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Außenstelle soll aufgelöst werden: Die Döhrener Realschule wird aufgestockt

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Die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Döhren soll erweitert, die Schüler sollen alle an einem Standort unterrichtet werden. Jens Schade Die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Döhren soll erweitert, die Schüler sollen alle an einem Standort unterrichtet werden.

HANNOVER. Die Stadt will die nach Wülfel ausgelagerten Teile der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule an den Hauptstandort in der Helmstedter Straße und Klinkerfuesstraße in Döhren zurückholen und dazu durch zusätzliche Baumaßnahmen mehr Platz schaffen. „Die Planung sieht eine zweigeschossige Erweiterung des bisher als sog. Schustertrakt organisierten nördlichen Klassentrakts in Richtung Pausenhof vor“, heißt es jetzt in einer von der Stadtverwaltung veröffentlichen Drucksache, die demnächst auf den Weg durch die politischen Instanzen gehen soll. Durch den Umbau werden sechs neue allgemeine Unterrichtsräume, sechs kleine Differenzierungsräume sowie ein großer Differenzierungsraum, ein Lager und eine Lehrerstation entstehen.

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner las die im Rathaus vorbereitete Beschlussvorlage gern. „Ich freue mich, dass die Schülerinnen und Schüler der Dietrich Bonhoeffer Schule demnächst wieder gemeinsam an einem Standort lernen können und dass beide Schulen perspektivisch die für eine optimale Unterrichtsgestaltung dringend benötigten Räume erhalten werden“, sagte sie.

Derzeit besuchen von den über 500 Schülern noch 150 Pennäler die bisherige Außenstelle im Gebäude der Grundschule Loccumer Straße. Nach dem Auszug der Dietrich-Bonhoeffer-Schule soll die Wülfeler Grundschule die Räume dann mitnutzen. Für die Baumaßnahmen muss der Verwaltungsausschuss aus dem Stadtsäckel über sieben Millionen Euro bereitstellen. Die Hochbauleute aus dem Rathaus haben einen engagierten Zeitrahmen abgesteckt: „Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist für Ende 2023/Anfang 2024 vorgesehen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage für die Politiker.

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