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20 Millionen Euro Fördergelder für vier Hamburger Hochschulen

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20 Millionen Euro Fördergelder für vier Hamburger Hochschulen

 

Die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Hochschule für Musik und Theater, die Technische Universität Hamburg Harburg und die Universität Hamburg haben mit Lehr-Projekten überzeugt und sich im bundesweiten Wettbewerb um Fördergelder durchsetzen können.

 

In dem von Bund und Ländern aufgelegten Programm „Qualitätspakt Lehre“ für bessere Studienbedingungen werden auch in der zweiten Förderperiode von 2016 bis 2020 die vier Hamburger Hochschulen mit ausgewählten Maßnahmen teilnehmen. Diese wurden vorab von einem Expertengremium begutachtet.

 

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Ich gratuliere den Hochschulen zu diesem Erfolg. Er macht deutlich, dass wir in Hamburg eine hohe Qualität bei Lehre und bei Studienbedingungen haben. Die Hochschulen haben mit ihren Projekten die hohen Standards des Expertengremiums erfüllt und konnten so sicherstellen, dass ihre Projekte auch in der zweiten Förderphase unterstützt werden. Mit der heute in Berlin verkündeten Entscheidung fließen mehr als 20 Millionen Euro an Bundesmitteln in die Hamburger Wissenschaft.“

 

Universität Hamburg

Die Universität Hamburg war mit ihrem Verlängerungsantrag für das Universitätskolleg erfolgreich. Dieses wird in den kommenden vier Jahren (2017-2020) mit rund 11 Millionen Euro gefördert. Das Universitätskolleg hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Übergänge in die Universität sowie die ersten Studiensemester studienorganisatorisch und didaktisch gut zu gestalten.

 

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Das Projekt der HAW Hamburg „Lehre lotsen. Dialogorientiere Qualitätsentwicklung für Lehre und Studium“ soll das Studienangebot und seine Rahmenbedingungen qualitativ weiterentwickeln. Das Besondere dieses Projektes ist, dass es hohe Anforderungen an die Lehrenden stellt im Hinblick auf die Betreuung der Studierenden und gleichzeitig von den Studierenden mehr Eigenverantwortung für ihre eigenen Lehrerfolge verlangt. Ein wichtiger Aspekt dieses nachhaltigen Konzeptes ist die Digitalisierung von Lehre. Das Projekt sichert der Hochschule bis 2020 Fördergelder in Höhe von 5,6 Millionen Euro. 

 

Technische Universität Hamburg Harburg

Die TUHH konnte mit dem Zentrum für Lehre und Lernen (ZLL) das Expertengremium überzeugen. Das ZLL ist das hochschul- und fachdidaktische Zentrum der TUHH. Ihm angeschlossen ist eine eigene Abteilung für Fachdidaktik der Ingenieurswissenschaften, die gezielt Verständigungsschwierigkeiten ingenieurswissenschaftlicher Studierender analysiert und Lösungen zur Überwindung vorschlägt. Das Projekt wird mit fast 4,8 Millionen Euro gefördert.

 

Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Die HfMT Hamburg erhält im Rahmen des Verbundprojektes „Kompetenznetzwerk der Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung“ eine Förderung. In dem Netzwerk arbeiten elf der 24 deutschen Musikhochschulen für eine stärkere Verzahnung der Aktivitäten und den systematischen Einsatz von Qualitätssicherungsverfahren in Studium, Lehre und Verwaltung zusammen. Das Projekt wird mit 385.000 Euro gefördert.

 

Die Bundesregierung hat zusammen mit den Regierungen der Länder im Jahr 2010 das Bund-Länder-Programm „Qualitätspakt Lehre“ ins Leben gerufen. Ziel dieses Paktes ist es, gute Studienbedingungen zu bieten und die Studierenden auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss zu unterstützen. Der Pakt ist jetzt in eine zweite Phase gestartet. Insgesamt 156 Hochschulen erhalten von 2016 bis 2020 rund 820 Millionen Fördermittel des Bundes. Das Auswahlergebnis für die zweite Förderperiode des Qualitätspakts Lehre wurde heute in Berlin bekannt gegeben.

 

Der „Qualitätspakt Lehre“ unterstützt die Hochschulen bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer und bedarfsgerechter Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre und steigert die Wertschätzung der Lehre als gleichrangige Aufgabe neben der Forschung. Dieser Prozess der systematischen Qualitätsentwicklung der Lehre, den das Programm bereits ab 2011 eingeleitet hat, führt nun zu Verstetigungen vieler Angebote und Pilot-Maßnahmen, die den Studierenden zugutekommen.

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