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Niedersachsens Innenminister Pistorius besuchte Döhren

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Boris und Doris: Innenmiister Boris Pistorius und im Hintergrund links: Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf Jens Schade Boris und Doris: Innenmiister Boris Pistorius und im Hintergrund links: Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf

HANNOVER. Hoher Besuch im Freizeitheim Döhren an der Wollebahn. Niedersachsens  Innenminister Boris Pistorius kam gestern Abend (13. November) zu einer Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins Döhren-Wülfel. Die Ankündigung des prominenten Gastes sorgte für eine rege Teilnahme der Mitglieder. Der größte Raum des Stadteiltreffs war gut gefüllt.

 Als er das Mitgliedertreffen vorbereitete, habe er noch gehofft, den Wahlsieg um den neuen Oberbürgermeister feiern und Boris Pistorius in der Endrunde im Wettbewerb um den Vorsitz der Bundes-SPD zu sehen, sagte Ortsvereinschef Angelo Alter in seinen einleitenden Worten. Aus beiden Zeilen ist nichts geworden. Die Genossen aus Döhren-Wülfel diskutieren nun über  Ursachen und wie es am besten weiter gehen könne.

 Dass es nicht zur Stichwahl um den Vorsitz der Gesamtpartei reichte, damit, so Boris Pistorius, „kann ich gut leben.“ Er gab allerdings zu, erst geschockt gewesen zu sein. Dann habe er jedoch gesehen, dass die Stimmenunterschiede zu den beiden Spitzen-Teams im Kandidatenrennen gar nicht mal so groß gewesen sind. Pistorius lobte den pfleglichen Umgang aller Kandidaten miteinander. „Das war sehr fair“, kommentierte er.

 Was sagt Boris Pistorius zur derzeitigen Situation der Sozialdemokratie? „Uns ist die Leidenschaft abhandengekommen“, meint er, und: „Wer reden unsere Erfolge in der Großen Koalition selbst klein.“

Die Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf überlegt, an der Spitze der hannoverschen SPD mitzuarbeiten. Für den Fall einer Kandidatur holte sie sich an diesen Abend das Plazet ihres Ortsvereines.


v.l.: Doris Schröder-Köpf, Boris Pistorius, Angelo Alter

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius

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