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Bezirksrat Döhren-Wülfel gab grünes Licht für den Ausbau der Dietrich-Bonhoeffer-Schule

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Die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule soll erweitert werden. Jens Schade Die Dietrich-Bonhoeffer-Realschule soll erweitert werden.

HANNOVER. Während über die Vorschläge der Verwaltung zur Veloroute erbittert diskutiert wurde (hierüber wurde bereits an anderer Stelle berichtet), winkte der Bezirksrat Döhren-Wülfel auf seiner Aprilsitzung am vergangenen Donnerstag einen anderen Antrag aus dem Rathaus ohne weiteres durch. Einstimmig votierten die Bürgervertreter für die geplante Erweiterung der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule an der Helmstedter Straße. Die Außenstelle an der Loccumer Straße soll aufgelöst und alle Schüler zukünftig am Standort im Ostteil von Döhren unterrichtet werden.

Die Planung sieht dazu eine zweigeschossige Erweiterung des nördlichen Klassentrakts in Richtung Pausenhof vor. Dadurch entstehen sechs neue allgemeine Unterrichtsräume und sechs kleine Differenzierungsräume sowie ein großer Differenzierungsraum, ein Lager und eine Lehrerstation. Bis spätestens Anfang des Jahres 2024 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

In einem von den Grünen eingebrachten Dringlichkeitsantrag fordert der Bezirksrat nun auch im Stadtbezirk ein Corona-Testzentrum. Der Beschluss wurde einstimmig von allen Parteien angenommen. „Das ist so in Ordnung“, hieß es etwa seitens der SPD-Fraktion. Ihr Fraktionsvorsitzender trat allerdings der Behauptung der Grünen entgegen, dass es im Stadtbezirk Döhren-Wülfel bislang überhaupt keine Testmöglichkeiten gebe. „Das stimmt so nicht. Auf der Internetseite der Ärztekammer Niedersachsen finden sich allein die Namen von acht Arztpraxen im Stadtbezirk, die derartige Test anbieten“, sagte er.

Ebenfalls geschlossen billigten die Ortspolitiker, dem Förderverein der Heinrich-Wilhelm-Olbers Grundschule e.V. zur Fortführung des Schulergänzenden Betreuungsangebotes bis zum 31.07.2022 laufende Beihilfen für eine Gruppe mit 20 Betreuungsplätzen in Höhe von 75,00 € pro Kind/Monat zuzüglich ausfallender Elternbeiträge zu gewähren.

Eine Anfrage der SPD hinsichtlich einer Gefahrensituation an der Rampe der Trogstrecke Peiner Straße (SPD-Bezirksratsherr Rainer Zitzke: „Es gab hier schon mehrere Beinahe-Unfälle“) blieb in der Sitzung unbeantwortet. Die Verwaltung hatte die Anfrage falsch verstanden, dies fiel zu spät auf, eine Antwort soll nun nachgeliefert werden. Auf eine Nachfrage der Grünen erfuhr der Bezirksrat, dass der Verwaltung keine weiteren zusätzlichen Bauprojekte der Heimkehr Wohnungsgenossenschaft in Waldheim bekannt sind und auf eine entsprechende Anfrage der CDU soll eine Reinigung des Grabens in der Sommerlindenallee veranlasst werden. Laub verstopft dort die Abflussrohre.

Die Politiker im Stadtbezirksrat verteilten auch in dieser Sitzung wieder Fördergelder. Die Freizeit- und Sportgemeinschaft bekommt einen Zuschuss von 2.500 Euro für den Bau einer behindertengerechten Rampe und den Einbau neuer Toilettenbecken in ihrem Vereinsheim, mit 1000 Euro fördert das Gremium das Projekt „Aktiv durch den Sommer“ der Gemeinwesenarbeit Mittelfeld und weitere 2.500 Euro spendieren die Mandatsträger für das Kunstprojekt „Wandbild Trog Zeißstraße“.

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