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Die Gastwirtschaft Wichmann soll als Neubau wieder auferstehen

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Der Wichmann-Brunnen soll später wieder aufgebaut werden. Jens Schade Der Wichmann-Brunnen soll später wieder aufgebaut werden.

HANNOVER.

Informationen aus erster Hand. Unter diesem Motto lud die Stadt den  Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel in das Bauamt ein. Stadtplaner Dr. Hans-Heiner Schlesier hatte hier ein Treffen mit Vertretern der Architekten und Investoren der ehemaligen Gastwirtschaft Wichmann arrangiert. Thema: wie ist der aktuelle Stand der Dinge hinsichtlich des für Döhren geschichtsträchtigen Ortes?

 Die alte Gastwirtschaft soll als Neubau wieder auferstehen, berichtet der Fraktionsvorsitzende der SPD im Bezirksrat, Jens Schade, über dieses Gespräch. Im Erdgeschoß ist danach wieder ein Gastronomiebetrieb geplant, auf der oberen Etage sollen zukünftig Gästezimmer entstehen. Eine Baugenehmigung wurde dazu bereits Anfang des Jahres 2019 erteilt. Parkplätze werden in der gesetzlich geforderten Anzahl  )sechs Stück) eingeplant. Eine Ablösung durch Zahlung eines Geldbetrages dafür ist, so wurde mitgeteilt, nicht vorgesehen.

 Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner freute sich über das Informationsgespräch. „Wir sind die, die angerufen und gefragt werden“, sagte sie.  Da sei es schon immens wichtig, wenn die Politiker vor Ort fachkundig Auskunft geben können.

 Ursprünglich sei geplant gewesen, so wurde den Bezirksratsvertretern mitgeteilt, große Teile der geschichtsträchtigen Bausubstanz wieder zu verwenden. Doch die alten Mauern hatten sich als sehr marode herausgestellt. Sie konnten wirtschaftlich vertretbar nicht erhalten werden. Ob die bislang noch verbliebenen Stücke der Fassade später in den Neubau integriert werden können, ist, so heißt es aus Bezirksratskreisen, auch noch nicht sicher. Denn diese Mauern besitzen noch nicht einmal ein richtiges Fundament.

 Den örtlichen Bürgervertretern  wurde aber versprochen, dass die Vorgaben der vom Bezirksrat durchgeboxten Erhaltungssatzung beachtet werden. Der vorgesehene Neubau soll  sich in seiner äußeren Anmutung an dem abgebrochenen historischen Vorbild orientieren. Immerhin: der alte Brunnen, der vor der Gastwirtschaft stand, wurde zum Wiederaufbau eingelagert und soll später die neue Anlage schmücken.

 Wann es mit dem Bauarbeiten weiter geht, ist auch noch nicht ganz klar. „Bauen in den Winter hinein“, so wird von dem Informationsgespräch berichtet, sei meistens nicht zu empfehlen.

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