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In 3 Tagen startet das 486. Schützenfest in Hannover - Neueste Attraktionen und viel Tradition auf Festplatz

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In 3 Tagen startet das 486. Schützenfest in Hannover - Neueste Attraktionen und viel Tradition auf Festplatz Paul-Eric Stolle, Präsident des Verbandes Hannoverscher Schützen und Stefan Schoistok, Oberbürgermeister Hannover laden in leichter Uniform zur Proberunde im Booster (C) Ulrich Stamm
486. Schützenfest - Neueste Attraktionen und viel Tradition auf Festplatz

 

 

Für Fans nervenkitzelnder Fahrgeschäfte und FreundInnen des Schützenwesen mit langer Tradition steht es seit Monaten im Festkalender: Das 486. Schützenfest in Hannover, das vom 3. bis 12. Juli wieder alles bieten wird, was Spannung, Geselligkeit und Party bedeutet.„Ein Fest für Menschen jeden Alters, jeder Herkunft und – fast - jeden Geschmacks, das alle Sinne anspricht“, haben Oberbürgermeister Stefan Schostok, Klaus Timaeus, Geschäftsführer des Vereins Hannoversches Schützenfest, Schützenpräsident Paul-Eric Stolle und ihre Mitstreiter unter SchaustellerInnen und GastronomInnen heute (30. Juni) versprochen.

„Musik und Geräusche, Licht und Farben, Düfte und Genüsse – sie zaubern eine Atmosphäre, die es nur auf diesem Fest gibt. Und mittendrin die Begegnungen mit all den Gästen aus Nah und Fern, die alle auf ihre Weise hier Spaß haben. Das ist für mich das Besondere an unserer ‚fünften‘ Jahreszeit“, freut sich Schostok. "In diesem Jahr stellen wir nicht nur den Rekord für das größte Schützenfest der Welt, sondern auch für das heißeste", so der Oberbürgermeister.

„Dass unser Festplatz wieder zur ersten Liga der Volksfeste in Deutschland gehört, haben uns nicht nur ExpertInnen beim Blick auf den Platzplan versichert. Auch die vielen Anfragen aus Schaustellerkreisen, die wir nicht berücksichtigen konnten, zeigen uns das“, berichtet Timaeus durchaus stolz.„In der Frühzeit des Schützenfestes stand in seinem Mittelpunkt ein Vergleich der wehrfähigen Bürger der Stadt: Ihr Können bewiesen sie beim Schießen auf einen bunt bemalten Holzvogel. ‚Papagoyen‘, also Papageien, wurden die Tiere genannt. Mit einem Wettbewerb für Jedermann am 8. Juli erinnern wir an die Tradition“, schlägt Schützenpräsident Stolle den Bogen vom modernen Sport der Schützen zu seinen Wurzeln.Den Adrenalinspiegel in die Höhe treiben auf dem Platz neben der größten reisenden „Wilden Maus XXL“ der Welt, dem 80 Meter hohen „Skyfall“-Turm oder den Riesenflügeln des „Booster Maxxx Mega G 4“ viele andere der 25 großen Hoch-, Rund- und Belustigungsgeschäfte, unter ihnen viele Neuheiten.Hoch her geht es auch in fünf Fest- und Diskozelten (Festhalle Marris, Gilde-Island, Alt Hanovera, Gaypeople-Zelt, Brauhaus live) fünf Eventbereichen (Philharmonie und andere) oder bei manch traditionsreicher Veranstaltung der SchützInnen, HandwerkerInnen (9. Juli) und KleingärtnerInnen (9. Juli), ehemaliger Bruchmeister (Rundgang 9. Juli) oder beim Besuch von 500 SchützInnen aus der Südheide (10. Juli). Wenn sich am 10. Juli die Fans von Rocklegende Udo Lindenberg aus der HDI-Arena mit den AnhängerInnen von Volksmusik, Schlagern und Popmusik auf dem Platz begegnen, zeigt sich einmal mehr die besondere Mischung des Festes – zu der die „BayernStürmer“ (Festhalle Marris) genauso beitragen wie Mary Roos und Elke Winter (Gaypeople-Zelt) oder „Marquess“ (Gilde-Islands) und andere.Wer es ruhiger mag, findet in Bier- und Cafégärten, an einer der zahlreichen klassischen und internationalen Imbissbuden oder auch in einer nostalgischen Gondel des „Roue Parisienne“ sicher ein lauschiges Plätzchen. Oder besucht das erste „Hannoversche Schausteller-Frühstück“, bei dem am Sonnabend (11. Juli) Stadtgesellschaft und SchaustellerInnen gemeinsam in das letzte Festwochenende starten.Besonders an Familien und Kinder richtet sich neben dem traditionellen Familien-Mittwoch die „Schnupperzeit“ am ersten Fest-Freitag mit ermäßigten Preisen.Auf dem zehn Hektar großen Platz rechnen mehr rund 240 SchaustellerInnen und die OrganisatorInnen mit etwa einer Million BesucherInnen.

Hinsichtlich der zu erwartend hohen Temperaturen am Sonntag zum Schützenausmarsch weist Paul-Eric Stolle, Präsident des Verbandes Hannoverscher Schützen, darauf hin, daß die Vereine auch in leichter Uniform zum Umzug ganz nach ihrem Ermessen passend gekleidet sind.

Es wird an der Stecke des Schützenumzuges mehrere Getränkestände geben, die von der Firma Vilsa gestiftetes Mineralwasser an die Teilnehmer des Umzuges verteilen. Rettungs-und Sanitätsdienste werden ebenso dem heißen Wetter entsprechend, verstärkt für die Vereine entlang des Weges bereit stehen.

 


v.l. Jürgen Wolf, Paul-Eric Stolle, Stefan Schostok und Klaus Timaeus (C) Ulrich Stamm

Oberbürgermeister Schostok stellt das 486. Schützenfest Hannovers vor (C) Ulrich Stamm

Klaus Timaeus, Geschäftsführer des Vereins Hannoversches Schützenfest berichtet über die neuesten Attraktionen (C) Ulrich Stamm

Paul-Eric Stolle, Präsident des Verbandes Hannover Schützen, bei letzten schriftlichen Vorbereitungen (C) Ulrich Stamm

Oberbürgermeister Stefan Schostok im Interview der hannoverschen Medien zum 486. Schützenfest

Ready for Take Off (C) Ulrich Stamm

 

 

Allgemeine Informationen:

Veranstaltungsdatum: 

Freitag, 3. Juli bis Sonntag, 12. Juli 2015

Das erste Schützenfest:Das Schützenfest Hannover wurde 1529 von Herzog Erich I. ins Leben gerufen.

Schützenausmarsch und Bruchmeister:   

 

Bruchmeisterverpflichtung:

Freitag, 3.Juli, 19 Uhr, Rathaus, Kuppelhalle; anschließend (20.30 Uhr) Eröffnung Schützenfest mit Fassanstich, Festhalle Marris

 

Ausmarsch:

 

Sonntag, 5. Juli ab 10 Uhr

TeilnehmerInnen: rund 10.000, darunter rund 5.000 SchützenInnen

Anzahl Musikkapellen: über 100, vom Heeresmusikkorps Hannover bis zur Boerenkapel de Blaaskinkels, Niederlande; von der Musikkapelle Mittenwald über die Dudelsackkapelle „The Isländers“ bis zur Trachtengruppe Lindhorst. Gruppe des Deutsch-Mexikanischen Freundeskreises; Gruppe Freundeskreis Hannover-Hiroshima; Gruppe Gaypeople. Bei den Festwagen dabei: Pferdewagen der üstra, Festwagen der „Neuen Presse“, Prunkwagen der Gildebrauerei mit vier Kaltblütern, Festwagen 150 Jahre Zoo Hannover, Festwagen Feuerwehr Hannover.Marschweg: zirka drei KilometerLänge des Zuges: zirka 10 Kilometer

Erster Zug – Weiße StandarteBruchmeister Norman Hennies (21 Jahre)SV Stöcken von 1898 e.V.

Zweiter Zug – Rote StandarteBruchmeister Gerrit Borchers (24 Jahre)JSG Hannover Kleefeld von 1910 e.V.Dritter Zug – Gelbe StandarteBruchmeister Max Richter (22 Jahre)SG Bemerode v. 1838 e.V.

Vierter Zug – Grüne StandarteBruchmeister Timo Thiel (21 Jahre)SG Linden v. 1904 e.V.

Zapfenstreich:

 

Der traditionelle, stimmungsvolle Abschluss des Festes – der Zapfenstreich der SchützenInnen – findet am Sonntag (12. Juli) um 22.15 Uhr auf dem Platz vor der Marktkirche statt.

Öffnungszeiten:Der Festplatz ist täglich von 14 Uhr bis weit nach Mitternacht geöffnet. Am ersten Sonntag drehen sich die ersten Karussells bereits ab 10 Uhr. Die Festzelte sind ab 15 Uhr (bzw. 11 Uhr am ersten Sonntag) geöffnet. Es gibt keine Polizeistunde auf dem Festplatz. Der letzte Tag beginnt ab 11 Uhr und endet um 24 Uhr.Größe des Festplatzes:  zirka zehn HektarAnzahl Schausteller:    rund 240

Erwartete Besucherzahl: etwa eine MillionFeuerwerke:Freitags, 3. und 10. Juli, jeweils etwa 22.45 Uhr

Schnupperzeit und Familientag:

Seit Jahren reduzieren die Schausteller zum Familientag (Mittwoch, 8. Juli), ihre Preise. Die Fahrpreise aller Fahrgeschäfte werden bis zu 50 Prozent reduziert. Daneben wird es an allen Verkaufsständen besondere familienfreundliche Angebote geben und auf dem Platz ein Extra-Programm für die Kleinen. Neu ist ein vergleichbares Angebot am ersten Festfreitag (3. Juli) von 14 bis 18 Uhr: die SchnupperzeitDas Maskottchen:Seit den 70er Jahren ist der „Ballerkalle“ das Maskottchen des weltgrößten Schützenfestes: Im Jahre 1975 machte man sich Gedanken über eine Art Maskottchen für das Schützenfest. Zahlreiche Vorschläge von KünstlerInnen und GrafikerInnen wurden eingereicht. Die Wahl fiel auf das „Schützenmännchen“ des Grafikers Klaus Kutzner. Für den Namen „Ballerkalle“ entschieden sich die HannoveranerInnen in einer Leserumfrage.

Anreiseinformationen:

 

...mit dem Fahrrad:Die Anreise mit dem Fahrrad und dessen Unterbringung ist absolut problemlos. Eine kostenlose Fahrradwache auf dem Vorplatz der HDI-Arena garantiert, dass die Räder vom 3. bis 12. Juli gut bewacht werden.

...mit dem Auto:Rund um den Schützenplatz sind etliche Parkplätze vorhanden, z.B. an der HDI-Arena oder auf den Parkplätzen der umliegenden Verwaltungen. Sinnvoller ist es jedoch, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen; das gilt besonders für Freitag, 10. Juli, wegen des Udo-Lindenberg-Konzertes in der HDI-Arena...mit der ÜSTRA:Mit den Linien 3, 7 und 9 kommt man von vielen Stadtteilen aus zur Haltestelle „Waterloo“. Von dort sind es maximal fünf Minuten Fußweg bis zum Schützenplatz. Auch die Buslinien 100, 120 und 200 halten in direkter Nähe....mit der S-Bahn und dem Zug:Vom Hauptbahnhof mit den U-Bahnlinien 3, 7 oder 9 bis zur Station „Waterloo“. Oder U-Bahnlinien 3, 7, 17 bis Haltestelle „Allerweg“. Von beiden Punkten sind es maximal fünf Minuten Fußweg bis zum Schützenplatz.

Tagsüber lässt sich der Schützenplatz auch mit der Erlebnisbuslinie 100 / 200 über die Haltestelle „HDI-Arena“ erreichen.

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