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Ausstellungsrundgang mit Chris Dercon in der Kestner Gesellschaft am 8.März 2018

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Ausstellungsrundgang mit Chris Dercon in der Kestner Gesellschaft am 8.März 2018 Chris Dercon (C) Klaus Haag

HANNOVER. Anlässlich der aktuellen Ausstellung »Christa Dichgans | Kein Stillleben« führt Chris Dercon gemeinsam mit der Direktorin der Kestner Gesellschaft Christina Végh durch die Werkschau. Chris Dercon setzte sich intensiv mit dem Werk von Christa Dichgans auseinander und ist außerdem einer der Autoren des Ausstellungskatalogs, der ebenfalls vorgestellt wird. Dercon war zuletzt Direktor der Tate Gallery of Modern Art in London, seit 2017 ist er Intendant der Volksbühne Berlin. 


Installationsansicht Ausstellung Christa Dichgans (C) Raimund Zakowski

Christa Dichgans (geb. 1940 in Berlin) zählt zu den wichtigsten deutschen Protagonistinnen der Pop Art und ist insbesondere für ihr Frühwerk aus den 1960er Jahren bekannt. Gleichzeitig ist Dichgans’ Werk auch in der Geschichte der Malerei wie der Neuen Sachlichkeit und des Surrealismus verwurzelt. Mit der Ausstellung »Kein Stillleben« in der Kestner Gesellschaft erfährt ihr Werk nun erstmals eine tiefgreifende Auseinandersetzung und umfassende institutionelle Würdigung. Gezeigt werden rund 75 Gemälde, die zwischen 1963 bis 2013 entstanden sind. 

In der jüngeren Zeit erfuhr ihr vielfältiges Werk durch die Beteiligung an verschiedenen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen eine neue Aufmerksamkeit. Dichgans’ Gemälde sind in zahlreichen Museen und Sammlungen vertreten, unter anderem in der Berlinischen Galerie, im Städel Museum, Frankfurt am Main und der Sammlung Goetz, München.

Christa Dichgans studierte von 1960 bis 1965 Malerei an der Hochschule der Künste in Berlin. Ein DAAD-Stipendium ermöglichte ihr einen Aufenthalt in New York in den Jahren 1966 und 1967. 1971 erhielt sie ein Stipendium in der Villa Romana in Florenz. Seit 1972 lebt Christa Dichgans in Berlin und Südfrankreich. 

Die Ausstellung wird unterstützt von der NORD/LB Kulturstiftung und dem Förderkreis der Kestner Gesellschaft.  Kuratoren der Ausstellung: Christina Végh und Milan Ther. Mehr Informationen unter: www.kestnergesellschaft.de

 

 

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