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Antrag im Bezirksrat: Die Feuerwehr Wülfel soll Nachbargrundstück zeitweise nutzen dürfen

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Die Freiwllige Feuerwehr Wülfel war Thema im Bezirksrat Jens Schade Die Freiwllige Feuerwehr Wülfel war Thema im Bezirksrat

HANNOVER. Die Nöte und Sorgen der ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel finden in der örtlichen Politik Gehör.-Die SPD-Fraktion hatte eine Idee, wie kurzfristig – bis zum geplanten Neubau eines Feuerwehrgerätehauses an anderer Stelle – die Raumnot der Ortswehr gemildert werden kann.

In der jüngsten Bezirksratssitzung am vergangenen Donnerstag im Freizeitheim Döhren unter dem Vorsitz von Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner wurde ein Vorschlag der Sozialdemokraten einstimmig vom Gremium verabschiedet. In diesem Antrag wird „die Verwaltung der Stadt Hannover und die Vertreter der Stadt im Aufsichtsrat und Beirat der Enercity AG …gebeten, sich bei dem Unternehmen Enercity AG dafür einzusetzen, dass das im Eigentum des Unternehmens stehende Grundstück am Marahrensweg durch die benachbarte Ortsfeuerwehr Wülfel vorübergehend als Übungsfläche für die Kinder- und Jugendfeuerwehr genutzt werden kann und weiterhin zu prüfen, ob die Feuerwehr einen kleinen Teil des Grundstücks auch für eine zeitweisen Garagenbau nutzen kann.“

„Das Gerätehaus der Ortswehr Wülfel ist in die Jahre gekommen und marode. Die ehrenamtlichen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel leiden auch unter Platznot. Die Ortswehr Wülfel gehört zu den mitgliederstärksten freiwilligen Feuerwehren in Hannover. Dieses Engagement der Bürger ist zu begrüßen; leider jedoch sind die vorhandenen Bauten nicht mitgewachsen“, sagte der SPD Fraktionsvorsitzende Jens Schade und verwies auf eine Brachfläche direkt neben an. Die SPD: „Dieses Grundstück gehört der Enercity AG und wird vom Unternehmen zurzeit lediglich vorgehalten. Es wäre eine ideale Übungsfläche für die Kinder- und Jugendwehr. Denkbar wäre auch, zeitweise etwa auf einer kleinen Ecke des Grundstücks vorübergehend eine Garage als zusätzliche Abstellfläche zu errichten.“

SPD-Bezirksratsfrau Brigitta Miskovic hatte Müll auf der Wiese des Wülfeler Schützenplatzes entdeckt. Für ihre Fraktion beantragte sie deshalb, dass die Stadtverwaltung, ggf. je nach Zuständigkeit in Absprache mit aha, einen oder mehrere öffentliche Abfallbehälter auf dem Schützenplatz Wülfel, insbesondere am Ausgang der Parkflächen Richtung Hotel Wienecke aufstellen soll. Dieser Vorschlag wurde ebenfalls geschlossen vom Bezirksrat verabschiedet.

Ein gemeinsamer Antrag der Sozialdemokraten und der Christdemokraten fand ebenfalls Zustimmung bei allen Bezirksratsmitgliedern. Die Verwaltung der Stadt Hannover wird darin gebeten, „zusammen mit den anderen beteiligten Behörden dafür Sorge zu tragen, dass der Fußgänger- und Radfahrverkehr über die Kreuzung Hildesheimer Straße / Willmerstraße auch auf der Ostseite (Fahrtrichtung stadteinwärts) umgehend wieder ermöglicht wird.“ JS

Auch im Übrigen herrschte weitgehend Einstimmigkeit unter den Ortspolitiker. So wurden ohne größere Debatten und Gegenstimmen die weiteren Wünsche und Vorschläge der einzelnen Parteien praktisch durchgewinkt. „Blumen statt Asphalt forderten die Grünen für einen maroden Fahrradweg in der Wiener Straße und „Entsiegelungsmaßnahmen auf Gewerbegrundstücken entlang der Hildesheimer Straße“. Die CDU mahnte die Beseitigung von Schlaglöchern an der Paderborner Straße, am Hohen Weg und eine Reparatur des Fuß- und Radweges an der Karlsruher Straße an. Zudem soll nach einem weiteren christdemokratischen Antrag „bei Neu- bzw. Ersatzpflanzungen im Stadtbezirk besonders solche Pflanzen“ berücksichtigt werden, „die als Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln und andere Insekten in Frage kommen.“


SPD und CDU forderten eine Aufhebung der Sperre für Fußgänger und Radfahrer

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