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Fragen zum Bauprojekt im Bereich der Wülfeler Brauerei-Gaststätten blieben unbeantwortet

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Zwischen den ehemaligen Brauerei-Gaststätten und dem Jägerhaus sollen möglicherweise weitere Hotelzimmer gebaut werden. Die SPD frage nach, bekam aber keine Antwort. Jens Schade Zwischen den ehemaligen Brauerei-Gaststätten und dem Jägerhaus sollen möglicherweise weitere Hotelzimmer gebaut werden. Die SPD frage nach, bekam aber keine Antwort.

HANNOVER. Radrennbahn, Spielplatz, Fußgängerampel, Rattenköder und ein Bauprojekt: Die Politiker des Bezirksrates Döhren-Wülfel zeigten auf ihrer jüngsten Sitzung gestern Abend (20. Februar) im Freizeitheim Döhren viel Wissendurst.

 Vergiftete Rattenköder in der Leineaue: Gerhard Sommerkamp von der CDU-Fraktion wollte wissen, ob weiterhin vergiftete Rattenköder im Bereich des Regenrückhaltebeckens neben der Brücke des Südschnellweges in der Leineaue notwendig sind. „Ja“ lautete die Antwort der Stadt, den Ratten gibt es dort immer noch. Die Köder seien so gestaltet, das freilaufende Hunde diese nicht aufnehmen können. Nur Ratten und Mäuse kommen danach an sie heran.

 Unbeantwortet blieb eine Anfrage der Sozialdemokraten. Die SPD hatte erfahren, „dass der Betreiber der Hotelanlage Wienecke XI an der Hildesheimer Straße 380 einen Erweiterungsbau mit offenbar 5 ½ Geschossen auf der Fläche zwischen den einstigen Wülfeler Brauerei-Gaststätten und dem „Jägerhaus“ plant.“ Nun wollten die Genossen wissen, was dort überhaupt baurechtlich zulässig ist. Verwaltungssprecherin Gundala Ohlhorst musste indes passen. „Aus der Fachverwaltung liegt noch keine Antwort vor“, sagte sie. Jetzt will Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner das Thema im März erneut auf die Tagesordnung setzen.

 Zwar eine Antwort, aber keine befriedigende Antwort wurde aufgrund einer weiteren Anfrage der SPD verlesen. „Die Straßenkreuzung Hildesheimer Straße, Wilkenburger Straße / Behnstraße in Wülfel, hat lediglich im Süden einen ampelgeregelten Fußgängerübergang über die Hildesheimer Straße. Auf der Nordseite dürfen offiziell jedenfalls nur Radfahrer zusammen mit den Autos die Hildesheimer Straße queren. Für Passanten, die aus Richtung Mömax auf die andere Seite Richtung KFC und Mediamarkt wechseln wollen (oder umgekehrt), bedeutet dies die Querung dreier Straßen und entsprechende Umwege. Sie müssen erst die Behnstraße queren, dann die Hildesheimer Straße auf der Südseite und dann die Wilkenburger Straße mit den jeweiligen Wartezeiten an der Ampel. Diese Verbindung ist für Fußgänger unzumutbar.  Fußgänger sind leider bislang die am geringsten geachteten Verkehrsteilnehmer (obwohl am klimafreundlichsten) und werden oft gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern benachteiligt. Dies sollte geändert werden“, sagte Brigitta Miskovic.

 Der Bedarf für eine Querung auf der Nordseite sei nicht gesehen worden“,  hieß es zur Begründung und eine Änderung der Verkehrsführung würde einen kostenträchtigen Umbau der Kreuzung bedingen. Das konnten die Politiker nicht nachvollziehen. Die nördliche  Radwegefurt ist breit genug, um dort auch Fußgänger zuzulassen“, argumentierten sie.

 Daneben hatten sich die Sozialdemokraten den etwas ärmlichen Spielplatz am Gundelachweg (Mittelfeld) angenommen, Hier wurde von der Verwaltung versprochen, dass neue Ersatz-Fußballtore im Frühjahr 2020 aufgestellt werden. Auf Antrag der CDU wollen sich die Politiker trotzdem den Spielplatz im Rahmen eines Ortstermins noch einmal ganz genau ansehen.

 Der Parkplatz der Radrennbahn kann bei Bedarf von Veranstaltern aus der benachbarten Schießsportanlage zur Nutzung angemietet werden, erfuhren die Grünen auf eine entsprechende Anfrage hin. Interessant eine weitere Bemerkung der Stadt: Danach befindet sich ein neues Interessenbekundungsverfahren für die Nachnutzung der alten Radrennbahn Wülfel  in Vorbereitung.

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