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Polizei Nachrichten aus Hameln vom 4.April 2020

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HAMELN.

Trunkenheitsfahrt auf der B 217 gestoppt - Ermittler suchen Unfallstellen im Bereich Hameln-Hannover-Hildesheim - Mitfahrer durch Haftbefehle gesucht

Am Freitag Morgen (03.04.2020) wurde auf der Bundesstraße 217 bei Hachmühlen ein alkoholisierter Autofahrer gestoppt. Der Fahrer eines blass-gelben Fiat Panda ist bereits hinter Springe einem Zeugen, einem Polizeibeamten auf dem Weg zum Dienst, durch die Fahrweise aufgefallen. Der Polizeibeamte informierte seine Kollegen in Bad Münder und folgte dem verdächtigen Fahrzeug auf der Bundesstraße 217 in Richtung Hameln. Der Wagen fuhr deutlich Schlangenlinie. In Hachmühlen konnte eine Streifenwagenbesatzung aus Bad Münder den Panda kurz vor 07.00 Uhr abfangen. Der Fahrer ignorierte zunächst die Anhaltezeichen in Hachmühlen und fuhr auf der B 217 weiter, so dass die Alkoholfahrt hinter Hachmühlen auf freier Strecke gestoppt werden musste.

Neben dem 31-jährigen Fahrer aus Hameln, der deutlich alkoholisiert war, befanden sich noch zwei Männer im Pkw. Die Männer wurden mit zur Dienststelle genommen, wo weitere Überprüfungen stattfinden sollten. Unterstützt wurden die Kollegen aus Bad Münder u. a. von Streifenwagenbesatzungen aus Hameln. Auf der Wache in Bad Münder stellte sich heraus, dass gegen den 31-jährigen Mitfahrer aus Hannover zwei Haftbefehle vorliegen. Er wurde festgenommen. Dem Panda-Fahrer wurden aufgrund seiner Alkoholbeeinflussung Blutproben entnommen. Außerdem besteht der Verdacht, dass der Fahrer zusätzlich unter Drogeneinfluss stand. Bei der Überprüfung des benutzten Fiat Panda stellten die Beamten frische Unfallschäden an der gesamten rechten Fahrzeugseite fest. Der rechte Außenspiegel fehlte, der Scheinwerfer vorn rechts war zersplittert und die Felgen waren deformiert. Ein beschädigtes Rad hatten die Insassen irgendwo gegen ein Notrad ausgetauscht und damit die Fahrt vorgesetzt. An der gesamten Schadensfläche fanden Ermittler rötliche und türkis-farbene Fremdlackpartikel. Der Unfallsachbearbeiter der Polizei Bad Münder nimmt nach durchgeführter Spurensuche an, dass der Wagen im Bereich Hameln - Hannover oder auch Hildesheim mindestens eine Kollision, wohlmöglich aber auch mehrere Zusammenstöße hatte.

Anschließend wurde der Reifen gewechselt und die Fahrt fortgesetzt. Die Beamten der Polizei Bad Münder suchen nun die möglichen Unfallstellen, an der eventuell der rechte Außenspiegel zurückgelassen wurde. Hinweise nimmt das Polizeikommissariat Bad Münder unter der Tel. 05042/9331-0 auf.

 

Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden präsentiert eigenen Imagefilm

Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden hat in Zusammenarbeit mit der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen einen Imagefilm gedreht. Darsteller in dem Kurzfilm sind Polizeibeamtinnen und -beamte aus der Inspektion, also keine Schauspieler. Das Drehbuch zum Film wurde ebenfalls von Polizistinnen und Polizisten geschrieben, die in dem Kurzfilm ihre Arbeit im Weserbergland und damit natürlich die Polizei selbst, facettenreich darstellen.

In knapp eineinhalb Minuten wird der Arbeitsalltag von der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland, über den Einsatz- und Streifendienst, den Ermittlungsdienst, bis hin zum Kontaktbeamten sowie den Diensthundführern gezeigt. Die Dreharbeiten fanden 2019 statt, also lange vor den aktuellen Einschränkungen durch das Corona Virus. "Werbefilme der Polizei existieren bereits in vielfältiger Form. Diese sind jedoch häufig sehr allgemein gehalten. Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden präsentiert sich ab heute mit einem eigenen Imagefilm, stellt damit die Attraktivität der Polizeiarbeit im Weserbergland dar und rückt diejenigen in den Blick, die tagtäglich für die Bürgerinnen und Bürger da sind", so Inspektionsleiter Thorsten Massinger. Der Werbefilm wurde am Freitag (03. April 2020), um 12.00 Uhr, auf unseren Social-Media-Kanälen "Polizei Weserbergland" (Facebook) sowie auf Twitter unter "Polizei Hameln" und "Polizei Holzminden" eingespielt.

 

Altmedikamente in Apotheke abgegeben: Mitarbeiterin findet 10.000 EUR in abgegebener Tüte (Auftragsnummer 3991050 vom 25.03.2020) - Eigentümer konnte ermittelt werden!

Am 05.03.2020 hatte ein unbekannter Mann eine Tüte mit alten Medikamenten zur Entsorgung in einer Apotheke in Emmerthal abgegeben. Bei der Leerung der Tüte am 24.03.2020, fand eine Mitarbeiterin der Apotheke 10.000 Euro darin. Der Eigentümer des Geldes konnte nun ermittelt werden. Es handelt sich um einen Mann aus der Gemeinde Emmerthal, der mit dem Geld bereits vor einigen Jahren einen Pkw kaufen wollte.

Als der Kauf nicht zustande kam, versteckte der Mann, der ausdrücklich nicht näher beschrieben werden möchte, das Geld in einer Medikamentenpackung. Mit der Zeit vergaß er es darin und entsorgte die 10.000 Euro mit den Altmedikamenten Anfang März 2020 in der Apotheke. Der Eigentumsnachweis konnte zweifelsfrei erbracht werden. Das Geld wurde seinem Eigentümer wieder zwischenzeitig ausgehändigt.

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