Log in

Jetzt erinnert auch eine Tafel an Bruno Hanne

(1 Stimme)
Gabriele Glowienka, Witwe von Bruno Hanne, klopft den Borgentrickstein in der Erde fest, mit dem ihr verstorbener Mann geehrt wird. Jens Schade Gabriele Glowienka, Witwe von Bruno Hanne, klopft den Borgentrickstein in der Erde fest, mit dem ihr verstorbener Mann geehrt wird.

HANNOVER. Radfahrer klingeln ungeduldig, schlängeln sich - obwohl nur ein Fußweg - auf ihren Fahrräder durch die Menschengruppe hindurch, schimpfen dabei. Trotz Supersommerwetter wollte heute Vormittag am Döhrener Turm anfangs nicht so richtig festliche Stimmung aufkommen. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde hier an der Grenze zwischen der Südstadt und Döhren/Waldhausen Bruno Hanne gedacht. Der frühere stellvertretende Präsident des Heimatbundes Niedersachsen und Vorsitzender der Ortsgruppe „Im Kleinen Freien Döhren-Wülfel“ war vor rund einem Jahr überraschend verstorben, wenige Tage, nach dem er noch selbst den Borgentrickstein 2017 am Döhrener Turm niedergelegt hatte. Posthum ehrte nun der Heimatbund Bruno Hanne mit dem Borgentrickstein für 2018. "Er war ein Arbeitstier", sagte Heimatbund-Präsident Heinz-Siegfried Strelow über seinen früheren Stellvertreter. Hanne brachte die Homepage des Heimatbundes auf Trab und bearbeitete auch Fragen des Naturschutzes. Gemeinsam mit der Witwe von Bruno Hanne, Gabriele Glowienka, und Dr. Georg Ruppelt legte er dann die Gedenktafel in das vorbereitete Loch neben den bisherigen Preisträgern.  Hanne  hatte  2008 die Idee für den Borgentrickstein gehabt. Seither wurden mit ihm Persönlichkeiten geehrt, die sich um ihre Heimat verdient gemacht haben. Ob die Tradition des Borgentricksteins nun nach dem Tod von Bruno Hanne weiterhin fortgesetzt wird, ist noch offen.


v.l.: Heinz-Siegfried Strelow, Gabriele Glowienka, Ellen Masche-Scheffler und Dr. Georg Ruppelt

Verlegung des Borgentricksteins 2018

Schreibe einen Kommentar