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In Döhren gibt es jetzt sonntags ein Kulturfrühstück

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Beim ersten Kulturfrühstück spielte Rainer Ranis (l.), rechts daneben Jens Klinkert, der spontan zur Mundharmonika griff Jens Schade Beim ersten Kulturfrühstück spielte Rainer Ranis (l.), rechts daneben Jens Klinkert, der spontan zur Mundharmonika griff

HANNOVER. Der Start war eher etwas verhalten. Heute Vormittag (24. Oktober) bot die Kulturszene im hannoverschen Stadtteil Döhren ein neues Format. Das Kulturcafé Gingkoo in der Landwehrstraße lud zum Kulturfrühstück. Neben Kaffee, Ei und belegten Brötchen und Joghurt wird den Gästen auch etwas Kultur geboten. Das Angebot startete mit handgemachter Musik von Rainer Ranis. Der Gitarrist ist nach eigenem Bekunden auf keinem bestimmten Musikstil festgelegt. „Ich komme aber vom Blues“, erzählt er. Ranis (auch als Panama Red bekannt) schafft dabei eigene Musikstücke, Coversongs spielt er nicht.

Das Kulturfrühstück hatte sich wohl in Döhren noch nicht zu richtig herumgesprochen. Über etwas mehr Gäste hätte sich Ginkoo-Wirt Jens Klinkert sicher gefreut. Er will das Angebot aber fortführen. Jeden Sonntag gibt es entweder ein musikalisches oder ein literarisches (Lesungen) Kulturfrühstück. Ein besonderes Highlight steht am 7. November auf dem Programm. Dann spielt das Duo Spontano. Die beiden Musikerinnen Andrea und Marie haben sich der Klezmer-Musik verschrieben.

Der rührige Gingkoo-Wirt ist weiterhin dabei, nach der coronabedingten Zwangspause für dieses Jahr einen begehbaren Adventskalender zu organisieren. Dazu sucht er noch Menschen, die bereit sind, gemeinsam mit Besuchern ein „Türchen“ zu öffnen. Wer mitmachen möchte, kann sich bei Jens Klingert im Gingkoo oder in der Villa Lenzberg melden. 

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