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Zeugenaufruf: Versuchte räuberische Erpressung an Tankstelle in Havelse

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Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei © Carl-Marcus Müller Symbolbild Zeugenaufruf / Polizei

Hannover (ots). Die Polizei in Garbsen hat Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung eingeleitet. Zuvor war am Samstagabend, 06.12.2020, ein Streit zwischen Familienangehörigen in Havelse auf offener Straße derart eskaliert, dass mindestens zwei Personen in eine handfeste Auseinandersetzung verwickelt wurden. Die Polizei sucht Zeugen.

Nach ersten Erkenntnissen war ein 50-jähriger Mann von einem 54 Jahre alten Angehörigen per Telefon zu einem Treffen aufgefordert worden, um einen Streit um Geld zu klären. Als Treffpunkt wurde eine Tankstelle an der Hannoverschen Straße vereinbart, wo man sich gegen 19:45 Uhr aussprechen wollte. Als der 50-Jährige die Tankstelle erreichte und aus seinem Auto stieg, wurde er von hinten gerufen und dann von dem 54-Jährigen angegriffen. Bei Eintreffen der Polizei hatten sich die Beteiligten bereits voneinander gelöst.

Nachdem der 50-Jährige gegenüber den Einsatzkräften erklärt hatte, während der Schlägerei einen Schuss gehört zu haben, suchten die Beamten den Tatort ab. Tatsächlich stießen sie auf eine scharfe Waffe, die sichergestellt wurde. In diesem Zusammenhang kam auch ein Sprengstoffspürhund zum Einsatz. Unklar ist bislang, wer mit der Waffe einen Schuss abgefeuert hatte. Da im Rahmen der Schlägerei auch Pfefferspray zum Einsatz kam, musste der 54-Jährige in einem Rettungswagen vor Ort behandelt werden. Auch der 50-Jährige erlitt leichte Blessuren.

Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung und insbesondere zum Gebrauch der Schusswaffe geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Garbsen unter Telefon 05131 701-4520 zu melden. Von Interesse sind zudem auch mögliche weitere tatbeteiligte Personen.

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  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 2.Dezember 2021

    HANNOVER.

    Sehnde: Technischer Defekt löste Brand in einem Wohnhaus aus Am Montag, 29.11.2021, ist ein Feuer in einem Zweifamilienhaus in Sehnde ausgebrochen. Die Bewohner waren zum Zeitpunkt des Feuerausbruches nicht zu Hause. Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover bemerkten Nachbarn gegen 09:40 Uhr ein Feuer in dem Zweifamilienhaus an der Iltener Straße in Sehnde und alarmierten die Rettungskräfte. Schnell eruierten die Einsatzkräfte, dass sich keiner der drei Bewohner zu Hause befand. Die Löscharbeiten durch die Feuerwehrkräfte dauerten etwa eine dreiviertel Stunde an.

    Durch den Brand wurde die untere Etage des Gebäudes stark beschädigt und ist derzeit unbewohnbar. Eine Nachbarin erlitt durch die starke Rauchentwicklung eine Kohlenmonoxidvergiftung und kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

    Die Polizei beziffert den Gesamtschaden nach ersten Einschätzungen auf etwa 200 000 Euro. Der Brandausbruch konnte in einem Innenraum in der unteren Etage lokalisiert werden. Derzeit liegen keine Hinweise auf eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung vor. Mutmaßlich war ein technischer Defekt für den Brandausbruch ursächlich.

     

    Groß-Buchholz: 86-Jährige nach Brand verstorben

    Am Dienstag, 30.11.2021, hat ein Angehöriger den leblosen Körper einer 86-Jährigen in ihrer Wohnung entdeckt. Zuvor war es zu einem Feuer gekommen. Gegen 16:45 Uhr wurde der Feuerwehr Hannover und der Polizei Hannover der Brand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Zeitgleich begab sich ein 47-jähriger Angehöriger in die Wohnung und entdeckte die bewusstlose 86-Jährige.

    Trotz der versuchten Rettung konnte ein Notarzt nur noch den Tod der Seniorin feststellen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Brandermittler fing die Kleidung der Frau Feuer und verletze sie tödlich. Die Ermittlungen zur Brand- und zur Todesursache dauern weiterhin an.

     

    Zeugenaufruf - Giftköder auf Ricklinger Wiese ausgelegt

    Am Dienstagnachmittag, 30.11.2021, hat eine Spaziergängerin in Ricklingen Giftköder entdeckt. Nachdem ihr Hund diesen gefressen hatte, alarmierte sie die Polizei. Nun werden Zeugen gesucht. Nach bisherigem Erkenntnisstand des Polizeikommissariats (PK) Ricklingen stieß die 42-jährige Hundebesitzerin bei einem Spaziergang mit ihrem Vierbeiner gegen 16:30 Uhr auf Giftköder. Im Bereich eines Stadtbades an der Straße "An der Bauerwiese" verstreute ein Unbekannter kleine braune Stäbchen, welche der Hund fraß. Das Tier wurde sofort ärztlich versorgt, zeigte zuletzt aber keine ernsten Beschwerden. Bei dem Gift handelt es sich vermutlich um Rattengift. Die Polizei suchte den Bereich nach weiteren Ködern ab und sammelte sie ein. Außerdem wurde die Wiese mit Absperrband markiert und ein Warnhinweis aufgehangen. Das PK Ricklingen bittet Hundehalterinnen und -halter aus dem Bereich, auf ihre Tiere zu achten. Zeugen, die Angaben zu verdächtigen Personen oder Beobachtungen machen können, werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Ricklingen unter 0511 109-3015 zu melden.

     

    Barsinghausen: 15-jähriger Radfahrer wird bei Verkehrsunfall lebensgefährlich verletzt - Zeugen gesucht

    Am Montag, 29.11.2021, ist eine 34-Jährige in Barsinghausen mit ihrem Auto mit einem 15 Jahre alten Radfahrer kollidiert und hat diesen lebensgefährlich verletzt. Der Radfahrer wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

    Gegen 13:30 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei den Unfall im Stadtgebiet von Barsinghausen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr der 15-Jährige den kombinierten Geh- und Radweg der Wilhelm-Heß-Straße in Richtung Nenndorfer Straße und wechselte zwischen zwei geparkten Fahrzeugen auf die Fahrbahn.

    Dabei kollidierte er mit der Mercedes-Benz E-Klasse einer 34-Jährigen, die auf der Wilhelm-Heß-Straße in Richtung Poststraße unterwegs war. Durch den Zusammenprall wurde der 15-Jährige lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungshubschrauber flog ihn von der Unfallstelle in ein Krankenhaus. Der am Fahrrad und am Mercedes-Benz entstandene Schaden wird auf circa 4000 Euro beziffert. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

    Betriebe und öffentlicher Nahverkehr auf Einhaltung des Infektionsschutzes kontrolliert

    Am Montag, 29.11.2021, haben mehrere Kontrollteams der drei Behörden Gastronomie- und Dienstleistungsbetriebe sowie Sporteinrichtungen kontrolliert. Die Leitung der gemeinsamen Kontrollaktion präsentiert die vorläufige Bilanz. Neben der weiterlaufenden Bestreifung der Weihnachtsmärkte in der Innenstadt Hannovers starteten die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover und die Polizeidirektion Hannover am gestrigen Morgen, 29.11.2021, eine gemeinsame Kontrollaktion um die Einhaltung der Allgemeinverfügung der Region Hannover und der Niedersächsischen Corona-Verordnung zu überwachen.

    Ziel waren dabei vornehmlich innerstädtische, öffentliche Betriebe wie z.B. Restaurants, Bars, Fitnessstudios und Friseurgeschäfte, aber auch der öffentliche Personennahverkehr. In über 180 Einrichtungen und Geschäfte überprüften die gemeinsamen Kontrollteams die nötigen Hygienekonzepte, die Einhaltung der 2G- und 3G-Regel, das Tragen der vorgeschriebenen Mund-Nase-Bedeckung von Beschäftigten und Gästen und das Bereitstellen der Möglichkeit zur Kontaktnachverfolgung.

    Circa einhundert Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz wurden festgestellt und Verfahren eingeleitet. Fast die Hälfte der Ordnungswidrigkeiten bezog sich auf Kundinnen und Kunden, die keine Mund-Nase-Bedeckung trugen. In einer Gaststätte im Stadtteil Vahrenheide wies  ein 28-Jähriger mit einer mutmaßlich gefälschten Impfbescheinigung aus.

    Ebenso zeigte ein 26-Jähriger in einem Friseurgeschäft in Ricklingen einen Impfausweis vor, bei dem es sich vermutlich um eine Fälschung handelt. Gegen beide wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung eingeleitet.

    Am Nachmittag waren die Kontrollteams dann mit Beschäftigten der öffentlichen Nahverkehrsbetriebe unterwegs. Zwischen der Markthalle und dem Kröpcke verstießen über 35 Fahrgäste gegen die 3G-Regel. Auch dabei wurde bei einem 31 Jahre alten Mann ein mutmaßlich falsches Impfzertifikat festgestellt und ein Verfahren eingeleitet. Auch die Beteiligten der Verkehrsbetriebe zogen nach der Kontrolle eine positive Bilanz über das Ergebnis und die funktionierende Zusammenarbeit der Behörden. Die beteiligten Behörden äußern sich wie folgt zur gemeinsamen Kontrolle: "Wir machen uns permanent Gedanken, wie wir als Region Hannover umfangreiche und angemessene Schutzmaßnahmen treffen können und handeln schnell. All das macht in der Realität aber nur dann Sinn, wenn die Schutzmaßnahmen auch konsequent eingehalten werden. Wer sich nicht daran hält, trägt dazu bei, dass die aktuellen Entwicklungen der Fallzahlen weitergehen. Wir hoffen, dass wir durch unsere Kontrollen dazu beitragen können, dass die Regeln auch umgesetzt werden.

    Jeder muss wissen: Wer sich nicht an die Regeln hält, gefährdet damit die Existenz gesamter Branchen. Jeder Regelverstoß muss hart bestraft werden", betont Regionspräsident Steffen Krach. "Beim Kampf gegen die Pandemie ist es jetzt ganz wichtig möglichst rasch die Impfquote zu erhöhen, aber auch, dass die bestehenden Regeln zu den Schutzmaßnahmen konsequent eingehalten werden. Selbstverständlich unterstützen wir die Polizei und die Region wo wir nur können, auch bei gemeinsamen Kontrollen, die zweifellos erforderlich sind. Wir arbeiten auf allen Ebenen gut zusammen und haben mit diesem "Joint Action Day" auch gemeinsam ein Zeichen gesetzt: Die Regeln müssen beachtet werden, Verstöße müssen geahndet werden. Es geht um die Gesundheit aller", verdeutlicht Oberbürgermeister Belit Onay. "Der Schutz der Bevölkerung ist ein elementarer Baustein der Polizeiarbeit. Seit Beginn der Pandemie fasst die Polizeidirektion Hannover auch den Infektionsschutz darunter und unterstützt die kommunalen Behörden bei der Umsetzung der gesetzlichen Maßnahmen. Das intensive Überprüfen der Hygienevorschriften und das geradlinige Verfolgen von Fehlverhalten trägt zur Wahrung der Sicherheit einer und eines jeden bei. Dass dies in der Praxis gelingt, hat die Kontrolle unter der Beteiligung von knapp zweihundert polizeilichen Einsatzkräften gezeigt.

    Ich bedanke mich daher bei den Beteiligten aller Behörden", erläutert Einsatzführer der Polizeiinspektion Besondere Dienste Polizeirat Maik Zilien.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 29.November 2021

    HANNOVER

    Bundespolizei fasst zwei professionelle Trickdiebe

    Bereits am Sonntagabend, gegen 23:30 Uhr, wurde eine Streife von einem Mann angesprochen, dem ein schwarzer Rucksack in der Haupthalle gestohlen wurde. Aus zeitlichen Gründen, weil er einen Anschlusszug erreichen musste, konnte er keine weiteren Angaben zu dem Diebstahl machen. Nur fünf Minuten später erschien eine Frau (50) auf der Wache und berichtete, dass ihr eine grüne Umhängetasche im Bahnhof gestohlen wurde. In der Tasche befand sich Bargeld und ein Smartphone. Die Beamten führten eine sofortige Videoauswertung der Überwachungskameras des Hauptbahnhofes durch. Darauf konnten sie zwei Männer erkennen, die bei ihren Diebstahlshandlungen dasselbe Verhalten zeigten. Ein Mann sprach die mutmaßlichen Opfer an und verwickelte sie in ein Gespräch, während sich der zweite Mann unbemerkt von hinten anschlich und die auserwählte Beute an sich nahm. Die Bundespolizisten fahndeten umgehend nach den beiden Dieben. Kurz nach Mitternacht waren die Ermittler erfolgreich, als die Männer einen weiteren Mann (32) bestehlen und seinen Koffer entwenden wollten. Dies bemerkte der Mann jedoch und machte die Bundespolizisten auf die beiden Täter aufmerksam. Die Bundespolizei nahm die beiden Diebe aus Marokko vorläufig fest und verbrachte sie auf die Wache. Dort stellte sich dann heraus, dass die beiden Männer offensichtlich auch am Vortag in der Innenstadt auf Beutezug gegangen waren. Denn bei der Durchsuchung fanden die Beamten zwei EC-Karten und einen Sozialversicherungsausweis von anderen Personen. Auch das Smartphone und das Geld der zuvor bestohlenen Frau wurde aufgefunden.

    Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung bei den beiden Asylbewerbern aus dem Heidekreis an. Dort fanden die Ermittler vermutlich weiteres Diebesgut. Unter anderem stellten sie mehrere originalverpackte und hochwertige Haarschneidemaschinen und Bekleidung sicher. Gegen die beiden professionellen Langfinger werden nun mehrere Ermittlungsverfahren wegen Besonders schweren Diebstahls und Diebstahls eingeleitet. Zusätzlich fanden die Beamten ca. 9,5 Gramm Cannabis bei dem 25-Jährigen. Ihn erwartet zusätzlich ein Verfahren wegen Unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln.

     

    Bundesautobahn (BAB) 2: Betrunkener Pkw-Fahrer verliert die Kontrolle

    Am Sonntagmorgen, 28.11.2021, hat ein 52-jähriger Mann bei einem Unfall auf der BAB 2 zwischen Hannover-Langenhagen und dem Autobahndreieck Hannover-West leichte Verletzungen erlitten. Der Betrunkene fuhr vom Parkplatz Godshorn auf die Autobahn und in Schlangenlinien in Richtung Dortmund. Dann prallte er mit seinem Pkw auf beide Leitplanken, bevor der beschädigte Opel auf dem Standstreifen zum Stillstand kam.

    Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover ist der Opel-Fahrer gegen 08:05 Uhr vom Parkplatz Godshorn auf der BAB 2 in Richtung Dortmund gefahren. In Schlangenlinien steuerte er seinen Opel Astra unkontrolliert über alle Fahrspuren. Der Opel stieß im weiteren Verlauf gegen die rechte Leitplanke, schleuderte dann über alle Fahrspuren gegen die Mittelschutzplanke und von dort aus wieder zurück gegen die Rechte. Auf dem Standstreifen kam das stark beschädigte Fahrzeug zum Stehen. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte, welche den leicht verletzten Fahrer versorgten. Die Beamten der Autobahnpolizei sicherten den Unfallort ab und sperrten dafür den rechten und den mittleren Fahrstreifen der Autobahn 2 in Richtung Dortmund. Durch herumliegende Autoteile wurde ein VW Polo einer 23-Jährigen beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf etwa 23.500 Euro. Ein großer Teil davon ist den Schäden an den Leitplanken zuzuordnen. In der Atemluft des Mannes nahm der Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover einen deutlichen Alkoholgeruch wahr. Außerdem sahen sie ihm den Alkoholkonsum deutlich an. Eine Überprüfung mit einem Atemalkoholmessgerät ergab einen Wert von 1,92 Promille. Zwecks Blutprobenentnahme brachten sie ihn in ein Krankenhaus, wo er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen wurde. Gegen ihn leitete der Verkehrsunfalldienst Hannover ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

     

    Wunstorf: Güterzug stößt auf Pkw und schiebt ihn vor sich her

    Ein 58-Jähriger Fahrer eines Audi A4 hat am Freitag, 26.11.2021, schwere Verletzungen erlitten, nachdem sein Pkw an einem unbeschrankten Bahnübergang von einem Güterzug erfasst wurde. Der Audi verkeilte sich an der Lok und wurde einige Meter vor ihr hergeschoben, bevor der 54-jährige Lokführer den Zug stoppen konnte. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 58-Jährige mit seinem Audi A4 Avant aus Richtung Senator-Meier-Straße kommend stadteinwärts. Am unbeschrankten Bahnübergang mit Andreaskreuz kollidierte gegen 17:30 Uhr ein von links nahender Güterzug mit dem Pkw. Die Lokomotive stieß frontal gegen die linke Seite des kreuzenden Audi und schob den verkeilten Pkw etwa 75 Meter vor sich her. Rettungskräfte befreiten den schwer verletzten Wunstorfer und transportierten ihn in ein Krankenhaus. Die Polizei sperrte den Bahnübergang "Am Hohen Holz" bis etwa 20:30 Uhr ab, damit der Verkehrsunfalldienst den Unfall aufnehmen konnte.

    Am Audi entstand ein Sachschaden von geschätzten 10.000 Euro. Ein Abschleppdienst barg den Wagen und transportierte ihn ab.Der 54 Jahre alte Lokführer blieb unverletzt.

     

    Zeugenaufruf: Pkw-Korso stört Autobahnverkehr

    In der Nacht zu Sonntag, 28.11.2021, haben mehrere Pkw-Fahrer auf der Bundesautobahn (BAB) 352 zwischen dem Parkplatz Bissendorf und der Anschlussstelle (AS) Hannover-Flughafen einen mutmaßlichen Hochzeitskorso gebildet und den Verkehrsfluss in Richtung Dortmund behindert. Die Polizei sucht nun Zeugen und etwaig gefährdete Autofahrer. Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover meldete ein Zeuge am frühen Sonntagmorgen gegen 03:40 Uhr mehrere Fahrzeuge auf der BAB 352 in Richtung Dortmund. Sie fielen in ihrer Fahrweise enorm auf, da sie durch Slalom-Fahren und gemeinschaftliches Tempo reduzieren auf etwa 40 Kilometer pro Stunde den Autobahnverkehr enorm behinderten und teilweise gefährdeten. Zeitweise brachten sie den Verkehr sogar zum Erliegen. Ein Lkw-Fahrender musste nach Angaben des Zeugen sogar eine Gefahrenbremsung einleiten. Beteiligt waren an dem mutmaßlichen Hochzeitskorso ein grauer Peugeot 206 aus Limburg-Weilburg, ein schwarzer Hyundai Tucson, ein schwarzer Audi A6, ein blauer Seat Ibiza und ein Mercedes Benz CLA mit Hannoveraner Kennzeichen. Mit mehreren Streifenwagen fahndete die Polizei im Nahbereich nach den beteiligten Pkw, leider ohne Erfolg. Die Autobahnpolizei sucht nun weitere Zeugen, die den Korso wahrgenommen und gegebenenfalls durch ihn beeinträchtigt oder gefährdet wurden. Hinweise nimmt die Autobahnpolizei in Garbsen unter der Telefonnummer 0511 109-8930 entgegen.

     

    Hannover: Vorläufige Bilanz der Präventionseinsätze anlässlich der Weihnachtsmärkte

    Die meisten Besucher der hannoverschen Weihnachtsmärkte verhalten sich angemessen und vorbildlich. Die Polizei verzeichnete kaum Störungen, führte jedoch viele Sensibilisierungsgespräche hinsichtlich der geltenden Hygieneregeln. Seit dem 22.11.2021 finden verschiedene traditionelle Weihnachtsmärkte in Hannover statt. Zusätzlich zieht das vorweihnachtliche Einkaufsgeschäft der städtischen Einzelhändler zahlreiche Besucher an. Zur Bekämpfung der damit einhergehenden steigenden Gefahr von Alltagskriminalität sowie der potentiellen terroristischen Bedrohungslage seit dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz inBerlin zeigt die Polizeiinspektion Besondere Dienste täglich Präsenz.

    Vor dem Hintergrund der andauernden Corona-Pandemie und den sich fortwährend verändernden Rechtslagen aufgrund des instabilen Infektionsgeschehens gelten für die Weihnachtsmarktbesucher strenge Hygieneregeln. Am Samstag, 27.11.2021, führten die Einsatzkräfte über 600 Sensibilisierungsgespräche mit Personen, die insbesondere am Weihnachtsmarkt auf dem Bahnhofsvorplatz beim Verlassen des Hauptbahnhofs Hannover keine Mund-Nase-Bedeckung (MNB) trugen. Bereits in den vergangenen Tagen stellte sich durch viele Gespräche heraus, dass vielen Besuchern nicht klar war, wo die MNB zu tragen ist. Durch eine verbesserte Beschilderung (Bodenmarkierung) im Bereich des Bahnhofausgangs entspannte sich die Situation vor Ort. Neben den Sensibilisierungsgesprächen leiteten die Beamtinnen und Beamten gegen etwa 65 Besuchern Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, da diese nicht die erforderliche MNB trugen. Auch gegen fünf Standbetreiber ermitteln sie wegen der fehlenden MNB. Vor und nach dem Fußballspiel vom TSV Havelse gegen den TSV 1860 München erschienen Fußballfans auf Weihnachtsmärkten in der Innenstadt und verstießen teilweise gegen die Tragepflicht einer MNB. An einem Glühweinstand auf dem historischen Weihnachtsmarkt fertigten die Beamten gegen 18:40 Uhr zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. Die Fangruppe verließ daraufhin den Weihnachtsmarkt. Präsenzkräfte beobachteten gegen 15:55 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt zwischen dem Platz der Weltausstellung und der Marktkirche einen männlichen Besucher, der keine MNB trug und laut skandierend die Corona Pandemie leugnete. Bei einer Kontrolle stellte sich heraus, dass er zudem ungeimpft, ungenesen und ungetestet war. Die Beamten leiteten ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und sprachen für ihn einen Platzverweis für die hannoverschen Weihnachtsmärkte aus. Ab 16:30 Uhr gab es im Bereich Steintor / Am Marstall, sowie im Bereich Schmiedestraße, Parkhaus Schmiedestraße Verkehrsbehinderungen. Die Polizei Hannover regelte daraufhin an verschiedenen Stellen den Verkehr, sodass es lediglich zu leichten und kurzzeitigen Beeinträchtigungen kam.

     

     

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 27.November 2021

    HANNOVER.

    Meistens freut man sich, wenn alte Bekannte zu Besuch kommen... 

    In diesem Fall trifft das leider nicht zu. Der 14-Jährige Rüganer, der erst vor einigen Tagen seinen Großvater um 4.000 Euro erleichtert hatte, ist in Hannover erneut "vorstellig" geworden.

    Heute war er mit einem Freund gemeinsam im Zug unterwegs, ohne im Besitz eines gültigen Fahrscheins gewesen zu sein. Die Polizei in Stralsund hatte bereits nach ihm gesucht.

    Darüber hinaus suchte sich der Junge ausgerechnet den kräftigsten Beamten der Dienstschicht aus, um gegen ihn Widerstand zu leisten. Das gelang natürlich nicht. Bei der Durchsuchung des jugendlichen Intensivtäters fanden die Bundespolizisten dann noch ein so genanntes "Einhandmesser" im Turnschuh versteckt, dessen Besitz eine Straftat nach dem Waffengesetz erfüllt. Nun, mit 14 Jahren, kann man den "polizeilichen Stammkunden" strafrechtlich belangen. Eigentlich freut man sich, wenn alte Bekannte zu Besuch kommen...

     

    Fahrkartenautomaten am Bahnhof Ehlershausen gesprengt - Polizei sucht nach Zeugen

    Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Freitag, 26.11.2021, zwei Fahrkartenautomaten am Bahnhof in Ehlershausen aufgesprengt und Bargeld entwendet. Danach ergriffen die Täter die Flucht. Die Polizei sucht nun nach des Vorfalls.

    Nach ersten Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeidirektion Hannover bemerkte ein Zeuge am Freitag gegen 03:15 Uhr im Vorbeifahren an der Bahnstation im Burgdorfer Ortsteil Ehlershausen einen zerstörten Fahrkartenautomaten und verständigte die Polizei. Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein an der Bushaltestelle "Ehlershausen Bahnhof" aufgestellter Fahrkartenautomat auf bislang ungeklärte Art und Weise aufgesprengt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass sich die Tat zwischen 0:50 Uhr und 3:15 Uhr ereignete. Ebenfalls alarmierte Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei entdeckten bei der anschließenden Überprüfung der gesamten Bahnstation einen weiteren Fahrkartenautomaten, der offensichtlich gesprengt wurde. Der oder die Täter hatten zudem aus beiden Automaten Bargeld in bislang unbekannter Höhe mitgehen lassen.

    Darüber hinaus beschädigte die Sprengung auch einen Unterstand. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden mit einer Summe im fünfstelligen Bereich. Zeugen, die Hinweise zu den Taten geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

     

    Schwerpunkteinsatz im Kontext "Gewerbe" in der City von Hannover

    Am Donnerstag, 25.11.2021, haben Kräfte der Polizeistation Raschplatz zielgerichtete Kontrollen im Bereich Hannover-Mitte durchgeführt. Diverse Friseurgeschäfte erfassten Kontaktdaten unzureichend oder führten gar keine Listen. Das Hygienekonzept war mehrmals auf die Friseursalons nicht zugeschnitten und die Beschäftigten hielten oftmals selbst die geltenden Regeln nicht ein.

    Die Polizeikräfte kontrollierten in der Zeit von 15:00 Uhr bis etwa 23:00 Uhr diverse Gewerbegeschäfte im innerstädtischen Bereich. Gleich zu Beginn kontrollierten die Einsatzkräfte einen Friseurbetrieb an der Schmiedestraße und stellten in den Innenräumen fest, dass dort geraucht wurde, da die Geschäftsräume vernebelt waren.

    Ein paar Meter weiter in derselben Straße stellten die Beamten und Beamtinnen fest, dass in einem weiteren Friseursalonkeine Kontaktdaten erfasst worden sind und dass deren Hygienekonzept nicht ausreichend war. Die gleichen Verstöße wurden ebenfalls bei einem Friseur um die Ecke festgestellt.

    Ein Friseurbetrieb in der Straße "Am Marstall" hatte Glasreiniger als Desinfetktionsmittelersatz im Angebot. In der Goethestraße trugen drei Mitarbeitende und ein Kunde eines Salons keine Mund-Nase-Bedeckung.

    Des Weiteren führte auch eine Shisha-Bar an der Goethestraße keine Kontaktdatenerfassung der Gäste durch. Der Barbetrieb bot die Nutzung von Shisha-Pfeifen und den Verkauf an, trotz einer bestehenden Nutzungsuntersagung. Trotz der bereits in der Vergangenheit durchgeführten Kontrollen wurden weiterhin Zuwiderhandlungen festgestellt. Die Betreiber der Lokalitäten zeigten sich jedoch teilweise einsichtig und kooperativ. Die Polizei hat dementsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betroffenen eingeleitet.

     

    Hannover-Mitte: Rollstuhlfahrer (48) bei Unfall mit einem Lkw schwer verletzt

    Am Freitagmorgen, 26.11.2021, ist ein 48-jähriger Rollstuhlfahrer durch einen Lkw schwer verletzt worden. Der Lkw erfasste den Rollstuhlfahrer beim Einbiegen in die Anlieferungszone. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 06:00 Uhr ein 48-Jähriger mit seinem Rollstuhl rückwärts den Gehweg an der Rundestraße in Richtung Fernroder Straße. In Höhe einer Zufahrt zu einem Parkhaus und einer Anlieferungszone kollidierte er mit dem hinteren Teil einer   Sattelzugmaschine mit Auflieger eines 56-jährigen Fahrers.

    Der Rollstuhlfahrer wurde noch wenige Meter von dem Lkw mitgezogen. Durch die Kollision erlitt der 48-Jährige schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit besteht keine Lebensgefahr. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 1000 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzunginfolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

    Erste polizeiliche Bilanz zu Beginn der Weihnachtsmärkte

    Mit dem Beginn diverser traditioneller Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet von Hannover am 22.11.2021 startete die Polizeidirektion Hannover in einen Präventionseinsatz. Dabei galt und gilt es trotz des erhöhten Besucheraufkommens die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewähren und für sie schnell ansprechbar zu sein. Schnelles Einschreiten, knapp zweitausend Aufforderungen, die Mund-Nase-Bedeckung aufzusetzen, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im einstelligen Bereich.

    Bei dem diesjährigen Präventionseinsatz zur Vorweihnachtszeit gab es mehrere Gesichtspunkte, die das Handeln der Polizei bestimmten. Einhergehend mit dem erhöhten Besucheraufkommen geht auch ein Anstieg der Alltagskriminalität und der Polizeieinsätze einher. Ebenso muss nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz 2016 für die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher gesorgt werden.

    Durch die anhaltende Corona-Pandemie fand der Weihnachtsmarkt unter besonderen und angepassten Bedingungen statt, bei denen die Polizeidirektion Hannover der Region Hannover im Rahmen der Amtshilfe bei der Eindämmung der Pandemie unterstützend zur Seite steht.

    Bei dem Durchsetzen der Maßnahmen, um diesen Zielen gerecht zu werden, stießen die eingesetzten Polizeibeamtinnen und -beamten auf ein hohes Maß an Verständnis. Zu Gefährdungssituationen und Straftaten kam es selten. Der Großteil der Besucherinnen und Besucher kam den Aufforderungen - beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt die vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen - der Polizei nach. Sieben Verfahren wegen des Verstoßes gegen diese Vorschrift erfasste die Polizei seit Beginn.

    Beließen es die Einsatzkräfte bislang bei den meisten der festgestellten Verstöße gegen das Tragen der Bedeckung bei einer einfachen Ansprache, um zu sensibilisieren, werden die Verstöße zukünftig konsequent verfolgt, da die Regelungen nun als bekannt vorausgesetzt werden. Am Dienstag, 23.11.2021, randalierte ein 37-Jähriger am Ernst-August-Platz. Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass er zwei offene Haftbefehle hatte. Der Randalierer wurde vorläufig festgenommen und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Am Mittwoch, 24.11.2021, wies sich eine 47-Jährige auf der Lister Meile mit einem falschen Attest aus.

    Die Einsatzkräfte leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Gebrauchs eines unrichtigen Gesundheitszeugnisses ein. Am Donnerstag, 25.11.2021, wurden zwei Zivilbeamte bei einer Kontrolle beleidigt und fertigten die jeweiligen Strafanzeigen. Am selben Tag stellten Einsatzkräfte einen 33-Jährigen in der Innenstadt fest, der sein Auto unter Drogeneinfluss fuhr. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Mit Blick auf die kommenden Tage weist die Polizei darauf hin, beim Besuch der Weihnachtsmärkte und der Innenstadt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Bereits am Wochenende vor der Öffnung der Märkte sorgte ein erhöhtes Verkehrsaufkommen für lange Staus und dementsprechend Wartezeiten.

    Die Polizei entspannte die Situation schließlich durch Verkehrsmaßnahmen. Um dies in den nächsten Tagen zu vermeiden, sollten Bürgerinnen und Bürger mit ihren Fahrzeugen den Innenstadtbereich meiden und beim Besuch während der Öffnungszeiten der Weihnachtsmärkte (täglich von 11:00 Uhr bis 20:00 Uhr) auf Alternativen ausweichen. Für jegliche Belange stehen die Polizei- und Ordnungsdienststreifen auf den Märkten und die Veranstaltungswache in der Schmiedestraße zur Verfügung.

     

    Springe: Radfahrer (71) bei Unfall schwer verletzt

    Am Donnerstag, 25.11.2021, ist ein Radfahrer durch einen Unfall mit einem Pkw schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover befuhr gegen 19:25 Uhr eine 19-jährige Fahrerin mit ihrem Pkw der Marke Fiat Punto die Bürgermeister-Peters-Straße und bog nach links in die Bahnhofstraße ein.

    Unmittelbar nach dem Einbiegen kollidierte die 19-jährige Fahrerin mit einem von links querenden 71-jährigen Radfahrer. Der 71-Jährige kam vom Bahnhofsvorplatz und wollte die Bahnhofsstraße queren. Durch den Unfall erlitt der Radfahrer schwere Verletzungen wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

    Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf etwa 2.100 Euro. Der Verkehrsunfalldienst hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung infolge eines Unfalles eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Rufnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

    52-Jähriger nach Kollision mit der Stadtbahn schwer verletzt - Zeugen gesucht

    Am Mittwochabend, 24.11.2021, ist ein 52 Jahre alter Mann nach einer Kollision mit einer einfahrenden Stadtbahn an der Haltestelle Feldbuschwende in Hannover-Bemerode schwer verletzt worden. Die Polizei sucht Zeugen zum Unfall. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover saß der 52-jährige Laatzener gegen 22:05 Uhr auf einer Wartebank der Stadtbahnhaltestelle Feldbuschwende im hannoverschen Stadtteil Bemerode. Als die Stadtbahn der Linie 6 in Fahrtrichtung stadteinwärts in den Haltestellenbereich einfuhr, stand der Mann auf und stürzte plötzlich aus bisher ungeklärter Ursache nach vorne vor die einfahrende Stadtbahn. Dabei erlitt der 52-Jährige schwere Verletzungen. Der 34-jährige Stadtbahnfahrer verständigte sofort die Polizei und den Rettungsdienst. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen und bittet Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 25.November 2021

    HANNOVER.

    Baufortschritte beim Neubau der Leitstelle und dem ...beauftragt werden konnten. Für beide Gebäude gemeinsam sind Baukosten in Höhe von 46,4 Millionen Euro eingeplant.

    Die neue Lage- und Führungszentrale ist erforderlich, weil die bisherige, aus den 90er-Jahren stammende Leitstelle dem erhöhten Einsatzaufkommen nicht mehr gerecht wird und eine Erweiterung des Gebäudes nicht möglich ist. Die neue Leitstelle wird an zukünftige Anforderungen angepasst und 20 anstelle der bisherigen zwölf Arbeitsplätze bereitstellen. Größere Glasflächen auf der Ost- und Westfassade sollen das Gebäude der Polizei offen darstellen.

    Bei dem zweiten Neubau handelt es sich um ein Kfz-Service- und Logistikgebäude. Dieses Gebäude beinhaltet nicht nur eine Kfz-Werkstatt, die auch auf die Wartung von eFahrzeugen ausgerichtet ist, sondern zudem diverse Lagerräume, Hallen für Großfahrzeuge und Büroräume. Das Fassadenmaterial der Lage- und Führungszentrale soll sich auch beim Servicegebäude wiederfinden.

     

    Bei Regen mehr als doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt: Polizei misst Autofahrer auf der Bundesstraße (B) 6 mit 208 Kilometern pro Stunde

    Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße (B) 6 nahe Neustadt am Rübenberge hat die Polizei am Dienstagabend, 23.11.2021, mehrere Dutzend Verstöße registriert. Spitzenreiter war ein 40-Jähriger, der mit 208 Kilometern pro Stunde gemessen wurde und damit mehr als doppelt so schnell fuhr wie erlaubt. Am Dienstagabend von 18:00 Uhr bis 22:00 Uhr führte die Spezialisierte Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Besondere Dienste eine Geschwindigkeitsmessung im Bereich des Parkplatzes "Dammkrug" an der B 6 durch. Insgesamt fuhren 64 Verkehrsteilnehmende schneller als die an der Messstelle maximal erlaubten 100 Kilometer pro Stunde. Sechs ertappten Verkehrssündern droht nun ein Fahrverbot von mindestens einem Monat. Trauriger Spitzenreiter bei der Geschwindigkeitskontrolle war ein 40-Jähriger. Dieser wurde in seinem Audi gegen 18:20 Uhr bei Regen mit einer Geschwindigkeit von 208 Kilometern pro Stunde gemessen. Dem Mann drohen ein dreimonatiges Fahrverbot sowie eine Geldbuße von mindestens 700 Euro und zwei Punkte im Fahreignungsregister.

     

    Zeugenaufruf: Audi und Mercedes stoßen zusammen - 30.000 Euro Schaden

    Am Dienstag, 09.11.2021, wollte ein 69-Jähriger mit seinem schwarzen Audi A6 von der Bornumer Straße auf die Bundesstraße (B) 65 fahren. Ein 33-Jähriger fuhr mit seinem schwarzen Mercedes-Benz dem Audi in die Seite. Beide Fahrzeuge erlitten einen wirtschaftlichen Totalschaden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Polizeikommissariats (PK)Hannover-Ricklingen war der Audi A6 gegen 08:15 Uhr auf der Bornumer Straße in Richtung Linden unterwegs. Von dort wollte der 69 Jahre alte Fahrer auf die B65 in Richtung Westen fahren. Beim Abbiegen kollidierte er mit dem Mercedes-Benz des 33-Jährigen, der auf der Bornumer Straße in Richtung Mühlenberg fuhr. Beide Pkw wurden durch den Zusammenstoß stark beschädigt. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen wird durch die Polizei auf circa 30.000 Euro beziffert. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Da die Angaben der beiden Fahrzeugführer zum Unfallhergang nicht übereinstimmend waren, sucht das PK Hannover-Ricklingen nun nach Zeugen des Unfalls. Diese werden gebeten, sich bei dem Polizeikommissariat unter der Telefonnummer 0511 109-3017 zu melden.

     

    Maskierte überfallen Tankstelle in Kirchrode und erbeuten Geld - Wer kann Hinweise geben?

    Zwei unbekannte und maskierte Männer haben am Dienstag, 23.11.2021, im hannoverschen Stadtteil Kirchrode eine Tankstelle überfallen. Die Täter bedrohten eine Mitarbeiterin mit einem Messer sowie einer Schusswaffe und verlangten Bargeld. Mit der Beute ergriffen sie wenig später die Flucht. Die Polizei sucht nach Zeugen. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei betraten die beiden Täter am Dienstagabend gegen 19:40 Uhr den Verkaufsraum einer Tankstelle an der Brabeckstraße in Kirchrode. Die Männer begaben sich zum Kassenbereich und verlangten von der 29 Jahre alten Mitarbeiterin die Herausgabe von Bargeld.

    Dabei bedrohten die Täter die Frau mit einer Schusswaffe und einem Messer. Mit  der Beute traten sie kurz darauf die Flucht in unbekannte Richtung an. Die Mitarbeiterin überstand den Raub unverletzt und verständigte die Polizei. Die sofort eingeleitete Fahndung im Umfeld der Tankstelle verlief ohne Erfolg. Laut der Zeugin waren beide Tatverdächtige etwa 25 Jahre alt. Einer der Männerwurde als etwa 1,70 Meter groß und schlank bis schmächtig beschrieben. Zum Zeitpunkt der Tat war er mit einer schwarzen Jogginghose mit grünen Streifen am äußeren Hosenbein und schwarzen Schuhen mit Streifen, vermutlich der Marke Adidas, bekleidet. Zudem trug er dunkle Handschuhe sowie eine graue Maskierung mit zwei Gucklöchern. Darüber hinaus hatte er ein Messer bei sich. Der zweite Täter war etwa 1,80 Meter groß und von athletischer/muskulöser Statur. Laut Zeugen trug er eine schwarze Jogginghose und schwarze Daunenjacke.

    Auf der linken Brust prangte ein weißes Logo. An den Füßen trug er weiße oder graue Stoffsneaker. Neben dunklen Handschuhen fiel der Mann zudem durch eine hellblaue Maskierung, die wie ein Papiertuch wirkte und zwei Gucklöcher aufwies, auf. Dieser Täter war es, der die Kassiererin mit einer Schusswaffe bedrohte. Zeugen, die Hinweise zu den Gesuchten beziehungsweise zur Tat geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

  • Polizei Nachrichten aus Hannover vom 24.November 2021

    HANNOVER.

    Orange Day": Auch die Polizeidirektion Hannover setzt Zeichen gegen Gewalt an Frauen

    Anlässlich des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen will am Donnerstag, 25.11.2021, neben Initiativen aus Politik und Gesellschaft auch die Polizeidirektion Hannover Zeichen setzen. Abseits von ganzjährig laufender Präventionsarbeit beteiligt sich die Polizei an diesem Tag an diversen Aktionen und bietet Beratung vor Ort. Bereits seit 40 Jahren organisieren Menschenrechtsorganisationen am 25. November weltweit Aktionen und Kampagnen, um damit auf Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen, die Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt sind. Um ein deutlich sichtbares Zeichen zu setzen, sollen an diesem Donnerstag anlässlich des als "Orange Day" bekannten Aktionstages auch in der Landeshauptstadt Hannover und der Region markante öffentliche Gebäude orangefarben angestrahlt werden.

    Die Farbe Orange gilt dabei als Sinnbild für Licht und Wärme. Sie steht in den Augen der Initiatoren für eine positive Zukunft und für die Hoffnung auf ein gewaltfreies Leben. Vertreter der Polizeiinspektionen Hannover, Burgdorf und Garbsen wollen am Donnerstag bei verschiedenen Aktionen unterstützen beziehungsweise Präsenz zeigen. Zudem sind Beratungsangebote an Informationsständen geplant. Präventionsexperten der Polizeidirektion Hannover nehmen anlässlich des "Orange Day" darüber hinaus an Fachtagungen zu den Themen "Femizide" und "Kinder im Spannungsfeld von Häuslicher Gewalt" teil. In Hannover können Interessierte am Donnerstag an verschiedenen Örtlichkeiten mit dem Kontaktbereichsdienst des Polizeikommissariats Hannover-Limmer ins Gespräch kommen und Informationen zum Thema erhalten. Von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr sind die Beamtinnen und Beamten im Bereich der Limmerstraße vertreten.

    Von 12:30 Uhr bis 15:30 Uhr sind zudem persönliche Gespräche an Infoständen auf dem Hof der Neustädter Hof- und Stadtkirche, Rote Reihe 6, sowie von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr gemeinsam mit dem Kulturtreff "Plantage" auf dem Davenstedter Markt möglich.

    Im Bereich der Polizeiinspektion Burgdorf unterstützt das Präventionsteam eine Ankreideaktion der Stadt. Im Rahmen dieser sollen kurze Sätze, die auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam machen, mit Kreide auf Straßen und Plätze geschrieben werden. Außerdem soll auf Hilfsangebote hingewiesen werden.

    Dasselbe gilt für eine Hotline des Arbeitskreises Häusliche Gewalt der Stadt Burgdorf, in dem sich auch die Polizei engagiert. Von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr sind unter der Telefonnummer 05136 898-270 auch anonyme und vertrauliche Beratungen möglich. Im Zuständigkeitsgebiet der Polizeiinspektion Garbsen werden Angehörige des Präventionsteams beim Hissen der Fahne der Organisation "Terres de Femmes" Präsenz zeigen und so ein Zeichen setzen.

    Nach wie vor verzeichnet auch die Polizeidirektion Hannover jährliche mehrere Tausend Fälle jeglicher Formen sexualisierter, digitaler, physischer und psychischer Gewalt gegen Frauen. Allein im Bereich Häusliche Gewalt flossen im vergangenen Jahr mehr als 4.400 Fälle in die Polizeiliche Kriminalstatistik ein.

    Nach dem starken Anstieg vom Jahr 2018 (4.151) auf 2019 (4.417 Fälle) blieb die Fallzahl somit auf einem hohen Niveau.

    "Ursächlich für die hohe Zahl könnte das positive Anzeigeverhalten von Betroffenen, aber auch Nachbarn sein, das wiederum auf entsprechende Präventionsarbeit der Polizei zurückzuführen ist", erklärt Markus Häckl, Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover. So startete die Polizeidirektion Hannover im vergangenen Jahr die Kampagne "#schlussdamit! Häusliche Gewalt ist keine Privatsache".

    Grundlage bildet hier die interdisziplinäre sowie überörtliche Vernetzung in Gremien und Netzwerken, um bei Bekanntwerden entsprechender Fälle ein reibungsloses und schnelles Einschreiten sicherzustellen. Ganz aktuell engagiert sich die Polizeidirektion Hannover im Kommunalen Präventionsrat, der erst im Oktober dieses Jahres das Jahresmotto "Hannover ist stärker als Gewalt - für sichere Familien in unserer Stadt" ausgerufen hat.

     

    Neustadt am Rübenberge: Radfahrer bei Unfall schwer verletzt

    Am Montag, 22.11.2021, ist ein 57-jähriger Radfahrer bei einem Verkehrsunfall in Neustadt am Rübenberge lebensgefährlich verletzt worden. Er stieß mit einer 68-Jährigen zusammen, die mit ihrem VW Golf aus Richtung Neustadt am Rübenberge in Richtung Poggenhagen unterwegs war.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr die 68-Jährige mit ihrem VW Golf die Wunstorfer Straße aus Richtung Neustadt am Rübenberge in Süden entlang und beabsichtigte an der Einmündung Moordorfer Straße/Wunstorfer Straße weiter geradeaus in Richtung Poggenhagen zu fahren.

    Zeitgleich warteten mehrere aus Richtung Moordorf kommende Autos an im Einmündungsbereich, um den vorfahrtsberechtigten Verkehr in Richtung Neustadt am Rübenberge bzw. in Richtung Poggenhagen passieren zu lassen. Der Radfahrer überholte die wartenden Pkw mit seinem Rennrad und fuhr auf die WunstorferStraße. Dabei wurde er frontal vom von links kommenden VW Golf getroffen und stürzte zu Boden. Bei dem Unfall wurde der 57-Jährige lebensgefährlich verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Fahrerin des VW Golf wurde leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun in zwei Fällen wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

     

    Erneuter Zeugenaufruf: Hinweisgeber nach Autodiebstahl und Fahrerflucht gesucht

     

    Nach dem Auffinden eines gestohlenen und verunfallten Hyundai i30 auf dem Messeschnellweg hat die Polizei neue Hinweise zum Hergang und sucht weiterhin nach Zeugen. Nach dem Feststellen des schwarzen Hyundai i30 am 11.11.2021 gegen 08:15 Uhr auf dem Standstreifen des Messeschnellwegs entdeckten die Einsatzkräfte nicht nur frische Unfallschäden am Fahrzeug, sondern auch, dass dieses am 04.11.2021 in der Innenstadt von Hannover gestohlen wurde. Von den Insassen fehlte jede Spur. Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wurde vonseiten der Polizei der oben verlinkte Zeugenaufruf veröffentlicht. Darauf meldeten sich eine 46-Jährige und ihr 51 Jahre alter Ehemann bei der Polizei.

    Diese hatten den Hyundai am 11.11.2021 bereits gegen 07:10 Uhr auf der Brücke von der Kronsbergstraße zur Lissabonner Allee im Bereich des ehemaligen Expo-Geländes gesehen. Von dort fuhr der Hyundai auf den Messeschnellweg in Richtung Norden auf. Das Ehepaar überholte den Hyundai auf dem Messeschnellweg und nahmen zu diesem Zeitpunkt schon den Unfallschaden an der Front des Pkw und von den Vorderrädern ausgehenden Rauch wahr. Im Fahrzeug saßen zwei dunkel gekleidete Männer, welche auf 22 bis 30 Jahre geschätzt wurden. Es wird daher angenommen, dass der noch unbekannte Unfallort nicht im Bereich des Messeschnellweges liegt, sondern auf der Kronsbergstraße oder möglicherweise auf dem Weg, den der Hyundai davor befahren hat.

    Die Polizei sucht daher nach Zeugen, die den Hyundai i30 schon zuvor gesehen haben und Angaben zu den Fahrzeuginsassen oder dem vorangegangenen Unfall machen können. Diese werden gebeten, sich beim Polizeikommissariat Hannover-Mitte unter 0511 109-2820 zu melden.

     

    49-Jähriger geht erst bei Rot über die Straße und dann hinter Gitter

    Ein Rotlichtverstoß vor den Augen der Polizei ist für einen 49-Jährigen am Dienstag, 23.11.2021, in einer Justizvollzugsanstalt geendet. Der Mann war in der hannoverschen Innenstadt über eine rote Fußgängerampel gelaufen.

    Als die Polizei ihn kontrollierte, stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Gegen 08:20 Uhr fiel der 49-Jährige im Bereich der Fernroder Straße in der hannoverschen Innenstadt auf, weil er vor den Augen der Fahrradstaffel der Polizeidirektion Hannover trotz roter Ampel über die Straße lief. Noch bevor er auf der gegenüberliegenden Straßenseite ankam, machte ihn ein Beamter auf den Rotlichtverstoß aufmerksam.

    Der Polizist forderte den Mann anschließend auf, stehenzubleiben. Der Fußgänger zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und setzte seinen Weg einfach fort. Der Beamte folgte dem Mann daraufhin auf seinem Fahrrad. Statt stehenzubleiben, bepöbelte und beleidigte der 49-Jährige den Polizisten jedoch. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen den Mann ein Haftbefehl vorlag. Wegen unerlaubten Besitzes von Drogen war er im Februar dieses Jahres zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die er jedoch noch nicht gezahlt hat. Daher muss der Mann nun eine 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen und kam noch am Dienstag in eine Justizvollzugsanstalt.

     

     

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