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Ovationen für das ‚Konzert im VW-Werk‘ Hannover

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Ovationen für das ‚Konzert im VW-Werk‘ Hannover Ingo Metzmacher dirigiert das Ensemble Modern Orchestra im Werk Hannover von Volkswagen Nutzfahrzeuge. (C) VWN

 

Ingo Metzmacher dirigierte ‚Surrogate Cities‘ am Standort Hannover-Stöcken

 

Ensemble Modern Orchestra mit Ausnahmestück in ‚Gleisfeld‘-Halle

 

Rund 1.400 Gäste im ausverkauften Konzert

HANNOVER.Ovationen für ein herausragendes Kulturereignis an einem außergewöhnlichen Ort: Das Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover-Stöcken wurde heute Abend zum Konzertsaal. Aufführungsort mit rund 1.400 Sitzplätzen war die rund 3.900 Quadratmeter große Halle „Gleisfeld“, in der sonst Güterzüge, Lkw und Gabelstapler Material für die Fahrzeug­produktion der T-Baureihe und des Pickup Amarok anliefern. Hier stellte das Ensemble Modern Orchestra unter Leitung von Ingo Metzmacher, Dirigent und Intendant der KunstFestSpiele Herrenhausen, das in seiner Art einmalige Musikstück „Surrogate Cities“ vor. Es war zugleich Highlight und Abschluss der KunstFestSpiele Herrenhausen in diesem Jahr.


Ausverkauftes Konzert: 1.400 Gäste kamen in das Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge nach Hannover. Hier stellte das Ensemble Modern Orchestra "Surrogate Cities" vor. (C) VWN

Nach dem Konzert in der Gleisfeld-Halle von Volkswagen Nutzfahrzeuge: (von li.) Dr. Eckhard Scholz (Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge), Ingo Metzmacher (Dirigent), Stefan Schostok (Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover) und Thomas Zwiebler (Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Nutzfahrzeuge). (C) VWN

Hochkonzentriert: Ein Schlagzeuger des Ensembles Modern Orchestra beim Konzert Surrogate Cities im Werk von Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover.

Riesen-Applaus für die Solisten Jocelyn B. Smith und David Moss nach dem Konzert im Werk Hannover. (C) VWN

Das Stammwerk Hannover von Volkswagen Nutzfahrzeuge: In der Halle Gleisfeld wurde das Musikstück Surrogate Cities vorgestellt. (C) VWN

Dr. Eckhard Scholz, Vorsitzender des Markenvorstands Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Es ist in der über 60-jährigen Geschichte des Standorts Hannover das erste Mal, dass ein Teil unseres Transporter-Werks zum Konzertsaal für ein international so bedeutendes Orchester und jetzt auch Teil der KunstFestSpiele Herrenhausen geworden ist. Es ist ein eindrucks­volles Klangerlebnis in einer einmaligen Industrie-Kulisse.“ Volkswagen Nutzfahrzeuge sei dabei gern dem Wunsch der Landeshauptstadt Hannover nach einem besonderen Aufführungsort für dieses innovative Konzert nachgekommen.

Stefan Schostok, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover sagte: „'Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar'. Dieses Zitat stammt von dem Maler Paul Klee. 

Es lässt sich auf die Aufführung des Orchesterzyklus‘ und Ausnahme­werks ‚Surrogate Cities' in der ‚Gleisfeld‘-Halle des Werks anwenden. Ich interpretiere es so, dass diese imposante Werkshalle erstmals als Aufführungsort erlebbar und sichtbar wird. Es war ein spannendes und ungewöhnliches Aufeinandertreffen von Kunst, Kultur und Arbeitswelt und ich freue mich darüber, dass wir es in Hannover gemeinsam geschafft haben, dieses besondere Projekt zu realisieren."

Thomas Zwiebler, Betriebsratsvorsitzender Volkswagen Nutzfahrzeuge: „Wir freuen uns, dass unser Werk in Hannover Treffpunkt für ein solch‘ großes Musikereignis geworden ist. Hannover und der Bulli-Standort, das gehört einfach zusammen. Ihren täglichen Arbeitsplatz einmal im Rahmen eines Orchesterkonzertes erleben zu können, war sicherlich für viele unserer Beschäftigten ein außergewöhnliches Ereignis. Ich hoffe, alle Besucher hatten einen schönen Abend.“

Ingo Metzmacher dirigiert das Ensemble Modern Orchestra, eines der internationalen Spitzenorchester für die neue und neueste Musik. Die Solisten sind Jocelyn B. Smith und David Moss.

Das Grammy-nominierte, siebenteilige Orchesterwerk ‚Surrogate Cities‘ (uraufgeführt 1994) von Heiner Goebbels war erstmals in Hannover. Es ist ein musikalisches Porträt einer imaginären Metropole. Das rund 80-köpfige Orchester wird als Abbild der Gesellschaft und Metapher einer Stadt begriffen. Die Musik bezieht ihre Impulse aus Texten, Zeichnungen und Strukturen von Stadtplänen, verwendet Sounds aus Berlin und New York, aus Tokio und St. Petersburg.

 

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