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Freizeitheim Döhren: Unterpächter ist nicht mehr tätig

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(Archivbild) Auch ohne Coronar-Virus: Diese Zeiten sind für den Döhrener Biergarten erst einmal vorbei. Es fehlt ein neuer Pächter. Jens Schade (Archivbild) Auch ohne Coronar-Virus: Diese Zeiten sind für den Döhrener Biergarten erst einmal vorbei. Es fehlt ein neuer Pächter.

HANNOVER. Der bisherige Betreiber der Gastronomie im Freizeitheim Döhren ist nicht mehr tätig. Das bestätigte jetzt die Stadt Hannover in einem Rundschreiben an die Mitglieder des Bezirksrates Döhren-Wülfel. Mit reichlicher Verspätung liegt nun die Antwort auf eine Mitte März auf der letzten Sitzung der Bürgervertretung interfraktionellen Anfrage vor. Damit hatten die Ortspolitiker entsprechende Gerüchte aufgegriffen, denn offiziell informiert wurden sie nicht.

 Die Gastronomie der Freizeitheime ist an einem Generalpächter vergeben, der wiederum die Bewirtung der einzelnen Einrichtungen zum Teil an Unterpächter weiter vermittelt   hat. So ein Unterpächter betrieb auch den Döhrener Biergarten am Freizeitheim und sollte bei Veranstaltungen im großen Saal für Leib und Magen der Besucher sorgen. In der Vergangenheit gab es aber immer wieder Beschwerden über die Qualität des gastronomischen Angebots.

 Mit dem Weggang des bisherigen Unterpächters bleibt – unabhängig von der Dauer der Corona-Krise – damit auch der Döhrener Biergarten erst einmal geschlossen. „Ein Biergartenbetrieb ist nach Aussage des Hauptpächters  nur mit einem neuen Unterpächter möglich“, heißt es in der Verwaltungsantwort. Die gastronomische Versorgung des Freizeitheims selbst sei aber durch den Hauptpächter weiter gewährleistet.

 Die Bezirksratspolitiker wollten in ihrer Anfrage darüber hinaus wissen, weshalb sie wieder einmal nicht informiert wurden. Die Antwort wird ihnen nicht gefallen. „Bei dem Betrieb der Gastronomie handelt es sich um ein Geschäft der laufenden Verwaltung. Das Freizeitheim ist keine Einrichtung, die ausschließlich in die Entscheidungskompetenz des Bezirksrates fällt. Dementsprechend besteht keine Pflicht, der Verwaltung, den Bezirksrat über einen Unterpächterwechsel zu informieren“, heißt es lapidar. 

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