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Die Kulturinitiative auf den Spuren von „Lockdown Corona“

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Dr. Christian Vogel (links) führte Mitglieder der Kulturinitiative (nur zum Teil auf dem Foto) durch die Bilderschauen der GAF Jens Schade Dr. Christian Vogel (links) führte Mitglieder der Kulturinitiative (nur zum Teil auf dem Foto) durch die Bilderschauen der GAF

HANNOVER. Eine kleine Gruppe aus Döhren-Wülfel reiste heute Nachmittag (13. August) in die Südstadt, um auf den Spuren des Lockdowns zu wandeln. Mitglieder der Kulturinitiative Döhren-Wülfel-Mittelfeld (KI) besuchten die Fotoausstellung „Lockdown Corona“ in der Galerie für Fotografie (GAF) an der Seilerstraße. „Wir wollten nach langer corona-bedingter Pause endlich einmal wieder eine Veranstaltung anbieten“, freute sich Maria Hesse, Vorsitzende der KI, über die Aktion. Mit Maske und Abstand führte der Kunsthistoriker Dr. Christian Vogel die KI-Mitglieder durch die Bilderschau.

Corona hat sich „in die Geschichte nicht nur unseres Landes unauslöschlich eingeschrieben und ist mit ihren tragischen und existenziellen Auswirkungen zu einem historischen Ereignis geworden“, heißt es in der Presseveröffentlichung der GAF. Sechs Fotografen haben sich nun diesem Thema auf ganz unterschiedliche Weise mit der Kamera genähert. „Sowohl was die Themen ihrer Bilder betrifft, als auch die fotografische Handschrift, mit der sie Corona fotografiert haben“, heißt es dazu im Ausstellungstext. Zum Teil in eindrucksvollen Schwarzweißfotos, zum Teil aber auch in Farbe, dokumentieren die Fotokünstler Geschehnisse und Situationen der Pandemie, die vielen Menschen bislang so verborgen geblieben sind.

Wer sich die sehenswerten Aufnahmen noch anschauen möchte, muss sich sputen. Die Fotoschau endet am 22. August. Aber die nächste Ausstellung zeichnet sich bereits am Horizont ab. Mit der Vernissage am 1. September brechen dann „Wilde Zeiten“ an. Der hannoversche Fotograf Burkhardt ED Rump hatte das aktuelle Musikgeschehen der 80iger Jahre in Hannover auf damals noch analogen Film gebannt. Berühmte und weniger berühmte Größen aus Punk, Pop und New Wave gaben sich seinerzeit in Hannover ein Stelldichein. Musikalische Eigengewächse wie Hans-A-Plast, Der Moderne Mann, Rotzkotz, Bärchen und die Milchbubis, und viele andere Gruppen buhlten um möglichst viele Fans, gaben Konzerte, Burghardt Rump war mit seiner Kamera dabei. Die Fotoausstellung „Wilde Zeiten“ ist dann ab 2. September bis 3. Oktober immer donnerstags bis sonntags von 12 - 18 Uhr, in der GAF in der Eisfabrik zu sehen.  


Dr. Christian Vogel erläuterte die Bilder

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