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Grüne Oase der Ruhe im Lärm der Stadt

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Grüne Oase der Ruhe im Lärm der Stadt (C) Lothar Schulz 2016 - 125 Jahre Stadtfriedhof Stöcken

Nachdem der 1864 eröffnete Stadtfriedhof Engesohde voll belegt war, wurde am 1. Januar 1891 der Stadtfriedhof Stöcken als zweiter kommunaler Großfriedhof in Hannover eröffnet. Das Anwachsen der hannoverschen Bevölkerung führte dazu, dass der Friedhof innerhalb weniger Jahrzehnte mehrfach erweitert werden musste. Die letzte Erweiterung erfolgte in den 1960er Jahren. Die verschiedenen Friedhofsteile mit ihren unterschiedlichen Gestaltungen zeigen die Wandlungen der Friedhofsgestaltung vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert und spiegeln somit den jeweiligen Zeitgeist wider. Mit den unterschiedlichsten Grabdenkmälern und Grabstätten verkörpert der Friedhof zugleich ein Stück Stadtgeschichte. Seit 1891 wurden hier etwa 170.000 Menschen bestattet. Derzeit finden jährlich etwa 800 Beisetzungen statt. Aber der Friedhof ist nicht nur Begräbnisplatz, sondern auch eine Parkanlage mit einem großen Teich, eine grüne Oase der Ruhe. Gerade in dieser Zeit der Rhododendronblüte entfaltet er seine ganze Pracht.Am Sonntag den 5. Juni wird das 125jährige Jubiläum des Friedhofs zusammen mit dem „Tag des Friedhofs“ gefeiert. Von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr wird ein umfang- und abwechselungsreiches Programm geboten. Um 11:00 Uhr wird Bürgermeisterin Regine Kramarek in der Kapelle die Veranstaltung eröffnen. Im Anschluss wird es eine interreligiöse Gedenkfeier des Rates der Religionen geben. Im weiteren Verlauf des Tages gibt es die verschiedensten Vorträge, Vorführungen, Konzerte, Ausstellungen, einen literarischen Rundgang und Führungen. Auch an die Kinder wurde gedacht. MitarbeiterInnen des Stadtfriedhofs Stöcken haben sich besondere Aktionen und Angebote für Kinder einfallen lassen.

 

 


(C) Lothar Schulz 2016 - Grab mit Engelsfigur

(C) Lothar Schulz 2016 - Grabstätte Familie Meyer

(C) Lothar Schulz 2016 - Cordula Wächtler, Leiterin des Bereichs Städtische Friedhöfe im Fachbereich Umwelt und Stadtgrün informiert bei einem Pressetermin die Medienvertreter

(C) Lothar Schulz 2016 - Der erste Verstorbene der auf dem Friedhof beerdigt wurde, war der dreijährige Heinrich Schomburg

(C) Lothar Schulz 2016 - Kindergedenkstätte

(C) Lothar Schulz 2016 - Kindergedenkstätte

(C) Lothar Schulz 2016 - Grabstätte vor blühendem Rhododendron

(C) Lothar Schulz 2016 - Der vonGartendirektor Julius Trip geschaffene TeichTeich

(C) Lothar Schulz 2016 - Gräber am Ufer des Teiches

(C) Lothar Schulz 2016 - Gräber am Ufer des Teiches

(C) Lothar Schulz 2016 - Der vonGartendirektor Julius Trip geschaffene TeichTeich

(C) Lothar Schulz 2016 - Grabstätte Wachsmuth. Richard Wachsmuth war erster Direktor des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums

(C) Lothar Schulz 2016 - Blick über den Friedhofsteich

(C) Lothar Schulz 2016 - Grabmal

(C) Lothar Schulz 2016 - Figur einer Trauernden von Rhododendron umgeben

(C) Lothar Schulz 2016 - Blick über den Friedhofsteich auf ein Grabmal

(C) Lothar Schulz 2016 - Gedenkstein des ADAC für den Begründer des Eilenriederennens, Richard Dörnke

(C) Lothar Schulz 2016 - Grabstätte von Hannovers erstem Gartendirektor Julius Trip

(C) Lothar Schulz 2016 - Gedenkstätte für die Opfer des Massenmörders Haarmann

(C) Lothar Schulz 2016 - Grab der Verlegerfamilie Madsack

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