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Die Freiwillige Feuerwehr Wülfel hatte den Bezirksrat zu Gast

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Politiker aus dem Bezirksrat Döhren-Wülfel besuchten die Freiwillige Feuerwehr Wülfel. Von links: Ellen Maschke Scheffler (CDU), Brigitta Miskovic(SPD), Ortsbrandmeister Lars Wichmann, Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner, Willi Lindenberg (beide SPD) und Claudia Meier (Grüne)SPD Politiker aus dem Bezirksrat Döhren-Wülfel besuchten die Freiwillige Feuerwehr Wülfel. Von links: Ellen Maschke Scheffler (CDU), Brigitta Miskovic(SPD), Ortsbrandmeister Lars Wichmann, Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner, Willi Lindenberg (beide SPD) und Claudia Meier (Grüne)SPD

HANNOVER. Hoher Besuch am Marahrensweg in Wülfel. Vertreter des Bezirksrates Döhren-Wülfel schauten heute (28. März) am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Wülfel vorbei und ließen sich von den ehrenamtlichen Rettern über ihre verantwortungsvolle Tätigkeit informieren.

In diesem Jahr, so berichtete Lars Wichmann, hätten er und seine Kameraden bereits 78 Einsätze absolviert. Probleme gebe es deshalb auch schon mal mit Anwohnern, Die Wohnungen in der Nachbarschaft würden mit „ruhiger Lage“ beworben. Wenn dann die Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn losfahren, gebe es von einigen wenigen Nachbarn schon mal Lärmbeschwerden. „Dabei müssen wir nach den Vorschriften diese Signale einschalten um Unfälle zu vermeiden“, wurde berichtet.

Sorgen bereitete den ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern auch die Corona-Pandemie. Gemeinsame Veranstaltungen konnten nicht mehr stattfinden. „Es fehlt das Zwischenmenschliche“, sagten sie.

Mit 62 aktiven Mitglieder (darunter 1/3 Frauen) ist die Wülfeler Ortswehr eine der mitgliederstärksten freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Hannover. Nur die in die Jahre gekommene Feuerwache ist nicht mitgewachsen. „Wir platzen aus allen Nähten“, hieß es. Raum für neue sinnvolle Ausrüstungsgegenstände oder weitere neue Mitglieder gibt es kaum und die Bausubstanz ist ebenfalls schon marode. „Das Gebäude stammt aus einer anderen Zeit“ formulierte Ortsbrandmeister Lars Wichmann. Die vertretenen Fraktionen von CDU, Grüne und SPD und Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner versprachen, sich weiterhin für einen Neubau des Gerätehauses einzusetzen. Die Stadtverwaltung hatte überraschend den versprochenen Neubau auf die Zeit nach 2026 verschoben.

Die Bezirksratspolitiker versprachen, sich weiter für den Bau eines neuen Feuerwehrdomizils in Wülfel einzusetzen. Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner dämpfte aber allzu hohe Erwartungen. „Letztendlich fällt die Entscheidung im gesamtstädtischen Rat. Wir können nur den Finger in die Wunde legen.“ 

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