HANNOVER. Es schneit und schneit und schneit in Hannover. Kinder dürften sich gefreut haben. Fiel doch die Schule aus und es war Zeit genug, Schlitten zu fahren oder einen Schneemann zu bauen. Doch die weiße Pracht hat nicht nur ihre schönen Seiten. Wegen der Verkehrsverhältnisse wurden nun viele geplante Veranstaltungen kurzfristig abgesagt. Prominentestes Opfer der Schneeflocken: Der Neujahrsempfang für alle im Neuen Rathaus am heutigen Nachmittag (9. Januar)
Wie es in einer aktuellen Pressemitteilung der Stadt heißt, sei „die Entscheidung, den diesjährigen Neujahrsempfang witterungsbedingt abzusagen, uns alles andere als leichtgefallen.“ Oberbürgermeister Belit Onay: „Ich weiß, wie viel Engagement, Herzblut und monatelange Vorbereitungen in dieser Veranstaltung stecken.“ Angesichts der aktuellen witterungsbedingten Behinderungen habe aber die Sicherheit der Gäste und der Mitwirkenden oberste Priorität.
Es war eine gute Entscheidung: Denn ab 17 Uhr stellte die Üstra den oberirdischen Schienenverkehr für ihre Stadtbahnen ein und hält nur noch den Verkehr im Tunnel aufrecht. Für viele Besucher des Empfanges, die außerhalb der Innenstadt wohnen, wäre das wohl eine böse Überraschung geworden.
Wegen des Winterwetters wird daneben in Döhren die für den heutigen Abend geplante Einsegnung von Alexander Schiller – dem neuen Diakon in der ev.-luth. Auferstehungsgemeinde durch Superintendentin Meike Riedel auf Samstag, den 14. Februar, 15 Uhr verschoben. „Bitte bleiben Sie wenn möglich während des Sturms zuhause und sicher“, heißt es in der Mitteilung aus der Gemeinde. Am Termin für den am Sonntag geplanten Gottesdienst mit Matthias Brodowy und anschließendem Neujahrsempfang wird derzeit aber noch festgehalten. „Meist beruhigt sich ja das Wetter nach dem ersten Schrecken, bzw. AHA bekommt die Lage in den Griff“, ist Pastor Dr. Michael Wohlers zuversichtlich.


