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"Schwarz-Gelb war beim Thema Offshore und beim Thema Nordseewerke jahrelang untätig"

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"Schwarz-Gelb war beim Thema Offshore und beim Thema Nordseewerke jahrelang untätig" Hans-Dieter Haase (C) SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen
DSD hatte nie ein ernsthaftes Interesse am Fortbestehen der Nordseewerke

 

Fehlentscheidung von Ex-Minister Bode

 

Zur Insolvenz der Nordseewerke erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Dieter Haase (Emden): „Das Versagen der alten Landesregierung wirkt hier immer noch nach. Schwarz-Gelb war beim Thema Offshore und beim Thema Nordseewerke jahrelang untätig. Erst unmittelbar vor der Landtagswahl hat der damalige FDP-Minister Bode einen neuen Investor aus dem Hut gezaubert, und zwar einen belgischen Mischkonzern.“

 

Haase macht deutlich, dass nach dem Regierungswechsel die neue Landesregierung vor vollendete Tatsachen gestellt wurde. „Heute liegt der Verdacht nahe, dass DSD offenbar niemals ein ernsthaftes Interesse am Fortbestehen der Nordseewerke hatte“, so der SPD-Abgeordnete. „Auf jeden Fall bestand keinerlei Kooperationsbereitschaft mit dem Land.“

 

Trotz regelmäßiger Gespräche seien dem Ministerium zu keinem Zeitpunkt belastbare Unterlagen über die wirtschaftliche Situation vorgelegt worden. Zudem habe es widersprüchliche Aussagen zur Liquidität der Nordseewerke gegeben. Erst heute Morgen, unmittelbar vor dem Gang zum Amtsgericht, wurde das Ministerium informiert. „Ich frage Herrn Ex-Minister Bode: Welches Interesse hatte ihm das Unternehmen eigentlich signalisiert? Ging es um Wahlkampf oder um den Erhalt der Nordseewerke und der Arbeitsplätze“, so Haase.

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