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Gundlach will seine Häuser am Edisonweg aufstocken

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Gundlach Geschäftsführerin Nadine Otto und Mitarbeiterin Sophier Jürges (Schwerpunktgebiet CO-2-Neutralität) erläutern die Pläne des Bauunternehmens (v.l.) Jens Schade Gundlach Geschäftsführerin Nadine Otto und Mitarbeiterin Sophier Jürges (Schwerpunktgebiet CO-2-Neutralität) erläutern die Pläne des Bauunternehmens (v.l.)

HANNOVER. Ein Vermieter lud alle seine Mieter ein: Das Unternehmen Gundlach feierte am kalendarischen Herbstanfang auf der Straße vor seinen Häusern auf dem Edisonweg (Seelhorst) ein Klimafest. Es gab leckeres Eis, ebenso leckeren Kaffee, vegane „Döner“taschen, Kinderspiele und viel Informationen. Hintergrund: Die Firma plant Modernisierungsmaßnahmen an seinen Häuser. „Ziel ist eine Modernisierung, die unserer Verantwortung für den Klimaschutz, für bezahlbares Wohnen und für eine hohe Wohnqualität gerecht wird. Das beinhaltet erstens die Verringerung des Energieverbrauchs durch die Nutzung Erneuerbarer Energien und zweitens die Gestaltung der Außenanlagen sowie der Frei- und Verkehrsflächen“, heißt es in der Einladung.

Gundlach-Geschäftsführerin Nadine Otto erläuterte an einem Schaubild die im Unternehmen diskutierten Vorstellungen. Neben der Sanierung der bestehenden Wohnungen (alle Mieter sollen dort wohnen bleiben können) ist eine Aufstockung der Häuser geplant. Derzeit ist ein zusätzliches viertes Geschoß im Gespräch. „Wegen der Statik soll es überwiegend in Holzbauweise entstehen“, erkläret sie.  Auf den dann neuen Dächern, die bedeutend flacher ausfallen werden, soll dann über eine Photovoltaik-Anlage Strom erzeugt werden. Neben Vertretern aus SPD und den Grünen schaute aus dem Bezirksrat Döhren-Wülfel auch Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner vorbei und ließ sich über die Pläne von Gundlach informieren.

Einfach so bauen kann Gundlach aber nicht. Dafür müsste erst ein neuer Bebauungsplan verabschiedet werden. Der Bezirksrat Döhren-Wülfel wird also mitdiskutieren dürfen. Am Nachmittag des 23. Septembers konntenaber erst einmal die jetzigen Mieter diskutieren und Fragen stellen. Aufgelockert wurden die Fragerunden dabei durch Poetry-Slammer Tobias Kunze. 


Diskussionsrunde auf der Straße

Hier gab es leckeres Eis

Bezirksbürgermeisterin Antje Kellner (r.) informierte sich

Poetry Slam mit Tobias Kunte

Alles vorbereitet zur Diskussion

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