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50 Jahre Nanas in Hannover

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Stadt feiert Jubiläum mit Programm NANA POWER

HANNOVER. Am 14. Januar 1974 wurden die Nanas am Leineufer aufgestellt. Das hatte seinerzeit heftige Proteststürme bei vielen HannoveranerInnen ausgelöst. Doch im Laufe der Jahre haben wohl die meisten HannoveranerInnen die drei bunten, voluminösen Figuren Charlotte, Caroline und Sophie in ihr Herz geschlossen. Nun feiert die Stadt Hannover das Jubiläum unter dem Motto: „NANA POWER“ mit einer Feierstunde am 8. März ab 18.30 Uhr im Sprengel Museum Hannover und einem Performance- und Familienprogramm am 9. März an den Nanas am Hohen Ufer. Die Veranstaltung im Sprengel Museum Hannover beginnt um 18.30 Uhr im Caldersaal mit einem Grußwort von Oberbürgermeister Belit Onay und Musik von iot.ge. Im Anschluss folgt ein Podiumsgespräch mit Angela Kriesel, Tochter von Bernhard Sprengel und Zeitzeugin, Dr. h.c. Herbert Schmalstieg, Oberbürgermeister a.D. der Landeshauptstadt Hannover und Zeitzeuge, Marcelo Zitelli, ehemaliger Assistent von Niki de Saint Phalle und Zeitzeuge und weiteren Teilnehmenden. Zum Ausklang wird ein Film aus dem Archiv des Filminstituts Hannover gezeigt.

Vor Ort bei den Nanas am Hohen Ufer ist für den 9. März folgendes Programm vorgesehen:

11 bis 16 Uhr für Kinder:

„SPRENGEL MUSEUM on tour“ mit Nana-spezifischen Vermittlungsangeboten zum Mitmachen.

Für Erwachsene: THE WITCHES TEA PARTY

Die Künstler*innen Constanze Böhm, Sabine Müller und Maximilian Neumann bespielen den „blumen hans“, einen ehemaligen Marktwagen, mit Mikrobibliothek und Café.

Einmalig um 15 Uhr: Sculpture Transfer | Niki de Saint Phalle, Nanas (1974) mit AG&COplusCO

Zum 50. Geburtstag verbünden sich am Hohen Ufer drei Künstlerinnen verschiedener Generationen mit Charlotte, Sophie und Caroline und untersuchen deren (aktuelles) Resonanzpotenzial. Performativ befragen Anna Grunemann und Christiane Oppermann (AG&CO) gemeinsam mit Carlotta Oppermann das von femininer Stärke und Unabhängigkeit geprägte Trio und Frauenbild der Künstlerin Niki de Saint Phalle, die sich über ihr bildhauerisches Schaffen hinaus als politisch Denkende und als Mitbegründerin des Happenings früh im männlich dominierten Kunstbetrieb durchsetzen konnte. Das von AG&CO im Kontext des Programms ‚Kunst umgehen‘ entwickelte Format ‚Sculpture Transfer‘ versteht sich als performative, meist nonverbale künstlerische Auseinandersetzung mit Objekten und Situationen im öffentlichen Raum zur Vermittlung der Kunst und Erweiterung der Wahrnehmung der Betrachter*innen.

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