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Bezirksrat Döhren-Wülfel: Anfrage wegen der Flachbauten an der Peiner Straße

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Die SPD fragte im Bezirksrat nach der Zukunft der Flachbauten an der Peiner Straße. Zwischenzeitlich ist auch die Drogeriekette ausgezogen. Jens Schade Die SPD fragte im Bezirksrat nach der Zukunft der Flachbauten an der Peiner Straße. Zwischenzeitlich ist auch die Drogeriekette ausgezogen.

HANNOVER. Erst räumte eine Bank den Standort, jetzt schloss auch die benachbarte Drogeriefiliale. In Döhren wird nun spekuliert, was mit dem Komplex der Flachbauten an der Ecke Peiner Straße /Hildesheimer Straße zukünftig passiert. Abriss – Neubau? Die SPD-Fraktion im Stadtbezirksrat Döhren-Wülfel griff das Thema auf, fragte auf der Dezember-Sitzung des Gremiums nach. Doch die Stadtverwaltung hält sich bedeckt, weiß von nichts. „Es liegt bisher kein Bauantrag oder Bauvoranfrage vor“, sagte Stadtbezirksmanager Sven Berger. Nach dem geltenden Baurecht dürfe, so Berger weiter, auch nur wieder eingeschossig gebaut werden. „Die überbaubare Fläche entspricht in etwa dem heute existierenden Gebäude.“ Zulässig seien dazu nur Nutzungen für ein allgemeines Wohngebiet. Für andere Bauprojekte müsse zuvor der Bebauungsplan geändert werden.

Die Frage nach Gesprächen zwischen Bauverwaltung und Grundeigentümern wurde verneint. „Es hat noch keine direkten Kontakte zwischen Eigentümer und Planungsbezirk gegeben“, sagte Sven Berger. „Wenn die Verwaltung so gezielt direkte Kontakte verneint, hat es denn indirekte gegeben?“, wollte daraufhin der Fraktionsvorsitzende der SPD wissen. Da musste Sven Berger passen und versprach, eine Antwort nachzureichen.

Bei dem ehemaligen Gaststätte Wichmann gibt es ebenfalls nichts Neues. „Die aktuelle Situation auf dem Grundstück ist als notwendiger Zwischenschritt zwischen dem genehmigten Abbruch und dem genehmigten Neubau mit der Erhaltungssatzung vereinbar, aber wegen ihrer Dauer unbefriedigend“, lautete die Antwort auf eine weitere Anfrage der Sozialdemokraten. Von neuen Plänen des Investors für dieses Grundstück, über die die Tagespresse berichtete, wusste die Stadt offiziell noch nichts. Die Stadt prüfe aber „das Anwenden der im öffentlichen Baurecht vorgegebenen Instrumente. Dazu gehört etwa das Baugebot nach § 176 Baugesetzbuch“, sagte Berger. 

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