 28-Jährigen - und einen Toyota Auris - besetzt mit einem 40-Jährigen - fest.

    Alle drei hatten sich bei dem Unfall leicht verletzt, weshalb sie zunächst von Rettungskräften behandelt wurden.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes (VUD) Hannover fuhr der 26 Jahre alte Mann am Steuer des Mercedes-Benz, der 28-Jährige war sein Beifahrer. Der 26-Jährige wollte im Verlauf der B 443 den Toyota Auris linksseitig überholen und prallte dabei mit dem rechten Teil seiner Front gegen den Toyota. Beide Pkw schleuderten gegen die rechte Schutzplanke.

    Der Mercedes-Benz kippte aufs Dach. Der 26-Jährige war alkoholisiert und darüber hinaus nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Beamten vor Ort ordneten eine Blutentnahme an, um die tatsächliche Alkoholisierung des Mannes feststellen zu können. Das Ergebnis steht noch aus.

    Der VUD hat Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Da sich die bisherigen Erkenntnisse auf die Aussagen der Unfallbeteiligten stützen, sucht die Polizei weitere Zeugen.

    Speziell sucht die Polizei nach Ersthelfern, die nach Angaben der Unfallbeteiligten schon vor Eintreffen der Polizei weiterfuhren. Diese werden gebeten, sich beim VUD unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 25.Mai 2022

    HANNOVER.

    22-Jähriger am 11.05.2022 durch Messerstich tödlich verletzt - Wer kann Hinweise geben?

     

    Wer kann Hinweise zum Opfer geben? © Polizei Hannover

     

    Die Kriminalpolizei Hannover sucht nach einem Tötungsdelikt vom Mittwoch, 11.05.2022, weiterhin fieberhaft nach dem bislang unbekannten Täter. Nunwenden sich die Ermittler mit Fotos des 22-jährigen Opfers an die Öffentlichkeit und bittet um Zeugenhinweise.

    Bisherige Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover ergaben, dass der 22-jährige Vasse R. (genannt Wasim) gegen 21:30 Uhr seine Wohnunterkunft in der Karlsruher Straße in Hannover-Mittelfeld verließ und sich in der hannoverschen City mit einem Freund treffen wollte. Dort kam er jedoch nicht an.

    Gegen 22:15 Uhr wurde er etwa 1,6 Kilometer von seinem Zuhause entfernt im Bereich eines Supermarktparkplatzes von einem bislang unbekannten Täter niedergestochen. Der Tatort befindet sich nahe der Kreuzung An der Wollebahn / Thurnithistraße im hannoverschen Döhren. Trotz schneller ärztlicher Versorgung, die Passanten ermöglichten, verstarb er kurz darauf im Krankenhaus.

    Wer kann Hinweise auf den Aufenthalt des Getöteten im Zeitraum 21:30 bis 22:10 Uhr geben? Vasse R. war 175 cm groß, schlank, trug dunkles nach hinten gegeltes Haar mit einem kleinen Zopf, Vollbart und war bekleidet mit einem auffälligen blau-weiß-gestreiften langärmligen Hemd, blauer Jeans und schwarzen Sportschuhen.

    Die Ermittlungen der Mordkommission wegen Totschlags dauern an. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen.

     

    Misburg-Nord: 22-Jähriger legt Säugling im Mülleimer ab - Polizei ermittelt zur Todesursache

     

    Am Dienstagmittag, 24.05.2022, hat die Polizei einen leblosen Säugling in einem Mülleimer an der Schierholzstraße entdeckt. Zuvor informierte eine 27-Jährige die Beamten darüber, dass ihr Lebensgefährte das Baby dort abgelegt haben soll. Nun untersucht die Kriminalpolizei Hannover die Umstände des Todes.

    Nach aktuellen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Hannover meldete sich die 27-jährige mutmaßliche Mutter gegen 12:20 Uhr bei dem Polizeinotruf. Sie berichtete von einer Geburt und darüber, dass ihr 22-jähriger Lebensgefährte den leblosen Säugling in einem Mülleimer an der Schierholzstraße abgelegt habe.

    Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Hannover-Misburg überprüfte diese Angaben umgehend und ließ sich von dem Mann den Ablageort an einer Wertstoffinsel nahe der Bollnäser Straße zeigen. Die Beamten und alarmierte Rettungskräfte fanden ein lebloses Baby vor. Ein Rettungswagen transportierte die Frau in ein Krankenhaus. Der 22-Jährige begleitete die Beamten zur Wache und stellte sich den Fragen der Ermittelnden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entließen sie ihn.

    Der Fundort wurde zeitweise weiträumig abgesperrt, sodass es zu Behinderungen im Verkehr an der Schierholzstraße in Misburg-Nord kam. Die Kriminalpolizei Hannover sicherte Spuren am Fundort und am Geburtsort in einer nahegelegenen Wohnung und befragte Zeugen und die mutmaßlichen Eltern des toten Säuglings.

    Ein Bestattungsunternehmen brachte den sichergestellten Leichnam zur Rechtsmedizin, wo bereits am Nachmittag eine erste kriminalpolizeiliche Leichenschau erfolgte. Am Mittwoch, 25.05.2022, soll eine Obduktion durchgeführt werden.

    Nach einer ersten Einschätzung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden, dass der Säugling überlebensfähig gewesen wäre. Die Ermittlungen wegen Verdachts des Totschlags durch Unterlassen wurden nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover eingeleitet.

     

    Neustadt am Rübenberge: 97-jährige Fußgängerin stirbt nach Unfall mit Lkw

     

    Am Mittwochmorgen, 24.05.2022, hat ein 34-Jähriger mit seinem Lkw beim Zurücksetzen eine Fußgängerin erfasst. Die 97-Jährige überquerte gerade die Fahrbahn des Hermann-Laue-Weges in Mandelsloh. Durch die Kollision mit dem Lkw erlitt die Seniorin lebensgefährliche Verletzungen, denen sie am Abend erlegen ist.

    Nach aktuellen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover transportierte eine 41-jährige Fahrdienstmitarbeiterin Senioren zu einer Tagespflegeeinrichtung am Hermann-Laue-Weg im Neustädter Ortsteil Mandelsloh. Ein 34-Jähriger parkte seinen Lkw der Marke Iveco vor einer Grundstückszufahrt am benachbarten Bürgermeister-Thies-Weg, weil er dort eine Baustelle beliefern wollte. Da der Lkw die Zufahrt in Richtung Tageseinrichtung versperrte, parkte die 41-Jährige ihren Transporter rechts neben dem Lkw in einer Parkbucht ein.

    Während die 41-jährige Fahrdienstmitarbeiterin einem zweiten Insassen beim Aussteigen half, ging die 97-Jährige gegen 08:30 Uhr mit einem Rollator zum Heck des Transporters und trat auf die Fahrbahn.

    Mittlerweile setzte sich der 34-Jährige wieder in das Führerhaus des Lkw und fuhr einige Meter rückwärts. Das Heck des Lkw erfasste die dahinter befindliche Seniorin und ihren Rollator. Die Neustädterin stürzte auf die Fahrbahn und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Sofort alarmierte Rettungskräfte leisteten nach den Ersthelfern am Unfallort medizinische Hilfe. Ein Rettungshubschrauber flog die Verletzte unter Notarztbegleitung zu einem Krankenhaus.

    Der Lkw-Fahrer aus Neustadt erlitt einen Schock. Rettungskräfte versorgten auch ihn. Noch am selben Abend verstarb die Seniorin. Die Ermittlungen zur genauen Todesursache dauern an.

Neue Artikel von Carl-Marcus Müller

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