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Veranstaltungen und Termine der Staatsoper und Staatstheater Hannover im Februar 2018

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Veranstaltungen und Termine der Staatsoper und Staatstheater Hannover im Februar 2018 Staatsoper Hannover (C) Ulrich Stamm

HANNOVER. Nach dem Erfolg von „Daphnis – Lost Love“ (letzte Vorstellung am 02.02.) ist das Ballett im Februar schon mit der nächsten Premiere wieder am Start: Moving Lights vereint die Stücke „Fearful Symmestries“, choreographiert von Nils Christe, und „Lux“ in der Choreographie von „Hausherr“ Jörg Mannes (ab 17.02.).

 

Eine Premiere gibt es auch in der Jungen Oper: Ein sanfter Riese des britischen Komponisten Stephen McNeff (für alle ab 6 Jahren, im Ballhof Zwei). Das Werk wurde am Royal Opera House Covent Garden in London uraufgeführt und handelt von dem Mädchen Miranda, das Freundschaft mit einem als verschlossen und bösartig geltenden Riesen schließt. Neben dem Thema „Freundschaft“ spielt das moderne Umweltbewusstsein eine Rolle – ein ziemlich ungewöhnlicher Aspekt für eine Oper, der dem Werk eine Sonderstellung verleiht.

 

Donald Runnicles steht am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters beim Festlichen Opernabend „Salome“. Als Herodias ist die Mezzosopranistin Jane Henschel zu hören, die insbesondere mit ihren Strauss-Rollenporträts weltweit Erfolge feiert (03.02.).

 

Den krönenden Abschluss des Monats Februar bildet traditionell der Opernball, der diesmal unter dem Motto „Heiße Nächte“ steht. Zahlreiche Themenräume nehmen darauf Bezug – vom „Vulkan“ über eine tropische Dschungellandschaft bis hin zur kuschelig temperierten „Hölle“. Star des Mitternachts-Acts ist Südafrikas neuer Shooting-Star Nomfusi.

 

MOVING LIGHTS

CHOREOGRAPHIEN VON NILS CHRISTE UND JÖRG MANNES

MUSIK VON JOHN ADAMS UND GIOVANNI SOLLIMA

PREMIERE: SA, 17.02 2018, 19:30 UHR

Rasante Szenenwechsel und immer neue Formationen – blitzschnell dank präziser Lichtregie: Zu Fearful Symmetries von John Adams choreographierte Nils Christe mitreißenden Tanz aus einem Stilmix von Klassik, Modern und Disco. Der Niederländer gilt weltweit als einer der herausragenden Vertreter des zeitgenössischen Tanzes. Nach Augen.Spiegel.Seele (2013) und Fünf Gedichte (2016) kommt jetzt seine dritte Arbeit ins Repertoire des hannoverschen Balletts. Quicklebendig präsentieren sich Christes dynamische Bewegungssprache und seine Musikalität in Fearful Symmetries.

Bilder von großer Eindringlichkeit und Schönheit: Choreographisch und musikalisch erweitert bringt Jörg Mannes sein gefeiertes Stück Lux zurück auf die Bühne. Es ist ein feinfühliges Spiel mit Helligkeit und Dunkelheit, ein faszinierender Tanz von Licht und Schatten, dessen vielfältige Facetten Mannes mit seinem Ensemble auslotet. Die Werke des Cellisten und Komponisten Giovanni Sollima werden diesmal vom Niedersächsischen Staatsorchester live aufgeführt.

 

FEARFUL SYMMETRIES

Ballett von Nils Christe . Musik von John Adams

CHOREOGRAPHIE Nils Christe BÜHNE Thomas Rupert KOSTÜME UND EINSTUDIERUNG Annegien Sneep LICHT Holger Klede

 

LUX – LIVE

Ballett von Jörg Mannes . Musik von Giovanni Sollima

CHOREOGRAPHIE Jörg Mannes BÜHNE Thomas Rupert nach Lars Peter KOSTÜME Marie-Luise Lichtenthal LICHT Peter Hörtner / Holger Klede DRAMATURGIE Brigitte Knöß

Ballett der Staatsoper Hannover

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

MUSIKALISCHE LEITUNG Daniel Klein

 

 

>> PREMIERE JUNGE OPER

EIN SANFTER RIESE

OPER IN EINEM AKT VON STEPHEN MCNEFF (2006 /08)

FÜR ALLE AB 6 JAHREN

LIBRETTO VON MIKE KENNY NACH DEM GLEICHNAMIGEN KINDERBUCH

VON MICHAEL MORPURGO

ÜBERSETZUNG VON CHRISTOPHER BAUMANN UND STEFFI MIESZKOWSKI

DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG: FR, 09.02 2018, 11:00 UHR, BALLHOF ZWEI

 

 

Was tun, wenn kein Fisch mehr ins Netz geht? In dieser Not weiß sich ein Fischerdorf nur dadurch zu helfen, dass es dem Riesen die Schuld hierfür in die Schuhe schiebt. Schließlich taugt er in den Augen der Dorfbewohner nicht viel, nur zum Ausbessern der Dächer ist er nütze. Als die junge Miranda bei einem Bootsausflug auf dem See ins Wasser fällt, rettet sie der Riese vor dem Ertrinken. Vielleicht ist er doch kein so schlechter Kerl? Mirandas Vater ist anderer Ansicht und zeigt sich erbost angesichts der eigenwilligen Unternehmungen seiner Tochter. Die Dorfbewohner hingegen lassen sich von einem Scharlatan ein Mittel aufschwatzen, das dem Fischmangel ein Ende bereiten soll. Der angebliche Segen hat bald böse Folgen: Als der gesamte See von grünem Schleim bedeckt ist, weiß niemand mehr Rat. Allein der Riese hat eine rettende Idee.Verspielt und zugleich behutsam erzählt Stephen McNeffs Kinderoper eine Geschichte über Achtsamkeit und Toleranz, Respekt vor der Natur und ihren Lebewesen.

 

 

 

MUSIKALISCHE LEITUNG Siegmund Weinmeister INSZENIERUNG Markus Michael Tschubert BÜHNE Magdalena Wiesauer KOSTÜME Veronika Kaleja LICHT Mario Waldowski DRAMATURGIE Steffi Mieszkowski

 

MIRANDA / ERZÄHLERIN Tina Marie Herbert / Ylva Stenberg MISTER STARDUST / DORFBEWOHNER / ERZÄHLERIN Marlene Gaßner MIRANDAS VATER / DORFBEWOHNER / ERZÄHLER Hyun-Joong Kim ERZÄHLER / DORFBEWOHNER Yannick Spanier DER RIESE Gihoon Kim

 

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

 

 

REPERTOIRE OPER, BALLETT UND JUNGE OPER

 

CLUB FIGARO, AB 13 JAHREN

 

Mittendrin ist man im »Club Figaro« – frei von der Aufsicht durch Eltern, Lehrer und sonstige Aufpasser. Cherubino macht diese ungewohnte Freiheit jedoch zu schaffen: die junge Frau sucht nach Antworten auf die drängenden Fragen des Erwachsenwerdens. »Die Inszenierung wagt es, radikal Grenzen zu sprengen: Wolfgang Amadeus Mozart wird in den Alltag der Digital Natives eingepflanzt.« Neue Presse

 

ZUM LETZTEN MAL AM 12.02.18

 

 

 

DAPHNIS – LOST LOVE

 

Paris erlebte 1912 mit der Uraufführung von Daphnis und Chloé einen sensationellen Erfolg der legendären Ballets Russes. Jetzt nimmt Jörg Mannes mit Daphnis – Lost Love den Klassiker in den Fokus und macht die Emotionen hinter der überlieferten Erzählung zum Thema. Der Choreograph spielt mit dem musikalischen Gegensatz zwischen Maurice Ravels Choreographischer Sinfonie Daphnis und Chloé und der Sinfonie Nr. 8 von Philip Glass. Er lotet Brüche aus, zeigt aber auch Verbindungslinien auf.

 

»Daphnis – Lost Love hat das Zeug zum Publikumsrenner.« Neue Presse

 

ZUM LETZTEN MAL AM 02.02.18

 

 

 

DON CARLO

 

Giuseppe Verdi schrieb mit Don Carlo seine letzte Oper nach einem Drama von Friedrich Schiller. Regisseur Christoph Nel deutet das Spanien unter Philipp II. als Sinnbild eines totalitären Staates, in dem Vertrauen, Liebe und Freiheit Utopien bleiben. Private Gefühle haben in dieser Ordnung keine Chance auf Entfaltung, sondern werden rücksichtslos politischen Interessen untergeordnet. Musikalisch gehört das Werk mit seinem Wechsel aus großen Chortableaus und berührenden Einzelszenen zu Verdis schönsten Schöpfungen. »Ein großer Abend.« Der Tagesspiegel

 

VORSTELLUNGEN AM 09.02. UND ZUM LETZTEN MAL AM 18.02.18

 

 

 

DAS MÄRCHEN VOM MÄRCHEN IM MÄRCHEN, AB 5 JAHREN

 

Der kleine Waise Mahmut muss in diesem deutsch-türkischen Märchen mit Hilfe des Glücksvogels eine Reihe von Abenteuern bestehen. Am Ende ist er zu einem jungen Erwachsenen gereift.

 

ZUM LETZTEN MAL AM 21.02.18

 

DER LIEBESTRANK

Nemorino verzehrt sich nach Adina, die ihn jedoch nicht ernst nimmt. Wie gut, dass Dulcamara einen Liebestrank für derartige hoffnungslose Fälle im Sortiment hat. Der feste Glaube an die baldige Wirkung des Tranks steigert Nemorinos Selbstbewusstsein, was wiederum Adina ärgert. Aus Trotz entschließt sie sich zur Hochzeit mit dem Soldaten Belcore. Um eine weitere Flasche des wundertätigen Elixiers kaufen zu können, lässt sich Nemorino von Belcore als Soldat anwerben. Erst als Adina hiervon erfährt, erkennt sie die Aufrichtigkeit von Nemorinos Gefühlen. »So macht Belcanto Spaß!« Neue Presse

VORSTELLUNGEN AM 10.02. UND ZUM LETZTEN MAL AM 14.02.18

 

DIE ZAUBERFLÖTE

Was könnte die Bedeutung der »Oper aller Opern« besser veranschaulichen als die Tatsache, dass die NASA 1977 eine Sonde mit der Arie der Königin der Nacht in die Weiten des Alls schickte, als Symbol für die hochentwickelte Kultur unseres Planeten? Auch die Erdbewohner in und um Hannover kommen nun wieder in den Genuss von Mozarts ebenso beliebtem wie rätselhaftem Meisterwerk, das zwischen ganz unterschiedlichen musikalischen Stilen und Handlungsebenen pendelt und vor allem eins ist: ein großes musikalisch-szenisches Abenteuer für die ganze Familie.

VORSTELLUNG AM 11.02.18

 

FESTLICHER OPERNABEND

»SALOME«

SA, 03.02.18, 19:30 UHR

Insbesondere mit Werken des spätromantischen deutschen Repertoires hat es der schottische Dirigent Donald Runnicles zu Weltgeltung gebracht. Seit 2009 ist er Generalmusikdirektor an der Deutschen Oper Berlin. 17 Jahre lang war er Music Director der San Francisco Opera. Wenn er nun auf Einladung von Generalmusikdirektor Ivan Repušić Salome im Rahmen eines Festlichen Opernabends dirigiert, ist dies zugleich eine temporäre Rückkehr: Runnicles war in den späten 1980er Jahren bereits 1. Kapellmeister an der Staatsoper Hannover. Mit Jane Henschel wurde eine der prominentesten Mezzosopranistinnen unserer Tage verpflichtet, die mit der Herodias eine ihrer Paraderollen singen wird. Die Künstler geben im Anschluss an die Vorstellung eine Autogrammstunde im Marschnersaal.

 

OPERNBALL »HEISSE NÄCHTE«

FR, 23.02. UND SA, 24.02.18

EINLASS AB 19:00 UHR, BEGINN 20:00 UHR

Heiße Nächte erwarten Sie beim Opernball 2018, wenn das Opernhaus vor Lebenslust und unwiderstehlicher Sinnlichkeit erglüht. Lassen Sie sich in die tropische Karibik oder in den Dschungel entführen und riskieren Sie aus der Sauna einen Blick auf das Polarlicht. Dabei kommen auch eher kühle Nordlichter ganz auf ihre Kosten, wenn sie sich vom Feuer des Südens erhitzen lassen und sogar ein Tänzchen auf dem Vulkan wagen. Für zusätzliche Grade sorgen raffiniert und feurig gewürzte Speisen, die das innere Thermometer steigen lassen und zum erfrischenden Genuss eines exotischen Cocktails einladen. Für die opulente Ausstattung zeichnet wie bei den vergangenen Bällen Anja-Katharina Lütgens verantwortlich. Das Niedersächsische Staatsorchester Hannover (Leitung: Mark Rohde) spielt im Wechsel mit der Thilo Wolf Big Band live zum Tanz auf. 80 Debütantinnen und Debütanten der Tanzschule Bothe tanzen zum Opening. Heiße Rhythmen versprechen auch das südafrikanische Stimmwunder Nomfusi als Mitternachtshighlight und die Steeldrum-Band Karibik Tropical im Marschner-Saal. Nach Mitternacht übernimmt Groovin Affairs mit unverwechselbarem Sound bis in den frühen Morgen.

 

 

 

DAS KINDERFEST IN DER OPER

HEINI HEBT AB

SO, 04.02.18, 11:00 UND 16:30 UHR

Auf ins Weltall! Seit Heini, der kleine Vampir, auf einem alten Radio unbekannte Klänge empfängt, möchte er unbedingt den Weltraum erkunden. Er kann es kaum erwarten, den Planeten zu finden, von dem diese ungewöhnliche Musik stammt. Aber wie soll der kleine Vampir so hoch fliegen? Wer kann ihn auf seiner Mission begleiten? Und wie soll er sich mit den Bewohnern der anderen Planeten unterhalten? Beim Kinderfest 2018 helfen Kinder und Erwachsene im Publikum gemeinsam mit Musikern, Sängern und Mitarbeitern aller Abteilungen der Staatsoper dabei, den kleinen Vampir höher als in seinen kühnsten Träumen fliegen zu lassen. Kinder ab 5 Jahren erfahren auf Heinis Weltraumfahrt, in welchen unterschiedlichen Klangsprachen man sich auf den neu entdeckten Planeten unterhalten kann, und erleben dabei durch eigene Aktion, wie Musiktheater entsteht.

KONZEPT / GESAMTORGANISATION Friederike Karig DIRIGENT Siegmund Weinmeister AUSSTATTUNG Pablo Mendizábal HEINI, DER KLEINE VAMPIR Britt Wolfgramm (Figurentheater Marmelock) SÄNGERIN Josy Santos

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

Kinderchor der Staatsoper Hannover LEITUNG Heide Müller

 

ABSCHLUSSKONZERT STUDIERENDER DER YONSEI-UNIVERSITÄT

Alljährlich findet im Februar das Abschlusskonzert der Gesangsstudierenden der Yonsei-Universität Seoul (Südkorea) statt, mit der die Staatsoper Hannover seit vielen Jahren sehr erfolgreich kooperiert. Die Studierenden waren vier Wochen lang zu Gast an der Staatsoper Hannover, um die Arbeitsweise eines Opernhauses kennenzulernen und wohnten während dieser Zeit bei hannoverschen Gastfamilien. Aus diesem Konzert wird ein Student ausgewählt, der in der kommenden Spielzeit als Stipendiat Ensemblemitglied der Jungen Oper sein wird. Aktueller Stipendiat ist der Tenor Hyun-Joong Kim, der u.a. in Ein sanfter Riese zu sehen sein wird.

SA, 03.02.18, 15:00 UHR, BALLHOF ZWEI, EINTRITT FREI

 

4. KAMMERKONZERT: STREICHQUINTETT

WOLFGANG AMADEUS MOZART Streichquintett g-Moll KV 516 (1787)

JOHANNES BRAHMS Streichquintett G-Dur op. 111 (1890)

Das Streichquintett war lange eine umstrittene Gattung der Kammermusik – unnötige Vergrößerung des »idealen« Streichquartetts oder eine Steigerung desselben? Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms jedenfalls haben in dem um eine zweite Bratsche ergänzten Quartett eine Bereicherung ihrer kammermusikalischen Möglichkeiten gesehen, wie sowohl im mittleren der fünf Mozart-Quintette (in der nachtdunklen Grundtonart g-Moll) als auch in Johannes Brahms‘ zweiten Quintett, einem konzentrierten und zugleich sehr bewegten Alterswerk, zu erleben ist.

MIT Lucja Madziar und Ionut Pandelescu (Violine), Stefan Neuhäuser und Frank Dumdey (Viola), Katharina Troe (Violoncello)

 

SO, 18.02.17, 11:00 UHR, NIEDERSÄCHSISCHES LANDESMUSEUM HANNOVER 

 

Die Februar-Programmtermine gibt es hier auf Stadtreporter.de als .pdf zum Download: [pdf 02_2018_Vorstellungstermine Oper_Schauspiel_Theatermuseum.pdf]

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