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Jetzt liegt ein Wünschestein auf dem Fiedelerplatz

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Bildhauer Wilfried Behre legt den Wünschestein über die versenkten Wunschzettelkiste Jens Schade Bildhauer Wilfried Behre legt den Wünschestein über die versenkten Wunschzettelkiste

HANNOVER. „Das war vor 60 Millionen Jahren Meeresgrund.“ Der freischaffenden Döhrener Bildhauer Wilfried Behre zeigte auf eine von ihm geschaffene Sandstein-Skulptur, die seit Mitte September Döhrens gute Stube schmückt. Wilfried Behre hatte den versteinerten Meeresboden von Obernkirchen für ein ganz besonderes Projekt nach Döhren schaffen lassen. Am Weltkindertag (20. September) wurde der von ihm grob behauene Gesteinsbrocken als „Wünschestein“ im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit vielen kleinen Gästen auf dem Fiedelerplatz aufgestellt.

 

Prof. Dr. Eva Busch vom Winnicott Institut Hannover sprach ein Grußwort, gemeinsam sangen die Kinder dann Lieder, begleitet von einigen Musikern. Der Döhrener Nachwuchs hatten zuvor die Gelegenheit, Wünsche auf einen Zettel zu schreiben und diese in einem von Behre bereit gestellten Kasten zu werfen. Anschließend versenkte der Künstler die Wunschzettelkiste in einer flachen Grube. Dann wurde der etwa 2,3 Tonnen schwere Wünschestein darübergelegt, um die Kinderwünsche gut zu bewahren, als, so Behre, „bleibende Erinnerung an ein besonderes Gemeinschaftserlebnis“. Auch Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner und einige weitere Bezirksratsmitglieder wohnten dem Ereignis bei. Die Bürgervertretung hatte das Projekt erst möglich gemacht. Zwar spendete Bildhauer Behre den Stein selbst, das Aufstellen des Kunstwerkes war jedoch nicht ohne den Einsatz weiterer finanzieller Mittel möglich. Deshalb spendierten die Politiker einen erheblichen Zuschuss. 


Die Feierstunde wurde musikalisch umrahmt

Bildhauer Wilfried Behre

Die Wunschzettelkiste wird versenkt

Mit Musik wurde der Wünschestein begrüßt

Die neue Skulptur auf dem Fiedelerplatz

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner mit Wilfried Behre

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