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Die Willmerstraße soll zu einer grünen Allee werden

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Statt Brücke Tunnel: Die Willmerstraße soll aufgehübscht werden Jens Schade Statt Brücke Tunnel: Die Willmerstraße soll aufgehübscht werden

HANNOVER. Ausblick in die Zukunft: Wenn der Südschnellweg im Tunnel verschwindet, soll es über der Erde grün werden. Die Willmerstraße bekommt nach den Plänen der Stadt viele Baumreihen; es könnte eine richtige schöne Allee werden.

Auf der jüngsten Sitzung des Stadtbezirksrates Döhren-Wülfel Mitte Februar im Freizeitheim Döhren stellten jetzt Vertreter der Bauverwaltung ihre Ideen für den Umbau der Willmerstraße vor. Der geplante Schnellstraßentunnel sei, so die Verwaltung „eine große Chance, den Bereich im Rahmen der dann bestehenden Möglichkeiten aufzuwerten.“ Etwa 84 Parkplätze werden in Verlauf der neuen Willmerstraße mit deutlich schmaleren Fahrspuren angelegt (gegenüber den bisherigen rund 130 Stellplätzen unter der Schnellwegbrücke). Der Fußgängertunnel zwischen Landwehr- und Heuerstraße entfällt, stattdessen entsteht hier ein ampelgesicherter Überweg. Der Stadtbezirksrat gab nach der ausführlichen Präsentation grünes Licht für dieses Vorhaben.

Weiterer Punkt auf der doch wieder ziemlich umfangreichen Tagesordnung: Vertreter der Sportverwaltung stellten die Kriterien für Kunstrasenplätze vor. Es handelte sich aber nur um allgemeine Informationen. Ob ein Verein aus dem Stadtbezirk nun aber in den Genuss eines derartigen Platzes kommt, wurde nicht besprochen.

Durchgewunken wurde von den örtlichen Politikern die Pläne für den Straßenumbau im Bereich „Am Brabrinke“ und Garvensstraße. Hier soll eine Wendeschleife für Lastkraftwagen entstehen, nachdem die Stadt Teile des Straßengrundstücks an ein benachbartes Unternehmen verkauft hatte.

Nach einigem Hin- und Her billigte der Bezirksrat mehrheitlich auch die Textvorschläge für die neuen Legegenschildern. Weil das Verhalten der Namenpaten für den Pontenhof und den Marahrensweg während der NS-Herrschaft nicht ganz unproblematisch war, soll sich in den Erläuterungstafeln kritisch mit den beiden Herren auseinandergesetzt werden. Vertreter der Grünen und der „Partei“ versuchten zum Teil, noch einmal in die Diskussion um eine (vom Bezirksrat mehrheitlich abgelehnte) Umbenennung einzusteigen. „Das Thema ist abgeschlossen, hier geht es nur noch um den Text auf den Legendenschildern“, rügten daraufhin andere Mitglieder des Gremiums.

Auf Antrag der CDU forderte der Bezirksrat eine neue Verkehrszählung in der Loccumer Straße. Kurz zuvor hatten schon Anwohner dieser Straße die Politiker darüber informiert, dass sie ich wegen der Verkehrsbelastung zu einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben.

In einer interfraktionellen Anfrage beschäftigte sich die Bürgervertretung mit den Plänen des bisherigen Geländes eines VW-Autohauses. Möglicherweise könnte hier und auf Nachbargrundstücken eine neue Schule und ein neues Domizil für die Freiwillige Feuerwehr Wülfel entstehen. „Die genannten Bauprojekte sind bisher nicht finanziert und auch in keiner Investitionsplanung enthalten. Aufgrund der Vielzahl aktuell bereits in Bearbeitung befindlicher Projekte kann zurzeit noch kein Realisierungsdatum benannt werden“, hieß es in der Antwort. Und weiter: „Der vorgemerkte Standort für die freiwillige Feuerwehr orientiert sich an anderen vergleichbaren Neubauvorhaben und wird deutlich größer als der heutige Standort. Auch dessen Erschließung wird im Vergleich zum Bestand deutlich verbessert.“

Gelder für Vereine und Gruppen: Auch in dieser Sitzung unterstützten die örtlichen Bürgervertreter wieder eine Reihe von Vereinen im Stadtbezirk. Der Verein Schmitt e.V. erhält einen Zuschuss zu den Kosten für die Neuanschaffung von Nähmaschinen für das Projekt „Nähen im Treffpunkt der Kulturen“ in Höhe von 1.100 Euro, der FC Schwalbe e.V. und die Spvg. Niedersachsen Döhren e.V. bekommen für die Neuanschaffung eines Multifunktions-Traktors in Höhe von 5.000 Euro. Daneben fließen an den VfB Wülfel ein Zuschuss zu den Materialkosten für die Renovierung der Jugend- und Frauenkabinen in Höhe von 4.000 Euro und GeMit e.V wird mit 100 Euro bei der Bepflanzung der Blumenkübel auf dem Rübezahlplatz unterstützt.

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