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Anfragen im Bezirksrat: Die Stadt hat immer noch keine konkreten Pläne für die Freiwillige Feuerwehr Wülfel

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Symbolbild: Der Neubau des Feuerwehrgeräteshauses in Wülfel verzögert sich immer weiter Jens Schade Symbolbild: Der Neubau des Feuerwehrgeräteshauses in Wülfel verzögert sich immer weiter

HANNOVER. Bei der Antwort auf eine Anfrage der Sozialdemokraten konnte Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner (SPD) nicht mehr an sich halten. „Ein bisschen mehr Engagement von der Stadt ist hier zu erwarten. Schließlich geht es um ehrenamtlich Tätige, die jeden Tag ihre Knochen für uns hinhalten!“ Die SPD-Fraktion hatte sich nach dem Stand der Pläne für einen dringend erforderlichen Neubau des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel erkundigt. Die unbefriedigende Antwort: In der mittelfristigen Finanzplanung der Stadt bis zum Jahr 2026 sind keine Haushaltsmittel dazu enthalten.

Über rücksichtslose Radfahrer an der Leine im Bereich der Döhrener Wolle beschwerte sich ein Bürger bei der SPD-Fraktion. Die hakte mit einer Anfrage nach.

„In der Folge wurden sehr zeitnah Kontrollmaßnahmen der örtlichen Polizei-Dienststelle und der Fahrradstaffel initiiert, die auch das gemeldete Fehlverhalten bestätigten. Verstöße wurden konsequent geahndet. Je nach Kapazität wird diese Stelle auch weiterhin in Kontrollmaßnahmen der Polizei einbezogen, wobei sich jedoch die polizeiliche Arbeit auf erkannte Unfallhäufungsstellen mit dem Ziel der Reduzierung von Schwerverletzten und Getöteten konzentriert. Bauliche Möglichkeiten oder den Einsatz von „Absperrbaken“ sieht die Verwaltung hier nicht. Jegliche Art von Absperrung zur Verhinderung des Durchfahrens mit dem Fahrrad schränkt gleichermaßen den Bewegungsraum für Menschen ein, die Rollatoren, Rollstühle, Kinderwagen, etc. nutzen. …“ war die Antwort der Verwaltung hierzu.

Zum selben Thema brachten die Christdemokraten einen Antrag ein. „Der Radfahrweg auf dem ehemaligen Wollegelände entlang der Leine Richtung Nord/Süd ist so auszuschildern, dass der Fußweg Döhrener Mühle nicht von Radfahrern genutzt wird“, lautete die einstimmig angenommene Forderung.

Tempo 30 auf der Abelmannstraße lehnt die Stadt weiterhin ab. Dies erfuhr der Bezirksrat auf eine entsprechende Anfrage der SPD. Die Nachfrage beruhte auf einen entsprechenden Wunsch von Bürgern. Da man sowieso schon beim Thema Abelmannstraße war, fragten die Sozialdemokraten weiterhin: „Besteht durch die Velo-Route entlang der Wiehbergstraße die Gefahr, dass verstärkt Kfz-Verkehr auf die Abelmannstraße verlagert wird?“

„Mit der Einrichtung der Veloroute 08 zwischen der Brückstraße und der Hildesheimer Straße sind entlang der Wiehbergstraße verkehrslenkende Maßnahmen geplant, um den dort vorhandenen Durchgangsverkehr zu reduzieren. Inwieweit die Verkehre auf die Abelmannstraße ausweichen, wird im Rahmen von Verkehrszählungen und -beobachtungen analysiert.“, sagte Verwaltungssprecherin Gundula Ohlhorst. Eine Antwort, die Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner zu der Bemerkung veranlasste, dass eigentlich aufgrund eines früheren Verkehrsversuches in der Wiehberstraße doch schon absehbar sei, was hier erneut wieder passieren könnte.

Es gibt bislang nur zwei Kinderschutzinseln im Stadtbezirk. Diese sind in der Geschäftsstelle des Golf-Verbandes Niedersachsen-Bremen (GVNB) in der Zeißstraße 10 sowie in der Hannoversche Volksbank in der Abelmannstraße 34. Dies erfuhr der Bezirksrat auf eine entsprechende Anfrage der CDU. Kinderschutzinseln sind Geschäfte, Betriebe oder sonstige Einrichtungen, die sich mittels eines markanten Aufklebers im Eingangsbereich des jeweiligen Objektes als Projektpartner für Kinder erkennbar zeigen Sie stellen ihre Räumlichkeiten im Rahmen des Projektes als Zufluchtsort für Kinder in Problemlagen zur Verfügung. Der Vorsitzender der Interessengemeinschaft Döhrener Geschäftsleute (IDG) Michael Kellner hörte im Zuschauerraum mit. Die IDG hat das Thema ebenfalls schon auf der Tagesordnung und will für dieses Angebot bei ihren Mitgliedern werben.

 

Relativ hilflos steht die Stadt den überall als Stolperfallen herumstehenden oder gar liegenden E-Rollern gegenüber.  „Weder die Straßenverkehrsordnung noch die Elektrokleinstfahrzeuge- Verordnung enthalten Vorschriften, die den Tatbestand des verbotswidrigen Abstellens von Elektrotretrollern regeln und eine Rechtsgrundlage für Ordnungswidrigkeitsverfahren bieten“, teilte die Stadt aufgrund einer Anfrage der Grünen mit. Möglicherweise Ersatzvornahme, aber da gibt es derzeit weder eine Initiative innerhalb der Stadtverwaltung noch im gesamtstädtischen Rat.

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