Log in

Altpapier, Expo-Park und Wendehammer - gute Nachrichten für den Bezirksrat

(0 Stimmen)
Bezirksratsresolution mit begrenztem Erfolg: Nur wegen Corona soll in Döhren-Wülfel das Altpapier weiterhin wöchentlich abgeholt werden, Jens Schade Bezirksratsresolution mit begrenztem Erfolg: Nur wegen Corona soll in Döhren-Wülfel das Altpapier weiterhin wöchentlich abgeholt werden,

HANNOVER. Im Dezember 2020 forderte der Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel auf Antrag der SPD die Stadt auf, im Expo-Park Süd die zerstörten Brücken über Entwässerungsgräben wiederherzustellen. Diesem Wunsch will die Stadt nachkommen. „Gemäß dem aktuellen Planungsstand werden die Entwässerungseinrichtungen (Gräben) im Bereich der Brücken nicht erweitert. Somit kann mit der Brückenplanung begonnen werden. Der Verwaltung ist es ein großes Anliegen, die Brücken auf Grundlage der ursprünglichen Gestaltungsplanung des Landschaftsarchitekten Louafi wiederherzustellen und damit die Wegeverbindungen zu gewährleisten“, heißt es in einer Mitteilung an die Bezirksratsmitglieder. Geduld ist allerdings gefragt: „Aktuell stehen keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Die Verwaltung wird den Mittelbedarf für den nächsten Doppelhaushalt 2023/2024 berücksichtigen.“

Auch andere Vorschläge aus der Dezembersitzung im vergangenen Jahr des Gremiums fanden Zustimmung bei der Verwaltung. So bat etwa die CDU in einem Antrag um einen Umbau des Wendeplatzes der Straße Mirabellengarten in Mittelfeld. Derzeit können Autofahrer, so die Christdemokraten, ihre Fahrzeuge nicht richtig wenden. Die Antwort aus dem Rathaus: „Um das ungehinderte Wenden von Pkws und Müllfahrzeugen zu gewährleisten, werden geeignete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt.“

Die Sozialdemokraten hatten zudem eine Art Resolution eingebracht, die ebenfalls vom Bezirksrat einstimmig verabschiedet wurde. „Die Landeshauptstadt Hannover wird aufgefordert, sich gegenüber der Region Hannover dafür einzusetzen, dass im Stadtbezirk Döhren-Wülfel die wöchentliche Papierabfuhr beibehalten wird“, schrieb die SPD-Fraktion in ihren Antrag. Immerhin ein Teilerfolg: Wegen der coronabedingten besonderen Situation, so ein Rundschreiben der Verwaltung, werde für Altpapier bis zur „Normalisierung der Situation“ vorerst die wöchentliche Abfuhr des Papiers im Stadtteil beibehalten.

Weil die städtischen Gärtner am Spielplatz Marahrensweg Pflanzen gesetzt hatten, die viel Wasser brauchten und deshalb wegen mangelnde Pflege schnell vertrocknet sind, forderte die SPD in einem weiteren Antrag vom Dezember 2020, „bei der nächsten  anstehenden Neubepflanzung des Spielplatzes Marahrensweg Pflanzen auszuwählen, die keine intensive Bewässerung erfordern.“

Auch diesem Antrag will die Stadt nachkommen. „Die Beetbepflanzung rund um den Sandkasten am Spielplatz Marahrensweg wird im Herbst 2021 überarbeitet. Der entfernte Baum wird durch einen Blasenbaum ersetzt. Die ehemalige Hortensienfläche wird mit wärmeliebendem Lavendel bepflanzt. Die übrige Bepflanzung wird geschnitten und mit Holunder, Spiersträuchern und Mahonien ergänzt“ wurde nun der Bezirksrat informiert.

Nicht folgen will die Stadt hingegen einen Antrag der Grünen. Die hatten vorgeschlagen, „den Radweg auf den Nebenanlagen Hoher Weg (Westseite zwischen Peiner Straße und Friedhofsallee) vollständig neu zu markieren und eine Radwegefurt über die Kreuzung Hoher Weg/Friedhofsallee zu schaffen.“ Die Verwaltung: „Die straßenverkehrsrechtlichen Voraussetzungen zur Anordnung einer Radwegebenutzungspflicht liegen in diesem Bereich nicht vor. Aufgrund dieser Tatsache besteht keine Möglichkeit eine Radfahrerfurt über die Fahrbahn Hoher Weg in Rot einzufärben, da keine bestehende Radverkehrsanlage anschließt.“ 

Schreibe einen Kommentar