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Bezirksrat Döhren-Wülfel: Anfragen zur Post in Mittelfeld und Streit um die Landwehrstraße

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Soll das Kopfsteinpflaster in der Landwehrstraße wieder hergestellt werden? Über diese Frage gab es Streit im Bezirksrat. Jens Schade Soll das Kopfsteinpflaster in der Landwehrstraße wieder hergestellt werden? Über diese Frage gab es Streit im Bezirksrat.

HANNOVER. Wie steht es mit der postalischen Versorgung von Mittelfeld? wollte die SPD-Fraktion in einer Anfrage an die Verwaltung  in der jüngsten Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel (14. Mai) im Freizeitheim Döhren wissen. Seit Ostern ist dort die Postagentur geschlossen. Die Deutsche Post will nun eine eigene Filiale in Mittelfeld eröffnen und sucht nach geeigneten Räumlichkeiten“, teilte die Verwaltung den Politikern mit.

 Ende 2020 könnten die Arbeiten für neue Nebenanlagen (also Fuß- und Radweg) an der Schützenallee beginnen, erfuhren die Grünen auf eine entsprechende Anfrage. Und – so die Antwort auf eine weitere SPD-Nachfrage: fehlende Schrauben an den Sitzbänken auf dem Fiedelerplatz werden ersetzt. Die Standsicherheit der Bänke sei aber auch jetzt noch gewährleistet.

 Auf Antrag der CDU-Fraktion bat der Bezirksrat die Stadt,  die Peiner Straße zwischen Elsenborner Straße und Wülfeler Bruch zu erneuern. Die Christdemokraten: „Die Peiner Straße befindet sich in diesem Abschnitt in einem katastrophalen Zustand. Ein Schlagloch neben dem anderen gefährden Radfahrer und Fußgänger.“ Außerdem soll, so ein weiterer CDU-Vorschlag, die Stadt „auf Höhe des Grundstückes An der Wollebahn Nr. 10 ein Verkehrsschild aufzustellen, das darauf hinweist, dass hier der Fahrradweg endet und Fahrradfahrer auf die Fahrbahn schwenken müssen.“

 Premiere:  Seinen ersten Antrag brachte das frischgebackene Bezirksratsmitglied Rainer Zitzke ein. Er forderte für die SPD,  bei allen einmündenden Straßen die  Radwegefurten entlang der Straße “Am Schafbrinke“ rot zu markieren.  Der Vorschlag wurde einstimmig beschlossen.

 Die Landwehrstraße in Döhren ist sanierungsbedürftig und soll repariert werden. Die Grünen und Linken-Vertreter Manfred Milkereit wollten in zwei separaten Anträgen jeweils von dem eigentlichen vorgesehenen Ausbau mit Kopfsteinpflaster wieder abrücken, Gabriele Jakob von der CDU plädierte dem gegenüber mit Vehemenz für die Wiederherstellung der Straße mit historischem Straßenbelag. Nach längerer Diskussion fand sich dann dank den Stimmen der SPD eine Mehrheit für den Vorschlag, dass statt Kopfsteinpflaster auch ein anderer Straßenbelag verwendet werden kann. Für Radfahrer und querende Fußgänger sei dies barrierefreier, so die Gründe für das Umschwenken in Sachen Straßenbelag.


SPD fordert "Rot-Markierung": Radwegefurten entlang der Straße "Am Schafbrinke"

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