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Das Runde muss ins Eckige, am besten auf Kunstrasen

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Im Bezirksrat wurde nach der Figur des Edelbert Aselmann gefragt. Die verstorbene Künstlerin Hildegard Wegener schuf dieses Kunstwerk Jens Schade Im Bezirksrat wurde nach der Figur des Edelbert Aselmann gefragt. Die verstorbene Künstlerin Hildegard Wegener schuf dieses Kunstwerk

HANNOVER. Der B-Platz des VfB-Wülfel ist in einem nicht mehr bespielbaren Zustand. Da aber – auch durch das Vitalquartier – immer mehr Menschen beim Mittelfelder und Wülfeler Sportverein aktiv werden wollen, benötigt der Verein diese Sportfläche. Schon vor längerer Zeit beantragte der Verein bei der Stadt einen Kunstrasenplatzes. Bislang ist darüber noch nicht entschieden worden. „Das Runde muss ins Eckige, am besten auf Kunstrasen“, meinte nun auch die SPD-Fraktion und erkundigte sich in einer Anfrage in der jüngsten Sitzung des Bezirksrates Döhren-Wülfel am vergangenen Donnerstag nach dem Stand der Angelegenheit. 

Noch muss der VfB Wülfel weiter abwarten. „In der aktuellen Bewerbungsrunde werden zwei weitere Kunststoffrasenplätze vergeben. Ob auf der Sportanlage des VfB Wülfel in dieser Runde ein Kunststoffrasenplatz gebaut wird, hängt von der Auswertung des aktuell laufenden Bewerbungsverfahrens ab“, teilte die Stadt mit. „Die Verwaltung wird den Ratsgremien im 2. Halbjahr 2021 einen Beschlussvorschlag zur Vergabe vorlegen.“

Der früherer Einsiedler Edelbert Aselmann war Gegenstand einer weiteren Anfrage der SPD. Die von der Künstlerin Hildegard Wegener geschaffene Figur des Döhrener Originals wurde dem Heimatbund – Ortsgruppe Döhren-Wülfel im kleinen Freien zur Aufbewahrung übergeben. Nun gibt es die Ortsgruppe schon seit längerem nicht mehr. „Die Figur selbst befindet sich im Besitz der Alloheim Sophieresidenz. Es handelt es sich bei der geschnitzten Figur um ein bedeutendes Werk der Döhrener Künstlerin Hildegard Wegener. Deshalb sollte die Figur jedenfalls langfristig wieder in den Besitz der Landeshaupt Hannover als Eigentümerin gelangen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sein“, heißt es in der Anfrage. Die Antwort: „Es handelt sich um eine formlose Leihvereinbarung. Ein Wechsel des Standortes kann nach Einschätzung der Verwaltung befristet oder unbefristet erfolgen. Verwaltungsseitig wird für eine Verlagerung des Kunstwerks aktuell keine Veranlassung gesehen“ Aber es soll der Frage nachgegangen werden, ob die Figur im geplanten Neubau des Freizeitheims ausgestellt werden kann. Auch die Möglichkeit eines Legendenschildes mit Erläuterungen an der nach Aselmann benannten Brücke an der Leineinsel wird geprüft. 

In der Nähe soll es auch noch Reste eines früheren Bunkers geben, in dem Zwangsarbeiter der Döhrener Wolle während des Krieges möglicherweise Schutz gesucht haben. Auf eine Nachfrage des Einzelvertreters der Linken, Manfred MIlkereit, entschied der Bezirksarzt, dass sich die Fachleute von der städtischen Erinnerungskultur mit der Frage einer Gedenkstätte dort beschäftigen sollen. 

 

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